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Islam in Deutschland

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Hallo,
ja, Bibel und Koran sind sich sogar sehr ähnlich. Wie gesagt - monotheistische Religionen nehmen sich alle nichts. Humanismus. Kant. Vernunft. Verantwortung. DARÜBER sollten wir mal plaudern. 😉 Nicht immer nur öde aufzählen, was irgendwer irgendwie falsch macht und was irgendwer irgendwann Skandalöses in Ägypten erlebt hat.
 
Religiösen Fanatismus lehne ich immer ab und finde ihn widerwärtig, egal ob es sich um den Islam, das Christentum, das Judentum oder sonstwas handelt.

Dass wir friedlich mit muslimischen Menschen zusammenleben können, erlebe ich Tag für Tag. Meine beste Freundin ist Muslimin. Klar, die Unterschiede sind groß, aber wir sind dennoch befreundet, trotz unserer Differenzen. Wir können miteinander lachen und haben schon sehr viel Schönes erlebt.
Ich gestehe aber auch freimütig, dass ich gewisse Themen mit ihr lieber nicht mehr diskutiere, da es zu nichts führt. Zu diesen Themen zählen z.B. der Palästina-Israel-Konflikt und das Verhalten Erdogans.
Das Problem meiner Freundin und das Problem sehr vieler religiös erzogener Menschen sehe ich darin, dass sie von ihren Familien kaum dazu angehalten werden, kritisch und selbstständig zu denken. Wenn die Eltern immer irgendwelche Phrasen wiederkäuen, dann ist es doch klar, dass ein Kind diese irgendwann glaubt und verinnerlicht. Fanatiker aller Religionen nutzen Kinder für ihre Zwecke aus. Nein, nicht nur Fanatiker, sondern eigentlich sogar all jene, die ihren Kindern von Geburt an den eigenen Glauben aufzwingen.

Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob und woran es glauben möchte. Es gibt keine "muslimischen" oder "christlichen" Kinder, sondern nur Kinder muslimischer oder christlicher Eltern.

Bei meiner Freundin merke ich immer wieder, dass sie über ihre eigene Religion eigentlich sehr wenig weiß und auch nichts über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Religonen.

Weniger Fanatiker und ahnungslose Gläubige gäbe es, wenn Kinder ein Recht darauf hätten, religionsfrei aufzuwachsen...
 
Wer behauptet, alle in Deutschland lebenden Muslime seien gefährlich, gewaltbereit und fundamentalistisch, der irrt. Wer behauptet, alle in Deutschland lebenden Muslime seien ganz Liebe und nette Zeitgenossen ohne böse Absichten, irrt ebenso.
Ok ich korrigiere mich. Du hast recht. Es ist genauso wie du es schilderst.
Jedem, der das nicht glaubt, empfehle ich einfach mal, mit ein bisschen Vitamin B sich an einen Polizeibeamten ranzumachen und mal die tatsächlichen Kriminalstatistiken durchzublättern statt die politisch korrekt geschönten. Vielleicht tut auch mal ein längerer Urlaub am Kölnberg, in Chorweiler oder Ostheim an bestimmten Plätzen ganz gut, um sich mal wirklich ein Bild machen zu können. Oder mal ein kleines Treffen in Bonn mit Pierre Vogel und seinen zahlreichen Anhängern. Ist bestimmt eine interessante Plauderei.

Es bringt nichts, Hass zu schüren und alle Menschen dieser Religion über einen Kamm zu scheren. Es bringt aber ebenso nichts, REAL EXISTIERENDE Probleme und Brennpunkte zu ignorieren und schönzureden. Denn WENN dort irgendwann mal tatsächlich Anschläge passieren sollten, wird der Hass sich gegen ALLE richten und wenn man das nicht will, sollte man die Ängste und den Frust aufgrund von Problemen mit Muslimen lieber ernst nehmen. Auch wenns schön ist, wenn man zu denjenigen, die noch nie eins aufs Maul bekommen haben, weil sie ohne Kopftuch rumgelaufen sind. Etliche andere Menschen haben das Glück leider nicht - aber wahrhaben will das ja niemand, der Kritik mit Xenophobie verwechseln mag....


Ps. Das Problem beschränkt sich übrigens nicht auf Deutschland - England, Norwegen, Frankreich und Belgien sind auch ganz heiße Anwärter für Krach zwischen den Parteien. Es hilft übrigens, wenn mag sich nicht nur auf Medienberichte verlassen muss sondern tatsächliche Kontakte zu entsprechenden Stellen hat....denn es ist unglaublich, wie wenig Wahrheit den Endverbraucher eigentlich erreicht.

Ja
 
Ich teile Deine Meinung nicht, dass Gastfreundschaft nur allein und losgelöst zu sehen ist, sondern sehr viel mit Akzeptanz und Toleranz anderen Menschen gegenüber verbunden ist.

Sicher sicher, alles eitel Sonnenschein und wir sind doch alle ultratolerante Freunde. Es sei denn man ist ein offen homosexuell lebender Mensch oder gar ein Pärchen, dann fallen viele von deinen ach so Gastfreundlichen und toleranten Urlaubsländern leider weg.

Aber hey, man kann nicht alles haben und immerhin sind sie nett zu Kindern und haben tolle Dienstleistungen.🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Rechtsterrorismus war man dagegen nicht so erfolgreich, wie der NSU-Prozess zeigt. Hier sollte man meiner Meinung nach genauso ernsthaft gegensteuern. Schließlich finden gewisse Hasspredigten aus diesem Lager offensichtlich viel Gehör.

Gegensteuern? Gegen was? Was hast du denn außer NSU auf dieser Seite noch zu bieten?
 
Sicher sicher, alles eitel Sonnenschein und wir sind doch alle ultratolerante Freunde. Es sei denn man ist ein offen homosexuell lebender Mensch oder gar ein Pärchen, dann fallen viele von deinen ach so Gastfreundlichen und toleranten Urlaubsländern leider weg.

Aber hey, man kann nicht alles haben und immerhin sind sie nett zu Kindern und haben tolle Dienstleistungen.🙄


... oh, oh, einen Satz aus einem Kontext zu reißen ... das ändert eine Aussage gewaltig.

Ich habe nichts so geschrieben und gemeint, wie Du es für Dich interpretierst. Nix mit eitel Sonnenschein und ultratolerant ...
Übrigens sollten homosexuell lebende Menschen auch nicht nach Jamaika reisen ... und da gibts keinen Islam ... oder Russland ...
 
Zuletzt bearbeitet:
... oh, oh, einen Satz aus einem Kontext zu reißen ... das ändert eine Aussage gewaltig.

Ich habe nichts so geschrieben und gemeint, wie Du es für Dich interpretierst. Nix mit eitel Sonnenschein und ultratolerant ...

Nee ich habe gar nichts aus dem Zusammenhang gerissen. Siehe...

Die meisten dieser Länder sind vor allem bekannt durch ihre besondere Gastfreundschaft, durch ihre Offenheit zu allen Menschen der Welt, egal welcher Religion.

Alle Menschen, schließt für mich Homosexuelle mit ein, die hast du aber mal eben unter den Tisch fallen lassen. Für die gelten all deine rosigen Beschreibungen nämlich nicht. Aber das passt natürlich nicht so gut in die Argumentation vom missverstandenen Islam, der eigentlich nur Liebe bedeutet.

Übrigens sollten homosexuell lebende Menschen auch nicht nach Jamaika reisen ... und da gibts keinen Islam ... oder Russland ...

Ja stimmt, es gibt viele verstaubte, konservativ reaktionäre Ideologien auf der Welt, die den Hass auf Andersartige schüren. Der Islam ist eine davon.

Und?
 
Vom ehemaligen Bundespräsidenten C. Wulff wird vielleicht wenig an politischem Vermächtnis bleiben, aber ein Satz stimmt: "Der Islam ist ein Teil Deutschlands."

Seit die ersten türkischen Mitbürger bei uns auftauchten, begegnen wir auch ihrem religiösen Bekenntnis, wie auch ihren Gebräuchen. Ich hatte in der Schule über Jahre mit einer türkisch-stämmigen Schülerschaft zu tun, die in ihrer Spitze an die 300 junge Menschen umfasste.

Unter den jungen Männern gab es Machos, aber auch nicht mehr als unter meinen deutsch-christlichen Burschen. Auffällig war freilich, dass gerade junge Muslima keineswegs einen unterdrückten, von den jungen Männern gegängelten Eindruck machten. Ganz im Gegenteil. Sie waren auf ihre Weise selbstbewusst und nicht ohne Würde.

Kurz vor meinem Berufsende kam einer unserer jungen Muslime auf tragische Weise ums Leben. Vor den Sommerferien hatten wir ihn aus der Schule entlassen. In den Ferien verunglückte er tödlich.

Was dann geschah, berührt mich noch heute. Unsere Schüler richteten einen kleinen Raum als Gedenkraum für ihren toten, ehemaligen Mitschüler ein. Auf einem Tisch mit seinem Bild hatten sie nach islamischer Tradition kreisförmig Steine gelegt.

In selbst geschriebenen Texten verabschiedeten sie sich von ihrem Freund. In dem Raum herrschte eine andachtsvolle Stille. Die Schülerzeitung erschien in einer Sonderausgabe, nur dem toten jungen Mann gewidmet.
Bevor er in die Türkei überführt wurde, verabschiedeten sich eine Mitschüler/innen als Gäste einer Trauerfeier in und an seinem Elternhaus.

Ja, er war Muslim. Und er war ein Schüler unser Schule, ein junger Mann unter jungen Menschen. Seine Nationalität spielte keine Rolle, wie auch seine Religion nicht. Er gehörte dazu, und er war mittendrin. Bis zu seinem allzu frühen Ende.

Sein Tod hinterließ Spuren in unserer Schulgemeinde wie in unser aller Herzen.
Ich denke heute noch gerne und mit Bewegung an ihn.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Nee ich habe gar nichts aus dem Zusammenhang gerissen. Siehe...



Alle Menschen, schließt für mich Homosexuelle mit ein, die hast du aber mal eben unter den Tisch fallen lassen. Für die gelten all deine rosigen Beschreibungen nämlich nicht. Aber das passt natürlich nicht so gut in die Argumentation vom missverstandenen Islam, der eigentlich nur Liebe bedeutet.



Ja stimmt, es gibt viele verstaubte, konservativ reaktionäre Ideologien auf der Welt, die den Hass auf Andersartige schüren. Der Islam ist eine davon.

Und?

Dein Zitat stammt aus meinem Beitrag, und Dein - von mir zitierter einzelne - Satz ist daraus herausgerissen. Ich habe von Deutschen gesprochen, egal ob alt oder jung, männlich oder weiblich, hetero oder homosexuell ... Und nicht so, wie Du es, friek, interpretierst.

Aber zurück zum Islam. Ich werfe mal den Gedanken ein, dass die Deutschen sehr gerne reisen. Und das nicht nur in die Alpen oder an die Adria, sondern auch und das nicht zu wenig, in islamische Länder bzw. Länder mit islamischer Prägung, wie zum Beispiel

Türkei
Ägypten
Marokko
Tunesien
Vereinigte Arabische Emirate
Oman
Indonesien, vor allem da auch Bali
Malediven

... und es gibt bestimmt noch mehr.

Die meisten dieser Länder sind vor allem bekannt durch ihre besondere Gastfreundschaft, durch ihre Offenheit zu allen Menschen der Welt, egal welcher Religion.
Wenn so viele Menschen den Islam so fürchten, dann frage ich, wieso so viele Menschen - leider habe ich keine verlässlicehn Reisenden-Zahlen zur Hand - in diese Länder reisen?
 
Dein Zitat stammt aus meinem Beitrag, und Dein - von mir zitierter einzelne - Satz ist daraus herausgerissen. Ich habe von Deutschen gesprochen, egal ob alt oder jung, männlich oder weiblich, hetero oder homosexuell ... Und nicht so, wie Du es, friek, interpretierst.

Sorry aber du schaffst es immer noch nicht ersichtlich zu machen, was ich nun aus dem Zusammenhang gerissen haben soll. Wie interpretiere ich es denn?

Wen interessiert es ob die Homosexuellen deutsch sind oder nicht? Inwiefern ändert dies etwas an der Gefährdung, Ächtung und teilweise sogar Strafbarkeit von Homosexualität in diesen Ländern?

Für die meisten von dir genannten, ach so gastfreundlichen und offenen Länder, bestehen Reisewarnungen für Homosexuelle.

Deinen Beitrag noch mal zu posten ändert daran auch nichts.
 
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