Hallo Nachtwolf und hallo Gast,
ich bedanke mich herzlich für eure Antworten! Ich bin immer sehr froh, von Leuten zu hören, die schon etwas Erfahrung und Ahnung von der Sprache haben.
Ich weiß, was ein aller größtes Problem ist. Ich kann den Satzgliedern nicht ihre Funktion zuordnen. Ich kann nicht sagen: "Das hier ist das Prädikatsnomen und das bezieht sich darauf und hier dieses Relativpronomen ersetzt dieses und jenes. Außerdem ist das ein Dativus possesivus... in diesem Zusammenhang bedeutet das Wort 'cum' das und das". Das wird mir einfach nicht ersichtlich. Ich schaue den Satz an, verstehe die Bedeutung der Wörter, aber es fällt mir schwer herauszufinden, was in welchem Zusammenhang mit was steht..
Die Wortbedeutung oder die Definition in welchem Fall welches Wort steht bzw. in welchem Modi/Tempus/Numerus etc. ein Verb steht - kein Problem. Nur daraus dann einen stimmigen, sinnvollen Satz zu kriegen, das schaff ich nicht.
Ich habe den Eindruck, dass ich eher planlos in den Sätzen rumstochere und wenn dann mal was richtiges rumkommt, war es eher Zufall. Oder eben bei kurzen, einfachen Sätze. Da klappt es recht gut.
Mein Tag sieht so aus, dass ich von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Unterricht sitze, nach Hause fahre, was esse, ein bisschen Pause und um 15:00 Uhr setz ich mich dann an die Arbeit. Mache die Hausaufgaben und arbeite die Themen des Tages nochmal nach. Das nimmt oft Stunden in Anspruch, sodass ich meistens bis 20:00 Uhr noch da sitze. Trotzdem hab ich, wenn ich abends total entnervt meine Sachen zusammenpacke, nicht das Gefühl, ich hätte jetzt irgendwas neues gelernt oder kann etwas, was ich vorher nicht konnte.
Meistens bin ich danach total frustriert und übermüdet - in meine Kopf schwirren Endungen, Pronomen Deklinationen und grammatische Strukturen - und ich lege mich nur noch ins Bett und kann nicht mehr aufhören zu weinen, weil ich mich total überfordert fühle und nicht weiß, wie ich das schaffen soll.
Und es ist gerade mal ne Woche vorbei, wenn der Kurs durch ist, bin ich reif für die Klapse.
Heute habe ich erfahren, dass man mindestens 90% der Übersetzung richtig haben muss, um zu bestehen. Die Klausur sind 90-100 Wörter, also nur 9 Fehler sind erlaubt! Die mach ich ja schon in drei Sätzen...
Das ist einfach nur ziemlich hardcore, ich bin fertig mit den Nerven.
ich bedanke mich herzlich für eure Antworten! Ich bin immer sehr froh, von Leuten zu hören, die schon etwas Erfahrung und Ahnung von der Sprache haben.
Ich weiß, was ein aller größtes Problem ist. Ich kann den Satzgliedern nicht ihre Funktion zuordnen. Ich kann nicht sagen: "Das hier ist das Prädikatsnomen und das bezieht sich darauf und hier dieses Relativpronomen ersetzt dieses und jenes. Außerdem ist das ein Dativus possesivus... in diesem Zusammenhang bedeutet das Wort 'cum' das und das". Das wird mir einfach nicht ersichtlich. Ich schaue den Satz an, verstehe die Bedeutung der Wörter, aber es fällt mir schwer herauszufinden, was in welchem Zusammenhang mit was steht..
Die Wortbedeutung oder die Definition in welchem Fall welches Wort steht bzw. in welchem Modi/Tempus/Numerus etc. ein Verb steht - kein Problem. Nur daraus dann einen stimmigen, sinnvollen Satz zu kriegen, das schaff ich nicht.
Ich habe den Eindruck, dass ich eher planlos in den Sätzen rumstochere und wenn dann mal was richtiges rumkommt, war es eher Zufall. Oder eben bei kurzen, einfachen Sätze. Da klappt es recht gut.
Mein Tag sieht so aus, dass ich von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Unterricht sitze, nach Hause fahre, was esse, ein bisschen Pause und um 15:00 Uhr setz ich mich dann an die Arbeit. Mache die Hausaufgaben und arbeite die Themen des Tages nochmal nach. Das nimmt oft Stunden in Anspruch, sodass ich meistens bis 20:00 Uhr noch da sitze. Trotzdem hab ich, wenn ich abends total entnervt meine Sachen zusammenpacke, nicht das Gefühl, ich hätte jetzt irgendwas neues gelernt oder kann etwas, was ich vorher nicht konnte.
Meistens bin ich danach total frustriert und übermüdet - in meine Kopf schwirren Endungen, Pronomen Deklinationen und grammatische Strukturen - und ich lege mich nur noch ins Bett und kann nicht mehr aufhören zu weinen, weil ich mich total überfordert fühle und nicht weiß, wie ich das schaffen soll.
Und es ist gerade mal ne Woche vorbei, wenn der Kurs durch ist, bin ich reif für die Klapse.
Heute habe ich erfahren, dass man mindestens 90% der Übersetzung richtig haben muss, um zu bestehen. Die Klausur sind 90-100 Wörter, also nur 9 Fehler sind erlaubt! Die mach ich ja schon in drei Sätzen...
Das ist einfach nur ziemlich hardcore, ich bin fertig mit den Nerven.