G
Gast
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Ich hatte den normalen Kurs an der Uni, also zwei Semester jede Woche vier Stunden. Das erste Jahr über hat das bei uns niemand so wirklich ernst genommen, wir haben auch mal geschwänzt und ab und zu die Hausaufgaben nicht gemacht oder von wem anders abgeschrieben. Der Kurs B war dann schon sehr hart, viele Tage Nacharbeitung, Lerngruppen (das kann ich nur empfehlen!!!), vor der Klausur noch ein extra Übersetzungswochenende von 9-20 Uhr mit unserer Lehrerin, die wohl um ihre Quote fürchtete 🙂 etc... Aber bis auf ein oder zwei Leute hat der ganze Kurs bestanden und hätten wir am Stück sieben Wochen jeden Tag Unterricht gehabt, hätten es wohl alle gepackt. Deine Voraussetzungen sind also echt super, das einzige, was Dir da im Grunde einen Strich durch die Rechnung machen kann, sind Deine Zweifel. Oder Du lernst nicht für den Unterricht. Aber das kann man ja, denke ich, ausschließen. Lass es auf Dich zukommen, das machste schon!
Achso, noch was: Aus meiner Erfahrung lohnt es nicht, vorweg einfach so Vokabeln ins Blaue hinein zu pauken. Man übersetzt ja im Unterricht immer bestimmte Texte, die kommen meist aus einem Genre. Wir hatten z.B. Reden von Cäsar, Cicero und anderen aus der Zeit, sowas kam dann auch in der Prüfung dran. Die bringen Euch nicht eine Textgattung nahe und lassen Euch in der Klausur dann Fabeln übersetzen. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen, aber das werden die Euch ja sicher auch im Kurs sagen.
Wenn Du nach ein paar Wochen Unterricht etwas mehr Latein-Kenntnisse hast, lohnt es dann, sich jeden Tag mal ein, zwei solcher Texte durchzulesen und zu schauen, ob man versteht, um was es geht. Auch ruhig mehrmals die selben, wenn Du Glück hast ist einer dabei, der auch in der Prüfung dran kommt. Wenn nicht, hast zu zumindest Routine im Lesen dieser Texte. Das Gute an Latein war für mich immer, dass man nur von Latein ins Deutsche übersetzt, nie anders herum. Das ist einfacher. War zumindest bei uns so. Bei der Prüfung war auch ein Wörterbuch erlaubt. Musst Du mal in Erfahrung bringen, ob das bei Euch auch so so sein wird. Das nimmt ein wenig den Druck, wirklich jedes relevante Wort zu kennen. Die eigentliche Schwierigkeit bestand sowieso immer darin, dass man in der Prüfung die Übersetzung fertig gekriegt hat aber genau das kann man eben durch tägliche Lektüre üben.
Und abschließend noch ein zusätzlicher Mutmacher: Latein ist eigentlich echt nicht schwer. Viele Wörter kennt man, die Grammatik ist einem nicht völlig fremd und die Aussprache braucht man auch nicht pauken, wie es etwa bei Französisch der Fall war.
Auf einem anderen Blatt steht natürlich, was man davon (in meinem Fall nach sechs Jahren) davon noch beherrscht: Nämlich nix :-D Aber darum gehts ja hier auch gar nicht.
Achso, noch was: Aus meiner Erfahrung lohnt es nicht, vorweg einfach so Vokabeln ins Blaue hinein zu pauken. Man übersetzt ja im Unterricht immer bestimmte Texte, die kommen meist aus einem Genre. Wir hatten z.B. Reden von Cäsar, Cicero und anderen aus der Zeit, sowas kam dann auch in der Prüfung dran. Die bringen Euch nicht eine Textgattung nahe und lassen Euch in der Klausur dann Fabeln übersetzen. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen, aber das werden die Euch ja sicher auch im Kurs sagen.
Wenn Du nach ein paar Wochen Unterricht etwas mehr Latein-Kenntnisse hast, lohnt es dann, sich jeden Tag mal ein, zwei solcher Texte durchzulesen und zu schauen, ob man versteht, um was es geht. Auch ruhig mehrmals die selben, wenn Du Glück hast ist einer dabei, der auch in der Prüfung dran kommt. Wenn nicht, hast zu zumindest Routine im Lesen dieser Texte. Das Gute an Latein war für mich immer, dass man nur von Latein ins Deutsche übersetzt, nie anders herum. Das ist einfacher. War zumindest bei uns so. Bei der Prüfung war auch ein Wörterbuch erlaubt. Musst Du mal in Erfahrung bringen, ob das bei Euch auch so so sein wird. Das nimmt ein wenig den Druck, wirklich jedes relevante Wort zu kennen. Die eigentliche Schwierigkeit bestand sowieso immer darin, dass man in der Prüfung die Übersetzung fertig gekriegt hat aber genau das kann man eben durch tägliche Lektüre üben.
Und abschließend noch ein zusätzlicher Mutmacher: Latein ist eigentlich echt nicht schwer. Viele Wörter kennt man, die Grammatik ist einem nicht völlig fremd und die Aussprache braucht man auch nicht pauken, wie es etwa bei Französisch der Fall war.
Auf einem anderen Blatt steht natürlich, was man davon (in meinem Fall nach sechs Jahren) davon noch beherrscht: Nämlich nix :-D Aber darum gehts ja hier auch gar nicht.