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Immer wieder Streit - trotz toller Beziehung

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Das macht ein Kleinkind auch wenn es im Sandkasten mit der Schaufel auf den Kopf eines anderen haut 😉
Das ist veraltete Psychologie.
Mord im Affekt ist dann auch authentischem Verhalten geschuldet oder wie?

Mach dich nicht selbst unglaubwürdig. Dein Argument mach kein Sinn. Vergleichst du einen Streit in einer Partnerschaft mit Mord? Unangemessener Vergleich.

Selbstkontrolle ist das Zauberwort.

Nein. Wir sind keine Maschinen. Sich immer kontrollieren und zurückhalten ist nicht mein Ding. Lieber habe ich jemanden, der sein Herz auf der Zunge trägt, als immer nur ruhig bleibt. Das wäre mir sogar eine zu langweilige Beziehung.

Lass mal etwas mehr deine Emotionen zu, mein Rat an dich. Du wirst schon nicht daran sterben.
 
Das man sich laut fetzt und anschließend gemeinsam seine Frustrationen darüber z.B. so kanalysieren kann, dass man (z.B auch sexuell gesehen) übereinander herfällt und alles ist wieder toll, würde zumindest bei uns nicht funktionieren. Mag sein, dass es das auch irgendwo gibt - so nach dem Motto ein "reinigendes Gewitter ist manchmal ganz gut" und kann helfen.
Ich kenn das aber tatsächlich nur aus Filmen.


Bei dir habe ich mir zuerst gedacht, sie macht das, um dich aus der Reserve zu locken, dich zu provozieren, den wilden Stier aus dir herauszuholen. Mir kommt vor, wegen dem sind Zoffs im Grunde wichtig, sie haben Sinn, bei denen, die sonst zu zugeknöpft und zu feige sind, eher gehemmt sind, da öffnet so mancher Streit einen neuen Weg, der ohne diese Krise nicht zustande käme.

Im Sinne von: sei mutig, wehre dich, oder zeige endlich Courage. Zufällig ist doch keine einzige Krise, sie will etwas bewirken.
Bei meinem Lebensgefährten und bei mir kommts oft zu recht symbiotischer, inniglicher Verschmelzerei, das ist, wie wenn wir in einem Betäubungszustand wären. Das tut so gut, aber zugleich ist es weg, das Chili, um dieses zu wecken wird halt inszeniert, weggeschupst, um sich neu zu erobern als Paar. Dieses Spielchen haben nicht wir erfunden, das ist eher eine Art Gesunderhaltung einer Beziehung.
 
Lass mal etwas mehr deine Emotionen zu, mein Rat an dich. Du wirst schon nicht daran sterben.



Bei uns im Ort gabs in der Schule ein Unterrichtsfach, ein Freifach, es nannte sich Schulspiel. Dort wurden die Kinder ermutigt, sich zu behaupten, sich zu trauen, gegen autoritäres Verhalten anzukommen. Beziehungen bieten auch so eine Chance- also ich habe in jeder Beziehung dazugelernt.
Ausgangspunkt war ein sozial inkompetentes Mädchen, das sich alles gefallen ließ, weil es schüchtern war, oder eingeschüchtert?
Optimal läufts, wenn man sich gegenseitig stärkt, statt schwächt. Zb- ich mache dir jetzt grobe Vorwürfe und nu...lass den Mann/die kompetente Frau raushängen und nicht mehr das kleine eingeschüchterte frühere Knäblein, oder Mädi.
Übungspartner gibts immer, lebenslang.
 
Aber vorwurfsvoll oder? Und das kann schon kränkend sein.

Muss nicht, man könnte auch anders reagieren.

Mir ist aufgefallen, dass ich heute über gewisse Sager schmunzeln kann, also das brauchte seine Zeit, da waren viele Trainings nötig. Bleib im Sattel, lass dich von Vorwürfen nicht runterwerfen, bleib gelassen, kränke dich diemal nicht. Zeige eine andere Variante, eine Erwachsenere- wie zb nachfragen in aller Ruhe, berichtigen, oder drauf eingehen, statt "heulen".
 
Ich denke, auch die Art wie man streitet kann letztendlich dazu führen, ob eine Beziehung in die Brüche geht oder nicht. Mitunter passen Manche sogar ihr Streitverhalten dem Partner gegenüber an mit dem Ergebnis dass sich nichts ändert und man deshalb zusammen bleibt.

Das Chance durch Anpassung des Streitverhaltens erwas Positives für die Beziehung zu bewirken steht gegenüber dem Risiko, dass genau diese Änderung dann zum zu Scheitern der Beziehung führt. Es ist glaube ich such viel Taktik dabei. Bei Langzeitbeziehungen kann man zumindest gut einschätzen wie der Partner reagieren wird, wenn man versucht, was zu ändern.

Natürlich denke ich manchmal: Wäre meine Frau jetzt ein etwas temperamentvollerer Mensch, würde ich das mit dem "übereinander herfallen" wenn "Dicke Luft herrscht" in der Hoffnung, danach sei wieder alles gut mal probieren. Aber da ich weiß, sie kann damit nix anfangen, eher noch würde sie mir den Vogel zeigen, lass ich es halt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach dich nicht selbst unglaubwürdig. Dein Argument mach kein Sinn.

Ok. Daran lässt sich doch gut erkennen wohin die Reise geht wenn man sich mit dir auf eine Diskussion einlässt 😉

Abwertende Du-Botschaften, von Sachlichkeit und Respekt nicht viel zu sehen.

Ich mag es auch immer nicht, wenn jemand eine Analogie nicht versteht, sondern wortwörtlich nimmt und dann mich angreift und als dumm hinstellt.

Du wirst wahrscheinlich nicht verstehen, worauf ich hinaus will.


Lass mal etwas mehr deine Emotionen zu, mein Rat an dich. Du wirst schon nicht daran sterben.

Danke für den ungefragten Ratschlag 😁

Nur ist es bei mir genau umgekehrt. Ich reagiere oft zu impulsiv. Wenn ich das voll zulassen würde, hatte ich wohl noch weniger Geschirr im Schrank, weil ich so manches Mal gerne etwas gegen die Wand pfeffern würde.

Also ich weiß ganz genau was für starke Emotionen das sind die man in einen Streit unreflektiert dem anderen entgegen schleudert.

Und ich bin froh dass ich es überwiegend im Griff habe, denn ich mag Streitereien nicht. Man entfernt sich in kleinen Schritten immer weiter voneinander bis nichts mehr da ist was einen verbindet. Jeder Streit kappt eine Verbindung, das ist schlecht in einer Beziehung die noch nicht so lange besteht, denn da gibt es noch nicht so viele und vor
allem starke Verbindungen.
 
wegen dem sind Zoffs im Grunde wichtig, sie haben Sinn, bei denen, die sonst zu zugeknöpft und zu feige sind, eher gehemmt sind, da öffnet so mancher Streit einen neuen Weg, der ohne diese Krise nicht zustande käme.
Interessanter Gedanke.
Man müsste nur wissen warum jemand dann eher wie zugeknöpft ist und Konfrontation jeglicher Art vermeidet. Wenn man jemand durch Provokation heraus gelockt hat, bräuchte es einen
Kurswechsel, man müsste ihn wohl genau da abholen und annehmen. Das kann auch nicht jeder, vor allem wenn er sich u.a. selbst verletzt fühlt.
 
Interessanter Gedanke.
Man müsste nur wissen warum jemand dann eher wie zugeknöpft ist und Konfrontation jeglicher Art vermeidet.
Erziehung, Vorgeschichte- mein Partner kam aus einer sehr ruhigen, sehr braven Familie und er war eher gedeckelt, schüchtern, sittsam- so etwa. Man sagt nicht umsonst, lass die Sau raus- befreie praktisch das Andere, das ist auch in dir. Mit Provokation kann man da schon einwirken. Wut, Zorn, Lust, Geilheit, das ist alles eine zusammenhängende Emotionsschiene, meiner Meinung nach. Das hat mir auch ein Therapeut gesagt und mich extra manipuliert, bis das alles rausbrach, da war dann alles anders. Wie Befreiung. Auch wenn man jemanden so richtig zum Lachen bringt, da passiert auch Ähnliches, man öffnet eine gedeckelte Kiste im Kopf. Dann lacht man, weint man oft zugleich, die Emotionen haben sich Bahn gemacht, sie sind wieder aktiv am Funktionieren, statt bedrückt, unterdrückt, wie bei Depressiven oft der Fall ist. Oder?
 
Erziehung, Vorgeschichte- mein Partner kam aus einer sehr ruhigen, sehr braven Familie und er war eher gedeckelt, schüchtern, sittsam- so etwa. Man sagt nicht umsonst, lass die Sau raus- befreie praktisch das Andere, das ist auch in dir. Mit Provokation kann man da schon einwirken. Wut, Zorn, Lust, Geilheit, das ist alles eine zusammenhängende Emotionsschiene, meiner Meinung nach. Das hat mir auch ein Therapeut gesagt und mich extra manipuliert, bis das alles rausbrach, da war dann alles anders. Wie Befreiung. Auch wenn man jemanden so richtig zum Lachen bringt, da passiert auch Ähnliches, man öffnet eine gedeckelte Kiste im Kopf. Dann lacht man, weint man oft zugleich, die Emotionen haben sich Bahn gemacht, sie sind wieder aktiv am Funktionieren, statt bedrückt, unterdrückt, wie bei Depressiven oft der Fall ist. Oder?
Wenn es noch nicht zu fest zu gedeckelt ist, geht das wohl schon noch.
Ich würde mir als Partner oder Freund jedoch nicht zutrauen den Deckel mit Gewalt zu öffnen.
Da sollte man die Person schon wirklich gut kennen und auch wissen was man tut. Selbst am besten nicht involviert sein, wie zb ein Therapeut.

Es ist auch die Frage ob man nicht die Büchse der Pandora damit öffnet bzw es ins andere Extrem geht.
Auch schon erlebt, dann wurde aus einem lieben, höflichen Mädchen eine ganz unverschämte und freche Person. So eine hat meine Mutter mal aufgenommen und aufgetaut und dann raus werfen müssen.
🤔
 
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