in die Küche kam und mich grob anfuhr, ich solle ja nicht so viel Dreck hier machen
Nur wegen so Kleinigkeiten
Du bestimmst, dass das eine Kleinigkeit ist?
Für sie also auch zu sein hat?
Wie oft war Ordnung und Sauberkeit vorher bereits Thema zwischen euch?
Wo fand das statt, in ihrer Wohnung?
Einer alleine kann nicht streiten.
Sieh dir deinen Anteil an, wenn dir diese Erfahrung etwas bringen soll.
Wegen Alltagsbullshit, wieso ich in der Küche Dreck machen würde und ähnliches kann es ja nicht eine so starke Bindung zueinander so zunichte machen.
Diese Haltung ist schlimm.
Du machst ein Schuld-Faß auf und schiebst es ihr zu.
Derjenige tut mir leid, der meint, dass sowas Grund für eine Trennung ist.
Was ist wichtiger? Dass man zusammen lacht, Spaß hat, guten Sex, gemeinsame Interessen - oder dass man sich wegen der Spülmaschine mal streitet, die nach Ansicht des anderen nicht richtig sortiert wurde?
Also, gar nicht nachvollziehbar letzterem die Priorität beizumessen.
Dein erster Satz klingt nach trotziger Unreife.
Du erinnerst mich an einen bockigen, wütenden Dreijährigen, der sich auf den Boden wirft und schreit.
Lachen, guten Sex haben, Spaß haben kann ich mit jemandem, der mir nicht die Bude vollsaut. Weshalb sollte ich mir also diesen Stress antun, der mir den Spaß kaputtmacht?
Will man eine Beziehung leben, irgendwann zusammenziehen, müssen grundlegende Punkte einigermaßen harmonieren, soll die Liebe nicht vom Alltag aufgefressen werden.
Wenn innerhalb weniger Monate das Thema Sauberkeit derart nervt, harmoniert es eben nicht genug für einen möglichen gemeinsamen Alltag. Ich denke auch nicht, dass dies der einzige Punkt war.
Ich finde man sollte wegen Spülmaschine etc. nicht eine an sich schöne Zeit aufgeben.
Ich finde, man sollte keinen Dreck produzieren, die Bedürfnisse des anderen ignorieren und damit eine Beziehung gefährden.
Du betrachtest die Dinge zu einseitig, willst sie als Schuldige sehen und dich als Opfer.
Das tut keiner Beziehung gut.