Das kann ich aus eigener Erfahrung so unterschreiben. Da ist viel mit dabei was man als Kind und Heranwachsender so mit auf den Weg brkommen hat, alte unpassende Verhaltensmuster usw.Ist das nicht eine Form von Kommunikation, die deshalb so ist, weil man es noch nicht anders kann? Oder weil man es so abgeschaut hat von den Bezugspersonen früher?
Man will etwas sagen, erreichen, deshalb tut man so. Es ist doch alles Show und Gehabe, was nicht besonnen und in aller Ruhe passiert. Es wird manipuliert und theatert. Man darf das alles nicht so ernst nehmen und braucht ja nicht mitmanchen bei diesem Kindergarten und diesen Launen.
Bei uns in der Beziehung äußert sich das allerdings so, dass statt den lauten Streitereinen, die als Vorwürfe rüberkommen dann eher gar nichts mehr gesagt wird, weil man eben weiß, der Andere kann mit der anderen Variante genauso wenig anfangen - auch Mist.
Auch wir müssen erst lernen, Dinge die uns nicht gefallen und auch eigene Bedürfnisse in Form von Wünschen (statt Vorwürfen) zu äußern und dem Gegenüber in netter Sprache und ruhigem Ton entgegen zu bringen. Denn ich glaube daran, dass das ein richtiger Schritt wäre und uns helfen würde.
Das man sich laut fetzt und anschließend gemeinsam seine Frustrationen darüber z.B. so kanalysieren kann, dass man (z.B auch sexuell gesehen) übereinander herfällt und alles ist wieder toll, würde zumindest bei uns nicht funktionieren. Mag sein, dass es das auch irgendwo gibt - so nach dem Motto ein "reinigendes Gewitter ist manchmal ganz gut" und kann helfen.
Ich kenn das aber tatsächlich nur aus Filmen.