Curious_Fighter
Mitglied
Also ich weiß ganz genau was für starke Emotionen das sind die man in einen Streit unreflektiert dem anderen entgegen schleudert.
Und ich bin froh dass ich es überwiegend im Griff habe, denn ich mag Streitereien nicht. Man entfernt sich in kleinen Schritten immer weiter voneinander bis nichts mehr da ist was einen verbindet. Jeder Streit kappt eine Verbindung, das ist schlecht in einer Beziehung die noch nicht so lange besteht, denn da gibt es noch nicht so viele und vor
allem starke Verbindungen.
Das ist für mich wiederum einfach eine negative Einstelllung zum Streiten an sich.
Deine Aussagen haben mir echt zu Denken gegeben und ich habe mich zwischenzeitlich auch mit einem befreundeten Psychologen darüber unterhalten.
Er sieht es so wie ich. Du konzentrierst dich schwerpunktmäßig auf die negativen Seiten der Beziehung, statt auf die positiven. Du meinst ja auch Streitigkeiten aufgrund von Kleinigkeiten wie eine z.B. falsch sortierte Spülmaschine seien wichtig genug. Das hat auch was mit der Frage zu tun, ob man über genug Stressresilienz verfügt (nicht bös gemeint), wenn Streit schon zu viel wird für dich.
Das ist sehr schade, wenn ich so Menschen erlebe, die so Ansichten vertreten. Damit will ich mich nicht identifizieren.
Nochmal: Ich sprach über eine Beziehung, die sonst in ihren Kernfragen gut funktioniert. Wer das wertschätzt und positiv denkt, ist auch lösungsorientiert und spricht mit seinem Partner / seiner Partnerin darüber. Man könnte gemeinsam herausfinden, warum den anderen was bestimmtes so sehr stört und es in den Griff bekommen. Wie gesagt: Einfach zu Liebe des anderen und umgekehrt.
So und jetzt würde ich als TE mir wünschen das Thema abzuschließen. Es ist Sonntagabend, ich musste das alles die letzten Tagen durchkauen. Hab mit vielen darüber geredet. Es geht mir auch besser und ab morgen in der neuen Woche will ich mich nicht mehr so viel an diesem Thema aufreiben.
Vielen Dank aber allen und Alles Gute.
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