Hallo Nightwalker,
deinen Abenteuergeist in ehren aber:
Die Fischerei ist einer der gefährlichsten Arbeitsplätze überhaupt, z.B. die Taue zwischen Netz und Boot können ohne Vorwarnung reißen und dir den Kopf abtrennen. Kein Kapitän nimmt „Urlauber“ zum Arbeiten mit.
Es gibt einige Fischer, die mit festem Gerät an der Ostseeküste arbeiten, also Stellnetze und Reusen. Das ist nicht so gefährlich. Vielleicht nehmen die Hilfskräfte? (Googlestichworte: Fischereigenossenschaft Ostsee)
Einige wenige von denen bieten mehrstündige Fahrten als Touristenattraktion an, da darf man aber nur zuschauen.
Abgesehen davon gibt es Anbieter für Hochseeangeln, da kann ich mir auch gut eine Hilfskraft vorstellen.
Wenn du noch jünger bist, kann man in Alaska ein Arbeitsvisum erhalten, um dort als Saisonkraft in der Fischindustrie zu arbeiten, z.B. auf einem großen Trawler im Fischverarbeitungsbereich oder auf einem Factory-Ship. In Alaska gelten für die Fischindustrie andere Arbeitsvisum-Gesetze als im Rest der USA, d.h. es gibt eine spezielle Work-Permit. Harte Arbeit.
Die nehmen aber keinen, der nur 2 Wochen bleibt. Wie man da ran kommt? Keine Ahnung, hab nur mal welche getroffen. die das gemacht haben. Englisch musst du natürlich so beherrschen, dass du zumindest die Basics kennst.
Man kann auch auf verschiedenen größeren Segelschiffen als zahlender Gast fahren. Man braucht keine besonderen Vorkenntnisse und besonders teuer ist es auch nicht unbedingt, z.B. auf der Petrine. Stichwort: Segelreise.
Vielleicht erlaubt dir dein Arbeitgeber eine unbezahlte Auszeit?
Viel Erfolg!