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im falschen beruf?

Ah, sehe gerade erst Deine Info über die Berufsberaterin....hm, naja, immerhin eine Aussage.
Dann nimm Dir als Wochenend-Plan vor, wo und wie Du jemand anderes findest und strecke Deine Fühler aus.....
Mist, ist aber auch doof....immer auf der Stelle treten...
ich warte auch auf einen Anruf.......das macht mich kirre..

Und Chatnoir: ich würde auch das Gymnasiallehramt vorziehen, sicherlich weil ich zum einen nicht so die Affinität zu kleineren Kindern habe und zum anderen glaube ich, dass Deine Chancen da besser stehen...auf Dauer ....
 
für das grundschullehramt habe ich heute auch noch ne zusage bekommen.... klingt auch cool. habe sehr viel geduld mit kindern. allerdings sehe ich das problem, dass ich mathe an der uni nicht schaffen werde. da war ich immer nur mittelmäßig und das wäre wirklich ne qual wieder gegen die veranlagung zu studieren. am gymnasium würde ich spanisch und pädagogik unterrichten wollen. das liegt mir mehr.

@knuddel: du solltest wirklich bei einer anderen stelle rat suchen und dich proffesionell unterstützen lassen. ich war mal bei einem coaching. das hat mir aber nicht geholfen und auch beim arbeitsamt bin ich irgendwie immer nur auf die falschen leute gestoßen. eine wirklich vertiefende beratung sucht man da vergebens. aber es gibt noch andere anlaufstellen, die kosten aber was, wo man in längeren sitzungen alles mögliche abklopft um deine interessen und talente herauszukitzeln. aber auch eine psychologische beratung kann manchmal gut tun. das mag blockaden lösen und selbsterbaute hürden einstürzen lassen.
 
@margarete: suche verzweifelt den eintrag, wo du schreibst, was du eigentlich momentan machst. finde das nicht mehr, oder hattest du das gar nicht erwähnt? sorry. 🙁
 
Ich bin Kauffrau.....und schon mit 40 wohl ziemlich alt......
die Rahmenbedingungen sind alle ganz nett und für jemand, der das von aussen betrachtet wieder nur Jammern auf hohem Niveau..mir fehlt aber der Sinn in meinem Tun und der Spass und ich langweile mich zu Tode..die einzige Anstrengung ist auf "beschäftigt und wichitg " zu machen...boah, was oberflächlich alles....gähn......
 
wenn einem der sinn in einer tätigkeit fehlt, dann kann ich vestehen, dass man sehr nachdenklich wird und sich umorientieren möchte. meine arbeit in der medizin war bisher durchaus sinngebend, leider aber nicht erfüllend genug. mit 40 eine änderung vorzunehmen finde ich durchaus ok, es muss ja kein langes studium sein.

bei mir ist seit gestern eine seelische not ausgebrochen. bin momentan trotz zulassung an den universitäten, total orientierungslos und voller angst. zum ersten mal in meinem leben hatte ich sogar richtige suizidgedanken. vor der ausführung hab ich viel zu viel angst, aber ich konnte mit einem mal keine freude mehr empfinden. aller mut und alle motivation war auf ein nichts zusammengeschrumpft, wie aus heiterem himmel. ich kanns mir nicht erklären.
 
Ups, was ist da denn los ? Du klangest immer so "Stark und motiviert" ?
Oder ist es nun plötzlich die Angst vor der eigenen Courage ? Du hast doch alle Zusagen bekommen...das ist toll...
wenn mich nicht alles täuscht hast Du von allen eine positive Rückinfo bekommen...und musst Dich "nur" noch entscheiden !
Das ist toll....
Behalt Dir Deinen Optimismus......
und nicht den Kopf in den Sand stecken, wie herrlich, dass Du schon weisst was Du willst...da bist Du schon einen grossen Schritt voraus !! Mach was draus !
 
aller mut und alle motivation war auf ein nichts zusammengeschrumpft, wie aus heiterem himmel. ich kanns mir nicht erklären.

Ja, das kenne ich sehr gut, solche Stimmungen treten leider auch bei mir meistens auf, sobald ich einen möglichen neuen Berufsweg am Horizont sehe. Und genau damit kann man sich zuverlässig selbst sabotieren.

In dem von mir jüngst gelesenen Ratgeberbuch heißt es, diese beunruhigenden und beängstigenden Gefühle wären typisch für so eine Umorientierungsphase, weil man dabei ist, seine letztlich als komfortabel und vertraut erlebte bisherige Situation zu verlassen. Das Betreten von Neuland führt wohl sehr häufig erstmal zu Gefühlen der Beunruhigung, Sorgen und Angst. Man muss wohl erst lernen, solche Gefühle auszuhalten.
 
ich war mal bei einem coaching. das hat mir aber nicht geholfen und auch beim arbeitsamt bin ich irgendwie immer nur auf die falschen leute gestoßen. eine wirklich vertiefende beratung sucht man da vergebens.

Leider habe ich das bisher auch so erlebt. Schon mehrfach hatte ich versucht, kompetente Beratung zu bekommen, aber auch ich bin anscheinend bisher immer auf die falschen Leute gestoßen. Coaching war bisher hauptsächlich eines: teuer. Aber die Gespräche waren zwar einerseits tröstlich und fanden in verständnisvoller Atmosphäre statt, aber die Coaches haben es nie geschafft, mir einen Weg in einen neuen Beruf aufzuzeigen, der auch tatsächlich umsetzbar war. Jedenfalls nicht, wenn man kein Vermögen aufm Konto hat, um jahrelang ohne Einkommen zu überleben.

Ach ja, und meine letzte, zunächst recht vielversprechende Berufsberaterin hat sich ja jetzt aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen nach nur zwei Beratungssitzungen ausgeklinkt (angeblich gehe es ihr selber persönlich zu schlecht, um weiterhin Hilfe anbieten zu können).
 
Ich find das auch immer zum ....., ich habe immer das Gefühl, ich kann mich erst dann wirklich aufraffen, wenn es anders nicht mehr geht.
Also so lang alles noch irgendwie "im Fluß " ist , dümpel ich so vor mich hin, beklage mich gern und ausgiebig, hab ne Menge Ideen und Wünsche und kaum geht es an die Verwirklichung, so geht nix mehr.
Total bekloppt.
Bei mir merk ich das sofort an meinem Essverhalten. Bin ich "auf dem Sprung" in was Neues, kann es nicht genug Süsskram sein...schlimm. Und dann nehm ich genau das wieder zum Anlass, den Sprung zu lassen, getreu dem Motto" oh ne, nun hast Du 3kg zugenommen, wie siehst Du aus, Du fühlst Dich nicht wohl, und stark und gut sowieso nicht"...und dann lass ich alles....bin wieder unzufrieden, WEIL ich es gelassen hab und dann gehts weiter mit der Futterei.
Ne, ne, wie kann man es sich so schwer machen...
 
Also so lang alles noch irgendwie "im Fluß " ist , dümpel ich so vor mich hin, beklage mich gern und ausgiebig, hab ne Menge Ideen und Wünsche und kaum geht es an die Verwirklichung, so geht nix mehr.

Das ist bei mir auch so. Immer wieder verfalle ich in den vermaledeiten Jammermodus. Doch wenns ums Umsetzen meiner Ideen geht, dann verzettele ich mich oder gerate in eine lähmende Lethargie. Das hat vermutlich mit den erwähnten, tiefsitzenden Ängsten zu tun, die einen dann ereilen.
 

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