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Ignorieren wir unsere Zukunft?

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Nordrheiner, du solltest vielleicht etwas entspannter werden. Warum? Vielleicht bist du älter als ich, aber du kannst dir nicht sicher sein, dass du auch mehr weißt als ich.
 
Hallo Rhenus,

in Deinem Beitrag 128 zitierst Du von mir die Aussage:
„Als Christ weiß ich von der Liebe Gottes. Daher weiß ich, dass es eine Liebe gibt, die unabhängig von Menschen und Grenzen existiert. Diese Liebe besteht auch dann, wenn sich um mich herum nur schlechte Menschen befinden und ich von allen guten Menschen verlassen bin. Daher entscheide ich mich wissend dafür, diese Liebe in mein Herz zu lassen und mich weitmöglichst auszufüllen.“

Und schreibst dazu:

„Tja die Liebe...
Es gibt keinen Begriff wo mehr darüber geschrieben steht und dennoch meint man nicht dasselbe.

Der Christ weiß also von der Liebe Gottes, wobei wir sofort wieder einen Beweis verlangen könnten, doch bewiesen hast du bisher nichts.
Und weil du dich nicht irren kannst, müssen alle anderen irren... Klingt logisch, oder doch nicht?
Ich meine: Wenn man seine Liebe in die falsche Richtung sendet, hat es niemals Zweck, die Sendeleistung zu erhöhen.
Daher liebe ich in Reinform auch nur reale Personen.“


Sag mal, Rhenus, kannst Du beweisen, dass Du reale Personen liebst?


LG, Nordrheiner

 
Nordrheiner, du solltest vielleicht etwas entspannter werden. Warum? Vielleicht bist du älter als ich, aber du kannst dir nicht sicher sein, dass du auch mehr weißt als ich.

Holla, Tsunami, warum sollte ich überhaupt darüber nachdenken, wer von uns beiden mehr weiß?
Eine solche Überlegung kommt mir ganz sicher nicht. Wozu auch?

LG, Nordrheiner
 
Holla, Tsunami, warum sollte ich überhaupt darüber nachdenken, wer von uns beiden mehr weiß?
Eine solche Überlegung kommt mir ganz sicher nicht. Wozu auch?

LG, Nordrheiner

Sicher, es ist sinnlos.

---

Wie soll ich sagen?

Wenn du sagst, dass Gott Liebe ist, dann stimme ich dir zu. Wenn du sagst, dass Gott die Bibel ist, dann nicht. Die Bibel ist ein sehr, sehr buntes Buch. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rhenus,

in Deinem Beitrag 128 zitierst Du von mir die Aussage:
„Als Christ weiß ich von der Liebe Gottes. Daher weiß ich, dass es eine Liebe gibt, die unabhängig von Menschen und Grenzen existiert. Diese Liebe besteht auch dann, wenn sich um mich herum nur schlechte Menschen befinden und ich von allen guten Menschen verlassen bin. Daher entscheide ich mich wissend dafür, diese Liebe in mein Herz zu lassen und mich weitmöglichst auszufüllen.“

Und schreibst dazu:

„Tja die Liebe...
Es gibt keinen Begriff wo mehr darüber geschrieben steht und dennoch meint man nicht dasselbe.

Der Christ weiß also von der Liebe Gottes, wobei wir sofort wieder einen Beweis verlangen könnten, doch bewiesen hast du bisher nichts.
Und weil du dich nicht irren kannst, müssen alle anderen irren... Klingt logisch, oder doch nicht?
Ich meine: Wenn man seine Liebe in die falsche Richtung sendet, hat es niemals Zweck, die Sendeleistung zu erhöhen.
Daher liebe ich in Reinform auch nur reale Personen.“


Sag mal, Rhenus, kannst Du beweisen, dass Du reale Personen liebst?


LG, Nordrheiner

Du etwa nicht? 😱

Aber wenn du tatsächlich in diese Diskussion über Realität einsteigen möchtest, folge ich dir gerne... 🙂
 

LG, Nordrheiner

Hallo Rhenus, zu Deinem Beitrag 128 und Deinen Fragen (in Schwarz) meinen Beitrag und meine Antworten in Blau:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nun lässt sich ja trefflich darüber streiten was GUT was BÖSE ist.
Du gehst ja sofort hin und maßt dir sogar die Deutungshoheit an.


Ich habe (m)eine Meinung – auch zu diesen Begriffen. Bitte nicht mit Deutungshoheit verwechseln.

Wenn ich jedoch Fakten sprechen lasse, dann ist eben aus der Vergangenheit zu lernen, dass der Glaube Böse ist und der Nichtglaube an ein erfundenes Phantasiegebilde gut!

Siehst Du, das ist Deine Meinung. Der Vollständigkeit halber solltest Du dabei erwähnen, dass Du die Fakten ignorierst, die Deiner Meinung widersprechen – und das auch nachdem Du von anderslautenden Fakten erfahren hast. Ich mag Dich trotzdem, auch wenn Du ein Ignorant bist.😉


Denn es ist bewiesen, dass Glaube nicht nur nichtvorhandene Berge versetzt, sondern zu den schrecklichsten Taten fähig ist.
Das ist doppelt falsch. Es ist nach meiner Kenntnis lediglich noch nicht bewiesen, dass sich durch den Glauben (an Gott) Berge versetzen lassen. Auch sind es immer Menschen, die zu den schrecklichsten Taten neigen. Und wenn man dem Wort „Glaube“ bei Menschen nachgeht, die die schrecklichsten Taten durchführen, wirst Du Dich wundern, wie sehr der Glaube dieser Menschen von der Lehrmeinung Jesu Christi abweicht.


Zudem wundere ich mich immer mehr über dich...

1) Denn wäre ich gläubig, so würde ich meinen, dass nur Gott wissen würde, ob ich gläubig wäre.
2) Woher weißt du, dass du es tatsächlich bist?


Zu 1) nein. Glaube bedeutet nicht (nur) für wahr halten, dass es Gott gibt, sondern Ihm vertrauen. Es entsteht ein Vertrauensverhältnis, aus dem heraus Du Erfahrungen machen würdest, die Dir bestätigen, dass es richtig ist, Gott zu vertrauen, dass Du mit Deinem Glauben auf dem Weg bist, der Dir richtig erscheint. Du wüsstest selbst, dass Du gläubig bist. Als Spiegelbild Deiner Gläubigkeit dienen die Handlungen, die Du aufgrund Deiner Gläubigkeit initiierst und so mit der Lehrmeinung Jesu Christi vergleichen kannst. (Ein guter Baum trägt gute Früchte….).
Zu 2) …ich weiss es, weil ich Gott vertraue und diese Erfahrungen – siehe 1) – gemacht habe.

Frage:
Wie kommt es, dass wir über ein Thema der Zukunft letztlich über den Glauben diskutieren?
Wo wir doch wissen, dass andere Dinge wichtiger wären...
Vermutlich deswegen, weil der Glaube oder Nichtglaube die Antriebskraft sowie die Richtung beeinflusst, mit der wir uns an Lösungen heranwagen.


Und der Glauben, den du lebst, wird doch in der absoluten Minderheit sein.
Das kann schon sein. Aber der Minderheitsfall ist kein Kriterium für Falsch.


Denn nur du bekommst doch ein Update, wer sich Christ nennen darf. Siehe 1)
Falsch. Siehe meine Antwort oben.

Denkst du daher, dass ein Ende nahe ist?

Ich denke schon, dass wir uns dem Ende einer Welt nähern, in der Gottesverweigerung, Krieg, Krankheit und Leiden aller Art das Leben der Menschheit beeinflussen und bedrohen. Aber was ist schon nahe? Es werden in der Bibel Ereignisse beschrieben, deren Eintritt das nahende Ende ankündigen. So wie dunkle Wolken den Regen ankündigen, kündigen bestimmte Ereignisse das Ende einer gottesfernen Welt an.

Fühlst du dich einsam und suchst Mitstreiter?
Ich bin nicht einsam – ich weiß mich von Gott umgeben – auch wenn ich alleine bin. Ich freue mich immer über Mitstreiter, aber die Suche danach ist mir eher fremd. Ob z.B. 1.000 Leute meine Meinung teilen und unterstützen oder nicht, beeinflusst mein Denken und Handeln in keiner Weise.


Wie warst du im Arbeitsleben, warst du akzeptiert oder trafst du auf Kritiker deines Glaubens?
Bisher habe ich im Arbeitsleben eher Anerkennung gefunden, und zwar besonders dann, wenn sich bei mir Denken und Handeln deckten und ich dazu stand, auch wenn ich auf Widerstand stieß. Ein Fall ist mir besonders gut in Erinnerung geblieben. Ich hatte die Aufgabe übernommen ein Unternehmen zu sanieren, welches zahlungsunfähig war. Kunden bezahlten keine Rechnungen mehr – im Gegenteil, sie schrieben Gegenrechnungen, z.B. Schadensersatzrechnungen. Den leitenden Angestellten war – bis auf eine Person – gekündigt worden. Der Kontokorrenkredit war mehr als ausgereizt und keine Sicherheiten vorhanden, um einen evt. Kreditantrag zu stützen. Der Unternehmer wollte Konkurs anmelden und sich auf dem Rückweg vom Amtsgericht einen Strick kaufen. Ausnahmsweise lies ich mich auf eine Arbeit „auf Erfolgsbasis“ ein. Nach einigen Wochen lud mich die Ehefrau des Unternehmers zum Essen ein. Sie tat dies, da sie mich interviewen wollte, worauf meine Arbeit bzw. meine Einstellung beruht. Sie war besorgt, denn ich sei ein Mensch, der bei seiner Arbeit Fröhlichkeit verbreiten würde und trotzdem „den Karren“ nach vorne bewegt. Sie vermutete, ich sei ein Mitglied von Scientology. Als ich das verneinte und als Grundlage meinen Glauben an Gott, Jesus Christus und die Bibel benannte, war sie beruhigt. Das Unternehmen war übrigens ca. 6 Monate später gerettet und warf sogar Gewinn ab.

Bist du in deiner Familie isoliert?
Sozial gesehen bin ich nicht isoliert. Was meinen Glauben anbelangt, so sieht im Gegensatz zu mir meine Familie es nicht als primär wichtig an, sich intensiv um ein gutes Verhältnis zu Gott zu bemühen.


Fühlst du dich vom Bösen umzingelt?
Zum Glück nicht.


Hast du Erscheinungen?
Manchmal, wenn meine Mädels die Musik zu laut aufdrehen, erscheint die Mitbewohnerin unter uns und beschwert sich. Ansonsten eigentlich nicht. 😀


Spricht Gott mit dir?
Wenn Du damit wissen willst, ob z.B. von der Zimmerdecke her eine Stimme mit mir spricht, so kann ich das klar verneinen. Aber in meinem Herzen merke ich schon, wenn Gott mich „lenken“ will. Es gibt Menschen, die mit wenigstens einem ihrer fünf Sinne Gott oder eine übersinnliche Erscheinung gehört oder gesehen, gespürt haben wollen. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen und bin bei solchen Erlebnisberichten eher skeptisch, weil diese sich nicht mit meinen Erfahrungen decken.


Fügt es dir (wie körperliche) Schmerzen zu, wenn jemand deine Sicht des Glaubens infrage stellt?
Nein. Aber es berührt mich auch emotional. Wenn der Fragende hinter seinen Fragen eine Suche erkennen lässt, lösen seine Fragen eher Freude aus. Wenn der Fragende erkennen lässt, dass er zerstören will, destruktiv ist, löst die Begegnung eher Trauer aus.


Fühlst du dich berufen zu missionieren?
Wenn ich den Eindruck habe, zu einer Verbesserung durch Worte oder Taten beitragen zu können, dann rede und handel ich.


Lässt es dich verzweifeln, dass man deine Worte nicht hört, sie zurück weist?
Überhaupt nicht. Es ist mir bewusst, dass die Mehrheit der Menschen dazu neigt, den aus ihrer Sicht möglichst einfachen und bequemen Weg zu wählen. Als Christ zu leben bedeutet die Wahl für einen unbequemen Weg, auf dem der „Wanderer“ auf Widerstand stößt. Eigentlich bin ich eher ein glücklicher Mensch.


LG, Nordrheiner

 
Hallo Rhenus,

aus Deinem Beitrag 128 war noch eine Frage offen. Aus Platzgründen habe ich diese nachgehend beantwortet:
------------------------------------------------

Wäre ein Beweis für dich denkbar, bzw. würde von dir anerkannt werden, der beweisen würde, dass es keinen Gott gibt?
Ja. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Und das aus 2 Gründen: 1) Es ist mir sehr bewusst, dass Menschen Fakten kennen, die den logischen bzw. vernünftigen Schluss zulassen, es gäbe keinen Gott. Nehmen wir als Beispiel die Theodizeefrage „Wenn es Gott gibt (gäbe), warum lässt Er dann Krankheit, Krieg, Tod etc. zu?“. Dabei muß jedoch erwähnt werden, dass es Beweise im strengen Sinn nur in der Mathematik gibt. Alle anderen Beweise sind vernunftbegründet. Und Vernunft ist so individuell wie Bewusstsein oder Liebe. Beispiel: Es gibt Menschen, die es für sehr vernünftig halten, den X nicht zu lieben. Für ihre Haltung gibt es nachvollziehbare Gründe. Wenn jemand diesen X doch lieben will und tut, so ist das aus Sicht der Menschen unvernünftig und falsch, auch wenn dieser Jemand vernünftige Gründe anführt. 2) Bei jedem (angeblichen) Anti-Gottesbeweis stehen diese meinen persönlichen Erfahrungen entgegen – als meine Beweise – dass Gott lebt und liebt. Meine Beweise beruhen also nicht nur auf meiner Vernunft, sondern auch auf meinem individuellen Erleben. Beweis gegen Beweis? Mit diesem Widerspruch lebe ich schon seit Jahren.

Atheisten haben aus meiner Sicht eher das umgekehrte Problem, dass sie sich für sie nicht-nachvollziehbaren „Beweisen“ gegenübersehen und einer Vernunft, die sie, die Atheisten, nicht vernünftig finden.


Christen und Atheisten teilen sich die für alle Menschen gleich zugänglichen Beweise für und gegen die Existenz Gottes. Was Christen und Atheisten trennt, ist der Wille „welchen Beweisen will ich folgen“ und die persönlichen Erfahrungen, die nicht allgemein zugänglich sind.

Ein rein auf Vernunft gegründeter Glaube steht nach meinem Dafürhalten auf Beinen, die wackelig werden, wenn ein neuer vernünftiger Grund „nicht an Gott zu glauben“ bekannt wird. Wird daraufhin ein neuer Beweis (Grund) bekannt, der dafür spricht, doch an Gott zu glauben, dreht sich der Mensch aufs Neue. Ein Atheist, der zu Gott „umkehrt“, weil er bestimmte Argumente von Christen als vernünftig erkennt, wird sich möglicherweise wieder abkehren, wenn er von Beweisen erfährt, die gegen den Glauben an Gott sprechen. Hat der Ex-Atheist jedoch persönliche Erfahrungen mit seinem Glauben, mit Gott gemacht, hat er einen persönlichen Anker, der über allgemein zugängliche Beweiskraft hinausgeht.



LG, Nordrheiner

 
Hallo Rhenus,

in Deinem Beitrag 147 erweckst Du den Eindruck, dass Du beweisen könntest, dass Du reale Personen liebst.
Echt? 😕 Das glaube ich nicht!



Leg los... und befreie mich von meinem Unglauben.


LG, Nordrheiner

 
Hallo Rhenus,

in Deinem Beitrag 147 erweckst Du den Eindruck, dass Du beweisen könntest, dass Du reale Personen liebst.
Echt? 😕 Das glaube ich nicht!



Leg los... und befreie mich von meinem Unglauben.


LG, Nordrheiner

Nee, das vermag selbst ich mir nicht zutrauen, dich von deinem Glauben, bzw. Unglauben zu befreien. 🙂
Das kann nicht gelingen, dafür weiß ich zu viel über das Thema.

Zudem wäre das für mich auch nicht ein anzustrebendes Ziel, denn mein Ansinnen ist nicht, anderen eine Glauben oder Nichtglauben aufzuschwatzen.

Aber ich kann das nicht ernst nehmen... 😉
Damit behauptest du, dass es keine Realität gäbe...
Was aber dann pathologisch ist. 🙂

Na, dann wage den Selbstversuch!
Küsse doch mal eine Frau, die nicht von dir geküsst werden will und dir eine runter haut...😱
Merkst du den Treffer auch nicht?🙂

Auf die anderen Beiträge antworte ich noch später, ist versprochen! 😉
 
Ein aktueller Hinweis aus der Presse, Wiedergabe eines Artikels im Daily Telegraph, zur Info:
Aktualisiert am 08. Oktober 2014, 08:30 Uhr



Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Antwort darauf wird kontrovers diskutiert und mit Skepsis betrachtet. Manche Patienten, die klinisch tot waren, aber reanimiert werden konnten, berichten von Lichtern oder ähnlichen Erfahrungen. Bisher belächelte die Medizin solche Erzählungen und tat sie als Halluzinationen ab. Zu Unrecht, wie Wissenschaftler der Universität Southampton nun herausgefunden haben.
Die Forscher fanden Beweise für ein Leben nach dem Tod. Das berichtet der britische "Telegraph". Vier Jahre lang haben die Wissenschaftler 2060 Patienten in 15 Krankenhäusern in den USA, Großbritannien und Australien untersucht. Alle Probanden erlitten einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Es ist die bisher größte Studie zu Nahtod-Erfahrungen und außerkörperlicher Wahrnehmung. Das Ergebnis: Auch nach dem Tod blieb bei vielen das Bewusstsein erhalten. Ein Drittel der Patienten, die überlebt haben, berichten von Wahrnehmungen zu dem Zeitpunkt, als sie bereits klinisch tot waren und bevor die Ärzte sie erfolgreich reanimierten.
Besonders eindrücklich sind die Schilderungen eines 57-jährigen Sozialarbeiters aus Southampton. Er erinnerte sich daran, wie er nach dem Tod seinen Körper verlassen und dessen Wiederbelebung von der anderen Seite des Zimmers beobachtet habe. "Der Mann beschrieb alles, was in dem Zimmer passiert ist", sagte Dr. Sam Parnia, Leiter der Studie und mittlerweile in New York tätig. Der Sozialarbeiter berichtete detailliert von den Tätigkeiten des Klinikpersonals und den Geräuschen der Maschinen. Wohlgemerkt: Der Mann, den die Mediziner für glaubhaft halten, war drei Minuten lang klinisch tot.
Bewusstsein bleibt nach dem Tod erhalten
Nach bisherigen Erkenntnissen kann das Gehirn nicht funktionieren, sobald das Herz nicht mehr schlägt. "In diesem Fall scheint die bewusste Wahrnehmung bis zu drei Minuten weiter funktioniert zu haben, obwohl das Gehirn sich normalerweise 20 bis 30 Sekunden nach dem Tod ausschaltet", erklärt Parnia. Damit scheint bewiesen, dass das Bewusstsein auch nach dem Tod erhalten bleibt. Wie lange diese Erfahrung andauern kann, wissen die Ärzte nicht.




Von den 2060 untersuchten Patienten überlebten 330. Von ihnen berichteten 140 von Wahrnehmungen, bevor die Ärzte sie aus dem Tod zurück holen konnten. Ein Fünftel der Probanden erinnerte sich an ein ungewöhnliches Gefühl von Friedlichkeit und Stille. Zwei Drittel nahmen wahr, wie die Zeit schneller oder langsamer wurde. Manche sahen ein helles Licht, die Sonne oder einen Blitz, andere wurden durch tiefes Wasser gezogen und hatten Angst vor dem Ertrinken. 13 Prozent der Patienten gaben an, vom Körper getrennt gewesen zu sein.

Studienleiter Parnia ist überzeugt, dass viele Menschen bewusste Erfahrungen machen. Die Erinnerung an diese würden Beruhigungsmittel und Medikamente aber erschweren oder unmöglich machen. Parnia und sein Team haben nun wissenschaftlich belegt, was bisher als Halluzination oder Einbildung abgetan wurde. Es ist ein Hinweis auf ein Leben nach dem Tod.
 
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