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Ignorieren wir unsere Zukunft?

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Ich denke nicht, dass Rhenus irgendjmandem schaden kann, will oder wird. Genauso wie Nordrheiner und auch ich, will er sich wohl nur gerecht und fair mit dem beschäftigen, was dieses Leben ist.


Hallo Tsunami,
das Schlechtreden, welches auch von Puuusteblume bemerkt und kritisiert wird, ist nicht attraktiv sondern aus meiner Sicht zum Weglaufen.

Wenn ich mich mit Gerechtigkeit und Fairness beschäftige, dann sind das positive Begriffe. Ich kann mich auf drei Arten damit beschäftigen: a) ganz neutrale Betrachtungen anstellen, völlig wertfrei. b) ich kann Ideen zur Herstellung oder Förderung von Gerechtigkeit und Fairness entwickeln und diese Ideen positiv anbieten = attraktiv anbieten oder c) ich kann Ideen zur Herstellung oder Förderung von Gerechtigkeit und Fairness entwickeln und diese Ideen so negativ anbieten, dass Zuhörer oder Leser weglaufen.

Ich glaube, alle Menschen haben früher oder später schlimme Erlebnisse. Bei dem Einen sind es Krankheit und Tod, beim Anderen Mißhandlungen und Demütigungen, beim Dritten Ungerechtigkeit und Willkür. Man kann einem Menschen viel Böses antun, auch alles wegnehmen, aber eines kann man ihm nicht: Man kann dem Menschen seine Entscheidung nicht wegnehmen, wie er mit dieser schlimmen Erfahrung umgehen will.

Das Böse und Schlechte, was der Mensch erlebt, ist wie eine Krebserkrankung. Krebserkrankungen streuen bekanntlicherweise und bilden Metastasen, neue Krebsgeschwüre. Der Mensch, der unter dem Bösen und dem Schlechten leidet, entscheidet sich, ob er es zulässt, dass das Böse und Schlechte in sein Herz eindringt und dort neue Metastasen bildet. Wenn Du liest und hörst, was Menschen, die das Böse und Schlechte erlebt haben, sprechen, dann merkst Du, inwieweit diese Menschen zugelassen haben, dass sich Böses und Schlechtes in ihrem Herzen einnistet.

Als Christ weiß ich von der Liebe Gottes. Daher weiß ich, dass es eine Liebe gibt, die unabhängig von Menschen und Grenzen existiert. Diese Liebe besteht auch dann, wenn sich um mich herum nur schlechte Menschen befinden und ich von allen guten Menschen verlassen bin. Daher entscheide ich mich wissend dafür, diese Liebe in mein Herz zu lassen und mich weitmöglichst auszufüllen.

Sich für Liebe entscheiden, kann auch ein Atheist. Er weiss, dass es Liebe gibt. Er bezieht Liebe nur nicht auf Gott. Der Atheist sieht den Zusammenhang zwischen Gott und Liebe nicht. (Aber das ist jetzt erstmal zweitrangig.) Wichtig ist mir nur: Entscheide ich, der Mensch, mich dafür Liebe in mein Herz zu lassen, mich von ihr ausfüllen zu lassen – oder entscheide ich mich dafür, mich von dem Bösen und Schlechten, was ich erlebt habe, vergiften zu lassen.

Die Entscheidung für das Gute oder das Böse – wird nicht erst in der konkreten Situation getroffen, sondern schon zu einem früheren Zeitpunkt, nämlich bei der Frage: Was lasse ich in mein Herz hinein?

Und die Beiträge in diesem Faden zeigen nicht nur ganz sachlich Ideen, Sorgen, Abneigungen, gute Ansätze, sondern auch was sich im Herzen der Menschen befindet, mehr „Gift“ für Menschen dieser Welt oder mehr Liebe.

LG, Nordrheiner
 
Wie meinst du das mit den Menschen, die Schlimmes erlebt haben, dass sie "das Böse in ihr Herz lassen". Sorry, aber das klingt etwas obskur. Natürlich ist es für traumatisierte Menschen wichtig, dass sie auf Dauer (wieder) zu einem, ich sage mal normalem, Leben fähig sind. Aber es ist völlig normal wenn jemand mit schlimmen Erfahrungen misstrauisch ist und Menschen nicht mehr unbefangen begegnen kann. Was ist daran böse und was haben die Betroffenen für "Böses im Herzen", wenn ihnen Schlimmes angetan wurde? Für mich sind es eher die Täter, die ein "böses Herz" haben.
 
Hallo Sparkly,

an konkreten Beispielen wird vieles deutlich, was ich in meinem vorherigen Beitrag etwas allgemein beschrieben habe.

Wenn ein Mensch im Umgang mit anderen Menschen etwas Schlimmes erlebt hat, z.B. enttäuscht wurde, so ist es gut, wenn er aus der Ent-Täuschung lernt und in Zukunft nicht alles glaubt, was ihm erzählt wird, vorsichtiger im Umgang mit anderen Menschen wird. Schlecht wird es, wenn der enttäuschte Mensch pauschal alle Menschen für nicht vertrauenswürdig erklärt, sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und im Extremfall einen Hass auf andere Menschen oder nur auf den Menschen entwickelt, der ihn enttäuscht hat.


LG; Nordrheiner

 
Da frage ich mich aber schon was "Gott, Liebe, Krankheiten, Krebs usw." mit der Zukunft der Menschheit zu tun haben sollen. Wenn der Mensch noch eine längere Weile überleben will, bedarf es pragmatischer Entscheidungen. Also ziemlich genau das Gegenteil irgendwelcher Götzendienste. Die Formel heißt "Verzicht" - aber ob der Mensch dazu fähig ist? Mit "Liebe" zu einem "Gott" ändert sich ja wohl nichts.
 
Hallo Tsunami,
das Schlechtreden, welches auch von Puuusteblume bemerkt und kritisiert wird, ist nicht attraktiv sondern aus meiner Sicht zum Weglaufen.

Wenn ich mich mit Gerechtigkeit und Fairness beschäftige, dann sind das positive Begriffe. Ich kann mich auf drei Arten damit beschäftigen: a) ganz neutrale Betrachtungen anstellen, völlig wertfrei. b) ich kann Ideen zur Herstellung oder Förderung von Gerechtigkeit und Fairness entwickeln und diese Ideen positiv anbieten = attraktiv anbieten oder c) ich kann Ideen zur Herstellung oder Förderung von Gerechtigkeit und Fairness entwickeln und diese Ideen so negativ anbieten, dass Zuhörer oder Leser weglaufen.

Wobei aber immer zu bemerken ist, dass Dogmatiker, die also nichts beweisen, dann weglaufen, wenn sie sich widerlegt sehen! 🙂

Ich glaube, alle Menschen haben früher oder später schlimme Erlebnisse. Bei dem Einen sind es Krankheit und Tod, beim Anderen Mißhandlungen und Demütigungen, beim Dritten Ungerechtigkeit und Willkür. Man kann einem Menschen viel Böses antun, auch alles wegnehmen, aber eines kann man ihm nicht: Man kann dem Menschen seine Entscheidung nicht wegnehmen, wie er mit dieser schlimmen Erfahrung umgehen will.

Das zeigt mir dass du Probleme mit natürlichen Vorgängen hast.
Krankheit und Tod, gehören zum Leben, wie die Nacht zum Tag.

Das Böse und Schlechte, was der Mensch erlebt, ist wie eine Krebserkrankung. Krebserkrankungen streuen bekanntlicherweise und bilden Metastasen, neue Krebsgeschwüre. Der Mensch, der unter dem Bösen und dem Schlechten leidet, entscheidet sich, ob er es zulässt, dass das Böse und Schlechte in sein Herz eindringt und dort neue Metastasen bildet. Wenn Du liest und hörst, was Menschen, die das Böse und Schlechte erlebt haben, sprechen, dann merkst Du, inwieweit diese Menschen zugelassen haben, dass sich Böses und Schlechtes in ihrem Herzen einnistet.

Nun, allenfalls kann ja nur die Seele gemeint sein und niemals das Herz... 😉
Aber aus deinen Gleichnissen ist aber auch vieles raus zu lesen.

Als Christ weiß ich von der Liebe Gottes. Daher weiß ich, dass es eine Liebe gibt, die unabhängig von Menschen und Grenzen existiert. Diese Liebe besteht auch dann, wenn sich um mich herum nur schlechte Menschen befinden und ich von allen guten Menschen verlassen bin. Daher entscheide ich mich wissend dafür, diese Liebe in mein Herz zu lassen und mich weitmöglichst auszufüllen.

Tja die Liebe...
Es gibt keinen Begriff wo mehr darüber geschrieben steht und dennoch meint man nicht dasselbe.

Der Christ weiß also von der Liebe Gottes, wobei wir sofort wieder einen Beweis verlangen könnten, doch bewiesen hast du bisher nichts.
Und weil du dich nicht irren kannst, müssen alle anderen irren... Klingt logisch, oder doch nicht?
Ich meine: Wenn man seine Liebe in die falsche Richtung sendet, hat es niemals Zweck, die Sendeleistung zu erhöhen.
Daher liebe ich in Reinform auch nur reale Personen.

Sich für Liebe entscheiden, kann auch ein Atheist. Er weiss, dass es Liebe gibt. Er bezieht Liebe nur nicht auf Gott. Der Atheist sieht den Zusammenhang zwischen Gott und Liebe nicht. (Aber das ist jetzt erstmal zweitrangig.) Wichtig ist mir nur: Entscheide ich, der Mensch, mich dafür Liebe in mein Herz zu lassen,mich von ihr ausfüllen zu lassen – oder entscheide ich mich dafür, mich von dem Bösen und Schlechten, was ich erlebt habe, vergiften zu lassen.

Die Entscheidung für das Gute oder das Böse – wird nicht erst in der konkreten Situation getroffen, sondern schon zu einem früheren Zeitpunkt, nämlich bei der Frage: Was lasse ich in mein Herz hinein?

Was aber dann einen Widerspruch zu deiner vorherigen Aussage darstellt, weil du da noch Anlässe für nötig empfunden hast...
Aber Atheisten sind eh anders, oder wie meinst du das...🙂


Und die Beiträge in diesem Faden zeigen nicht nur ganz sachlich Ideen, Sorgen, Abneigungen, gute Ansätze, sondern auch was sich im Herzen der Menschen befindet, mehr „Gift“ für Menschen dieser Welt oder mehr Liebe.

LG, Nordrheiner

Nun lässt sich ja trefflich darüber streiten was GUT was BÖSE ist.
Du gehst ja sofort hin und maßt dir sogar die Deutungshoheit an.

Wenn ich jedoch Fakten sprechen lasse, dann ist eben aus der Vergangenheit zu lernen, dass der Glaube Böse ist und der Nichtglaube an ein erfundenes Phantasiegebilde gut!

Denn es ist bewiesen, dass Glaube nicht nur nichtvorhandene Berge versetzt, sondern zu den schrecklichsten Taten fähig ist.

Zudem wundere ich mich immer mehr über dich...

1) Denn wäre ich gläubig, so würde ich meinen, dass nur Gott wissen würde, ob ich gläubig wäre.
2) Woher weißt du, dass du es tatsächlich bist?

Frage:
Wie kommt es, dass wir über ein Thema der Zukunft letztlich über den Glauben diskutieren?
Wo wir doch wissen, dass andere Dinge wichtiger wären...

Und der Glauben, den du lebst, wird doch in der absoluten Minderheit sein.
Denn nur du bekommst doch ein Update, wer sich Christ nennen darf. Siehe 1)

Denkst du daher, dass ein Ende nahe ist?

Fühlst du dich einsam und suchst Mitstreiter?

Wie warst du im Arbeitsleben, warst du akzeptiert oder trafst du auf Kritiker deines Glaubens?

Bist du in deiner Familie isoliert?

Fühlst du dich vom Bösen umzingelt?

Hast du Erscheinungen?

Spricht Gott mit dir?

Fügt es dir (wie körperliche) Schmerzen zu, wenn jemand deine Sicht des Glaubens infrage stellt?

Fühlst du dich berufen zu missionieren?

Lässt es dich verzweifeln, dass man deine Worte nicht hört, sie zurück weist?

Wäre ein Beweis für dich denkbar, bzw. würde von dir anerkannt werden, der beweisen würde, dass es keinen Gott gibt?
 
Da frage ich mich aber schon was "Gott, Liebe, Krankheiten, Krebs usw." mit der Zukunft der Menschheit zu tun haben sollen. Wenn der Mensch noch eine längere Weile überleben will, bedarf es pragmatischer Entscheidungen. Also ziemlich genau das Gegenteil irgendwelcher Götzendienste. Die Formel heißt "Verzicht" - aber ob der Mensch dazu fähig ist? Mit "Liebe" zu einem "Gott" ändert sich ja wohl nichts.

Hallo Mike,
genau richtig, was Du schreibst. Wir benötigen pragmatische Entscheidungen und Handlungen. Wie Du auch richtig schreibst, ist „Verzicht“ sehr wichtig. Egoismus steht dem Verzicht entgegen. Dem Egoismus kann man z.B. mit Staatsgewalt begegnen. In vielen Fällen funktioniert der für alle wichtige Fortschritt – auch gerade der, für den Verzicht wichtig ist – nur mit Staatsgewalt. Ich denke da z.B. an Verzicht auf Sprit fressende Monster. Du weisst, dass immer, wenn Staatsgewalt nötig ist und eingesetzt wird, auch Gegenstimmen und Gegenströmungen aktiv werden. In unserer Welt muß daher Staatsgewalt, die gute Entscheidungen für alle trifft und auch gegen anders denkende Egoisten durchsetzt, sein.

Aber wie sähe unsere Welt aus, wenn für alle Menschen die Liebe (Nächstenliebe) die wichtigste Basis für Einzelentscheidungen wäre? Ich bin mir durchaus bewusst, dass es völlig unrealistisch ist, von einem weltumspannenden Prinzip der Nächstenliebe auch nur zu träumen. Aber wenn mehr Menschen Nächstenliebe vorleben, um so mehr setzt das ein Signal für die Zukunft der Menschen. Ich kann nicht das ganze Land verändern, aber ich kann meine Umgebung beeinflussen und auch durch Liebe ganz pragmatische Entscheidungen treffen. Und viele kleine Einzelentscheidungen bewirken auch große pragmatische Handlungen.

Und im Kleinen müssen wir anfangen, oder? Ich bin jedenfalls kein großer Politiker oder wirtschaftlicher Entscheidungsträger. Mir bleibt als pragmatischer Handlungsspielraum nur meine „kleine“ Welt. Dort fange ich an, bevor ich über die große Politik diskutiere. Und meine Entscheidungsbasis für meine kleine Welt ist Nächstenliebe. Also auf Einsicht der Menschen warte ich ungern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Nächstenliebe – die man vorlebt – ein besseres Argument ist als Vernunftgründe, denen der Andere mit „Vernunft aus seiner Sicht“ widersprechen kann. Aber gegen Tun oder Lassen aus Nächstenliebe wurde mir noch nie ein stichhaltiges Gegenargument geboten.

Und „nein“ zu Deiner Haltung: Mit Liebe zu Gott ändert sich viel (in meiner Umgebung), denn ich kann Gott nicht lieben, wenn ich Nächstenliebe vergesse. (und zum x-ten mal: Auch Nicht-Christen können Nächstenliebe vorleben, sie verbinden Liebe nur nicht mit Gott.) Und noch eins: Auch die Liebe Gottes zu den Menschen ist wichtig: Diese Liebe überwindet Grenzen, die für den einzelnen Menschen unüberwindlich sind. Wenn Du möglichst viel in Deiner Umgebung positiv verändern willst, dann wäre es nur konsequent, wenn Du Dich von dieser Liebe füllen und erst mal selbst verändern lässt. Du hättest dann grenzüberwindende Liebe (Stärke).

LG, Nordrheiner
 
Wohin diese Liebe zu Götzen führt siehst Du an mehrern Tagen in den TV Nachrichten. Die lieben einander so, daß sie den Leuten die Hälse durchschneiden. Aufklärung ist notwendiger als alles andere. Strikte ( weltweite! ) Trennung von Religionen und Staat wäre notwendig. Den Leuten klarmachen, daß nigendwo 72 Jungfrauen warten. Um die Welt zu ändern, wäre weltweite Verständigung über gemeinsame Ziele notwendig.
 
WIR - ALLE sind auf der Reise - von der Gegenwart in die Zukunft.

Und ja, ihr alle seid wirklich, wirklich gut. Vom Gegenteil kann mich keiner überzeugen.

---

Und ja, Nordrheiner, ich verstehe sogar, was die Bibel meint, wenn sie sagt, dass jeder Mensch mit Sünde ist. Es macht uns alle gleich.

Aber, wie du selber richtig sagtest: "Du bist das, womit du dich beschäftigst."
 
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