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Ideen oder Anregungen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 119543
  • Datum Start Datum Start
@Zebaothling

Hey, ich freue mich, dass du geantwortet hast.

Das Alleinstellungsmerkmal das Du jetzt schaffst ( Du definierst anders als andere ) ( Du verwechselst nicht, andere schon ) ( Dein Gehirn funktioniert anders) ( Deine Denkweise ist eine andere, als die der anderen )
Jeder Mensch definiert auf seine Art und Weise anders. Deshalb gibt es Individuen und Diversität. Das ist für mich eine Grundlage dessen, weshalb wir einerseits so unglaublich gleich sind und andererseits uns wegens unserer Unterschiede einander erklären müssen. Durch die Vielfältigkeit wird Einzigartigkeit geschaffen, wenn wir alle einzigartig sind, sind wir unter dem Aspekt gleich.
Ich definiere auf meine Weise, das ist normal. Mein Gehirn funktioniert meine Auffassung recht normal, ich wüsste nicht, inwiefern dort etwas anders sein sollte. Auf welche Funktionsweise beziehst du dich dort?

Ein Zitat und wie du dieses Zitat interpretierst, wäre für mich hilfreich, um deine Aussage zu verstehen.
Kannst du mir anhand eines Zitats und deiner Interpretation diesbezüglich zeigen, was genau du damit meinst, dass andere verwechseln, ich aber nicht? Das würd mir helfen, dich mehr zu verstehen.

Ein Alleinstellungsmerkmal würde für mich bedeuten, dass ich mich als gänzlich anders als die breite Masse empfinde bzw ich mich von ihr abheben will. Ich finde jedoch, dass dieses gänzlich anders sein (einzigartig sein) auf alle zutrifft, wenn ich einzigartig bin, ist es auch jeder andere Mensch. Ich kann nur sagen, dass ich keinen Deut besser, im Allgemeinen kein bisschen anders bin als andere und auch meine Funktionsweise als sozialer Organismus den der anderen ähnelt. Jeder Mensch ist einzigartig. Ich habe sogar bei Zwillingen trotz ihrer Ähnlichkeit viele Unterschiede bemerken können, was sich aus dem Fakt ihrer unterschiedlichen Position in der Welt und den dadurch unterschiedlichen Erfahrungen ergibt. (Auch wenn sich viele Neigungen stark ähneln)

Ich frage mich , warum Du das erzählst , wenn Du Dir eigentlich träumen bewahren willst und nach Mustern suchst ? Denke mir vielleicht damit ich sage, bitte da haste eines.
Uhuhuhuhuhu, jetzt bin ich aufgeregt. :3 Erkläre bitte das Muster. Brich es aufs einfachste runter.

Für mich bist Du wie jeder andere Mensch, nicht weniger, nicht mehr wert , völlig neutral und objektiv, wie ein unbeschriebenes Blatt, absolut ohne Alleinstellungsmerkmal.
Vollkommen richtig! Ich kann dir da nur absolut zustimmen. Dies ist für mich ein unumstößlicher Fakt. Deshalb ist jeder Mensch einzigartig und gleich.

weil Du ja nach Mustern suchst und weniger Reibungsfläche schaffen willst zwischen Dir und anderen ( läßt ja den Umkehrschluß zu das Du Dir durch das erkennen der Muster ( praktisch die Antwort nach der Du suchst ) erhoffst zu verstehen, wie die anderen funktionieren)
Das hat was, aber ich sehe da immer noch einen groben Unterschied. Das mit den Mustern hat weniger mit einer Suche zu tun sondern mehr mit dem, was ich mag bzw bin bzw was mich anzieht bzw was ich nicht lassen kann. Wenn man es in Bezug auf die Suche verwendet, dann ja, es gibt ein Sekundärziel. Ich möchte herausfinden, genau mir entgeht ist eher der Punkt. Ich beobachte und interpretiere die Funktionsweise des Menschen an sich, plane mein Handeln für weitere Versuche. ("Des Menschen" heißt mich eingeschlossen, nicht nur andere. Das bitte beachten. Es findet immer ein Abgleich meiner Beobachtung mit der Reflektion bzw objetiven Beobachtung meiner Selbst statt.)
Die Reibungsfläche bezieht sich eher darauf, dass mir etwas grundlegendes in der Kommunikation Face to Face entgeht. Ich kann mitlerweile gut Mimik simulieren und schauspielerisch meine Aussagen untermalen, aber ich kriege etwas grundlegendes nicht mit.

Denn solange Du den hast - und der ist selbstgewählt....eine Wertung ....ist der unterschrittene Grenzwert immer negativ
Das klingt für mich so, als würdest du meinen, wenn ich mich selbst als anders warnehme, isoliere ich mich von anderen und schaffe damit Leid, da ich die Verbindung zu anderen verkenne, indem ich zu viel Unterschied wahrnehme als Gleicheit. Das erinnert mich an ein altes Gemälde... Ich komme nicht drauf... Fu**, das loszulassen wird schwer... Wird wieder eine kurze Nacht heute. -.-
4 Männer sitzen draußen... Auf einer Bank oder Mauer. Alle schwarz gekleidet und traurig. Jeder für sich. Mist. Und es geht wieder los.

Ich weiß nicht , ob Du mir folgen kannst, aber die Relation wäre ja dann Du sparst auf etwas .....da Du das gut kannst, weil Du verzichtest , empfindest Du den Verzicht als negativ .
Das erkläre mal ausführlicher, das ist zu gebündelt und zu vielseitig zu interpretieren. Ich versuche mein bestes.

Jemand der Askese versteht, sieht das vielleicht anders und begrüßt den Verzicht als willkommenes Mittel das Sparziel zu erreichen und freut sich mit dem Verzicht ohne geizig zu sein.
Verzicht ist ein willkommenes Mittel und sollte es auch sein. Eine Woche ohne Strom und Internet und einem fällt auf, wie sehr man im Luxus lebt. Eine Woche nur Hafer essen und das selbstgekochte schmeckt GÖTTLICH! Eine Woche im Hotel und die eigenen 4 Wände bieten eine Geborgenheit wie keine andere. (Ich kann mich erinnern, wie ich nach einem 3 Wochen Urlaub in Italien, mich wie ein rolliger Kater auf meinem Bett gewälzt habe, als ich wieder zuhause war, war das schön.)

Also solange der unterschrittene Grenzwert als negativ empfunden wird, wie soll er da Zufriedenheit zur Folge haben - geht doch gar nicht .
Das klingt für mich nach Hinnahme und Annahme? Ich muss gestehen, dass meine Energiebilanz zu sehr darunter leidet, wenn ich mich dauernd allem und jeden unendlich lang erklären muss. Die Erklärung zu lassen, würde mich anders dastehen lassen als ich bin und das würde meine Authentizität aus dem Fenster werfen. Ich möchte schon als der wahrgenommen werden der ich bin.

Die Reibungsfläche verkleinerst Du damit nicht, denke ich.
Diese Hoffnung mag ich nicht verlieren. Ich bin nicht so böse, wie viele denken. Ich bin nicht so anders, wie Kollegen, Kunden, Gäste, Freunde mich ständig bezeichnen.

Will aber der Eremit ein Herdentier werden ....so erfordert das eine Standpunktänderung.
Das ist einer der Punkte.

Also bisher kein so tolles Leben , weil nicht ne schöne Kindheit , viele Freunde , gute Erlebnisse und Glücksempfinden in vielen Facetten , nicht nur Freude.....sondern , mehr so naja ...oder eher negativ ?

Nicht aufgehoben in der Gemeinschaft, aber alles ist eins - Hä ?
Dazu bitte ein Zitat und wie du den Bezug aufgebaut hast, ansonsten sind die Möglichekeiten von dem was du meinst einfach zu krass vielseitig. Du bist ein guter Denker, bei dir passiert immer sehr viel, bei den riesen Sprungen sehe ich die Gefahr, dass sich Menschen schnell bevormundet fühlen könnten. Da wäre ich an deiner statt sehr Aufmerksam oder mehr Bedacht. (Ist nur lieb gemeint und ein Hinweis, kein Angriff)

Dein Job ist nicht alltäglich - oder ?
Es haben 2 Kollegen gekündigt. 2 sind Krank und 4 im Urlaub. Ich finde die anderen haben sich in der Corona-Zeit den Urlaub verdient, deshalb springe ich ein. Wenn sie ihren Urlaub hatten, sind sie vielleicht entspannter und es geht ihnen etwas besser. .......und nerven mich weniger.
 
Wer wäre ich wenn ich alles zu einem machen könnte ?
Na einfach du. Lass dein Ego einen Moment los und betrachte dich als Teil der Welt (Alles/Universum/Gott/Eins nenne es wie du magst).
Ich versuche mal eine Methapher bzw Shema bzw MUSTER:

Definiere dich als "kleiner Tropfen Wasser" (Du) in einem riesigen Strom von einzelnen Tröpfchen, die gleichzeitig zusammen ein Ganzes bilden, nennen wir es "Fluss" (=Alles).
Dieser Fluss (=Alles) fließt (=Kausalität/Zeit/Veränderung/Geschehen) in ausnahmslos JEDE Richtung (=Möglichkeit/Option/Wahl).
Wird dieser Fluss beobachtet(=Wahrnehmung/Fühlen), so entscheiden wir uns für den Fluss (=Alles), die Richtung (=Möglichkeit/Option/Wahl) und das er fließt (=Kausalität/Veränderung/Zeit).
Die Beobachtung ist gleichzusetzen mit der Entscheidung bzw bedingt die Entscheidung, das ist enrom wichtig zu wissen.
Wäre der Fluss nicht dem fließen unterworfen, wäre er nicht existent oder nicht beobachtbar.

Fluss=Alles
Tropfen=Du
Fließen=Kausalität/Zeit
Richtung=Möglichkeiten (eine der Richtungen=Schicksal)
Beobachtung = Wahrnehnung
Entscheidung=Beobachtung


Beobachtest du den Fluss, so entscheidest du dich für eine der Richtungen und den Fluss selbst sowie dass er fließt, aber den Tropfen beobachtest du nicht, damit existiert nur der Fluss(aufgrund deiner Entscheidung).
Beobachtest du den Tropfen, so entscheidest du dich für die Tropfen, die Richtung die sie nehmen und das sie fließen. Damit existieren nur Tropfen, aber kein Fluss, da du dich für die Tropfen entschieden hast.

Jetzt machen wir mal etwas ganz verwegenes. 😀 Der Tropfen wird zum Beobachter, womit sich auch erklärt, warum der Fluss fließen muss, um zu Beobachten, da die Beobachtung nur fließend geschehen kann. Also beobachten die Tropfen, den Fluss, von dem sie selbst ein Teil sind und entscheiden sich damit für die Richtungen und das er fließt, in dem sie beobachten. Allerdings sind die Tropfen der Fluss. Also ist die Schlussfolgerung, dass es nur ein EINS bzw ALLES gibt, die Beobachtung/Entscheidung teilt bzw spaltet das EINS in ZWEI, die ZWEI wird gespalten beobachtet, ist aber immer noch EINS. Diese Spaltung nennt man Perspektive. Wir haben immer minimum 2 Perspektiven. 2 Gehirnhälften, Emotion und Verstand, Leben und Tod, Sein oder nicht sein, 0 oder 1, Materie und Energie, Innen und Außen. Dieses Muster findet man überall.
Alles bedingt einander.
Das ist Leben. Die Welt guckt sich quasi selber an. Erfährt sich selber. Wir erfüllen mit unserer Existenz eine wichtige Aufgabe. (Kann man auch zweck oder Sinn nennen) Lebens ist das Leben selbst. Es ist ein Kreis.
Es ist auch bei WEITEM nicht alles. Es gibt noch sooooooooooooooo viel mehr, aber als Mensch hat man halt seine Grenzen. Wir sind halt Mensch und werden auch nie mehr sein als Mensch. Aber wir sind auch vor allem Leben und das ist wundervoll. Mh... Ich glaube du würdest es "Halleluja" nennen. Viele nennen es "Wow". Ich nenne es "Boah" oder "WTF".

Hoffe du kannst mir folgen. Das ist mir mal beim Träumen und Denken so aufgefallen und lässt mich seitdem nicht mehr los. Ich wollte wissen, warum mir alles in meinem Leben ambivalent/paradox/surreal vorkommt und das ist der Gedanke, der mir als Antwort ausreicht, zwar nicht in dieser Methaper und komplexer, aber so ungefähr.
Ich bin hart müde. Ihr alle versteht das auch, nur halt anders. Glaubt mir, wenn ihr möchtet. Ansonsten scheißt drauf, das ist nur ein Gedanke, den ich beim Träumen bzw rumlungern hatte.

@Schroti Ich glaube du hast recht. Danke
 
Das Muster ist - ein Alleinstellungsmerkmal generieren.

Wäre ich ein Wassertropfen, könnte ich die Fließ- bzw. Flussrichtung nicht entscheiden, denn ich wäre den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen. Die Schwerkraft entscheidet wo ich hinfließe, da gäbe es für mich nicht viel zu beobachten.

Wenn nach der großen Abrechnung universeller Gesetze irgendwann der Strich gezogen wird , klar denn gebührt dem Wassertropfen die Ehre, nicht dem Wasserfall.

Na und ganz ehrlich , ich halte es nicht für zielführend mir Gedanken um sich gegenseitig beobachtende Wassertropfen zu machen ich mache mir lieber darüber Gedanken , warum Alleinstellungsmerkmal ?
Warum diese Standpunktentscheidung, ist doch logisch hat Unzufriedenheit zur Folge ...unterschrittener Schwellenwert...negative Wertung = Unzufriedenheit.
 
@Zebaothling

*seufz* Na gut. Ich denke ich werde dich nicht erreichen. Dennoch wünsche ich dir viel Liebe in deinem Leben und einen Weg der dir im finalen Rückblick ein zufriendenes Lächeln auf die Lippen zaubert.
Ich erkenne keinen Willen mir zu schaden hinter deiner Absicht, daher kann ich es gut sein lassen. Ich behalte deine Beiträge im Kopf, da sie mir als wertvoll erscheinen.

Das Muster ist - ein Alleinstellungsmerkmal generieren.
Das sagtest du bereits.

Wäre ich ein Wassertropfen, könnte ich die Fließ- bzw. Flussrichtung nicht entscheiden, denn ich wäre den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen. Die Schwerkraft entscheidet wo ich hinfließe, da gäbe es für mich nicht viel zu beobachten.
Du hast die Methaper nicht gekriegt, aber ich schaffe es nicht, es verständlicher rüberzubringen. Sicher, wir entscheiden auch nicht über alles. Das wäre anmaßend. Wir sind vielen Gesetzen unterworfen. Es gäbe mehr zu beobachten als die Vorstellungskraft des Tropfen zuließe. Aber ich lasse das. Die Metapher kam nicht an und weiter über A zu reden, wenn mein Gegenüber von B redet und ich keine Verbindung zwischen A und B herstellen kann, wäre zu mühsam.

Wenn nach der großen Abrechnung universeller Gesetze irgendwann der Strich gezogen wird , klar denn gebührt dem Wassertropfen die Ehre, nicht dem Wasserfall.
Wenn du einen Strich ziehen möchtest und eine Abbrechnung von allem für sinnvoll hältst, bitte. Ich empfinde es eher so, dass Allem und damit beidem Ehre gebühren sollte oder auch gar nicht. Eher die Dankbarkeit für das Erleben selbst wäre der erste Schritt, damit erlangst du Staunen und somit Zufriedenheit.

Na und ganz ehrlich , ich halte es nicht für zielführend mir Gedanken um sich gegenseitig beobachtende Wassertropfen zu machen ich mache mir lieber darüber Gedanken , warum Alleinstellungsmerkmal ?
Warum diese Standpunktentscheidung, ist doch logisch hat Unzufriedenheit zur Folge ...unterschrittener Schwellenwert...negative Wertung = Unzufriedenheit.
Seinem Gegenüber ein einzelnes Wort mit der Bedeutung eines Satzes zu übermitteln, den Satz, das Wort und die Bedeutung aber nicht beschreiben zu wollen, ist auch nicht zielführend. Wir haben verschiedene Standpunkte.
Ich habe für mich persönlich oft genung, um eine Erklärung und auch eine Darstellung deines Verlaufes der Schlussfolgerung, die du ziehst, erbeten. Ich habe mir gedanken darüber gemacht, das versichere ich dir.


Ich bleibe bei der Meinung, die ich seit Jahren habe.
Ich bin wie alle anderen. Ich bin genauso viel wert, wie jeder anderer. Ich versuche, wie jeder andere. Ich lebe, wie jeder andere. Ich weiß gar nichts, wie jeder andere. Ich erfahre, wie jeder andere. Ich vermute, wie jeder andere.

Das meine erste Nachricht von heute ignoriert wird, macht mich etwas traurig, aber den Versuch unternommen zu haben, stimmt mich fröhlich.

Ich danke dir und wünsche dir alles Gute. Halte die Fahne weiter hoch und hilf. Du bist ein guter Mensch.
 
Zitat GW

Ich steuere auf die 30 zu und kann nicht wirklich sagen, dass ich ein vernünftiger oder netter Mensch bin. Ehrlich bin ich auch nicht gerade. Ich erlebe die Welt als moderat Verstehbar und ab und an Handhabbar, aber ich finde keine Möglichkeit zur Sinnhaftigkeit in meinem Leben. Egal, was ich tue. Ich finde keine Überzeugung Dinge zu tun und denen einen Sinn zu geben. Ich werde nie genug sein.

In letzter Zeit merke ich, dass der passive spontane Gedankenpool immer hasserfüllter wird und sich meine Impulse immer mehr aggressiv äußern. Ich habe Angst, mich zu einer Gefahr zu entwickeln und vielleicht jemanden emetional oder körperlich wirklich weh zu tun.

Zitat Ende


Hört sich ja nun nicht so an wie alles ist eins, sondern eher wie angestautes Aggressionspotential.
Läßt auch nicht das Abseits stehen und Muster beobachten wollen ( so als Sinn für das Verstehen ) vermuten.
 

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