Hast ja recht, eine Tür ist zugefallen und jetzt muss ich halt schauen ob die nächste Tür offen ist und wo sie hinfürt.
Hatte zwischendurch schon daran gedacht aus dem begehbaren Kleiderschrank ein begehbares Bücher/CD-regal zu machen.
Das mit dem CD-/Bücherregal ist ja mal eine tolle Idee (endlich ein relativ Staubfreies Regal für diese Dinge!!:daumen:
Ja, die Tür...nur mal schauen reicht leider nicht...
das - theoretische - Wissen alleine ist zu wenig...Du wirst etwas tun müssen!
😱
Setz Dich hin, mach Dir ein Plan - Deinen Plan....
Ein Lebensplan braucht 3 Säulen
Kümmere Dich um Dein Leben, um Deine Arbeit & Dein Haus, Deine Freizeit und Dein Gefühlsleben.
Eine Ziel- und Ideensammlung (irgendwelche Maßnahmen, um seine Ziele zu erreichen, braucht es halt...)
Achte darauf, dass alles, was Du in Deinen Plan aufnimmst, realistisch und erreichbar ist.
Beispiel:
Arbeit:
Ziel: Mehr Berufszufriedenheit -> Maßnahme: Konflikte mit Chef/Kollegen wirklich klären
oder
Ziel: Mehr Einkommen -> Maßnahme: Mögliche Weiterbildungen durchziehen, Bewerbungen auf interne Positionen oder in einem anderen Betrieb vorbereiten und abschicken!
Haus:
Ziel: Garten verschönern -> Angebote auch wirklich einholen, nicht mehr weiter auf die lange Bank schieben, in Haus- und Gartenmärkten vorab Ideen sammeln.
oder
Ziel: Schöneres Ambiente schaffen -> Maßnahme: mehr Liebe zum Detail entwickeln, z.B. mit Farben umgestalten, neue Einrichtung (vielleicht zunächst nur ein Teil) anschaffen
Freizeit:
Ziel: Sinnvolle und ausgefüllte Freizeit (weniger Grübeln) -> Maßnahme: alte Hobbys wieder aufnehmen, verbindliche
Termine (z.B. Anmeldung im Ruderclub) machen - nicht nur mit dem Gedanken spielen.
oder
Ziel: Am Abend wieder mehr unternehmen, rausgehen -> Maßnahme: Veranstaltungsteil der Tageszeitung durchstöbern, Familie/Freunde/Kollegen/Bekannte fragen, ob sie Lust haben, Karten verbindlich vorbestellen (Kino, Theater, Konzert, Sportveranstaltung oder andere Events...)
oder
Ziel: Wieder mehr mit Freunden machen, die Du aus den Augen verloren hast -> Maßnahme: Freunde zum (Sommerlichen- oder Regen-) Kochen/Grillen und/oder Spiele-Abend einladen, Vorbereitungen treffen...und los gehts!
Gefühle: (und das ist das Schwerste...)
Ziel: Trauerarbeit beginnen - Maßnahmen: individuell...a)anhand von Erinnerungen (Fotos?) die gemeinsam
erlebte Zeit als schöne und dankbare Erinnerung zu sehen lernen...lächeln...und stille Freude bei diesen Erinnerungen empfinden lernen...dabei auch traurig sein dürfen...
b) einen Brief an Deinen Vater schreiben, mit all den unausgesprochenen Dingen, die Du ihm gerne noch gesagt hättest (Du schriebst oben, dass Du Dich nicht verabschieden konntest...)
Ziel: gescheiterte Beziehung verarbeiten -> Maßnahmen. lernen und üben, die Zeit als wertvolle Erinnerung und Erfahrung zu sehen? Mit einem Freund drüber sprechen können? Evtl. auch prof. Hilfe in Anspruch nehmen? (Manchmal sind 1-2 Gespräche hier schon eine wertvolle Hilfestellung, die Betroffene plötzlich wieder optimistisch nach Vorne schauen lässt!)
Es wird sich nur etwas bewegen, wenn DU etwas unternimmst...pack es an!
Hier zu schreiben, war doch schon ein guter erster Schritt!:daumen:
Alles Gute für Dich...über Verlaufs- und Erfolgsmeldungen würde ich mich freuen!
🙂