Hey Kleines, ich habe heute mitbekommen, das es Deiner Mutter nicht gut geht. Ich habe versucht sie zu erreichen, doch sie ist nicht ans Telefon gegengen und hat sich auch über FB nicht gemeldet. Ich weiß wieder nicht was los ist und ich weiß auch nicht wie es euch geht. Ich bin wieder in großer Sorge, mein Kopf raucht und ich kann nicht schlafen. Ich weiß nicht mehr weiter, stehe wieder vor dem Nichts. Ich bin mir sicher, das ich Deiner Mutter einfach nicht mehr vertrauen kann, da sie sich ständig selbst wiederspricht. Bei meinem letzten Besuch, habe ich noch ein paar Fotos mitgebracht, die Deine Mutter unbedingt noch haben wollte. Den Abend hat sie mich noch per FB angeschrieben und hat behauptet, das sie mich zurück will und sogar so lange auf mich wartet, bis ich wieder völlig gesund bin. Heute war ihr neuer Ex bei mir und sagte, das sie sich bei ihm entschuldigt hätte, weil er sie wohl doch nicht geschlagen hat. Konnte ihm das erst nicht glauben, aber warum meldet sich Deine Mutter jetzt einfach nicht. Ich glaube inzwischen Keinem mehr. Ich glaube, das sie beide Lügen. Sie wiedersprechen sich immer wieder und ich stehe zwischen den Fronten, wie Du auch. Ich hoffe nur, das Du nicht so sehr darunter leiden musst. Deine Oma will das Jugendamt einschalten, weil sie sich das nicht mehr mit anschauen kann. Ich kann sie das gut verstehen.
Mir ist es einfach zuviel geworden. Ich habe mir wieder eien Termin bei meiner Psychaterin geholt. Der Termin ist natürlich erst am 2ten Oktober. Bis dahin wird es wohl eine sehr harte Zeit für mich.
Aber was ist mit Dir? Dich fragt keiner. Du bist total unschuldig an der ganzen Sache und ledest wohl am meisten darunter. Ich würde Dir gerne helfen, doch ich weiß einfach nicht wie. Ich habe auch langsam keine Kraft mehr. Mein eigenes Leben in den Griff zu bekommen ist für mich schon zu schwer.
Es tut mir alles so schrecklich leid. Wenn Deine Mutter nicht bald ehrlich zu mir ist, muss ich wohl den Kontakt komplett abbrechen um etwas zur Ruhe zu kommen. Die andauernden Schlafstörungen machen mich fertig. Ich muss arbeiten und mich um das Haus kümmern und schaffe es nur mit sehr großer Überwindung und viel Kraft.
Lange halte ich das nicht mehr durch. Kraft beziehe ich nur noch aus meinem Glauben, Dich bald wiederzusehen. Ich habe aber auch das Gefühl, das ich loslassen muss um wieder gesund zu werden, aber ich weiß nicht wie ich Dich aus meinem Herzen bekommen könnte, außerdem will ich es nicht, denn wenn wir uns dann und wann mal sehen, zeigst Du mir immer wieder durch Dein Lachen beim Begrüßen und durch Deine Tränen beim Abschied, das Du mich immer noch sehr lieb hast.
Ich bin nur noch traurig...