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Ich will nicht mehr "ich" sein - vom Umgang mit MB

Hallo!

Ich bin w, 31 und habe eine Traumatherapie wegen M*ssbrauch gemacht. Ich bin verheiratet und habe 4 Kinder. Und fühle mich unendlich allein. Trotz der Kinder. Mein Mann weiß von dem, was mir passiert ist. Es waren meine Eltern - ich war 3 Jahre, 7 Jahre, dann zuletzt 11, 12 Jahre. Mein Vater - meine Mutter will von nichts gewusst haben.
Habe den Kontakt vor 6 Jahren abgebrochen. Sie lässt mich einfach nicht in Ruhe. Immer wieder schreibt sie Briefe, ruft auch an und - bietet Geld.
Versucht einen Keil zwischen meinem Mann und mir zu treiben, mich bei meinen Schwiegereltern schlecht zu machen.
Mein Leben hat sich durch den MB nicht so entwickelt, wie es hätte sein können: Freunde habe ich keine, Sex ist ein Problem, ich mag's nicht besonders, Küssen finde ich noch viel ekelhafter, ich habe ein Problem mit Vertrauen, Angst um meine Zukunft.

Ich möchte eigentlich gar nicht mehr "ich" sein, denn dieses "ich" hat seine Wurzeln in der besch**** Vergangenheit. Immer wieder denke ich, ich hätte eine andere Vergangenheit haben müssen, dann hätte ich eine Chance die Zukunft besser zu gestalten und vor allem mich im Spiegel ansehen zu können ohne den Wunsch, einfach jemand anderes zu sein. Meine Haut abzustreifen, sie einmal ordentlich zu waschen, zum Trockenen aufzuhängen und in eine andere Haut zu schlüpfen - im übertragenen Sinne.

Habe mit meinem Mann gesprochen über den Darsteller des "Bösen" in Stephen Kings "Es". Der Schauspieler betrieb auf dem Set eine live-acting-Methode, d.h. er versetzte sich so sehr in die Rolle des Bösen, dass er es ganz und gar annahm, und - seine Kollegen hatten am Ende sogar Angst vor ihm, weil er das auch in seiner Freizeit so gut gemacht hat, dass er vollkommen überzeugend war. Deshalb konnte er die Rolle so gut spielen.

Da ist mir die Idee gekommen, ICH könnte einfach schauspielern, ich hätte eine andere, schöne Kindheit und Vergangenheit gehabt. Ich habe mir vorgestellt, ich hätte ganz liebe Eltern gehabt, habe ihnen auch in Gedanken Namen gegeben und ein Haus vorgestellt, in dem ich groß geworden bin. So als wären sie immer da gewesen und meine MB - Eltern hätten gar nicht existiert.
Ich habe die Hoffnung, dass ich irgendwann dadurch so sympathisch und überzeugend nett und "unproblematisch" herüber komme, als wäre es tatsächlich so gewesen. So wie der Clown aus "Es" von seinen Kollegen am Set gefürchtet wurde, so könnte ich meine "Rolle" so üben, dass ich von anderen Menschen gemocht werde. Vielleicht entwickelt sich das dann zum Selbstläufer, und ich werde tatsächlich Freunde haben?
Was meint ihn, funktioniert das?

Im Moment merke ich nur, dass die Therapie mich total an die Vergangenheit gekettet hat. Ich möchte diesen ganzen Mist, den ich erlebt habe, nicht immer mit mir herumschleppen. Ich habe auch meinem Mann gesagt, dass ich durch bin mit dem MB.
Meine echte Mutter, die immer wieder sich meldet - das hasse ich so sehr, sie kommt daher wie ein Zombie, und sie versucht alles um den Kontakt wieder aufzunehmen. Für sie hat kein MB stattgefunden, sie hat so konsequent verleugnet: O-Ton: "Jeder macht mal Fehler - und da war er ja auch betrunken gewesen - das war doch gar kein "richtiger" M*ssbrauch, meinst Du nicht, Du redest Dir da was ein - und überhaupt gibt es ja auch "falsche Erinnerungen"."
Nun ja - gibt es, aber ich habe das trotzdem erlebt. Ich habe eine 160 - Stunden Traumatherapie bewilligt bekommen, von der ich nach ca. 40 Stunden genug hatte: Kotze fressen macht mehr Spaß als so eine Therapie.
Sie hat mir die Augen geöffnet, und jetzt weiß ich mehr als vorher. Die Puzzleteile fügten sich zusammen, und ich war erst einmal drei Jahre lang "OPFER".
Das will ich jetzt nicht mehr sein, deshalb meine Idee, mir meine Vergangenheit so auszumalen, wie sie hätte sein sollen. Sie mir so zurecht zu träumen, und wenn ich traurig bin, mich dann in Gedanken von den lieben Eltern trösten zu lassen, die ich mir in Gedanken erschaffen habe.
Kann man so über die Vergangenheit hinweg kommen?

Nein. Sehr wahrscheinlich nicht. (Wolltest Du das lesen?)

Ich denke: nicht darüber hinweg,
Durch.
Die Spur der Angst mit prof. guter Begleitung
und echten Freunden im RL.


LG
Landkaffee
 
Man kommt aber auch nicht darüber hinweg, wenn man gegen den eigenen Willen erneut eine Therapie macht.
Therapie ist auch nicht DAS Allheilmittel.
Das Beste wäre eine Form der ausgleichenden Gerechtigkeit.
 
Hallo Gast,
wie ich es sehe, versucht du dir eine Traumwelt zu schaffen, anstatt dich der Realität zu stellen. Ein "ES" kann dir deine Vergangenheit nicht nehmen. Und das deine Mutter so eine "Gewalt" über dich hat, liegt daran, dass du ihr nie mit Nachdruck ihre Grenzen aufgezeigt hast. Ich habe das hinter mir, meine Mutter war das "Böse". Mein Kind hat mich damals stark gemacht... ich fing an zu kämpden- entweder ich oder sie. Es waren Kämpfe die wir geführt haben, die ich niemanden wünsche. "Diese Mütter" leben in einer Welt, die wir nicht verstehen. Lass es doch nicht zu, dass sie so eine Gewalt über dich hat. Du bist wütend über dich selber, weil du deiner Mutter nicht entkommen kannst... und das macht deine Mutter stark... so kann sie ihr Spielchen weiter spielen. Ich habe meiner Mutter alles ins Gesicht geschrien, und das nicht nur einmal. Bevor sie starb, sagte sie mir, dass sie mich liebe, doch es war zu spät. Ich war frei. Kämpfe für dich und deine Kinder.

Sie hat auch immer gesagt, warum ich so doof bin und mit im Keller gegangen bin... und als man mich viele Jahre später umbringen wollte, sagte sie "warum er nicht fester zugedrückt hat". Diese Mütter wissen nicht was sie tun... nur wir selbst können etwas daran ändern... Sei stark und schreie ihr deine Wut ins Gesicht.
 
Die Überschrift, aus der ich herauslese, du möchtest am liebsten deine alte Haut abstreifen und dir eine neue überziehen. Was glaubst du, wie sowas gehen kann, sich häuten aber nur im übertragenem Sinne.
Welche Eigenschaften, Verhaltensweisen, Erfahrungen möchtest du gern gegen was austauschen.
(...) Wie ist es heute, wenn der Abstand zu deiner Mutter wäre, würdest du dich frei fühlen. Hast du das Gefühl du kannst und darfst tun und lassen was du magst? Solange du niemanden damit verletzt - tue es! Es ist gut. Ich möchte dich dazu ermuntern. Es ist trotz der Vergangenheit noch gaaaanz viel offen.

LG
Mittendurch

Danke für den lieben, langen Beitrag! Ich habe alles gelesen, aber einiges gekürzt. Ich habe nicht die Zeit auf alles einzugehen, im Moment. Ich habe ja deshalb mit meiner Vergangenheit abgeschlossen und sie hinter mir gelassen, damit ich endlich Ruhe habe davor, denn das Leben besteht nicht nur aus der Vergangenheit. Zu meiner Mutter habe ich jetzt ja Abstand, sie lebt 100km von mir entfernt. Niemand kann mich zwingen, mit ihr zu reden, wenn ich das nicht will. Ich brauche auch nicht so dringend Geld, dass ich dafür bereit wäre, mit ihr zu reden. Lieber würde ich Bahnhofsklos putzen, wenn ich Geld bräuchte, aber ich brauche es nicht. Also bin ich eigentlich frei.
Das ist das, was ich meinem inneren Kind sagen möchte. Sie kann mich zu nichts mehr zwingen. In der Therapie sollte ich auch mit dem Mutter-Introjekt einen inneren Dialog führen, und das hatte ich auch getan, denn eigentlich glaube ich, das Problem ist nicht die reale Mutter, sondern das an Werten, was ich durch sie verinnerlicht habe. Von diesen "Werten" bin ich noch nicht frei.
Das ist nämlich so: Sie hat mich immer als ihren Besitz angesehen und auch so behandelt. Sie hat mit Schlägen und Schuldgefühlen dafür gesorgt, dass ich "bei der Stange" bliebt - und mit Geld, das ich damals brauchte, denn ich hatte kein eigenes. Wenn sie jetzt die übliche Masche wieder versucht (am Telefon heulen, drohen, rumargumentieren, verleugnen etc.), dann fühlt es sich so an, dass ich am liebsten diese alten Verhaltensweisen von mir komplett über Bord werfen möchte.

Ich möchte keine Schuldgefühle ihr gegenüber mehr haben und keine Minderwertigkeitsgefühle mir selbst gegenüber. Ich habe jetzt Kinder (ganz reale), die mich lieb haben und für die ich da bin. Ich bin nicht böse (so wie meine Mutter immer behauptet hat). Ich werde geliebt. Ich bin nicht schlecht oder so, und doch fühlt es sich so an. Ich will sie einfach nicht mehr sehen, so einfach ist das. Mir ist ganz egal, was mit ihr passiert.
Ich möchte, dass sich das auch so anfühlt! Und doch ist da immer noch Angst vor dieser Frau. Sie kann mir ja "eigentlich" nichts, und doch kenne ich ja ihre manipulative Art, und ich weiß, sie würde ALLES, wirklich ALLES tun um mich zu zerstören und am besten - meine Ehe auch und irgendwie wieder Macht über mich zu haben, eigentlich aber will sie meine Kinder in ihrer Nähe haben, wenn auch nur zu Besuch, das hatte sie auch geschrieben.

Und ich weiß auch warum - sie will Macht über ihren Mann haben durch Kinder, die sie ihm zum m*ssbrauchen gibt. Jetzt hat sie das ja nicht. Sie wird es auch nicht bekommen. Deshalb sagt er ihr wohl erst mal nicht mehr, wie gut sie kocht, sie hat nichts mehr zu bieten. Sie wird kein Stück mehr wert geschätzt, da bin ich mir ganz sicher, jetzt wo er weiß, dass sie nichts mehr in der Hinterhand hat.
Also, diese ganze Konstellation macht mich ärgerlich, und immer wieder möchte ich sagen: "Verp*** Dich!" Dann kommt sie immer und immer wieder mit ihrer weinerlichen, angeblich ach so fürsorglichen Art an und betont immer, wie selbstlos sie ist und wie böse und undankbar ich.

Ich habe dabei so ein ungutes Gefühl, das möchte ich los werden. Ich möchte anders und selbstsicherer sein, sagen können: "Lass uns in Ruhe! Punkt ! Dein Mann ist ein P*dophiler! Punkt! Glaube ihm, aber lebe mit dem Resultat! LASS - UNS - IN - RUHE."

Und dann will ich selbstsicher und stark sein und nicht immer diese Angst vor ihrer manipulativen Art haben. Sie versucht ja wirklich alles: Schlecht über mich reden, sich bei mir einschleimen und Geld anbieten. Genau das gleiche tut sie mit meinen Schwiegereltern und meinem Mann: Schlecht über den jeweils anderen reden, sich dann bei jedem einschleimen und Geld anbieten. Und das mit der größten Ausdauer.

Das Schlimme ist, dass ich es weiß, dass ich nicht böse/schlecht/minderwertig bin, dass ich mich aber trotzdem so fühle. Dieses Gefühl will ich los werden.
Hindurch bin ich durch den MB auch gegangen, auch wenn es nur wenige Stunden Therapie waren. Es gibt doch den Spruch, "Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen." Ich habe das Thema durch, ich mag nicht andauernd daran erinnert werden, ich möchte jetzt ein neues Leben anfangen, deshalb bin ich ja fort gezogen und habe eine Familie gegründet, und doch -

so lange diese Frau lebt habe ich das Gefühl, an die Vergangenheit gekettet zu sein und "ich" sein zu müssen, wie ich früher war.
Ich möchte mich selbst lieben können und fröhlich sein - und doch ist da immer die Erinnerung an meine Mutter, dass sie noch existiert. Und dann kann ich nicht fröhlich sein,

Ich möchte das trotzdem sein können, obwohl sie noch lebt. Natürlich hätte ich am liebsten, sie wäre tot, aber das ist ja nicht wirklich eine Lösung, wie jeder weiß, der "Psycho" von Alfred Hitchkock gelesen oder gesehen hat.
 
Das ich jetzt dir hier schreibe, hattest du @Violetta Valerie den Beitrag gelesen, der inzwischen gelöscht ist?
Nö...hab keinen gelöschten Beitrag gelesen....glaub ich.
Wenn der wirklich so krass war...naja, das ist nicht die feine Art, aber ich denke, Seele28 ist taff genug, um sich da nicht runterziehen zu lassen. Sie hat- wie Du schreibst- ja schon eine Riesenentwicklung gemacht, worauf sie stolz sein kann.
Ich wollte eigentlich nur für ein bißchen "Nachsicht" und Verständnis auf allen Seiten werben. Ich finde alle hier angedachten Herangehensweisen haben eine Berechtigung.
Die TE ist halt voller Wut und Hass- da kann man doch versuchen, ihren Wusch des Verdrängens zu verstehen. Klar wäre eine Therapie das beste, aber wenn sie das doch so vehement ablehnt, wäre es doch sicher richtig zu versuchen, ihre Denkweise zu verstehen.
Aber da ich ja nach der Meinung von Gast von 13🤐0 eh nur "Quatsch" schreibe, zieh ich mich hier lieber zurück und lass euch alleine giften.
 
Hallo Gast,
wie ich es sehe, versucht du dir eine Traumwelt zu schaffen, anstatt dich der Realität zu stellen. Ein "ES" kann dir deine Vergangenheit nicht nehmen. Und das deine Mutter so eine "Gewalt" über dich hat, liegt daran, dass du ihr nie mit Nachdruck (...)ihre Grenzen aufgezeigt hast. Ich habe das hinter mir, meine Mutter war das "Böse". Mein Kind hat mich damals stark gemacht... ich fing an zu kämpden- entweder ich oder sie. (...) Lass es doch nicht zu, dass sie so eine Gewalt über dich hat. Du bist wütend über dich selber, weil du deiner Mutter nicht entkommen kannst... nur wir selbst können etwas daran ändern... Sei stark und schreie ihr deine Wut ins Gesicht.

Danke für den Beitrag. Du hast Recht, absolut. Ich habe ihr 2011 am Telefon ins Ohr geschrien, dass es stimmt, dass er das getan hat. Danach ging es weiter wie im Kindergarten: Sie: "Nein, das stimmt NICHT." Ich: "Und ob." Sie: "Nein." Ich: "Doch." - das gleiche noch 10 Mal.
Als es mir zu blöd wurde, habe ich aufgelegt. Gebracht hat das aber nichts,

Was Deine Mutter betrifft: Vielleicht HAT sie dich geliebt. Mein Vater hat am Telefon auch gesagt, er hätte mich als kleines Mädchen geliebt, und das glaube ich ihm sogar. Er hat einfach nicht gewusst, dass MB schlimm für ein Kind ist. Er dachte wohl, es wäre in Ordnung, weil es für ihn in Ordnung war, Vielleicht bei Deiner Mutter genauso - sie hat es verharmlost, so wie meine u.A. auch.

Meine Mutter hofft jetzt, dass ich ihr Geld haben will und deshalb freundlich bleibe und gewisse Sachen nicht sage - mein Mann hat dann von "Bestechungsgeld" zu ihr geredet. aber sie ist ja nicht dumm: Nein, meinte sie, das sei ja gar nicht Geld von ihr, das hätte mein Opa viele Jahre vorher als mein Erbe bestimmt, sie hat gestern wieder angerufen und eine neue Sache aus dem Sack gelassen: Den Schmuck meiner toten Oma. (mein Mann hat mit ihr am Telefon geredet.)
Mein Opa ist aber schon etliche Jahre tot, und den Schmuck, den wollte sie mir nun geben.

Da habe ich mir natürlich die Fragen gestellt, warum sie das mir nicht zu meinem 18. Geburtstag gegeben hat. Auf einmal über 10 Jahre später soll da ein Erbe sein? Das hat sie niemals erwähnt. Ein Testament hat meine Oma wohl auch nicht gemacht, denn sonst hätte man mich doch benachrichtigt. Jetzt auf einmal dann doch, also zu meinem 18. Geburtstag hätte ich das eher gebrauchen können, dann hätte ich das zu Geld gemacht und wäre noch am gleichen Tag ausgezogen.

Aber es ist ja auch bei ganz normalen alten Leuten öfters mal so, dass sie einem Geld, Gold oder Schmuck in Aussicht stellen, wenn man nur immer lieb bei der Stange bleibt und sie besucht. Und am Ende bekommt der Tierschutzverein dann doch alles. ;-)

Also, die Geld - Schmuck - Geschichte, die nervt schon ziemlich. Kann ja sein, dass sie sich tatsächlich etwas auf die Seite geschafft hat, und damit ich es nehme, sagt sie, es sei DIREKT von meiner Oma, nicht von ihr, meiner Mutter.

Jetzt, wo ich das Geld nicht wollte, kommt sie mit Schmuck!!! Wie soll ich denn jetzt damit umgehen? Liebe Mutter! Bitte sei so lieb, leg den Schmuck in ein Bahnhofs - Schließfach, den Schlüssel kannst Du mir dann mit der Post schicken. Danke! :-S
So vielleicht???
 
du kannst diese gefühle loswerden. menschen die missbrauch egal welcher art durchgemacht haben,haben fast alle schuldgefühle und wissen doch das sie es nicht haben müssen.
dauert eine weile, aber es geht.
ich habe erfahren das man eben immer wieder aufs eigene leben schauen muss....sich immer wieder anschauen,wer man wirklich ist.
ich selbst habe früher so dinge gemacht wie...ein schild gemalt,wo drauf stand-schuld abladen verboten- und das sichtbar in meinen raum aufeghangen. jedesmal wurde ich erinnert,aber jedesmal musste ich lächeln. es tat gut. bewusst machen von dingen die sind wie sie sind, tut immer gut.

mein mann hat missbrauch mit dem vater erlebt und es seiner mutter gesagt, die glaubt auch nichts....und der kontakt wurde immer mieser.
dann kontaktabbruch von meinen mann aus. und? ja ständig anrufe und mails...ich bin doch deine mutter,das geht doch nicht,wir müssen doch kontakt halten...und all das,wie traurig sie doch ist.
er hat einach keine mails von ihr mehr gelesen und ist nicht ans telefon.

in therapie hat er das alles beredet und auch mit mir über seine gefühle geredet...dadurch wurde seine wut kleiner.
auf irgendeine art müssen ja die gefühle raus. ich selbst ahbe das in therapie gemacht...heulanfall und rumschreien,es kam alles heraus und ich habe alles abgeladen,das tat wirklich gut und hat mir sehr geholfen....
du kannst auch briefe schreiben,die du nicht absendest....in einen bach schmeisen oder verbrennen...damit die dinge einfach nur mal gesagt werden,sie müssen raus aus dir und weg.

auch mit deiner angst würde ich bewusst arbeiten...mir immer wieder beim aufstehen sagen, ich bin erwachsen,brauche keine angst vor meiner mutter haben, oder ich bin gut wie ich bin, suche dir sätze die dir gut tun und umgebe dich mit ihnen...das ist wirklich hilfreich.

wünsche dir alles gute.

denke aber anders als du, das dir eine therapie schon weiter helfen könnte. du bist mit dir einerseits im reinen und da ist noch etwas was dich festhält....weg von deinen eigenen leben,weg von deiner eigenen person....da kann man noch etwas dran arbeiten und wege finden,damit die erinnerungen dich nicht ständig von dir selbst weg holen.
ob das allein machbar ich, ich bezweifel das eigentlich.

in dir muss es klick machen, es ist vorbei und ich bin ich wie ich sein bin, müsstest du fühlen können...das geht nur wenn du eben alle gefühle auch zulassen kannst.
eventuell ist das de punkt eben...deine gefühlswelt kann im alltag wahrscheinlch nicht so ausgelebt werden....deshalb empfehle ich therapie. da du weisst was du willst und wo der schuh drückt, musst du wahrscheinlich garnicht soviel in vergangenen herum stochern,sondern eher einfach nur gwisse dinge ablösen und dein jetziges ich stärken.

das geht nur in dem in deinen gehrin etwas sich verändert,das geht nur indem du wirklich dich damit beschäftigst,mit dir. nicht mit der vergangenheit.

dann kommt auch der tag an dem du sagen kannst, es ist vorbei...ich bin jetzt ich.;-)

wenn du noch nicht frei von ihren werten bist, musst du mit deinen werten arbeiten.sie stärken...damit so ein systemwechsel statt finden kann. weg von ihr,hin zu dir,das geht eben nur wenn man bewusst darüber redet und daran arbeitet.

ich wünschte du wärst bereit zu einer therapie,da es sich bei dir so liest als wärest du sehr nahe dran.....an deinem eigenen leben....es aber allein nicht schaffst. nicht weil du das nicht kannst, sondern weils nicht machbar ist,allein.
 
Ja, das ist eine gute Idee mit dem Schild.
Es ist aber nicht so einfach mit meiner ganz realen Mutter.

Mit diesem Schmuck/Geld/Gold mit dem sie versucht mich zu ködern, das ist ein Problem. Ich kenne sie nämlich, dass sie es im Zweifelsfall meinem Mann anbieten würde, und ich habe Sorge, dass er es hinter meinem Rücken nimmt.

Sie würde das versuchen, damit ich ihm nicht mehr vertrauen soll, wo sie ja ihrem Mann selbst nicht vertrauen konnte/kann.
Wobei es mir egal ist, wo es nur um den Geldwert geht, da kann er gerne alles haben.
Es würde mich nur verletzen, wenn er etwas hinter meinem Rücken täte, in Absprache mit meiner Mutter.
So wie ich sie kenne, würde sie mir etwas derartiges aber stecken, damit ich dann Streit mit ihm bekäme. Nur aus dem Grund.

Was wohl gestern gesagt wurde: Sie besteht auf einem Treffen, mit den Kindern und uns, um den Schmuck zu übergeben - und um noch einmal über meine, wie sie sagt "falschen Erinnerungen" zu reden. Ich habe meinem Mann gesagt, dass das nun gar nicht ginge. Wenn sie etwas schicken will, gerne, dann soll sie es versichert tun, aber treffen? Ganz sicher nicht.

Erpressen lasse ich mich nun wirklich nicht, nur was mache ich mit dem Schmuck ? Falls meine Oma ihn für mich gedacht hat, und meine Mutter hält ihn mir erst 10 Jahre vor, und dann kommt sie auf einmal damit? Und stellt auch noch Bedingungen. Das ist so dreist, dass ich kotzen könnte. Meine Oma - was weiß ich, ob sie sich im Grab herumdrehen würde, dass ihr Andenken und ihr Schmuck dafür benutzt werden sollen, dass meine Mutter ihre Lebenslüge aufrecht erhalten kann.

Was soll ich ihr nur sagen, meiner Mutter? Ich will am liebsten gar nichts sagen, mich gar nicht melden, und wenn sie als nächstes Goldbarren anbietet. Ich will das ganz ehrlich alles gar nicht haben, weil es so ist, wie ich schon im ersten Beitrag geschrieben habe: Sie ist wie der Clown aus "Es", der dem kleinen Jungen einen Ballon anbietet, und Süssigkeiten und alles, was er haben will, und als sich der Junge das holen will, sein verlorenes Papierschiff, da greift der Clown ihn und reißt ihm den Arm ab.
Ich persönlich meine ja, der Junge hätte dem Clown einfach feste ins Gesicht treten sollen und sagen: "ich mach mir ein neues Papierschiff. für wie blöd hältst du mich eigentlich?"

Und so werde ich meiner Mutter dann schreiben, sie soll den Schmuck versichert schicken, und wenn sie das nicht will und mir mein Erbe vorenthalten will, dann weiß ich, was ich von ihr zu halten habe. Etwas anderes kann ich nicht tun, oder?
 
Danke für den lieben, langen Beitrag! Ich habe alles gelesen, aber einiges gekürzt. Ich habe nicht die Zeit auf alles einzugehen, im Moment. Ich habe ja deshalb mit meiner Vergangenheit abgeschlossen und sie hinter mir gelassen, damit ich endlich Ruhe habe davor, denn das Leben besteht nicht nur aus der Vergangenheit. Zu meiner Mutter habe ich jetzt ja Abstand, sie lebt 100km von mir entfernt. Niemand kann mich zwingen, mit ihr zu reden, wenn ich das nicht will. Ich brauche auch nicht so dringend Geld, dass ich dafür bereit wäre, mit ihr zu reden. Lieber würde ich Bahnhofsklos putzen, wenn ich Geld bräuchte, aber ich brauche es nicht. Also bin ich eigentlich frei.
Ich erwarte keine Antwort, ich schreibe in der Hoffnung, es ist hier und da was bei, was dich weiterbringt, Vielleicht ein paar Anregungen und eigene Erfahrungen, vielleicht, um zu zeigen es braucht zeit und es gibt an der einen oder anderen Stelle Einfluss, an anderer eben nicht mehr, weil es vergangen ist. Das du die Vergangenheit hinter dir lassen willst, ist sehr gut zu verstehen. Wer mit solchen Erfahrungen möchte es nicht?
Deine Mutter 100 km entfernt, doch wirklich fern ist sie nicht. Wirklich aus deinem Leben hält sie sich grad nicht und dich wirklich von ihr abgrenzen gelingt auch noch nicht. Was kannst du machen, welche Möglichkeiten hast du?
Ich hatte mir einen Anrufbeantworter zugelegt, den eingeschaltet und erst einmal abgewartet, wer anruft, bevor ich ans Telefon ging. Nun sollte ich dazu schreiben, die Telefonnummern wurden auch noch nicht angezeigt.
Ich hatte den Eltern geschrieben, dass ich mir Unterstützung hole, doch da war es noch nicht wirklich bewusst, dass auch sie Täter waren. Ja ich hatte es ihnen gesagt, als es mir bewusst war.

Das ist das, was ich meinem inneren Kind sagen möchte. Sie kann mich zu nichts mehr zwingen. In der Therapie sollte ich auch mit dem Mutter-Introjekt einen inneren Dialog führen, und das hatte ich auch getan, denn eigentlich glaube ich, das Problem ist nicht die reale Mutter, sondern das an Werten, was ich durch sie verinnerlicht habe. Von diesen "Werten" bin ich noch nicht frei.
Sage und zeige deinem inneren Kind, dass du Erwachsen bist, auf euch acht geben kannst, ihr Schutz und Sicherheit geben kannst. Das Problem, ja ein Teil ist innen das Introjekt, doch auch im Außen ist sie noch viel zu präsent, trampelt immer wieder in dein Leben hinein und daußen halten ist noch ein Thema das es zu lösen gilt. Solange sie im Außen noch Grenzen überschreiten kann, so wie sie es will, solange ist es auch schwierig im Innern den Frieden herzustellen. Deutlich kundtun, ich will jetzt nicht mit dir sprechen oder gar gleich auflegen, gar nicht erst abnehmen, sollte sie anrufen. Egal wer es gerade so mitbekommt. Keine Diskussionen mehr. Ich sagte zu verschiedenen Menschen, die verharmlosen wollte , meinten sollte vergessen, wollten nicht glauben. Ich kann sagen was ich will, wenn du nicht wissen willst, nicht sehen willst oder auch nicht glauben, dann lass es, aber dann lass mich auch in Ruhe, ich leugne nicht mehr und so bist du tabu für mich Punkt und so habe ich mich verhalten, sie wurden einfach ignoriert, kein Anruf wurde mehr angenommen....
Das ist nämlich so: Sie hat mich immer als ihren Besitz angesehen und auch so behandelt. Sie hat mit Schlägen und Schuldgefühlen dafür gesorgt, dass ich "bei der Stange" bliebt - und mit Geld, das ich damals brauchte, denn ich hatte kein eigenes. Wenn sie jetzt die übliche Masche wieder versucht (am Telefon heulen, drohen, rumargumentieren, verleugnen etc.), dann fühlt es sich so an, dass ich am liebsten diese alten Verhaltensweisen von mir komplett über Bord werfen möchte.
Der Mutter sagte ich deutlich geheult hast du oft genug, doch wenn ich was hatte das hast du nicht sehen wollen und nun sehe ich dich nicht mehr... Das war bevor der Kontakt von mir aus ganz eingestellt wurde und glaub mir sie haben lange gehetzt, was sie alles getan hatten und wie ich jetzt mit ihnen umgehe.....
Ich möchte keine Schuldgefühle ihr gegenüber mehr haben und keine Minderwertigkeitsgefühle mir selbst gegenüber. Ich habe jetzt Kinder (ganz reale), die mich lieb haben und für die ich da bin. Ich bin nicht böse (so wie meine Mutter immer behauptet hat). Ich werde geliebt. Ich bin nicht schlecht oder so, und doch fühlt es sich so an. Ich will sie einfach nicht mehr sehen, so einfach ist das. Mir ist ganz egal, was mit ihr passiert.
.
Dein inneres Kind das braucht Ersatz, das braucht die als liebevolle Erwachsene, damit es von der Mutter sich befreien kann. Denn Kinder sind auf die Eltern, der Mutter, erwachsenen Menschen angewiesen, sie können nicht ohne existieren Und erst wenn das/die inneren Kinder wissen das sie in Sicherheit sind, können sie sich von diesen ersten Menschen in ihrem Leben frei machen, brauchen diese nicht mehr. Erst wenn die Erwachsene den Kleine zeigen kann, dass sie Schutz, Sicherheit und Geborgenheit geben kann, dass sie die Fürsorge, die sie brauchen gibt, erst dann können sie sich wirklich trennen. Darum, muss die Erwachsene zeigen, dass sie stark ist und die Mutter wirklich fern halten kann. Dass sie keine Ausreden mehr benutzt, weshalb die Mutter doch immer wieder neuen Druck aufbauen kann, weder die die real existiert noch das Mutterintrojekt. Der Kleinen immer wieder sagen das die Schuld bei den Tätern ist und auch die Mutter Schuld oder Verantwortung trägt....
Ich möchte, dass sich das auch so anfühlt! Und doch ist da immer noch Angst vor dieser Frau. Sie kann mir ja "eigentlich" nichts, und doch kenne ich ja ihre manipulative Art, und ich weiß, sie würde ALLES, wirklich ALLES tun um mich zu zerstören und am besten - meine Ehe auch und irgendwie wieder Macht über mich zu haben, eigentlich aber will sie meine Kinder in ihrer Nähe haben, wenn auch nur zu Besuch, das hatte sie auch geschrieben.
Nutze dein Wissen für dich und die Kinder. Mache dir immer wieder bewusst, du bist Erwachsen, sie will Macht, doch du kannst dem entgegenhalten das du sie kennst und sie fern hältst von dir und deiner Familie und mit der kannst du besprechen wir ihr euch gemeinsam verhalten wollt und warum. Nutze doch all dein wissen und vor allem achte auch auf dein Inneres. Wie ist es, wenn du dir vor Augen hälst wofür du das ganze tust? Für dich, den Kindern, deine Familie ....
Und ich weiß auch warum - sie will Macht über ihren Mann haben durch Kinder, die sie ihm zum m*ssbrauchen gibt. Jetzt hat sie das ja nicht. Sie wird es auch nicht bekommen. Deshalb sagt er ihr wohl erst mal nicht mehr, wie gut sie kocht, sie hat nichts mehr zu bieten. Sie wird kein Stück mehr wert geschätzt, da bin ich mir ganz sicher, jetzt wo er weiß, dass sie nichts mehr in der Hinterhand hat.
Also, diese ganze Konstellation macht mich ärgerlich, und immer wieder möchte ich sagen: "Verp*** Dich!" Dann kommt sie immer und immer wieder mit ihrer weinerlichen, angeblich ach so fürsorglichen Art an und betont immer, wie selbstlos sie ist und wie böse und undankbar ich.

Ich habe dabei so ein ungutes Gefühl, das möchte ich los werden. Ich möchte anders und selbstsicherer sein, sagen können: "Lass uns in Ruhe! Punkt ! Dein Mann ist ein P*dophiler! Punkt! Glaube ihm, aber lebe mit dem Resultat! LASS - UNS - IN - RUHE."

Und dann will ich selbstsicher und stark sein und nicht immer diese Angst vor ihrer manipulativen Art haben. Sie versucht ja wirklich alles: Schlecht über mich reden, sich bei mir einschleimen und Geld anbieten. Genau das gleiche tut sie mit meinen Schwiegereltern und meinem Mann: Schlecht über den jeweils anderen reden, sich dann bei jedem einschleimen und Geld anbieten. Und das mit der größten Ausdauer.

Das Schlimme ist, dass ich es weiß, dass ich nicht böse/schlecht/minderwertig bin, dass ich mich aber trotzdem so fühle. Dieses Gefühl will ich los werden.
Hindurch bin ich durch den MB auch gegangen, auch wenn es nur wenige Stunden Therapie waren. Es gibt doch den Spruch, "Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen." Ich habe das Thema durch, ich mag nicht andauernd daran erinnert werden, ich möchte jetzt ein neues Leben anfangen, deshalb bin ich ja fort gezogen und habe eine Familie gegründet, und doch -

so lange diese Frau lebt habe ich das Gefühl, an die Vergangenheit gekettet zu sein und "ich" sein zu müssen, wie ich früher war.
Ich möchte mich selbst lieben können und fröhlich sein - und doch ist da immer die Erinnerung an meine Mutter, dass sie noch existiert. Und dann kann ich nicht fröhlich sein,

Ich möchte das trotzdem sein können, obwohl sie noch lebt. Natürlich hätte ich am liebsten, sie wäre tot, aber das ist ja nicht wirklich eine Lösung, wie jeder weiß, der "Psycho" von Alfred Hitchkock gelesen oder gesehen hat.
Da ist noch soviel was dich bindet, Unterstützung durch eine geeignete Therapie wäre schon sinnvoll.
Ob die Mutter lebt oder Tod ist, macht nur einen geringen Unterschied, wenn es gelingt konsequent den Kontakt zu unterbinden. Einfach durch Ignoranz, stehen lassen, keine Gespräche mehr. Und auch immer daran denken, all das Geheul, dient nur der Manipulation.
 
alos ich verstehe das mit dem schmuck nicht wirklich.
du kannst etwas anderes tun als es dir schicken zu lassen.
nämlich darauf verzichten.

egal was sie bietet, du solltest verzichten, sie wil dich damit nur an sich binden.deine oma kannst du in deinem herzen tragen, den schmuck brauchst du nicht wirklich.
meinem mann würde ich klipp und klar sagen, ich will keinerlei kontakt mit der mutter und basta. nix mit kompromissen.

erst wenn der wirkliche kontakt weg ist, wirst du sehen ....was noch bearbeitet werden muss,denke ich.
 

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