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Ich will nicht mehr "ich" sein - vom Umgang mit MB

Übrigens hast du dir ja ziemlich viel mühe gegeben meine ganzen beiträge zu finden, da du ja nicht hier registriert bist, kannst du auch nicht auf mein profil...🙄 Kommt mir alles sehr seltsam vor.
 
Hi TE,

sind deine Schwiegereltern über die Vorfälle in deiner Kindheit informiert?
Und: Deine Mutter wird ihre Lebenslüge niemals aufgeben. Aber das ist IHR Problem.
Vater anzeigen? Was meinst du? Dann hätte es vielleicht einen Abschluss.
 
Anzeige macht wohl keinen Sinn, es ist verjährt. Außerdem habe ich keinerlei Beweise, und dann - was würde das bewirken außer einer Schlammschlacht?
Meine Mutter wird ihre Lebenslüge nie aufgeben, das weiß ich. Deshalb mag ich ihr eigentlich auch gar keinen ausführlichen Brief schreiben, denn alles kann mit ihren Abwehrmechanismen angegriffen werden. Die wirken zwar total an den Haaren herbei gezogen, aber für sie ist das alles total logisch: Es ist, wie im Irrenhaus, wo einem jemand erklären will, dass der Himmel ganz sicher grün ist, und falls man ihn blau sieht, dass das mit einem selbst zu tun hat.
Ich kann diese ganze Dummheit von ihr einfach nicht ertragen, ich meine, darauf eingehen zu sollen, bzw. herum argumentieren zu sollen, dass ich mich definitv NICHT selbst entjungfert habe.
Oder dass dies oder das, was er getan hat (was sie selbst zugegeben hat!) nach dem Strafgesetzbuch MB IST. Stattdessen kommt dann etwas von ihr in der Art: "Wer selbst frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein." (oh ja, wir sind seeeehr religiös) - oder allen Ernstes: "Ich bete jeden Abend für dich bei Jesus." (Wow, sie betet also für mich bei Jesus ...) oder: "Das war aber, weil er da betrunken war." (= Nein, nicht Jesus, sondern ihr "herzensguter" Mann. Das entschuldigt selbstverständlich alles, denn da kann der ja nichts für. Außerdem war er wegen einer Familienfeier betrunken gewesen, und nein, da ist man nicht p*dophil, wenn man einem 4jährigen Mädchen seine Zunge in den Hals schiebt, das ist ganz normal! Na klar!!!)

Mir ist dieser ganze blöde argumentative Schrott so etwas von zuwider, und das Schlimmste ist, dass sie im gleichen Atemzug immer wieder mit Geldscheinen wedelt. Das ist dermaßen peinlich, und das merkt sie gar nicht, das ist so peinlich, zum Fremdschämen. Ich möchte es ihr so gerne sagen: Merkst Du gar nicht, wie sehr du dir etwas vormachst? Merkst du gar nicht, dass du dich zum Affen machst? GEH einfach, geh, und nimm dein Geld, und kauf Dir davon ein paar Valiumtabletten oder mach mal wieder einen schönen Urlaub. Warum stirbst du nicht einfach? Das wäre das Einfachste.

Dass ich hier schreibe, ist schon wieder Zeitverschwendung.
 
Hallo!
deine Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich zum Glück keine solch schlimmen Erfahrungen jemals machen musste. Auch wenn es überall immer heißt man müsse seine Probleme nur lang genug hin und her wälzen und sie "aufarbeiten", frage ich mich manchmal, ob gerade dieses aufarbeiten nicht manchmal zu einem bloßen "am-Leben-halten" der Probleme wird.
Insofern verstehe ich, warum Du mit den Beiträgen von Seele28 nix anfangen kannst. Auch wenn sie es sicher gut meint: Sie hat offenbar eine ganz andere Herangehensweise als Du. (Du solltest dich nicht angegriffen fühlen, Seele- jeder hat seinen eigenen Weg, mit sowas fertig zu werden)
Ich denke, der Grad zwischen Probleme sinnlos wälzen, richtigem aufarbeiten und verdrängen ist sehr schmal.

Du hast ja auf der einen Seite große Wut- die muss doch raus- die wirs Du auch nicht überspielen können. Auf der anderen Seite willst Du eben nicht dauernd Opfer sein und dich so fühlen.
Meinst Du, Du könntest irgendwie einen Kompromiss für Dich finden? ZB eine Therapie machen, aber eben nur eine Stunde in der Woche? Dann wärst Du nur eine Stunde "Opfer" und den Rest der Woche kannst Du dein Leben mit positiven Erlebnissen füttern. Es muss ja vielleicht keine Traumatherapie sein, aber irgendeine stützende Therapie kann doch fürs erste sicher nicht schaden?
Ich denke, man sollte auch nicht vergessen: Auch wenn Du eine schlimme Vergangenheit hattest, kannst Du jede Sekunde Deines Lebens dazu nützen, Dir Stück für Stück eine schöne Vergangenheit zu schaffen: Alles, was Du heute positives erlebst wird morgen ein Teil einer schönen Vergangenheit sein.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst.
 
Hallo!
deine Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich zum Glück keine solch schlimmen Erfahrungen jemals machen musste. Auch wenn es überall immer heißt man müsse seine Probleme nur lang genug hin und her wälzen und sie "aufarbeiten", frage ich mich manchmal, ob gerade dieses aufarbeiten nicht manchmal zu einem bloßen "am-Leben-halten" der Probleme wird.
Insofern verstehe ich, warum Du mit den Beiträgen von Seele28 nix anfangen kannst. Auch wenn sie es sicher gut meint: Sie hat offenbar eine ganz andere Herangehensweise als Du. (Du solltest dich nicht angegriffen fühlen, Seele- jeder hat seinen eigenen Weg, mit sowas fertig zu werden)
Ich denke, der Grad zwischen Probleme sinnlos wälzen, richtigem aufarbeiten und verdrängen ist sehr schmal.

Du hast ja auf der einen Seite große Wut- die muss doch raus- die wirs Du auch nicht überspielen können. Auf der anderen Seite willst Du eben nicht dauernd Opfer sein und dich so fühlen.
Meinst Du, Du könntest irgendwie einen Kompromiss für Dich finden? ZB eine Therapie machen, aber eben nur eine Stunde in der Woche? Dann wärst Du nur eine Stunde "Opfer" und den Rest der Woche kannst Du dein Leben mit positiven Erlebnissen füttern. Es muss ja vielleicht keine Traumatherapie sein, aber irgendeine stützende Therapie kann doch fürs erste sicher nicht schaden?
Ich denke, man sollte auch nicht vergessen: Auch wenn Du eine schlimme Vergangenheit hattest, kannst Du jede Sekunde Deines Lebens dazu nützen, Dir Stück für Stück eine schöne Vergangenheit zu schaffen: Alles, was Du heute positives erlebst wird morgen ein Teil einer schönen Vergangenheit sein.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst.

Jetzt noch mal zum verständnis...jeder hat seine eigene methode um mit dingen klar zu kommen. Verdrängen hilft da aber nicht. Das sagt jeder Therapeut. Ausserdem hab ich nie was gesagt, manche hilft es nach vorne zu schauen, manchen wiederum nach hinten zu schauen und aufzuarbeiten. Hab ich doch auch gar nichts dagegen. Was gast hier tat, fand ich nicht gut. Den sie hat lügen erzählt, tatsachen über mich die gar nicht stimmen. Hat mich hier beleidigt, von wegen mit so jemanden will ich gar nicht im krankenhaus liegen...wie die schon redet, so borderline mäßig. Das ich ja noch täterkontakt hätte, das ich noch total drinnen stecke in meiner krankheit, ich internetsüchtig wäre....das sie nichts mit meiner MB famlie zutun haben will...das ich ständig in jedem beitrag mein missbrauch anspreche und mein ganzes leben hier offenbare...hä? Das sind alles dinge die gar nicht stimmen...Gut ich gebe zu früher war ich extremer drauf, aber trotzdem stimmen die dinge nicht wo sie hier rein geschrieben hat. Heute bin ich total anders. Das war auch das einzige was mich aufregte, und warum ich auch diesen beitrag gemeldet hatte. Ich habe nichts dagegen wenn andere leute, sich eine andere Therapieart suchen, jeder geht anders mit dem geschehen um.

Manche haben auch viel mehr erlebt, und brauchen mehr Therapie und länger um das alles zu verarbeiten. Jeder mensch ist anders. Daher ist es doch ok, wenn sie einen anderen Weg geht. Ich fühle mich angegriffen und auch zu recht, weil sie mich hier beleidigt hatte, und angegriffen, dinge geschrieben hat die gar nicht der wahrheit entsprechen. Warum auch immer. Auf jeden fall wurde der Beitrag auch entfernt vom Mod. Also so ganz übertrieben hab ich ja wohl nicht. Man sollte sich nicht alles gefallen lassen und das hab ich auch nicht mehr. Ich habe meine meinung geäusert, meine grenzen gezogen. Das hat gar nichts damit zutun das ich mich von ihr angegriffen fühle nur weil sie einen anderen Weg geht. Das hätte sie mir auch anders schreiben können, ohne mich hier so dermassen anzugreifen und lügen zu erzählen. Also das war der einzige punkt der mich störte. Mehr nicht. Ich hoffe man kann das jetzt endlich ruhen lassen. Den hab dafür nicht auch noch einen Kopf.

Aber ich denke du hast den Beitrag gar nicht mehr von ihr gelesen, sonst würdest du jetzt nicht sie so in schutz nehmen. Also das vermute ich jetzt einfach mal.
 
Ich - möchte - nicht - mit - Dir - diskutieren, Seele28 !!!

Wenn jetzt niemand anderes noch schreibt, dann ziehe ich mich hier zurück. Es ist sehr nervig, wenn man sagt, man möchte mit jemandem keinen Kontakt haben, und derjenige kommt immer wieder zum Vorschein - so wie meine Mutter.

Oder andere Leute, die ein "nein" nicht kennen.
 
Ach Seele, Du solltest Dir das nicht so zu Herzen nehmen. Weiß Du, ich denke, jeder muss irgendwie schauen, dass er auf seine Art mit solchen Dingen fertig wird. Du hast da Deine Art, die sicher für Dich richtig ist, aber für Gast ist das offenbar garkein vorstellbarer Weg. Ich habe den Eindruck, dass sie eher durch das, was Du schreibst Angst bekommt und deshalb so ablehnend reagiert. Offenbar triggern Deine Beiträge sie. Dadurch widerum fühlst Du dich angegriffen- also wer hat nun recht? Muss es überhaupt immer jemanden geben, der Recht hat? Manchmal ist es eben so, dass beide Recht und Unrecht zugleich haben. Dadurch solltest Du Dich nicht beleidigt fühlen. Es sind halt ihre Empfindungen- keine Lügen, oder Beleidigungen, die Dir weh tun sollen, sondern für mich klingt das eher nach Selbstschutz. Es nützt doch jetzt auch nix, darüber zu streten, oder?
Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, auch wenn man gerade in Extremsituationen dazu neigt sie so zu sehen: Nicht jeder, der nicht für mich ist, ist automatisch gegen mich. Das solltest Du Dir klar machen. Auch ich nicht! Mir geht es hier nicht darum, zu urteilen, wer hier der Böse ist.
Ich glaube, es wäre besser, wenn Du versuchst, das locker zu nehmen: Es ist nur ein Forum!😉
 
Hallo!
deine Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich zum Glück keine solch schlimmen Erfahrungen jemals machen musste. Auch wenn es überall immer heißt man müsse seine Probleme nur lang genug hin und her wälzen und sie "aufarbeiten", frage ich mich manchmal, ob gerade dieses aufarbeiten nicht manchmal zu einem bloßen "am-Leben-halten" der Probleme wird.
Insofern verstehe ich, warum Du mit den Beiträgen von Seele28 nix anfangen kannst. Auch wenn sie es sicher gut meint: Sie hat offenbar eine ganz andere Herangehensweise als Du. (Du solltest dich nicht angegriffen fühlen, Seele- jeder hat seinen eigenen Weg, mit sowas fertig zu werden)
Ich denke, der Grad zwischen Probleme sinnlos wälzen, richtigem aufarbeiten und verdrängen ist sehr schmal.

Du hast ja auf der einen Seite große Wut- die muss doch raus- die wirs Du auch nicht überspielen können. Auf der anderen Seite willst Du eben nicht dauernd Opfer sein und dich so fühlen.
Meinst Du, Du könntest irgendwie einen Kompromiss für Dich finden? ZB eine Therapie machen, aber eben nur eine Stunde in der Woche? Dann wärst Du nur eine Stunde "Opfer" und den Rest der Woche kannst Du dein Leben mit positiven Erlebnissen füttern. Es muss ja vielleicht keine Traumatherapie sein, aber irgendeine stützende Therapie kann doch fürs erste sicher nicht schaden?
Ich denke, man sollte auch nicht vergessen: Auch wenn Du eine schlimme Vergangenheit hattest, kannst Du jede Sekunde Deines Lebens dazu nützen, Dir Stück für Stück eine schöne Vergangenheit zu schaffen: Alles, was Du heute positives erlebst wird morgen ein Teil einer schönen Vergangenheit sein.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst.

sich eine stunde lang als opfer fühlen? du hast eine seltsame sicht. glaube du kennst solch tiefgreifende probs garnicht,sonst würdest du solch quatsch mit aufarbeitung nicht schreiben.
wenn man aufarbeitet kann das zum lebensinhalt werden, klar, weils harte dinge sind die da bearbeitet werden.
aber wenn ich krank bin leg ich mich auch ins bett oder? oder gehste dann noch tanzen?

mam muss sich auch nicht als opfer fühlen,gerade dann nicht wenn man therapie macht. ich habe eine hinter mir und habe mich nicht als opfer gefühlt. ich habe genau dadurch das ich mir hilfe suchte, das opferdasein beendet.
weil ich eben den schritt machen musste, um eine therapie zu bekommen . ich musste den opferkreis ja verlassen um dort hilfe zu bekommen.

okay opferhaltung...da kann man leicht rein fallen, doch mir kams echt hoch als ich deinen post las...sorry.

te...ich weiss nicht was du hier für antworten suchst...du drehst dich genauso im kreis wie deine angehörigen....schriebst auch nur wütende dinge und drehst dich....du machst nichts anderes.

was hast du hier gesucht?
auf antworten, wo menschen schreiben,das alles beser wierd und man gut leben kann,nach der bearbeitung,reagierst du nicht.
wenn du nur hier über alles schrieben willst,ist das auch okay, aber ausgang war das du wissen wolltest, wie man mit allem leben kann.

bedenke und sowas hast du nicht beachtet....was jemand schrieb. du bist nicht nur deine vergangenheit...
in der gegenwart bist du auch wer und die zu leben musst du lernen.

was genau hast du dir hier erhofft???
 
Was ich schlimm finde, wenn man eine MB - Herkunftsfamilie hat, das ist z.B. auch, dass man gar keine normalen Verhaltensweisen lernt, wie sie üblich sind in normalen Verhältnissen.

Meine Mutter war z.B. immer sehr stolz darauf, dass sie meinen Vater so gut im "Griff" hatte: Er hat ihr alles Geld gegeben, das er verdient hat, sie konnte es ausgeben, wofür sie wollte, dann ist er, wie sie meinte - niemals fremd gegangen. (Jedenfalls nicht mit Frauen ... aber das zählte für sie). Dann hat er niemals widersprochen, er hat immer gesagt, wie toll sie doch kocht, und was für eine wirklich prima Köchin sie ist. Es gab Urlaub zwei Mal im Jahr ans warme Meer und natürlich Shopping von seinem Geld !!!

So toll war das für sie, aber ich musste dafür bezahlen!
Das alles habe ich nicht - jetzt, wo ich verheiratet bin. Ich würde das gerne wissen, wie mal normal mit einem Mann das so macht, dass man all das bekommt. Vielleicht klappt es ja, wenn man SELBST so toll im Bett ist? Also, wenn man das nicht seine Tochter machen lässt. Was irgendwo doof ist, denn ich bin nicht toll im Bett. Meine Mutter war das wohl auch nicht, und dazu kommt, sie war auch noch (ist) hässlich. In der Grundschule habe ich das nicht hören wollen, wenn andere Mädchen gesagt haben, dass sie hässlich ist, aber sie IST es ja!

In der Therapie hat die Therapeutin von "Persönlichkeitsanteilen" geredet, von denen einige eben keinen Sex wollen, die sollte ich so lange innerlich "wegschicken", wenn ich mit meinem Mann Sex habe. Mir kommt diese ganze "Anteil" - Angelegenheit sehr vor wie Schauspielerei.
Ich glaube nicht an so etwas, denn ICH bin ja ICH, ein Individuum, was bedeutet: "Unteilbar".
Schwierige Sache.

Wenn man das so sieht wie in einem Forum, wo manche Menschen eben verschiedene Accounts haben mit verschiedenen Namen und so tun, als seien sie verschiedene Leute ... dahinter sitzt ja doch immer die gleiche Person, oder?

Manchmal tut so ein Forenbesucher so, als sei sie "Emily Erdbeer", und dann wieder ist sie "Körper31" - oder egal welcher andere Name man haben möchte, aber es sitzt immer die gleiche Person da am Computer, und die ist nicht so wie Emily Blaubeer oder Körper31, die ist nämlich ganz anders. Nicht so, wie sie sich darstellen möchte, sondern sehr, sehr unsicher und fehlerhaft und selbstschädigend.
Und diese Person übt dann die Identität "Emily Erdbeer", schreibt so, wie ein fröhliches Mädel und setzt noch ein lächelndes Comic - Avatar daneben. Aber weil sie immer wieder inkonsistent schreibt, ist das verwirrend für den Leser.

Sie schreibt Sachen, die nicht passen, so wie wenn ein Clown plötzlich nicht mehr fröhlich ist, sondern spitze Zähne zeigt. Ein Clown mit einem falschen Lächeln.

Was ich damit sagen will? Da bin ich lieber "Gast" als Doppelaccounts zu besitzen. 🙂
 
Entschuldige das ich mich hier grade einmische.

Das ich jetzt dir hier schreibe, hattest du @Violetta Valerie den Beitrag gelesen, der inzwischen gelöscht ist?
Es waren tatsächlich einige Behauptungen, die frei interprätiert - im günstigsten Fall - oder aus dem Nichts kamen. Wenn ich Seele28 gewesen wäre, hätte ich es wohl auch als Falschaussage oder gar Lüge empfunden. Seele28 hat inzwischen sehr viel erreicht, was sicher einer besseren Unterstützung durch die neue Therapeutin zu verdanken ist, die sich sehr gut mit Traumabehandlung und DIS auskennt. So dass Seele endlich an den eigentlichen Ursachen ihrer Problem, verursacht durch verschiedenster Gewalterfahrungen arbeiten kann. Die Herangehensweise hat sich seit bei Seele28 (entschuldige bitte, dass ich in dritter Person über dich@Seele28 schreibe) hier schreibt geändert.
Ich schreibe hier, weil der Thread für die Unterstützung der Erstellerin gedacht ist. Bitte tragt die Klärung außerhalb dieses Threads aus, damit ist niemandem geholfen.

So nun habe ich auch ganz schön viel OT geschrieben.

@Gast, du hast recht eine Anzeige macht keinen Sinn. Deine Mutter will das unbedingt verschleiern, auch das kannst du nicht ändern. Du hast Vorstellungen, wie du mit ihr umgehen willst - keinen Kontakt, kein Geld, einfach deine Ruhe vor ihr und sie boykottiert es. Du kannst es ihr deutlich sagen und sie reagiert nicht.
Mit ihr diskutieren, stimmt hat keinen Sinn. Sie wird es immer wieder hindrehen. Also bleibt nur mit ihr nicht mehr reden. Ja, du wirst den Buhmann zugespielt bekommen, böse Tochter....

Hast du es schon mal versucht ihr ein deutliches Verbot zu erteilen?

Das kenne ich auch. Denn auch hier war es, als ich den Ausbruch ganz offiziell wagte, weil eh keinerlei Unterstützung zu erwarten war. Mir ging es auch nicht darum, was mit denen war, sondern was mit mir ist. Ich wollte endlich ein "normales Leben". Ich suchte mir Unterstützung, damit dass, was mit mir, bei mir los war endlich Frieden findet. Ruhe...
Vergangenheit sollte Vergangenheit werden/sein, doch die Flashbacks hielten es in der Gegenwart aufrecht.
Die Vergangenheit geht nicht zu ändern, doch die Gegenwart.
Du willst nicht mehr du sein, weil du die Vergangenheit nicht magst, wenn ich es richtig wahrgenommen habe. Doch aus Erfahrung weiß ich, das "Ich" aufgeben bringt uns/mich kein Stück weiter. Die Erfahrungen sind da.
Wenn sich die Vergangenheit hier meldet, weil irgendwas sehr daran erinnert, dann wird hier darüber gesprochen, geschrieben und der Unterschied zu früher deutlich gemacht. Hier werden immer mal kleine Ziele gesetzt, die dann nach und nach erreicht werde, das haben wir trotz allem immer wieder geschafft.

Ich möchte noch mal auf deine Ausspruch kommen auf keinen Fall mehr Therapie und den Erfahrungen die du gemacht hast, aber auch auf das was Seel28 meinte. War die Therapie spezialisiert auf Trauma? Weil altes aufreißen, ist normalerweise nicht der Sinn und Zweck einer Traumtherapie. Es wird eher auf das jetzt geschaut, es wird stabilisiert, es werden Skills (Methoden) erlernt, mit denen sich selbst aus schwierigen Bildern, Gefühlen und gar Flashbacks herausgeholt werden kann. Darum, weil Seele28, das gerade in ihrer jetzigen Therapie erfahren hat und wieviel besser es ihr jetzt damit geht, hat sie dies empfohlen. Sie selbst hatte die Erfahrung machen müssen, wie wichtig es ist die richtige Therapie zu machen.
Nun zurück.
Was meinst du ist Zeitverschwendung zu schreiben. Was wünscht du dir hier an Unterstützung zu finden? Welchen Austausch brauchst du grad, für welches Thema?
Ich lese soviel.
Die Überschrift, aus der ich herauslese, du möchtest am liebsten deine alte Haut abstreifen und dir eine neue überziehen. Was glaubst du, wie sowas gehen kann, sich häuten aber nur im übertragenem Sinne.
Welche Eigenschaften, Verhaltensweisen, Erfahrungen möchtest du gern gegen was austauschen.
Eine liebevolle Kindheit, wirst du sicher nicht mehr kriegen. Aber ein liebevolles Umfeld, das kannst du heute haben. Und so wie ich es heraus gelesen habe, hast du davon auch schon einiges. Vielleicht hilft es dir, so wie auch mir es sehr oft geholfen hat, zu gucken, was gefällt mir nicht und wie kann ich es ändern. Heute darfst du es, auch das ist etwas, was jetzt selbst erlaubt werden kann und toll ist es Unterstützung dabei zu haben, auch die Menschen aus deinem Umfeld können dich dabei unterstützen.
Ich für meinen Teil bin froh ein Therapeutin zu haben, die sich sehr gut auskennt und mit der ich somit auch neue Impulse erarbeiten kann. Mit der auch die anderen in mir kommunizieren können und dürfen. So dass jemand neutrales ihnen dass sagt, was auch ich versuche ihnen nahe zu bringen.
Es ist wohl nicht vergleichbar, und doch bin ich froh, damit mein Umfeld aus der Verarbeitung heraushalten zu können.
Suche dir was immer dir nützlich erscheint heraus, und vielleicht bekommst du doch hier und da eine Anregung.

Ja, es hat dein Leben einen Großteil eingeschränkt. Wie ist es heute, wenn der Abstand zu deiner Mutter wäre, würdest du dich frei fühlen. Hast du das Gefühl du kannst und darfst tun und lassen was du magst? Solange du niemanden damit verletzt - tue es! Es ist gut. Ich möchte dich dazu ermuntern. Es ist trotz der Vergangenheit noch gaaaanz viel offen.

LG
Mittendurch
 

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