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Ich will gehen und schaff es nicht

Hallo ihr, ich wollte euch allen noch einmal für eure Hilfe und Unterstützung danken. Ich weiß ich hab mich nicht mehr gemeldet und für diejenigen von euch die geantwortet haben und helfen wollten ist das unfair. Deswegen wollte ich euch meine neue Situation da lassen.

Ich hab mich nach eurer Bestätigung getraut mit meiner Schwester zu reden und war auch schon auf Wohnungssuche.

Anfang letzter Woche wurde bei meinem Mann fortgeschrittener Darmkrebs festgestellt. Damit hat keiner gerechnet. Nächsten Mittwoch wird er schon operiert und gleich danach soll die Chemotherapie beginnen.

Ich hab beschlossen jetzt das alles erst einmal auf Eis zu legen. Aktuell werde ich ihn nicht allein lassen. Nicht so. Das wäre wirklich nicht in Ordnung.
 
Hallo ihr, ich wollte euch allen noch einmal für eure Hilfe und Unterstützung danken. Ich weiß ich hab mich nicht mehr gemeldet und für diejenigen von euch die geantwortet haben und helfen wollten ist das unfair. Deswegen wollte ich euch meine neue Situation da lassen.

Ich hab mich nach eurer Bestätigung getraut mit meiner Schwester zu reden und war auch schon auf Wohnungssuche.

Anfang letzter Woche wurde bei meinem Mann fortgeschrittener Darmkrebs festgestellt. Damit hat keiner gerechnet. Nächsten Mittwoch wird er schon operiert und gleich danach soll die Chemotherapie beginnen.

Ich hab beschlossen jetzt das alles erst einmal auf Eis zu legen. Aktuell werde ich ihn nicht allein lassen. Nicht so. Das wäre wirklich nicht in Ordnung.

Mein Mitgefühl.
 
Das verstehe ich auch. Wahrscheinlich geht jetzt bei Euch erst recht alles drunter und drüber.

Ich will ein "Trotzdem" da lassen. Du darfst trotzdem weiter an Dich denken. Er hat trotzdem nicht das Recht, Dich wie einen Schuhabtreter zu behandeln. Manche Krebserkrankte werden erst recht zu Tyrannen und führen sich auf, als sei ihnen alle Welt etwas schuldig, schließlich seien sie ja todkrank. Dafür darf man ein Stück weit Verständnis haben, ihre Welt geht ja wirklich unter, aber eben nur ein Stück weit.

Und wenn nächste Woche schon die OP ansteht, wird das schon alles real sein - aber irgendwie passt das grad auch, oder? Er wäre nicht der Erste, der zu solchen Mitteln greift, wenn ihm alle Felle davonschwimmen. Bei meinem Ex war es ein Hirntumor *pfeiftüdelü*.

Pass auf Dich auf.
 
Liebe Flora86,

wenn dem wirklich so ist, mein vollstes Verständnis.

Bei dem Post haben bei mir sofort die Alarmglocken geschrillt.
Eine gute Bekannte hatte GENAUSO ein "Exemplar". Wirklich fast das gleiche: Sie wollte gehen, er hats gemerkt und hat plötzlich Darmkrebs gehabt. Sie blieb und blieb und der Typ hat munter weitergemacht. Wie die Geschichte ausging hab ich nicht mitbekommen, unsere Wege trennten sich.

Ich will Dir nicht damit zu nahe treten, es kann ja sein, dass es so ist.
Es kommt die Frage auf:
Gibt es ärztlichen Befund? Hat ER Dir das erzählt- und ist es nachweisbar? Ist es wirklich so?
Spätestens, wenn die OP stattgefunden hat, wirst Du es wissen.

Und dennoch: sollte dem wirklich so sein, hast Du dennoch und überhaupt, egal, was ist, ein Recht auf Dein Leben. Du musst da nicht bleiben. Darmkrebs hin- oder her. Auch dafür ist er selbst verantwortlich und SO, wie er Dich behandelt hat: Geht gar nicht. Behalte das bitte für Dich im Kopf.

Gibt es denn Befunde? Warst Du mit beim Arzt?

Du kannst Dich ja jederzeit an "uns" wenden 🙂
Herzliche Grüße
SinaLynn
 
Hallo ihr,

dass es solche Menschen gibt, die eine Krankheit nur vortäuschen find ich schon erschreckend.

Ich kann das bei meinem Mann aber zu 100 Prozent ausschließen. Erstens hab ich ihm bis jetzt nicht gesagt, dass ich gehen möchten und ich war auch bei dem Gespräch letzte Woche dabei.

Mit dem Befund hätten wir so auch nicht gerechnet, da er seit fast einem Jahr wegen Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt ist.

Ich möchte irgendwann schon einen Schlussstrich setzen, nur in der aktuellen Lage nicht. Für mich fühlt sich das aktuell nicht mehr richtig an.

Ich sehe ja, dass er Angst hat, nicht weiß wie es weiter geht. Erst einmal versuche ich mit ihm gemeinsam gegen die Krankheit anzugehen. Und dann schau ich mal was die Zukunft bringt.
 
Ich möchte irgendwann schon einen Schlussstrich setzen, nur in der aktuellen Lage nicht. Für mich fühlt sich das aktuell nicht mehr richtig an.

Kann ich verstehen. Ihr hattet ja auch viele gute Jahre. Da würde ich ihn vermutlich auch nicht im Stich lassen.

Allerdings ist es ja ziemlich gekippt und du bist schon länger nicht mehr glücklich. Das kannst du auch ansprechen, wenn er meint, dass er wegen der Diagnose noch mieser mit dir umgehen kann.

Deshalb würde ich das, was @weidebirke geschrieben hat, auf jeden Fall im Auge behalten. Lass dir bloss nicht alles gefallen.

Ich will ein "Trotzdem" da lassen. Du darfst trotzdem weiter an Dich denken. Er hat trotzdem nicht das Recht, Dich wie einen Schuhabtreter zu behandeln. Manche Krebserkrankte werden erst recht zu Tyrannen und führen sich auf, als sei ihnen alle Welt etwas schuldig, schließlich seien sie ja todkrank. Dafür darf man ein Stück weit Verständnis haben, ihre Welt geht ja wirklich unter, aber eben nur ein Stück weit.
 

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