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Ich will gehen und schaff es nicht

Ist jemand von euch ohne Schuldgefühle gegangen?
Ja, ich war ohne "Schuldgefühle" gegangen!

Einfach war die Trennung trotzdem nicht. Auch wenn ich ihn nicht mehr geliebt hatte und auch mittlerweile weit davon entfernt war, ihn als Mensch zu schätzen, hat es mir selbst auch weh getan, ihm Schmerz usw. durch die Trennung zuzufügen (besser kann ich das gerade nicht formulieren).

Ich war damals in psychotherapeutischer Behandlung - also nicht alleine mit alldem, was an Gefühlen etc. da war.
 
Hallo liebe Flora86,

das hört sich sehr belastend an.

Ich hatte vor viiiielen Jahren auch eine schwierige, traumatisierende Beziehung zu einem malignen Narzissten. Dass ich es überhaupt geschafft habe, dort rauszukommen, verdanke ich dem puren Lebenswillen.

SO schlimm muss es aber NIE erst kommen und überhaupt sein.
Du darfst Dich trennen, es ist DEIN Leben.

Du fühlst Dich unwohl, kannst nicht Du selbst sein, bist ständig auf der Hut, etwas falsch zu machen, an allem bist Du angeblich schuld, nie er. Klingt nach ner typischen Beziehung zu einem Narzissten. Kann auch ein anderes gearteter, unguter Partner sein... Fakt ist: Du fühlst Dich total unwohl, das reicht vollkommen, eine Beziehung zu beenden, zumal Du ja auch gehen willst. Und Du schreibst ja auch: Du willst gehen, schaffst es aber nicht. Doch, glaube mir, Du schaffst es. Du solltest ihn von Deinen Überlegungen nicht mehr informieren.

Gute Tipps zum Gehen haben die Anderen schon geschrieben.
Wie können wir Dir noch helfen? Vielleicht magst Du das Ganze näher beschreiben?

Alles Liebe, Kraft und Mut zum Gehen!
SinaLynn
 
Ich danke euch für eure Antworten und möchte euch ein Paar Fragen beantworten.
Finanziell abhängig von ihm bin ich nicht. Eher umgekehrt. Die meisten Kosten trage ich. Ich hab auch keine Angst, dass er mir danach etwas antun könnte. Er wird nicht gewalttätig. Zumindest nicht körperlich.
Es sind eher die Launen. In einem Moment lacht er noch und von Jetzt auf Gleich ändert sich das Alles schlagartig und er brüllt plötzlich rum. Da kommt man dann auch nicht zu ihm durch. Am Besten sitzt man das dann aus.
Ich hab nur noch Angst Fehler zu machen, die wahrscheinlich auch banal sind. Zum Beispiel heute. Ich wollte Einkaufen fahren und hab mich versehentlich ausgesperrt. Ich hab ganze fünf Minuten gebraucht um zu klingeln, weil ich wusste er ist davon genervt und ich kann mir entweder gebrülle oder irgendwas beleidigendes anhören.
Trotzdem fühle ich mich schlecht. Es fühlt sich an als würde ich einfach so 20 Jahre wegwerfen.
Vielleicht bin ich aber auch zu empfindlich. Ich zweifle gerade alles an und hab erhlicherweise eine verdammte Angst denn Schritt zu gehen obwohl alles in mir sagt, dass es richtig wäre.
Und er war nicht immer so. Ich hab denk ich noch den Mann vor Augen den ich halt geheiratet habe.
 
Ich hatte angenommen, dass er dich auch körperlich angeht oder bedroht, du aber Hemmungen hast, es hier offen auszusprechen. Dann vergiss bitte meinen Tipp zu Veil.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende sagt man doch. Im Grunde weißt du, dass es richtig ist zu gehen. Das Gefühl gescheitert zu sein ist kein schönes. Aber du fühlst dich nicht mehr gut in seiner Nähe und es scheint nicht nur eine Phase zu sein. Dein Leben ist endlich; es liegt an dir zu entscheuden, wie lange du so noch weitermachen willst.
 
Wenn Du nicht gehst, wirfst Du Deine Zukunft weg.
Was wiegt schwerer?

Eigentlich ganz einfach. Zu bleiben wäre schwerer. Ich weiß, dass ich mich selbst vorne anstellen sollte. Und darin bin ich nicht gut. Ich kann für alle anderen Berge versetzten. Nur nicht für mich.
Mein nächstes Problem ist, dass wir zwei Hunde haben. Der Zwerg gehört mir, aber unser Großer ist seiner auch wenn ich ihn komplett allein betreu. Ihn muss ich zurück lassen und das fühlt sich nicht gut an.
Aber ich hab schon angefangen nach Wohnungen zu suchen, wenn auch nur im Internet. Kleine Schritte sind auch in Ordung, oder?
 

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