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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich will aufwachen

Gehst du auch zum Therapeuten und ergründest weshalb du dir nicht zu schade bist, gebetsmühlenartig Prostitution zu verteufeln?
Klingt nämlich krankhafter als jeder Freier....
@Portion Control wenn dich das interessiert, trage es bitte mit @Amaliah über PN aus, nicht hier 😉

=> Ich hoffe, jeder Mitleser und Kommentator hier kann dieses Thema für den weiteren Verlauf so ein bisschen abhaken..?!
Ich halte es nicht für einen Fehler oder Makel und bitte freundlich, das zu akzeptieren anstatt breit zu treten, auch wenn es im eigenen Kosmos anders bewertet werden mag.

MIR - und hier geht es um mich 😉 - ist an anderen Themen und Herausforderungen gelegen und an konstruktivem Feedback und Meinungen dazu.

..und damit bitte wieder zurück nach hier..

-> https://www.hilferuf.de/thema/ich-will-aufwachen.300483/post-4941469
 
Ich will mir jetzt auch nicht jeden Hut anziehen und die "Diagnosen" die ich mir selbst "ausstelle", müssen schon irgendwie sinnvoll klingen..
Nichts davon ersetzt eine richtige Therapie.

klang das "anders", mehr auf sensorische Reize bezogen.

Hochsensibilität ist keine Diagnose; es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine Veranlagung, die in verschiedenerlei Hinsicht Ausprägungen und Auswirkungen haben kann.

Eine Ausprägung ist die in die empathische Richtung, ich zitiere dir hier mal was:

"Hochsensibilität und Empathie sind eng miteinander verbunden, da hochsensible Menschen oft ein sehr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen besitzen und die Gefühle anderer stark wahrnehmen. Diese tiefe emotionale Verbindung kann eine Stärke sein, birgt aber auch die Gefahr der emotionalen Überlastung, weshalb es für hochsensible Menschen wichtig ist, gesunde Grenzen zu setzen und auf sich selbst zu achten."

"Diese Forschungsergebnisse bestätigen, was viele Hochsensible intuitiv wissen: Sie spüren Emotionen nicht nur mit, sie erleben sie fast so, als wären es ihre eigenen. Die Erkenntnisse verdeutlichen auch, dass Hochsensibilität tief im neuronalen Netzwerk des Gehirns verankert ist und sich in spezifischen Hirnregionen manifestiert."

Ich will dir gar nichts überstülpen, mir persönlich hat die Auseinandersetzung mit dem Thema allerdings sehr geholfen, mich selbst besser zu verstehen. Ist aber nur ein Vorschlag.
 
Ich will dir gar nichts überstülpen, mir persönlich hat die Auseinandersetzung mit dem Thema allerdings sehr geholfen, mich selbst besser zu verstehen. Ist aber nur ein Vorschlag.
Danke für deinen Beitrag, die Infos und deine freundliche Art!
Das lese ich in dem Zusammenhang tatsächlich zum ersten Mal...joa, spannend... "erleben Emotionen (Anderer) als seien es ihre eigenen".
Ich hab das bisher als Einfühlungsvermögen interpretiert, aber... gerade in Kombination mit Helfersyndrom ist das schon ein Knackpunkt...ja..
Schaue ich mir nochmal näher an - danke 😉
 
Hi zusammen,
ich gebe gern nochmal einen Zwischenstand - hilft mir ja auch selbst, alles zu ordnen 🙂

Ich muss (ein)gestehen, dass mich Gefühlsachterbahn und Gedankenkarussell seit den letzten 1,5 Wochen tatsächlich unaufhörlich beschäftigen..und das kostet sehr viel Kraft, auch wenn hier und da ein paar neue Erkenntnisse auftauchen..

Letzte Woche hatte ich noch die Energie, mich irgendwie durch die Woche zu wurschteln...
Am Freitagabend habe ich mir dann was schönes für meinen freien Samstagabend überlegt: Einen Besuch und Therme/Sauna + Übernachtung. Habe mir das auch an dem Abend noch fest gebucht - denn samstagfrüh hätte ich am liebsten schon wieder einen Rückzieher gemacht, ich dachte "Oh nein, zum ersten mal allein in die Sauna, was hab ich mir dabei gedacht?!"...
Ich habe es dann aber durchgezogen und innerhalb von ein paar Minuten war ich tatsächlich "angekommen": Diese Freiheit habe ich echt genossen und selbst wenn ich noch 20kg abnehmen will - ich habe mich auch in meiner Haut echt wohl gefühlt!
Der Bereich hatte bis Mitternacht geöffnet und ich habe es echt bis kurz vor Schluss genossen, ehe ich dann auf mein Zimmer gegangen bin. Am nächsten Morgen habe ich das Frühstück genossen, mich nochmal frisch gemacht und bin dann mittags zu meinen Eltern gefahren, nachmittags dann zurück nach Hause.

Leider...leider..war dann auch sehr schnell der schöne Effekt wieder verpufft durch die Atmosphäre "zu Hause". Das ist es halt einfach nicht mehr, sondern ein Arrangement und Erinnerung an etwas Vergangenes.
Wie in der Woche davor, zog es mich am Sonntagabend wieder herunter, je länger der Abend, desto tiefer.

Am Montag wachte ich auf mit einer großen Schwere und Traurigkeit 🙁 Ich hatte gut geschlafen, allein auf der Couch, aber wachte auf und stand direkt den Tränen nahe.. ich machte das Radio an, um in Gang zu kommen, in die Routine morgens, aber es lief direkt ein Lied, was mich..tcha, beinahe "zusammenbrechen" lassen hat. Der Flug von Herbert Grönemeyer. Die Textstellen triggerten mich richtig brutal.. "Egal wie hoch ich fliege, ich lande immer wieder bei dir...Du fängst mich auf, du hältst mich fest, du hältst mich aus.."

Puh, das war echt ein Finger in der Wunde. Und das ist noch freundlich ausgedrückt

Ich war da noch allein im Wohnzimmer und hab echt Rotz und Wasser geheult.. Als ich die Kinder kommen hörte, hab ich mich wieder zusammengerissen und den Großen wie immer in die Schule gebracht, aber ich wusste schon in der Früh, dass ich diese Woche nicht packe - und habe mich krankschreiben lassen.. :/

Ich weiß dass das "Verarbeiten" Zeit braucht.
Ich wollte mich in dieser Zeit nicht "hängen lassen" sondern diese mit schönen Dingen füllen, um auch nicht zuvergessen, dass das Leben (gerade) nicht nur aus Schmerz besteht, sondern so viele wunderschöne Dinge bereithalten kann. Das habe ich ja in den letzten zwei Wochen nicht nur zu 100% sondern zu 100000% gemacht! Und doch ging es mir diesen Montag so, dass ich dachte, ok, hör mal auf funktionieren zu wollen, die Energie ist gerade eh verbraucht, und stelle dich den Gefühlen von Trauer und Schmerz.. Tcha, so verbrachte ich dann den Montag auf der Couch, alle aus dem Haus und habe eben den Finger in die Wunde gelegt..auch musikalisch "nachgeholfen" und so weh das auch tat, zum Nachmittag hin fühlte ich mich echt etwas befreiter - ehe sich die Wohnung wieder füllte.

Einen neuer Gedanke/Erkenntnis formte sich außerdem, eigentlich Zwei:
Die Textstellen, die mich so getriggert haben, beschreiben das, was ich mir gerade am sehnlichsten wünsche und das, was ich verloren habe bzw mir selbst mit meiner Ex in letzter Zeit vor der Trennung fehlte: Echte Zweisamkeit und Liebe; und jemanden, für den ich nicht nur Helfer sein muss, sondern der auch für mich da ist - und mich eben fängt und hält..
Und daran schloss sich der zweite Gedanke an: Dass ich die Hoffnung darauf wohl auch unterbewusst auf die neue Bekannte "projiziert" (?) habe, weil wir uns trotz allem, was nicht gerade ideal läuft, emotional sehr nahe gekommen sind, auch hemmungslos-offen einander gegenüber sind und, ja auch, körperlich einander nahe gekommen waren. Das was wir teilten geschah auf Augenhöhe und jeder "gab" dem anderen etwas, selbstlos, ohne zu wissen, wie die Reaktion sein würde. Das formt einfach ein Vertrauen und das kostete einfach himmlisch.

Diese Erkenntnis zieht mich gerade allerdings nicht wieder näher an Sie heran, im Gegenteil, es macht mich wieder wachsamer, mich da nicht in etwas zu Verlieren; gerade da es von "praktischer Seite" aktuell einfach ungewiss ist, ob/wann/wie sich daraus etwas entwicklen könnte.
Das Thema Dating habe ich aktuell auch auf Eis gelegt; nicht wegen "ihr", sondern weil ich jetzt gerade nicht bereit oder empfänglich dafür bin.
Also in vielerlei Hinsicht habe ich "den Fuß vom Gas genommen"..

Damit ging es mir auch Dienstagfrüh schon deutlich besser, ich war etwas befreiter, nur brachte der Lauf des Tages wieder neue Schwere mit sich.. Ich bin nachmittags raus zum Wald gefahren und da etwas über eine Stunde spaziert. Es fing auch übelst an zu regnen, das war mir aber tatsächlich egal - ich dachte mir, na gut, passt ja auch zur Stimmung..
Abends habe ich dann ferngesehen und zeitig geschlafen.

Heute früh kam ich ganz gut auf die Beine, auch wenn ich noch echt wacklig darauf stehe. In jedem Moment des "Friedens" schwingt einfach die Angst mit, dass es direkt wieder kippen kann. Dieses permanente Auf und Ab treibt mich einfach etwas in den Wahnsinn, mir fehlt einfach ein konstanter Halt und Sicherheit.
Ich telefoniere inzwischen täglich mit meinem (inzwischen) besten Freund und heute Abend bin ich mit einer guten Freundin verabredet. Beides tut sehr gut, ist aber aktuell "zu wenig", um mir tatsächlich konstanten Halt zu geben.

Die Erkenntnis, nach der og. Erkenntnis ist eigentlich die: Ich selbst muss mir wieder Halt geben. Wenn ich - und das wird wohl eher mittel/langfristig als kurzfristig geschehen - wieder in mir selbst gefestig bin, so wie ich es in den vielen "klaren Momenten" vor ca einem Monat zu sein schien, nur halt konstanter, dann werden mich solche Talfahren auch weniger umwerfen in Zukunft.
Nur, da muss ich erst einmal hinkommen.

Ein Lichtblick zum Schluss: "Meine" Therapeutin hatte sich vor kurzem plötzlich gemeldet und schrieb, ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können! Ich habe einen Termin kommenden Dienstag schon!! UND sie schrieb, sie möchte dabei auch noch einmal prüfen, ob Sie unsere Arbeit dann zukünftig doch auch wieder über KK abrechnen kann!!!
Wenn das echt klappt.....dann sehe ich gern wieder nach vorn, denn ich weiß jetzt schon, dass die Arbeit mit Ihr durch nichts zu ersetzen ist..
Das ist aktuell die einzige, "externe Komponente", in die ich echt guten Gewissens Vertrauen legen kann, mir hier nachhaltig weiterhelfen zu können, da sie eben auch die Kompetenz dazu hat und ich aus der Vergangenen Arbeit - und diesen einem Termin nach über 4-5 Jahren - weiß, dass sie mich echt voranbringen kann. Voran, zu mir selbst.
 
Auch wenn weiter Zeit vergangen ist, ist ja eigentlich nichts wesentlich Neues passiert. Aufs und Abs, schöne und weniger schöne Momente.. leider wird es draußen jetzt auch etwas trister und sicherlich drückt auch das aufs Gemüt.

Richtig finde ich jedenfalls, dass du immer wieder auch etwas vornimmst und selbst wenn es mit der neuen Bekannten nichts ist, entweder allein oder auch mit Bekannten/Freunden. Zumindest in dieser Zeit kommst du dann auch mal auf andere Gedanken bzw. die Zeit vergeht nicht durch Trübsalblasen, sondern durch Aktivitäten.

Wie steht es denn um die Wohnungssuche? Bei dir.. bei ihr? Tut sich da so gar nichts?
 
Wie steht es denn um die Wohnungssuche? Bei dir.. bei ihr? Tut sich da so gar nichts?
Sie hat wohl etwas in Aussicht, was klappen könnte, aber noch nichts Schriftliches.
Bei mir war jetzt im Oktober totale Flaute.. zwar teils 4 Wohnungen gleichzeitig angeschrieben, aber keine Antworten oder Absagen erhalten.. Ich denke, jetzt in den ersten zwei Wochen im neuen Monat kommen wieder welche rein..

Heute nachmittag gab's noch eine blöde "Überraschung": Mussten uns heute zum Kinder aufteilen alle in der Kita treffen.. seit den Sommerferien habe ich nur noch den Großen zur Schule gebracht und abgeholt... in der Kita war ich jetzt in 2-2,5 Monate nur 1x oder 2x... und dass jetzt alle zusammen die waren, so nach dem Motto "Mutter, Vater, Kind" - und auch viele Jahre an Erinnerungen, als der große Bruder noch dort war und unser Leben damals (bis vor den Sommerferien, also gerade mal 3 Monate) - das ist einfach hart mit der neuen Realität kollidiert und hat ein ganz, ganz fieses Gefühl in der Magengegend hinterlassen 🙁

Hab den Kleinen jetzt zu meiner Mutter zum übernachten gebracht, hoffe es läuft für ihn. Treffe mich dann gleich mit meinem besten Freund auf einen gemütlichen Abend in einer belebten Ecke der Stadt..
 
Ich habe mich gestern dazu ein bisschen eingelesen und zB auch Videos auf Youtube zur Erklärung angesehen, welche Verhaltsweisen dafür sprechen, welche Ursache und welches Motiv dahinter steckt..:
Dieses "Helfersyndrom" passt echt erschreckend (!) zu mir und ich bin auch etwas "erschrocken" davon. Man kennt es ja sonst nur so umgangssprachlich oder hat es mal schwerzweise in den Mund genommen..und das wird mir jetzt gerade zum ersten Mal so richtig bewusst, dass es echt zutrifft.

Es ist einerseits "schön" (?) so ein bisschen mehr, mich selbst verstehen zu können: Gerade mein Gedanken und Gefühlschaos mit dieser Bekannten gegenüber kriegt dadurch eine deutlich andere Note, es bietet mir eine Erklärung..das hatte ich ja im Text gestern schon beschrieben.

Ich fürchte nur, so richtig aufarbeiten oder "bekämpfen" werde ich diese Facette ohne externe Hilfe nicht können..Ich fühle mich erleichtert, etwas Licht ins Dunkle bringen zu können - und das aus eigener Kraft und Reflexion - aber damit anzufangen weiß ich gerade noch nicht viel..

Immerhin habe ich gestern nochmal ein paar Therapeuten angeschrieben, mal sehen, was dabei rumkommt. Und das "Rezept" für die DIGA/Novego habe ich auch angeleiert.



Ja, das ist etwas dran..
Ich bin aktuell selbst sehr zwiegespalten, was diese Frau angeht: Wir verstehen uns toll, teilen Gefühle (die wir noch nicht genau benennen können), hatten erst Freitag diese wahnsinnige emotionale und körperliche Nähe. Jeden Moment, den wir zusammen verbringen, tut mir einfach gut, es ist der reinste Seelenbalsam.
Gleichzeitig erfolgt dies sehr unregelmäßig und ohne Perspektive bisher. Ich weiß ich nicht, was es überhaupt ist oder werden soll. Das bedeutet große Ungewissheit, Unsicherheit.
Dazu dann der neue Hintergrund bzgl Helfersyndrom: Ich fühle in MIR so extrem stark IHRE inneren Konflikte, dass diese Seite mir aktuell definitiv nicht gut tut.

Ich schaffe es aber gerade auch nicht, mich nun hinzustellen zu sagen: Es ist hier und jetzt vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat, weil die Negativen Aspekte wohlmöglich überwiegen.
Ich hätte das Gefühl, mich selbst einer Chance zu berauben, ein bisschen Farbe in das viele Grau zu bringen. Und dass es nicht mehr als eine Chance ist, Ende offen, ist mir durchaus bewusst.



Das kam so ein bisschen ohne jeden Kontext - ist der Satz einfach so alleinstehend gemeint (ich denke, da stimme ich inhaltlich zu) - oder worauf bezogen?



Mich interessieren die psychologischen Hintergrunde dessen, was mich gerade umtreibt.
Ich habe mich nicht nur mit dem Helfersyndrom, sondern auch Trauer und Veränderung befasst.
Ich schreibe einfach mal, was mir dazu bisher einfällt, auch um das für mich selbst einmal zu visualisieren::

Die fünf Phasen der Trauer (Kübler-Ross) - lassen sich auch auf
1. Verleugnung:
Das ist gerade hier "schön" nachzusehen: Schaut mal, wie ich diesen Thread damals benannt habe. Plakativer geht es ja gar nicht. 🙂
2. Wut:
Hier bin ich etwas überfragt, da ich bisher nur Schmerz oder Taubheit empfunden hatte.​
Vielleicht unterdrücke ich die Wut auch unterbewusst, da sie der jetzigen Phase des "sich mit einander arrangieren" (vor den/für die Kinder) sonst schädlich wäre?​
Die KI meint dies dazu - und ich würde dem auch zustimmen, ich finde, es passt zu mir: "Eine Trennung kann auch ohne die Phase der Wut durchlaufen werden, indem man die Emotionen bewusst wahrnimmt und durch andere Aktivitäten wie Sport, kreatives Schreiben oder Selbstfürsorge kanalisiert, um die Trauer zu verarbeiten."​
3. Verhandeln:
Das waren die zwei Wochen, nachdem ich von Ihrem Fremdgehen erfuhr: Ich habe vorgeschlagen, eine Paartherapie zu machen, um zu gucken, ob wir noch einmal zu einander finden. Ich habe mich mit Ihren Beweggründen auseinander gesetzt (auch wieder Helfersyndrom) und mich mit dem Gedanken bzgl offener Beziehung beschäftigt..​
..ehe ich erkannt habe, das führt alles zu nichts. Ich verliere mich in diesen Gedankenspielen, STOPP!​
Hier habe ich dann die Grenze gezogen und ausgesprochen, dass die Beziehung, Ehe, vorbei ist und KEINE ZUKUNFT mehr hat. Diese Entscheidung ist für mich absolut. Diese Phase halte ich also ebenfalls für abgeschlossen; Dieser Zeitpunkt war Mitte September.​
Bleiben also..:​
4. Depression:
..und..​
5. Akzeptanz:
Ich denke, ich pendle ich in den letzten Wochen hin und her zwischen 4 und 5 - und das ist es, was mich auch emotional ins Wanken bringt, da ich mir natürlich Stabilität wünsche:

Von meiner Überzeugung her, habe ich große Fortschritte in Richtung Akzeptanz gemacht, stürze aber immer wieder zurück auf den Boden der Tatsachen, die Depression.​
Die Innere Unruhe und die Traurigkeit, das Gefühl unendlicher Einsamkeit..auch die fehlende Konzentrationsfähigkeit, die mich im Job extrem ausbremst.​
Alles Zeichen für Phase 4.​
Andererseits habe ich schon Dinge begonnen, die für die 5 sprechen: Viele Lehren aus dem Geschehenen für mich gezogen - erst (vor)gestern wieder etwas Neues! - und viele Änderungen und "Self Care" betrieben.​
Ich denke, fürchte, dieses Pendel wird auch weiter hin und her schwingen.
Insb. wenn dann zB die räumliche Trennung unmittelbar ansteht, eigentlich freue ich mir nur darauf, aber unterbewusst wird dies sicher nochmal schwer zusetzen.
Genau so, wie dann den neuen Alltag und Kindern im Wechselmodell - allein im wöchentlichen Wechsel "pendle" ich ja auch zwischen zwei Modi: 100% Ich für mich und 100% Papa. Natürlich bin ich auch "allein für mich" noch immer Papa und auch im Papa-Modus sollte ich "mich" nicht verlieren - wie man sieht, viele Herausforderungen!
Auch der Umgang mit meiner Ex nach dieser Trennung wird "spannend".

Die letzten Punkte waren jetzt einfach mal unverbindlich weiter in die Zukunft gedacht, damit beschäftige ich mich aktuell noch nicht. Ein Schritt nach dem Anderen.

Mich würde interessieren, was Ihr von meinen Gedanken in diesem Beitrag haltet!
Natürlich höre ich gern Zuspruch, aktuell mehr denn je, aber ich schätze auch andere Blickwinkel oder ergänzende Punkte sehr 🙂
Ich glaube, du bräuchtest auch einfach mal Ruhe und Entspannung.
Also ohne Rumgrübelei und Probleme immer wieder neu zu analysieren und möglichst schnell lösen zu wollen...

Es ist ja schön und gut, sich Gedanken über Dinge wie Helfersyndrom oder Trauerbewältigung zu machen, und gute Texte zu diesen Themen zu lesen.
Aber ich denke, du tust da des Guten einfach zuviel!
Und das nimmt dir die Ruhe, auch mal zu dir zu kommen, und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie nunmal zur Zeit sind.

Vielleicht machst du mal einen Tag gar nichts an irgendwelchen Selbstverbesserungssachen, sondern einfach nur das was du musst, und ansonsten legst du dich lang und faulenzt ein bisschen.
Oder würde dein Kopf dich dabei nicht zur Ruhe kommen lassen?
Vielleicht musst du das Entspannen auch erstmal wieder lernen, du hast dich ja in den letzten Jahren genug verausgabt.

Aber versuch das ruhig mal, dir Ruhe zu gönnen, ohne ständig an deine und anderer Leute Probleme zu denken, und diese am liebsten schon gestern lösen zu wollen...
 
Oder würde dein Kopf dich dabei nicht zur Ruhe kommen lassen?
Vielleicht musst du das Entspannen auch erstmal wieder lernen, du hast dich ja in den letzten Jahren genug verausgabt.
Ja, es war zu dem Zeitpunkt tatsächlich so, dass an "ausschalten" gar nicht zu denken war.. deshalb habe ich dann versucht, zumindest etwas "Produktives" (mit diesem dauer-an Hirn) anzufangen und eigentlich tat es mir auch gut. Das hätte in dem Moment nichts krampfhaftes für mich, sondern eher das Empfinden, dass dies meinen aktuellen Bedürfnissen entsprach..

Aber versuch das ruhig mal, dir Ruhe zu gönnen, ohne ständig an deine und anderer Leute Probleme zu denken, und diese am liebsten schon gestern lösen zu wollen...
Guter Punkt...
Ich kann es mir aktuell aber nur so vor Augen führen, Umsetzung bzw Methode sind noch schleierhaft..

Es wird besser, wenn ihr getrennt wohnt.
Meine ex kriegt vrsl Anfang der Woche jetzt eine Rückmeldung, und da sie schon einen Schlüssel bekam, um sich die neu renovierte Wohnung allein anzugucken, gehe ich da von einer Zusage aus.
Ich selbst bin an einer Wohnung dran, die alle Kriterien erfüllt, habe ich gestern besichtigt und heute meinerseits zugesagt. Mal abwarten also.
 

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