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Ich werde Hausfrau

  • Starter*in Starter*in hallihallogutenabend
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Natürlich ist es dein gutes Recht, deine Lebensentscheidungen selbst zu treffen. Vielleicht sind deine Freunde auch nur besorgt, ob du nach der Familienpause den Wiedereinstieg schaffst?

Das ist in der Tat zu bedenken. Ich selbst war etliche Jahre wegen der Kinder daheim und habe anschließend dann nur noch Teilzeit gearbeitet. Jetzt bin ich getrennt und das ist durchaus ein Problem.

Man kann nicht für alle Eventualitäten vorsorgen, aber ich an deiner Stelle würde mir überlegen, ob und wie ich wieder in den Beruf einsteigen kann, wenn die Kinder größer sind und der Stress weniger. Vielleicht weißt du das ja schon, dann betrachte meine Anregung bitte als hinfällig.
 
Dein "ich" wird sich seit etwas längerer Zeit geprägt haben. Entweder durch Druck von aussen oder durch inneren Antrieb. Wie auch immer hast Du Ziele gehabt und sie verwirklicht.
Lass mich raten, dass Du in Prüfungen "keine Plagiate" präsentiert hast sondern eigenes Wissen.
Nun hat sich die Situation grundlegend geändert; Du bist "frei".
Du selbst wist Dich aber nicht geändert haben.
Daher musst du Dich nun neu definieren.
Wenn es gelingt - kein Problem. Wenn aber nicht, könnte eine Auszeit oder die Teilzeit Dein Weg sein.
 
Hallo hallihallogutenabend 😉
Daher lautete auch meine Frage: ist es etwa wichtiger, einen Job mit Ansehen zu haben als einfach glücklich zu sein? (Ich denke nämlich nicht).
Und meine Freunde gibt’s nun „leider“. Ich muss denen ja irgendwas sagen.
Da ich echt im Reinen mit mir bin, würde ich sogar, kein Scherz, mich letztendlich von ihnen trennen. Mein neues Leben steht über Leuten, die es nicht verstehen.
Wichtig ist das Du auf Dein Herz hörst - aber der Verstand sollte trotzdem immer Mitspracherecht haben. Letztlich ist es aber immer eine Herzens-Entscheidung.

Was den anderen Punkt angeht 🤔 Wenn Du wirklich mit Dir im Reinen bist, warum beschäftigt Dich das dann so? Denk mal darüber nach 😉 Und glaub mir, ich glaube Dir! Denn ich bin selbst mit mir im Reinen, doch trotzdem ist immer noch viel Arbeit in mir... les' doch mal was über Schatten(arbeit). Dann weißt Du vielleicht, was ich meine. Insbesondere das Thema "Rechtfertigung" habe ich selbst erst kürzlich abgeschlossen. Da musst Du noch dran arbeiten, wie es scheint 😉

Vielleicht bist Du zu 75 % mit Dir im Reinen, aber 100% (?) - das bin ich selber noch nicht. Wärst Du angemeldet, hätte ich darüber mit Dir gerne per PN gesprochen. Aber so muss es eben so gehen... vielleicht hilft es Dir auf Deinem Weg weiter.

Liebe Grüße, LE
 
Das Ansehen wäre mir egal. Du musst halt nur gucken, dass du im Falle einer Trennung nicht mit leeren Händen dastehst. Das lässt sich ja vertraglich regeln.
Rente wirst du später keine nennenswerte kriegen und wenn es deinem Mann einfiele, sich vom Acker zu machen, wäre das schwierig, wenn man finanziell komplett abhängig ist.
Letztlich ist es eine individuelle Entscheidung.
Lass dich nicht beirren, wenn es sich für dich richtig anfühlt.
 
Vielen vielen Dank für eure Antworten!
Sie sind so vielseitig, das ist super!
Über die Neid-Sache habe ich noch nicht nachgedacht, das kann ja echt sein...

Den Wiedereinstieg werde ich mir immer im Hinterkopf behalten, falls ich doch mal wieder Lust auf den Job bekomme (dann aber woanders und weniger).

Das finanzielle Problem im Alter habe ich zum Glück nicht (durch eigenes Backup). Vielleicht bin ich auch deshalb so reißerisch in das neue Leben eingetreten.

Ihr habt recht, wenn ihr sat, vielleicht bin ich noch nicht 100 Prozent mit mir im Reinen.
Das werde ich die nächsten Jahre mal beobachten 🙂

Interessant finde ich zudem, dass hier keiner gesagt hat, mein Ansehen sei schon tief unten.
Das lässt doch tief blicken, oder nicht?
Wieso sagen mir meine engsten Leute solche Gemeinheiten (als würde das Ansehen nur vom Job abhängen, furchtbar)? Das gibt mir nun zu Denken. Es kann tatsächlich Neid sein.
Da muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das beende.
Klar; es geht hier rein da raus. Aber wenn man dann mal beim Essen zusammensitzt, will ich schon nen flotten Spruch auf den Lippen haben... den überlege ich mir noch.

Ganz herzlichen Dank! Vielleicht schaffe ich es morgen, mich hier anzumelden
 
Und meine Freunde gibt’s nun „leider“. Ich muss denen ja irgendwas sagen.
Da ich echt im Reinen mit mir bin, würde ich sogar, kein Scherz, mich letztendlich von ihnen trennen. Mein neues Leben steht über Leuten, die es nicht verstehen.
Das finde ich jetzt ziemlich übertrieben. Du wechselst Deine Freunde, nur weil sie nicht Deiner Meinung sind? Das sind dann anscheinend nur oberflächliche Freundschaften. Ich finde es beneidenswert, dass Du nicht arbeiten musst. Aber warum müssen Deine Freunde sofort mit Dir übereinstimmen? Vielleicht beneiden Sie Dich, weil oder wenn sie erkennen, welche positive Ausstrahlung Deine Entscheidung auf Deine Familie hat. Vielleicht würden sie sogar ähnlich handeln wie Du, trauen sich aber nicht oder können es nicht, weil ihr Partner sie nicht unterstützen würde.
 
Das finde ich jetzt ziemlich übertrieben. Du wechselst Deine Freunde, nur weil sie nicht Deiner Meinung sind? Das sind dann anscheinend nur oberflächliche Freundschaften. Ich finde es beneidenswert, dass Du nicht arbeiten musst. Aber warum müssen Deine Freunde sofort mit Dir übereinstimmen? Vielleicht beneiden Sie Dich, weil oder wenn sie erkennen, welche positive Ausstrahlung Deine Entscheidung auf Deine Familie hat. Vielleicht würden sie sogar ähnlich handeln wie Du, trauen sich aber nicht oder können es nicht, weil ihr Partner sie nicht unterstützen würde.

Danke für die Nachricht. Du hast recht, es klingt übertrieben.
Ich habe halt noch den Klang des Gesprächs in den Ohren. Der ging in etwa so:
„Bitte hahaha was? Du willst nicht mehr arbeiten? Uhhhh, naja... hahaha... dir ist dann hoffentlich bewusst, dass du dann Frau Haus bist und du naja, dann eher äh... gar kein... Ansehen hast oder? Ich meine, entschuldige, aber hahahaha, wieso machst du das? Ist dir dein Ansehen nicht wichtig? Naja, machst das schon.“

Das war der Wortlaut aus der Erinnerung. Da war ich echt baff. Kein Wort dazu, dass es mir dann besser geht etc.
Nur Ansehen und „Frau Haus“... war schon hart.
 

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