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Ich weiß nicht weiter!!!

Midro

Mitglied
Hallo, ich habe dieses Forum zufällig gefunden.
Erst einmal zu meiner Person, ich bin 20 Jahre jung und bin weiblich.
Ich wohne in einer kleiner Stadt und lebe seid 3 Jahren in einer Beziehung. Nun zu meinem Problem.

Mir geht es total beschiessen, ich könne nur noch heulen, dabei weiß ich nicht mal immer warum das so ist.

Ich fühle mich einsam, will einfach nicht mehr, weiß nicht wie es weiter gehen soll. Manchmal habe ich so komische "panik attacken", habe das gefühl keine Luft mehr zu bekommen oder so ein komisches gefühl im bauch das sich so anfühlt als wenn man ein schlechtes Gewissen hätte.
Ich habe zwischen durch so eine vergesslichkeit was ich sonst nie hatte. Ein beispiel: ich hab mir mein essen warm gemacht, bin ins Wohnzimemr gegangen und 10 min später viel mir ein das mein essen noch in der Mikrowelle ist, ich hatte total vergessen das ich da überhaupt dran gewesen bin.Das is nur ein von vielen beispielen.

Ich mache gerade eine Ausbildung aber ich komme mit dem Chef absolut nicht zurecht, ich habe keine lust morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen weil er da ist.

In meiner Beziehung läuft es auch nicht gut. Er ist seid ca 5Monaten ausgezogen, davor hat er hier bei mir und meiner Mutter gewohnt, da haben wir uns auch schon immer gestritten.
Er ist total eifersüchtig, wir sehen uns jeden Tag, ist sauer wenn ich mich mal nicht melde, hat voll oft eine sperrung vom Amt, das er kein Geld vom Amt bekommt, hat dann nichts zuessen und ich unterstütze ihn dann noch von meinem Azubi gehalt, aber wenn er dann mal Geld hat denkt er fast nur an sich.
Ich bekomme vorwürfe, jetzt ist sein Vater auch noch gestorben und ich war und bin für meinem Freund da, aber da bekomme ich auch wieder vorwürfe vonwegen das er mich ja mit dem thema nerven würde.

Dann sind da noch meine Freunde, mein Bester freund hat auch seid längeren wieder eine Freundin. Seid dem er mit ihr zusammen ist, ist er total komisch geworden, meldet sich kaum noch, vielleicht mal eine e-mail aber keine anrufe, oder wenn die was machen ruft er mich auch nicht mehr an und fragt ob ich auch komme.

Meine anderen Kollegen gehen da auch komm noch hin.
Und dann noch hier zuhause. Meine Mutter ist fast den ganzen tag am Computer, wenn ich sage das es mir schlecht geht dann höhre ich nur hmm oder sie sagt mir wie schlecht es ihr geht.

Ich weiß nicht was ich tun.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch einen tipp geben oder kennt sowas ähnliches selber.

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

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Skynd

Aktives Mitglied
in meinen Augen rettet dich nur eine Ausbildungsstelle weit(er) weg von zu Hause.

wäre ich damals nicht mit 19 aus dem Haus gekommen....fast alles wäre möglich gewesen.

natürlich leichter gesagt als getan. aber objektiv betrachtet, gibt es wohl aktuell niemanden, den du großartig vermissen wirst...bzw es wert wäre vermisst zu werden.

sei dieses eine mal bewusst egoistisch. es wird über dein restliches Leben bestimmen.


Skynd
 

Midro

Mitglied
Ich weiß nicht ob ich das schaffe, ich fühle mich schon so einsam und wenn ich dann weit weg ziehe dann hab ich auch niemanden.

Ich bin wohl zu feige diesen schritt zu wagen oder ich habe angst dadurch die wahrheit zu erfahren das die anderen mich doch nicht brauchen.
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
Bevor du da in eine handfeste Depression reinschlidderst hier mal ein paar Tipps in Sachen artgerechter Lebensführung:

Wichtig sind ausreichende Sozialkontakte...gegen das Einsamkeitsgefühl was du geschildert hast solltest du aktiv angehen indem du im Leben aktiv wirst und dort auch aktiv auf andere Menschen zugehst...sei es im Sportverein oder am Ausbildungsplatz oder sonstwo...du musst dir da irgendwas einfallen lassen. Nicht nur einseitig auf einen eifersüchtigen egozentrischen Partner setzen oder eine egozentrische Mutter. Hast du mal bemerkt dass deine Partnerwahl gewohnheitsmäßig auf einen Menschen fiel der dich nicht ausreichend zu achten scheint..wie deine Mutter z.B..ist doch auffällig oder? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hält leider oft auch an schlechten Gewohnheiten fest...
Deine Mutter scheint ja ein eher egoistischer = unbrauchbarer Sozialpartner zu sein...vergiss sie! Such dir anderswo bessere Zuhörer...du bist ein wertvoller Mensch und so wie sich deine Mutter verhält ist nicht o.k...
Wichtig ist eine gesunde Lebensführung, ausreichende Bewegung..also viel Sport machen, das stärkt Körper und Geist..was sehr sehr wichtig ist im Leben. Ggf. solltest du gezielt an deinem Selbstbewusstsein arbeiten...das würde dir auch im Umgang mit deinem Chef helfen...Kampfsport ist empfehlenswert...

Es ist an sich verständlich dass dein ehemals bester Freund, der grad ne neue Freundin hat ein wenig mehr zurückzieht, oder? Sprich ihn doch einfach mal direkt drauf an und frag ihn warum er sich so verhält wie er sich dir ggü derzeit verhält...immer alles direkt und offen klären...ist eh die beste Strategie...es bringt nix lang über Dinge zu spekulieren und zu grübeln...

Was deine Beziehung du diesem offensichtlich nicht so ganz lebensfähigen Typen der vom Amt lebt angeht: ich sehe hier eher ein Helfersyndrom von deiner Seite...du spielst hier wohl ggü dem Typen die Mutter, die du selber bei deiner eigenen Mutter so sehr vermisst? Ich würde dir raten dem Typen wenn überhaupt-..dann wirklich zu helfen..indem du ihm auf Dauer finanzielle Unterstützung verweigerst! Wenn er merkt dass er deine Gutmütigkeit ausnutzen kann wird er es tun...grenze dich hier klar ab und mach auch ihm klar, dass du nicht willens und in der Lage bist ihn auf Dauer mit durch zu füttern und er verantwortlich dafür ist sich selbst zu versorgen! Wie, das ist seine Sache...falls er Hilfe braucht soll er sich an eine Lebensberatung von Caritas oder Diakonie wenden..die helfen ihm auch bei seinen Problemen mit dem Amt. Sperrungen deuten darauf hin, dass er entweder seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt oder sonstwie schludert...Finger weg von solchen Typen rate ich dir! Oder aber ihr macht nen festen Plan, dass du arbeitest und er Hausmann wird...Oder aber du gibst ihm finanzielle HIlfe in Darlehensform..alles hübsch schriftlich-vertraglich abgesichert, dass er dir innerhalb ner gewissen Frist zurück zahlt.
Mitleid ist hier fehl am Platze...indem du immer wieder nachgiebst unterstützt du nur seine Passivität und Abhängigkeit...er muss lernen selbst klar zu kommen!
Mach auf keinen Fall den Fehler deinen Partner zu bezahlen damit er dein Partner bleibt..das ist sone Art Prostitution finde ich und steht einer selbstbewussten Frau nicht an...unehrenhaft und unwürdig...Klar hilft man Freunden und seinem Partner mal aber niemals indem man sich dabei selbst finanziell gefährdet. Du brauchst das Geld an sich für dich selbst!

Generell solltest du dir einen Partner wert sein der dir nicht auf der TAsche liegt und dich mehr be- als entlastet. Du solltest mal drüber nachdenken ob ggf. ein mangelhaftes Selbstwertgefühl mit ursächlich für die eher nachteilige Partnerwahl gewesen ist?? Liebe hin oder her...eine masochistische Liebe bei der man eher drauf zahlt als auch genügend zurück bekommt finde ich da auf Dauer nicht empfehlenswert. Oder hat der Typ irgendwelche Qualitäten die da einiges was du in die Partnerschaft investierst wieder wett machen? Ist der Sex so supertoll oder so? Dann könnte ich das Ganze ggf noch etwas verstehen...;):D Naja..du musst es wissen in wen du deine Zeit und dein Geld investierst und ggf. verschwendest..es ist ja dein Leben...und du machst was draus oder eben nicht.

Eventuell wäre es ganz gut für dich mal in einer Verhaltenstherapie einige Dinge deines Lebens grundsätzlich zu klären denke ich...Selbstreflexion ist sehr wichtig...damit du nicht ggf. in eine Depression oder einen Burn Our reinrennst.
Dein Post hier in diesem Forum war ein erster sehr guter Schritt finde ich...aber es sollten da ggf noch weitere Schritte und ggf in Richtung psychotherapeutischer Beratung folgen. Diese Panikattacken würde ich nämlich sehr ernst nehmen, die könnten der Auftakt zu einer schwerwiegenderen psychischen Störung oder Erkrankung sein, was vermeidbar wäre, wenn du rechtzeitig fachkundige Hilfe annimmst.
Mit diesem Bauchgefühl meldet sich dein Überlebensinstinkt und deine Intuition, dass momentan was mit dir und deinem Leben nicht stimmt. Das schlechte Gewissen hast du dir selbst ggü..weil du dich bislang immer selbst vernachlässigt hast...auf Kosten anderer. Du solltest auf dieses Gefühl hören und einige Dinge in deinem Leben grundlegend ändern.
Hilfe dazu findest du bei Verhaltenstherapeuten oder Lebensberatung von Caritas und Diakonie.

Tyra
 
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Skynd

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht ob ich das schaffe, ich fühle mich schon so einsam und wenn ich dann weit weg ziehe dann hab ich auch niemanden.

Ich bin wohl zu feige diesen schritt zu wagen oder ich habe angst dadurch die wahrheit zu erfahren das die anderen mich doch nicht brauchen.
wenn man deine Gedanken positiv betrachtet:

eine Lehre bedeutet zwangsweise Kontakt zu neuen Menschen.
Menschen die dich nicht kennen und deswegen offen auf dich zugehen werden. das ist Balsam für die Seele- wirkt wahre Wunder. ich spreche da aus Erfahrung.

du wirst feststellen, dass Menschen aus Not geborenen Situationen viel besser gewachsen sind als sie es selbst wissen.
wäre es nicht schön, wenn du herausfinden würdest, dass du deinerseits nicht auf die Menschen in deinem aktuellen Umfeld angewiesen bist?
das du es ganz alleine schaffst?

ironischerweise wird dein Verhältnis zu den Menschen durch den Abstand sogar wieder besser werden.
eingepfercht auf engen Raum, ist es nur eine Frage der Zeit, dass sich selbst die besten Freunde und Bekannte gegenseitig zerfleischen.

ich sag dir ganz klar, dass wenn du jetzt den Absprung nicht schaffst, wird es dir so gehen wie schon Tyra erkannt hat:
du wirst deinem Helfersyndrom unterliegen und dich immer in der Opferrolle wieder finden und verdammt unglücklich sein - im Prinzip so wie du dich jetzt fühlst....nur ohne die Aussicht auf Änderung.
ich hoffe meine Worte hatten die erwünschte Wirkung!

wenn du dieses Forum mal bissl durchforstest, wirst du viele Beiträge finden, die dir aus der Seele sprechen.

noch ist Zeit das zu ändern.


Skynd
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
ich bin auch weit weg gezogen...mein Elternhaus brachte mir nämlich damals auch nicht den Rückhalt und die Anerkennung die ich an sich gebraucht hätte. Ich habe dann einfach woanders neue Kontakte geknüpft und mit peu a peu einen recht großen Freundes- und Bekanntenkreis aufgebaut. Das könntest du ebenso hin kriegen, denn da ist an sich nicht viel dabei.

Orte sind relativ...wenn du selbst in dir ruhst und selbst ein Ort für dich bist an dem du dich daheim fühlst kannst du überall hin gehen und wirst dich niemals einsam fühlen. Mit einem soliden Selbstbewusstein und indem man offen auf andere Menschen zugeht findet man überall auf der Welt neue Kontakte und Freunde.
Wichtig wäre es für dich unabhängiger zu werden, dein Selbst auf zu bauen...

Wird Zeit für dich erwachsen zu werden! Also nicht mehr an Illusionen klammern sondern loslassen und anfangen dir dein eigenes Leben auf zu bauen.

Angst vor welcher Wahrheit? Im Leben wird es immer Menschen geben die dich nicht brauchen, dich bescheuert finden, nicht gut mit dir können..na und? Das ist bei jedem Menschen so....Manchmal mögen die eigenen eltern ihre Kinder auch nicht...na und? Damit kann man klarkommen solange man selbst fest zu sich steht und man sich selbst genügend mag.

Wer zu viel Schiss vor der eigenen Courage und Unabhängigkeit hat geht unter...Ich rate dir dringend mal mutiger zu werden..sonst schaffst du es nirgendwo im Leben.

Das sagt dir hier eine Frau, die früher auch ein echter Schisshase war,...ich hatte mich jedoch dazu gezwungen mehr Mut zu haben...immer wieder mich selbst zu überwinden...und von Mal zu Mal wird man dann automatisch selbstbewusster und mutiger. Der erste Schritt ist oft der schwerste, aber wenn man den nicht tut, tritt man ggf. sein Leben lang auf der Stelle und sitzt fest..in einem Leben das einen unglücklich und krank macht z.B.

Du bist die Architektin deines Lebens und voll verantwortlich für alles was du erlebst und erleidest..denke daran und mach einfach das Beste draus. Nicht jammern, sondern MACHEN...nächste Woche am besten nen Termin bei einem Psychiater in Hinsicht auf die Panikattacken und einer Überweisung an einen Verhaltenstherapeuten.

Tyra
 

Midro

Mitglied
Ich danke dir sehr für deine Antwort. Du hast schon recht in vielen dingen.
Das stimmt wohl das ich zu wenig selbstvertrauen habe.
Mit meiner Mutter kann ich auch nicht reden weil sie wohl Depressionen hat.
Es stimmt auch das ich gerne helfe.
Was mein Partner an sich hat das ich das mit mache kann ich dir leider auch nicht sagen.
Irgendwie lieb ich ihn hab irgendwie Angst ihn zuverlieren, aber in einem anderen moment würde ich ihn lieber zum Mond schießen und wenn ich dann mich entschliesse etwas zu ändern tu es doch nicht weil ich dann denke das es falsch wäre.
In meinem Betrieb bin ich die Jüngste und der Chef wollte mich auch erst nicht einstellen, erst als er gehört hat das, das erste lehrjahr für ihn umsonst ist. Er kümmer sich auch nicht darum ob ich was lerne oder nicht das is dem alles egal.

Was leute von mir denken die ich nicht kenne ist mir eigendlich auch egal weil sie mich eben nicht kennen.

ich kann das alles schlecht erklären :)
 
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Tyra

Sehr aktives Mitglied
wird deine Mutter wegen der Depressionen behandelt? Depressionen sind übrigens erblich...also bist du vorbelastet und solltest ganz besonders darauf achten Depressions-Auslöser zu meiden.

Auslöser sind: ungesunder Lebensstil, zu wenig Bewegung, Beziehungsstress (unglückliche Beziehung wie deine zu diesem egoististischen eifersüchtigen Hartz IV-Bubi der dir auf der Tasche liegt), zu wenig Selbstbewusstsein, Überforderung oder Unterforderung, etc...

Liebe hin oder her: eine dich gefährdende Liebe solltest du dir bei deiner Konstellation lieber selber verbieten..denn du liebst einen Typen der dich offenbar weder liebt noch achtet, dich nur ausnutzt. Und wer liebt dich? Du selbst scheinst dich ja nicht einmal zu lieben, weil du so ungesund und dich selbst gefährdend liebst...denke mal darüber nach und fang bitte an dich selbst mehr zu lieben und zu achten..und das beginnt damit dass du anfängst dich zu schützen...vor Menschen die dir nicht gut tun z.B.
Du solltest eher Angst davor haben dich selbst und deine Gesundheit zu verlieren als einen Kerl, der dir nicht gut tut!
Gegen diese ungesunden Verlustängste solltest du mal mit einem Therapeuten reden und fragen wie du sie los wirst.

Ich würde dir raten klare Prioritäten in deinem Leben zu setzen..erst einmal deine Ausbildung zu Ende machen, versuchen einen guten Job zu finden. Ballast (u.a. auch diesen Typen) abwerfen und statt dessen erst einmal selbst an dir arbeiten. Ich halte dich derzeit für noch nicht beziehungsfähig...da du verwirrt und zu unsicher, ggf. bereits depressionserkrankt erscheinst. Gesundheit sollte immer vorgehen, daher solltest du umgehend fachärztliche Hilfe suchen und annehmen.

Das wäre mein Rat.

Tyra

was genau gefällt dir nicht an deinem Chef? Welche Probleme gibt es in deiner Ausbildungsstelle?...ach ich lese gerade...Nun dazu sage ich: in erster Linie bist du dafür verantwortlich ob du was lernst oder nicht. Ich würde mal offen mit deinem Chef reden und ihm sagen, dass du dich unterfordert fühlst...mach nen konkreten Vorschlag wie du in deinem Ausbildungsbetrieb sinnvoller eingesetzt werden könntest..oder: wechsle den Ausbildungsplatz und Chef...Du hast ja an sich mehrfache Möglichkeiten, oder?

Bitte nicht immer so passiv und jammrig...sondern mal aktiver ran und selbst bestimmen wo es langgeht!
 
Zuletzt bearbeitet:

Midro

Mitglied
Meine mutter wird derzeit nicht behandelt, sie hatte mal antideprissiver aber im moment nicht mehr. aber ihr arzt sagte auch sie solle sich professionelle hilfe holen,
Ich finde die tipps sehr gut. Wie kann ich denn mein Selbstvertrauen besser aufbauen?

Der chef zeigt auch kein Interesse an den anderen mitarbeitern, das einzige was für ihn wichtig ist, das ist das geld rein kommt mehr nicht.
Einige mitarbeiter sind schon Krank zur arbeit gekommen und das war nicht nur ein schnupfen oder so.
der hat in seinem laden überall kameras uns sieht wie scheiße es denen geht aber das interessiert ihn nicht. wenn er mal raus kommen soll, also aus seinem büro weil jemand seine hilfe brauch, regt der sich voll auf.
dümme sprüche bekommt man von ihm auch und man wird demotiviert, ich war früher schlecht in der schule jetzt gebe ich mir mühe gut zu sein und habe eine 1 in der arbeit geschrieben es waren nur 4 punkte an der vollen punktzahl vorbei und das einzige was er dazu zu sagen hatte war:" ja ist zwar eine 1 aber keine volle Punktzahl, und es ist ja auch nicht so gut wenn man am anfang so gut ist weil dann könne man sich ja nicht mehr verbessern."

Kann ich wegen der professionellen hilfe erst mal zu meinem hausarzt?
Ich würde gernen meinen Freundeskreis erweitern aber ich weiß nicht recht wie
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
wenn der Arzt deiner Mutter meint sie brauche professionelle Hilfe so sollte sie an sich genügend Verantwortungsgefühl sich selbst aber auch dir als Mitbetroffener zeigen und diese Hilfe auch für sich suchen und annehmen. Sie handelt da sehr egoistisch, sich selbst und auch dich mit gefährdend finde ich..missbraucht dich ggf. als Seelenmülleimer anstatt zu einem Psychologen zu gehen.
Es stellt glaube ich auf Dauer für dich eine zu große Belastung dar mit einer untherapierten Depressiven zusammen zu leben und du solltest zusehen dort aus zu ziehen...auch dieser Schritt wäre ein guter Schritt um mehr Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit auf zu bauen. Denn in diesem ungesunden Milieu kann sich ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl nicht entwickeln..auch nicht in Anwesenheit dieses dich ausnutzenden Partners....den solltest du dir vom Leibe halten finde ich. Wie bereits geschrieben: Liebe und Triebe hin oder her...wenn das ganze zu belastend wird muss man sich sowas eher verbieten. Hier also bitte achtsamer werden!

Kampfsport ist ebenfalls gut um Selbstbewusstsein und Abgrenzungsvermögen auf zu bauen.

Wie sich dein Chef verhält ist an sich normal..alle Chefs verhalten sich in der Regel so...ohne ausreichende Gewinne läuft der Laden nicht, geht pleite und dann gibt es auch keine Ausbildungsplätze mehr in seinem Betrieb...Dein Chef selbst steht unter enormen Erfolgsdruck und gibt diesen Druck oft nach unten in Richtung Untergebener weiter....so läuft das System nun einmal und du darfst da nicht zu viel erwarten, solltest das Beste aus deiner Situation machen. Nebenher kannst du ja auch noch über die Handwerkskammer oder Volkshochschule Fortbildungen machen...

Ich persönlich habe damals eine Lehre in einem sozialen Bereich gemacht...dort war der Chef super...es kommt halt auch immer drauf an wo man seine Lehre macht..in einem Ottonormalbetrieb läuft es gerade in diesen wirtschaftlich harten Zeiten (derzeit Wirtschaftskrise!!) oft hart....das ist nun einmal so, das ist leider die Grundsituation unter der sehr viele Arbeitnehmer leiden müssen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, viele Arbeitnehmer haben Angst ihren Job zu verlieren was zur Folge hat dass sie sich nicht mehr trauen zu oft krank zu feiern...Und Ersatzleute für kranke Mitarbeiter zu haben bedeuten für einen Betrieb Zusatzkosten..das was sich dein Chef wahrscheinlich nicht leisten kann oder will.
Was ist mit einem Betriebsrat? Giebt es sowas in dem Betrieb in dem du arbeitest...denn dieses Thema dass du nix lernst wäre ggf. Thema dort...Du kannst dich auch jederzeit an die Handwerkskammer oder Organisation der auch der Betrieb deines Chefs untersteht wenden und dort Probleme vortragen.

In Sachen professioneller Hilfe kannst du erst einmal zum Hausarzt und dich dort beraten lassen in Bezug auf Therapie- und Hilfsmöglichkeiten...aber auch hier gilt: Kosten werden auch im Gesundheitssystem gespart...hier muss man sich oft auch durchbeissen um ne Therapie bewilligt zu kriegen. Je nachdem wie sozialfit dein Hausarzt drauf ist wird es leicht oder ggf. schwieriger werden. Versuchen würde ich es jedoch auf jeden Fall.

Alternative wäre ggf. vorerst eine Lebensberatung von Caritas oder Diakonie (oder AWO oder ähnliche Organisationen) ..ist ebenfalls kostenlos und du kannst dort direkt hin, also anrufen und dir nen Beratungstermin gegen lassen.

Freundeskreis erweitern: per Sport z.B (in einen Sportverein gehen) oder indem du mal nach netten Arbeitskollegen Ausschau hältst und ihr was zusammen unternehmt. Oder über anderweitige Hobbies...Beschäftigungen.
 

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