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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich schließe mich an, dein Partner betreibt Gaslighting. Er nimmt dich nicht ernst, aber noch viel schlimmer, er versucht dir deine Wahrnehmung und Gefühle abzusprechen und dich in SEINEM Sinne zu manipulieren - nicht im Sinne der Familie. Er will seinen Stiefel durchdrücken, er will nicht im Sinne aller Beteiligten handeln, sondern nur in seinem.

Ganz ganz mies und gefährlich.
 
Du wirst ihn wohl nie überzeugen. Das macht aber nichts, da du sein Einverständnis nicht brauchst. Dein Sohn - deine Entscheidung. Daher würde ich das Thema schlicht nicht mehr diskutieren. Es reicht, wenn du informierst. "X wird in den nächsten Wochen bei Y wohnen - PUNKT."

Tut er daraufhin seine Meinung kund, die nicht deinem Entscheid entspricht, kannst du lächeln und sagen "Das nehme ich zur Kenntnis."
 
Ich finde es auch super, dass dein Sohn währendessen bei seinem besten Freund wohnen kann! Das ist nicht nur eine gute Lösung, sondern sicher auch eine schöne Zeit für ihn.

Falls du im Krankenhaus auch an deine Situation zuhause mit deinem Sohn denkst (meistens kann man ja nicht so einfach gedanklich abschalten, nur, weil man das gerne würde) - vielleicht gibt es im Krankenhaus auch eine SozialarbeiterIn oder PsychologIn, mit der du ein Beratungsgespräch führen könntest.
Vielleicht wäre das jetzt eine gute Gelegenheit..
(Weil jetzt wirst du ja für einige Zeit im Krankenhaus sein, dann ist das Baby da,..
da wird es vielleicht mit externen Terminen eher schwieriger sein.)

Ich wünsch dir auch eine gute Geburt und viel Freude auf und mit deinem kleinen Mädchen!🙂
 
Tut er daraufhin seine Meinung kund, die nicht deinem Entscheid entspricht, kannst du lächeln und sagen "Das nehme ich zur Kenntnis."
Das klingt so einfach, wird aber sicher im weiteren Verlauf und wenn erst die Heirat vollzogen ist, unmöglich sein...

Im Gegenteil, ich sehe da eine Abwärtsspirale auf die TE zukommen:

Der Sohn wird sich auflehnen, was den Verlobten erst recht in seiner Haltung bestätigen wird-
Oder eben ganz von zu Hause abhauen.
 
Ich drück dir die Daumen, dass ihr es bis zur 37. Woche schafft.

Die 37. Woche war bei meinem 2. Kind auch mein Ziel und wir hatten es auch geschafft, auch wenn es zwischenzeitlich gar nicht danach aussah.

Vielleicht kannst du dich gedanklich ein bisschen ablenken....Musik hören oder was dir ansonsten Freude macht. Dein Sohn ist versorgt, es gibt nichts, was du aktuell tun musst, außer dir Ruhe zu gönnen und zu entspannen.
 
@Blauregen Schön, dass du wieder da bist!

Die Lösung, die DU (nicht IHR) für deinen Sohn gefunden hast, ist super! Er ist aus dem Schussfeld deines Verlobten und kann zur Ruhe kommen - man sollte auch bedenken, dass es seine Mutter ist, die gerade ins Krankenhaus gekommen ist und um die er sich sicher auch Gedanken und Sorgen macht. Dass er jetzt in einem Umfeld ist, in dem er willkommen ist, ist wirklich gut.

Dein Verlobter betreibt Gaslighting auf höchstem Niveau! Er spricht dir alles ab und will allein seine Ansichten durchsetzen. Die Aussage mit der harten Hand ggüber deinem Sohn wäre für mich inakzeptabel - und macht mir Sorgen um deine kleine Tochter.

Im Krankenhaus gibt es den Sozialdienst oder auch Seelsorger, vielleicht nimmst du mal Kontakt auf und redest dir mal alles vom Herzen, das kann etwas entlasten.

Ich wünsche dir von Herzen, dass die Kleine noch etwas in deinem Bauch wartet und ihr eine gute Geburt haben werdet! Hast du für die erste Zeit zu Hause denn jemanden zur Unterstützung? Nicht deinen Verlobten, sondern eine Freundin, jemanden aus der Familie, eine Person, die in die aktuelle Situation bei euch komplett eingeweiht ist - einfach jemand, der auf "deiner Seite steht" und deinem Partner gegenüber (wenn notwendig) auch mal eine Ansage machen kann.

Alles Gute!
 
@Blauregen Schön, dass du wieder da bist!

Die Lösung, die DU (nicht IHR) für deinen Sohn gefunden hast, ist super! Er ist aus dem Schussfeld deines Verlobten und kann zur Ruhe kommen - man sollte auch bedenken, dass es seine Mutter ist, die gerade ins Krankenhaus gekommen ist und um die er sich sicher auch Gedanken und Sorgen macht. Dass er jetzt in einem Umfeld ist, in dem er willkommen ist, ist wirklich gut.

Dein Verlobter betreibt Gaslighting auf höchstem Niveau! Er spricht dir alles ab und will allein seine Ansichten durchsetzen. Die Aussage mit der harten Hand ggüber deinem Sohn wäre für mich inakzeptabel - und macht mir Sorgen um deine kleine Tochter.

Im Krankenhaus gibt es den Sozialdienst oder auch Seelsorger, vielleicht nimmst du mal Kontakt auf und redest dir mal alles vom Herzen, das kann etwas entlasten.

Ich wünsche dir von Herzen, dass die Kleine noch etwas in deinem Bauch wartet und ihr eine gute Geburt haben werdet! Hast du für die erste Zeit zu Hause denn jemanden zur Unterstützung? Nicht deinen Verlobten, sondern eine Freundin, jemanden aus der Familie, eine Person, die in die aktuelle Situation bei euch komplett eingeweiht ist - einfach jemand, der auf "deiner Seite steht" und deinem Partner gegenüber (wenn notwendig) auch mal eine Ansage machen kann.

Alles Gute!
 
Oh das tut mir leid, dass Du jetzt im KH bist: In welcher Woche bist du denn jetzt? Wie lange musst Du noch durchhalten?
Also ich meine...ich denke es bedarf keiner Worte über deinen Verlobten oder? Du weißt es doch selbst, dass ein Mann, der sich SO verhält, sich wie ein A... verhält.
Darüber braucht man eigentlich nicht diskutieren und Du solltest Dich damit vielleicht jetzt auch garnicht befassen. Weswegen bist Du denn im KH? Gibt es da etwas, das er nicht kapiert, oder ist er wirklich so ein Klotz, dass ihm nicht klar ist, dass er in so einer Situation nur schaden anrichtet?
Ich würde das Thema ehrlich gesagt jetzt erstmal "wegschieben", bis das baby da ist.
Hilft ja nix.
Es ist eine gute Idee, wenn dein Sohn bis dahin bei Freunden oder bei seiner Freundin ist. Bitte sprich unbedingt mit den Eltern (also den Eltern der Freundin oder den Eltern des Kumpels oder beiden). Erkläre deine Situation und bitte sie, dass dein Sohn jetzt so lange wie nötig bei ihnen bleiben kann.
Das ist nix, wofür Du Dich schämen musst. Jede Mutter und jeder vater versteht das und wenn das menschen sind, die einigermaßen das Herz am rechten Fleck haben, werden die schon helfen.
Das wäre das beste für den Jungen.

Übrigens: Zum Thema Schwangerschaftshormone: Also WENN die Dir in irgendeiner Weise den Verstand vernebeln, dann eher in der Weise, dass Du deinen Mann positiver siehst, als er ist.
Also wenn dein Mann so sehr darauf pocht sollte er sich klar machen: eine schwangere Frau würde ihn sich eher schönreden....also wenn DAS hier die schöngeredete Variante sein soll...naja...

Also jedenfalls: Sprich mit den Eltern, sorge dafür, dass dein Junge dich so oft besucht wie es geht und lass ihn an seinem schwesterchen teilhaben.
Den rest des Themas solltest Du später klären.
Ich finde das eine gute Lösung.
Du hättest jetzt verständlicherweise keine Ruhe , wenn sie jetzt beide alleine zu Hause wären.

Schade, dass das Gespräch nicht besser verlaufen ist.
Ich finde aber auch ,im Moment solltest du dich auf dich konzentrieren.
Dir tut Aufregung im Moment bestimmt nicht gut.

Wenn du dann mit eurem Baby nach Hause kommst, ist es sowieso ein neuer Anfang.
Dann könnt ihr erneut sprechen und Lösungen finden.
In der Zwischenzeit versuche deinem Sohn zu vermitteln, dass er dir sehr wichtig ist.

Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt!🍀
Im Krankenhaus bist du bestimmt gut aufgehoben !
Dein Freund hat keinerlei Empathie für den Sohn.
Er denkt nur an sich selber.

Ja..er betreibt Gaslighting.
Mit einer härteren Hand werden die Probleme mit einem 15 J noch wesentlich schlimmer.

Gut, dass du an den Sohn dachtest.
Er sollte auf keinen Fall mit diesem Mann alleine sein.

Denke jetzt auch an dich und das Baby.

Alles Gute für Dich.
Vielleicht kannst du im Krankenhaus sein bisschen zur Ruhe kommen.
Die Idee, dass dein Sohn in der Zeit bei Freunden ist, finde ich gut.

So musst du dir keine Sorgen um ihn machen, bzw. um eventuelle unschöne Geschichten, die sich zwischen deinem Mann und deinem.Sohn abspielen könnten.

Ich würde auch sagen, dass du dich jetzt erstmal auf die bevorstehende Geburt konzentrieren solltest, alles andere erstmal wegschieben, wenn möglich.

Schade auch, dass dein Mann dich offensichtlich nicht ernst nimmt und selbst offensichtlich nicht in der Lage ist, seine eigene Meinung und Einstellung zur Erziehung zumindest mal gedanklich in Frage zu stellen.

Seine Vorstellungen von Erziehung finde ich wirklich merkwürdig, vorsichtig ausgedrückt.

Und er hat einfach nicht das Recht, sich selbst als den "Vater" zu sehen, der den Jungen mit harter Hand erziehen darf.

Die beiden kennen sich viel zu kurz, es konnte sich überhaupt noch nicht eine halbwegs vertrauensvolle Beziehung aufbauen, eher das Gegenteil ist passiert.

Ich hab eine bestimmte Vorstellung von diesem Typ Mann.

Weil ich ähnliche Männer kenne, nicht aus eigener Beziehungserfahrung, aber ganz besonders in einer inzwischen getrennten Beziehung meiner Nichte.

Ich kann auch gut verstehen, dass du dich erstmal sehr wohl gefühlt hast mit ihm.

Ich kann dir nur raten, zweifele bitte nicht an deiner eigenen Wahrnehmung.

Pass auf dich und auf dein kleines Mädchen in deinem Bauch auf.




.
Ich bin wegen Schwangerschaftskomplikationen im Krankenhaus. Ich bin heute bei 36+3. Wir hoffen, dass wir mindestens 37+0 schaffen, jeder weitere Tag wäre natürlich umso besser.
Mit der Mutter seines besten Freundes habe ich gesprochen. Es war ohnehin geplant, dass mein Sohn dort drei Tage zum Zelten verbringt, deshalb darf er jetzt einfach länger bleiben, bis ich wieder zu Hause bin. Die konkrete Problematik habe ich ihr allerdings nicht erzählt. Ich habe nur gesagt, dass ich ins Krankenhaus muss und dass das Verhältnis zwischen meinem Sohn und meinem Verlobten momentan nicht besonders gut ist.
Was meinen Verlobten betrifft, war das Gespräch leider ziemlich schwierig. Er findet, dass wir aus allem viel zu viel Drama machen und die Situation schlimmer darstellen, als sie tatsächlich ist. Auch dass mein Sohn jetzt bei seinem besten Freund bleibt, findet er übertrieben und ist darüber ziemlich beleidigt. Er meinte auch, ihc würde so tun, als würde er sich meinem Sohn gegenüber wie ein Monster verhalten. Er würde meinen Sohn niemals schlagen, würde ihn aber durchaus „in seine Schranken weisen“. Ich hab ihm erklärt, dass ich tatsächlich nicht die Befürchtung habe, dass er meinen Sohn schlagen würde. Meine Sorge ist aber, dass es erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden kommen könnte. Als ich ihm das so erklärt habe, hat er nur gelacht und meinte, ich würde schon wieder alles dramatisieren und aus einer für ihn normalen Situation ein großes Problem machen. Er hat meine Sorge damit erneut als Übertreibung dargestellt.
Mir ist natürlich bewusst, dass ich hier nur meine Wahrnehmung und meine Sicht der Dinge wiedergeben kann. Genau das versuche ich aber so ehrlich wie möglich zu tun. Und gerade deshalb haben mir einige der Rückmeldungen tatsächlich geholfen, manche Dinge noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und besser einzuordnen.

Danke.
 
Mal ehrlich, kannst du einen Mann zum Partner haben, der so über deinen Sohn spricht?
Ich wünsche dir eine erholsame Zeit bis zur Geburt, wobei du sicher Sorgen um deinen Jungen hast und dich innerlich mit den Tiraden deines Partners beschäftigst.
Versuche, dich ganz auf dein Baby zu konzentrieren, ihr seid jetzt das Wichtigste. Die Baustelle mit dem Mann würde ich nach der Geburt angehen.
Aber die "harte hand" könnte ich nicht verzeihen.
Da weiß man doch, woher der Wind weht.
Ich verstehe. Ich hatte vor meinem Verlobten einige Partnerschaften, und es ist tatsächlich mehr als einmal daran gescheitert, dass der Mann zwar mich als Partnerin wollte, aber mit meinem Sohn nicht wirklich umgehen konnte oder wollte. Genau deshalb war mir dieser Punkt bei meinem Verlobten von Anfang an besonders wichtig. Er hat mir immer wieder versichert, dass es bei ihm anders sei und dass mein Sohn für ihn selbstverständlich dazugehört. Umso mehr hat mich die Aussage mit der „harten Hand“ getroffen. Ich weiß noch nicht genau, wie ich sie einordnen soll, weil sie für mich nicht zu dem passt, was er mir über all die Jahre vermittelt hat. Aber ich möchte sie auch nicht einfach wegwischen.
Ich schließe mich an, dein Partner betreibt Gaslighting. Er nimmt dich nicht ernst, aber noch viel schlimmer, er versucht dir deine Wahrnehmung und Gefühle abzusprechen und dich in SEINEM Sinne zu manipulieren - nicht im Sinne der Familie. Er will seinen Stiefel durchdrücken, er will nicht im Sinne aller Beteiligten handeln, sondern nur in seinem.

Ganz ganz mies und gefährlich.
Ich verstehe, was du meinst. Natürlich kann ich hier nur meine eigene Wahrnehmung schildern, und vielleicht nehme ich manche Dinge momentan auch anders oder intensiver wahr, als sie tatsächlich sind. Gerade deshalb bin ich selbst inzwischen ziemlich unsicher, was meine Einschätzung betrifft. Was mich verunsichert, ist, dass meine Gefühle und Sorgen im Gespräch immer wieder als Dramatisierung dargestellt werden. Ich möchte deshalb nicht behaupten, dass er mich manipuliert. Aber ich kann auch nicht einfach ignorieren, dass ich mich nach Gesprächen zunehmend frage, ob ich meiner eigenen Wahrnehmung überhaupt trauen kann.
Du wirst ihn wohl nie überzeugen. Das macht aber nichts, da du sein Einverständnis nicht brauchst. Dein Sohn - deine Entscheidung. Daher würde ich das Thema schlicht nicht mehr diskutieren. Es reicht, wenn du informierst. "X wird in den nächsten Wochen bei Y wohnen - PUNKT."

Tut er daraufhin seine Meinung kund, die nicht deinem Entscheid entspricht, kannst du lächeln und sagen "Das nehme ich zur Kenntnis."
Mittlerweile würde ich mir ehrlich gesagt einfach wünschen, dass wir uns gegenseitig respektieren. Ich möchte nicht (mehr), dass mein Verlobter meinem Sohn etwas vorschreibt oder sich verpflichtet fühlt, bei allem einzuschreiten. Wenn es um meinen Sohn geht, würde ich mir wünschen, dass er alles mir überlässt und nicht das Gefühl hat, er müsse ihn erziehen oder „in seine Schranken weisen“. Gleichzeitig finde ich es aber schwierig, wenn er in unserem gemeinsamen Haushalt seine Meinung überhaupt nicht sagen dürfte. Wir leben schließlich alle zusammen, und ich möchte auch, dass er sich zu Hause wohlfühlt und nicht das Gefühl hat, völlig außen vor zu sein. Aber wichtiger ist mir, dass mein Sohn zu Haus keine Angst haben muss. Er sollte sich in seinem eigenen Zuhause sicher fühlen können und nicht ständig überlegen müssen, ob er etwas Falsches sagt oder tut und dadurch einen Konflikt auslöst.
Wir sind von einer solchen Lösung leider noch ziemlich weit entfernt. Mir würde es schon helfen, wenn mein Verlobter meine Sorgen überhaupt ernst nehmen und mit mir darüber sprechen würde, ohne sie sofort als Drama oder Übertreibung abzutun.
 
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