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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

[Trauma einschalten]
Wollte mal zu einem Event eine Rede halten, ohne vorbereiteten aufgeschriebenen Text, ist dann völlig gescheitert (zu lang und mit stottern). Ärger von der Mutter, weniger vom Vater (obwohl der natürlich auch enttäuscht war). Danach Vorwürfe meiner Mutter an meinen Vater, er würde mich sowieso nicht unterstützen und ich wäre ihm egal. Kontaktunterbrechung über eine Woche lang zwischen den beiden. Mutter war kurz davor, die Scheidung einzureichen.
[Trauma ausschalten]

Oje. Es tut mir so leid für dich. Du hast dich selbst sicher schon genug geärgert in dem Moment.

Ich vermute, deine Eltern woll(t)en aus dir, trotz deiner ASS, einen "normalen" Menschen machen, was auch immer das genau sein mag. Nun bist du aber so, wie du bist. Es ist sehr schade, dass deine Eltern das nicht akzeptieren können.

Du bist jetzt aber erwachsen, du kannst dich selbst so akzeptieren, wie du bist.

Wenn deine Eltern wegen dir streiten, liegt das NICHT an dir. Das Problem liegt bei den Eltern.

Natürlich darfst du mit Dingen/Vorhaben scheitern. Das darf jeder, das tut jeder. Daraus lernt man.

Es ist ein bisschen heikel, sowas vorzuschlagen, aber ich vermute, dass es dir ganz gut täte, den Kontakt zu deinen Eltern zumindest etwas zu reduzieren.
 
Etwas, was dazu gehört, ist, einige Aspekte meines Lebens anders zu betrachten:

- Für was ich beruflich geeignet bin
- Für was ich beruflich NICHT geeignet bin
- Welche Rolle mein ASS im Leben hat
- Wie ich mit ASS umgehen soll
- Welche unentdeckten Talente ich sonst noch habe
- Wie ich Entscheidungen (insbesondere Schule etc.) in der Vergangenheit getroffen habe
- Was mir in meinem Leben zusteht
- …
 
Ich denke, das solltest du nachholen, denn irgendwann sind deine Eltern nicht mehr - wer soll dich dann anleiten?
Arbeitgeber, Gesetze, Wissenschaft, etc.

Wenn ich niemand aus der Familie (mehr) hätte oder keine Freunde, dann auch gerne selbst noch arbeiten und dann sobalds in die Rente geht sterben, damit ich niemanden was koste.
Mit diesem Abhängigkeitsmindet dürfte es auch mit riner Partnerin nichts werden, denn die bekommt ja deine Eltern gleich mit dazu.
Lustig, dass du hier die Kausalität genau umgekehrt siehst wie meine Mutter, die behauptet, eine Partnerin müsse zuerst kommen.
 
Das weiß ich leider nicht.
Ich glaube, dass weder deine Eltern/deine Mutter dich loslässt und du sie genauso wenig. Eure Bindung, die seitens deiner Eltern weniger von herzlicher Liebe geprägt ist als dem Wunsch, das von ihnen für dich vorausgeplante Leben zu leben, schockt und vertreibt jede einigermaßen mit Intelligenz gesegnete potenzielle Partnerin. Vermutlich wird sie eh nicht ausreichen, daher steht zu befürchten, dass dir auch in partnerschaftlicher Hinsicht selbst die beste/liebste Partnerin nicht gut genug sein wird.
 

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