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Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

Siehe Beitrag No. 1 + Singen + Einfach mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren + Spazieren gehen. Meistens halt Dinge, die man generell alleine tut. Dafür schäme ich mich manchmal auch.
Singen (im Gegensatz zu rumträllern) tun die meisten Menschen tatsächlich nicht alleine, sondern im Chor oder in einer Band. Wie wäre das als vorsichtiger Schritt zu deinen Wünschen und Gefühlen? Und nein, du musst dann kein Jahr dabei bleiben wenns doch nichts ist 😀
 
Wurde mir so beigebracht. Hilft auch beim Zeitmanagement. Alles was man im September begonnen hat, zieht man auch bis Juli durch.
Diese Regel kann ganz nützlich sein, wenn es z.B. um einen Job geht, der anfangs etwas anstrengend ist.
Weil man ja auch eine Menge für sich selbst lernt, wenn man mal etwas durchhält, anstatt bei der allerersten Anstrengung oder Stress mit Chef/Kollegen das Handtuch wirft.

Aber bei Hobbys finde ich solche selbst auferlegten Regeln eher überflüssig, und in deinem Fall viel zu rigoros.
Man merkt doch normalerweise nach spätestens drei Monaten, ob einem ein Hobby oder Verein zusagt.
Vielleicht kannst du deine Regeln ein bisschen lockern und anpassen? Also so, daß du spätestens nach drei Monaten aufzuhörst, wenn dir etwas absolut nicht gefällt?

Sich mindestens 9 Monate lang krampfhaft mit einem Hobby zu beschäftigen, zu dem man gar keine Lust hat, bringt dir doch nichts, und ist außerdem Zeitverschwendung...

Und es sich abgewöhnen, die Wünsche anderer zu erfüllen, und für wichtiger als die eigenen zu halten, da gibt's meiner Ansicht nur eine Möglichkeit: Learning by doing.
Wenn mal wieder jemand seine eigenen Wünsche von dir erfüllt kriegen möchte, dann verhalte dich doch einfach mal so, als ob dir ein schlichtes Nein leicht fallen würde!
Und wenn du das erstmal geschafft hast, und merkst, daß deshalb die Welt nicht unter geht, und dir auch nicht jeder deshalb die Freundschaft kündigt, dann wird es dir das nächste Mal schon deutlich leichter fallen, zu anderen Leuten Nein zu sagen, wenn du Nein sagen willst.
Außerdem werden die Leute dich dann auch mehr respektieren, wenn du nicht immer für alle anderen den diensteifrigen Trottel spielst...
 
Singen (im Gegensatz zu rumträllern) tun die meisten Menschen tatsächlich nicht alleine, sondern im Chor oder in einer Band. Wie wäre das als vorsichtiger Schritt zu deinen Wünschen und Gefühlen? Und nein, du musst dann kein Jahr dabei bleiben wenns doch nichts ist 😀
Ich singe bereits im Chor. Und nein, erfüllen tue ich die Erwartungen anderer (in dem Fall meiner Mutter) auch nicht, da ich alleine zum Chor gehe (diese Menschen nur da sehe).
 
Dinge machen, die sich für mich richtig anfühlen, war bei mir auch nie ein Gedankengang, der mich als Mittelpunkt hatte.
Du kannst dich bei allem was du tust fragen, warum du es tust oder warum in dieser Art und Weise.
Und dann heraus finden ob du es bist, der das entscheidet oder ob du den Stimmen anderen Leute in deinen Gedanken dabei folgst.
Und dann die Frage ob du es überhaupt tun willst oder was du stattdessen eher tun würdest.
Das nennt sich dann Freiheit.

In Verbindung mit deinen Werten wie zb Ehrlichkeit u.a. kannst du einen selbstbestimmten Weg beschreiten, der sich rückblickend dann auch als richtig und gut anfühlt.

Erwarte nicht, dass es leicht ist sich von den vorgegebenen Denk und Verhaltensweisen anderer Leute die in uns stecken, zu befreien.
Das dauert seine Zeit.

Ich glaube, ich mache schon seit der Jugend oft das genaue Gegenteil von dem was ich meine das andere von mir erwarten.
Einfach um herauszufinden wie wichtig es mir selbst ist.
Handelt es sich um eine intrinsische Motivation wenn ich etwas bestimmtes tue, oder handel ich aus Angst und eingebildetem Erwartungsdruck von Außen...


Was passiert wenn du etwas nicht so machst, wie jemand es von dir erwartet? Welche Erfahrungen hast du da gemacht?
Die Angst vor Liebesentzug, Ablehnung und Ausgrenzung macht uns leider allzu oft gefügig.
 
Und dann heraus finden ob du es bist, der das entscheidet oder ob du den Stimmen anderen Leute in deinen Gedanken dabei folgst.
Für mich gibt’s dabei fast keinen Unterschied mehr.
Ich glaube, ich mache schon seit der Jugend oft das genaue Gegenteil von dem was ich meine das andere von mir erwarten.
Nochmal hier einen Verweis zu einem vorherigen Beitrag von mir.


Was passiert wenn du etwas nicht so machst, wie jemand es von dir erwartet? Welche Erfahrungen hast du da gemacht?
Die Angst vor Liebesentzug, Ablehnung und Ausgrenzung macht uns leider allzu oft gefügig.
Meistens, wenn ich das ausnahmsweise mal gemacht habe, dann bin ich aufgrund mangelnder Erfahrung/Selbstvertrauen gescheitert. Das hat dann oft zu Konflikten zwischen meinen Eltern geführt (bis hin zur angedrohten Trennung), weil sie gestritten haben, wer an dem Schuld sei.
 
Du bist der Erfüllungsgehilfe deiner Eltern und damit komplett fremdgesteuert. Dabei stülpen dir deine Eltern ihre Denke über, weil sie meinen zu wissen, was gut für dich ist.

Schsu msl deine Hände an, ob daran Fäden befestigt sind. Ich vermute nicht und das bedeutet, dass du eben keine Marionette bist, sondern autonom entscheiden und leben kannst. Diese Möglichkeit nutzt du allerdings nicht und so wirst du nie erfahren, ob es nicht außerhslb des offensichtlich sehr eingeschränkten Universums Dinge gibt, die dich glücklich machen. Irgendwie hast du den Entwicklungsschritt verpasst - üblicherweise während der Pubertät - der die Abnabelung von den Eltern einläutet. Ich denke, das solltest du nachholen, denn irgendwann sind deine Eltern nicht mehr - wer soll dich dann anleiten?

Mit diesem Abhängigkeitsmindet dürfte es auch mit riner Partnerin nichts werden, denn die bekommt ja deine Eltern gleich mit dazu. Furchtbar!
 
Meistens, wenn ich das ausnahmsweise mal gemacht habe, dann bin ich aufgrund mangelnder Erfahrung/Selbstvertrauen gescheitert. Das hat dann oft zu Konflikten zwischen meinen Eltern geführt (bis hin zur angedrohten Trennung), weil sie gestritten haben, wer an dem Schuld sei.

Kannst du bitte ein Beispiel für einen solchen Versuch nennen?
 
[Trauma einschalten]
Wollte mal zu einem Event eine Rede halten, ohne vorbereiteten aufgeschriebenen Text, ist dann völlig gescheitert (zu lang und mit stottern). Ärger von der Mutter, weniger vom Vater (obwohl der natürlich auch enttäuscht war). Danach Vorwürfe meiner Mutter an meinen Vater, er würde mich sowieso nicht unterstützen und ich wäre ihm egal. Kontaktunterbrechung über eine Woche lang zwischen den beiden. Mutter war kurz davor, die Scheidung einzureichen.
[Trauma ausschalten]
 

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