Wurde mir so beigebracht. Hilft auch beim Zeitmanagement. Alles was man im September begonnen hat, zieht man auch bis Juli durch.
Diese Regel kann ganz nützlich sein, wenn es z.B. um einen Job geht, der anfangs etwas anstrengend ist.
Weil man ja auch eine Menge für sich selbst lernt, wenn man mal etwas durchhält, anstatt bei der allerersten Anstrengung oder Stress mit Chef/Kollegen das Handtuch wirft.
Aber bei Hobbys finde ich solche selbst auferlegten Regeln eher überflüssig, und in deinem Fall viel zu rigoros.
Man merkt doch normalerweise nach spätestens drei Monaten, ob einem ein Hobby oder Verein zusagt.
Vielleicht kannst du deine Regeln ein bisschen lockern und anpassen? Also so, daß du spätestens nach drei Monaten aufzuhörst, wenn dir etwas absolut nicht gefällt?
Sich mindestens 9 Monate lang krampfhaft mit einem Hobby zu beschäftigen, zu dem man gar keine Lust hat, bringt dir doch nichts, und ist außerdem Zeitverschwendung...
Und es sich abgewöhnen, die Wünsche anderer zu erfüllen, und für wichtiger als die eigenen zu halten, da gibt's meiner Ansicht nur eine Möglichkeit: Learning by doing.
Wenn mal wieder jemand seine eigenen Wünsche von dir erfüllt kriegen möchte, dann verhalte dich doch einfach mal so, als ob dir ein schlichtes Nein leicht fallen würde!
Und wenn du das erstmal geschafft hast, und merkst, daß deshalb die Welt nicht unter geht, und dir auch nicht jeder deshalb die Freundschaft kündigt, dann wird es dir das nächste Mal schon deutlich leichter fallen, zu anderen Leuten Nein zu sagen, wenn du Nein sagen willst.
Außerdem werden die Leute dich dann auch mehr respektieren, wenn du nicht immer für alle anderen den diensteifrigen Trottel spielst...