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Ich mobbe

  • Starter*in Starter*in Zwischenfrage
  • Datum Start Datum Start

Hallo Landkaffee,

schau mal hier: Ich mobbe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Eine Frage aus Interesse: Bist du zufällig BWLer? Das würde meine Meinung über den homo oeconomicus bestätigen. ;-)

Aber mal abgesehen davon: Dein Verhalten ist so nicht in Ordnung. Nicht dein Kollege sollte die Firma verlassen, du solltest sie verlassen. Wenn du so brilliant bist, wie du behauptest, findest du doch schnell einen neue Stelle und musst dich nicht mehr mit dem Kollegen rumärgern.

Du sagst, dein Kollege ist überfordert und die Aufgaben sind so leicht, die er dort zu tun hat. Wenn sie so leicht sind, warum schaffst du das nicht nebenbei zu deiner Arbeit? Bist du auch nicht so gut strukturiert?
Vielleicht bist du auch das Problem, weil das Mobbing deinen Kollegen lähmt.

Ne, ich bin kein BWLer, aber ich bin mit Wirtschaftstheorie einigermaßen vertraut. Das Modell des homo oeconomicus stammt aus der Steinzeit der Wirtschaftstheorie und man kann damit gar nichts vorhersagen. Menschen verhalten sich in der Realität einfach nicht nutzenmaximierend.

Übrigens habe ich auch niemals behauptet, dass ich brilliant bin (und ich bin es auch nicht). Der Kollege ist mit den Aufgaben, die ich ihm gebe, schon überfordert (wie gesagt, unsere Arbeitsbereiche überschneiden sich und er muss mir in einigen Bereichen zuarbeiten). Das bedeutet nicht, dass sein gesamter Bereich einfach ist und ich seine Arbeit einfach übernehmen könnte. Dies ist schon deshalb schlecht möglich, weil es in seinem Bereich keinerlei Dokumentation oder Sortierung gibt.
Diese Stelle ist meine Traumstelle und ich gehe dort jeden Tag sehr, sehr gerne hin. Warum soll ich diese Stelle also aufgeben?
Mein Vorgänger hat diese Konsequenz übrigens nach 8 Monaten für sich gezogen. Er hat resigniert und ist abgehauen.



@ mad scientist: dann mal Butter bei die Fische! Du bist Chef! Was würdest du mit einem Mitarbeiter machen, der den Anforderungen in keinster Weise genügt, den du aber nicht entlassen oder versetzen kannst?
 
Hallo Zwischenfrage,

Eins ist sicher, machst du so weiter und der holt sich Hilfe (Betriebsrat, Behindertenvertrauensmann, oder welche Möglichkeiten er hat), musst du gehen! Und zwar bisher nur du, denn du bist der Mobber, dein Chef wird dir nicht zur Ehrenrettung herbei eilen. (Wahrscheinlich eher im Gegenteil).

Also würde ich sagen, komme aus dem Hintern deines Chefs wieder hervor. es ist nicht deine Firma und nicht deine Aufgabe, dafür zu Sorgen, das dein Kollege das packt, bzw. das er geht. Das ist die deines Chefes, dafür hat der nämlich am Ende des Monates mehr Geld auf dem Konto, als du. Das heißt du kannst dich eigentlich zurück lehnen.

Der erste Rat, sage deinem Kollegen am Anfang, des Tages, oder der Woche je nachdem, wann du was von ihm brauchst (sachlich und ruhig, ohne große aufregung). Gib ihm doch einen Plan, am besten schriftlich und lasse ihn dir unterzeichnen. Und wenn er etwas nicht liefert, schreibe deinem Chef eine e-mail mit Lesebestätigung, damit ist dein Anteil erledigt und du kannst den Kollegen in Ruhe lassen, das ist dann voll und ganz in den Händen deines Chefs!
Eine andere Möglickeit, aber erst wieder wenn du etwas ruhiger bist und ihn wieder als Menschen sehen kannst und nicht als dreckiges etwas, biete dem Kollegen ruhig und sachlich Hilfe, beim strukturieren an. Biete ihm an, mit ihm ein System zu entwickeln, (aber auch das wäre die Aufgabe deines Chefes, dafür wird der Mann nämlich bezahlt). Aber wie gesagt erst, wenn du ruhig genug bist und wenn du das überhaupt möchtest.

Zu den Überstunden:
Das du länger bleibst oder am Wochende in die Firma rennst, ist nicht die Schuld deinen Kolleggen , sondern deine eigene. Du müsstest nämlich nicht, wenn du nicht wolltest. Aber dazu müsstest du dich ruhig und adäquat wehren.
Nämlich notiere dir was du wann nicht an Dokumenten bekommst (evtl. zur Beweisischerung, alles empfangene gegenzeichnen lassen), übergehe, den Zweigstellenchef und spreche beim nächst höheren Chef mal vor, wie es aussieht, was man da tun könnte. Oder wende dich an den Betriebsrat (falls es einen gibt)! Gib dort auch an, das du bei deinem direkten Chef schon öfter warst und der eben dem Sachverhalt nicht abhelfen konnte, so das permanent deine Arbeit behindert wird. Dann schaue mal was da raus kommt.
Denn es gibt Mittel und Wege sich zu wehren, aber dazu müsstest du aufhören, den Schwächeren, fertig zu machen und für dich einstehen, auch wenn du Ärger mit dem Chef (mit dem du dir gerade so schön einig bist), in Kauf nehmen müsstest.
Denn ich wäre mir da nicht mal so sicher wie du, das nicht der Chef gehen müsste, weil er ganz offensichtlich seinen Job nicht kann bzw. versteht.

@gloria,

für dich gilt, suche das Gespräch mit kollegin und Chefin, um dort eine Lösung zu finden.

LG

Viele
 
Ne, ich bin kein BWLer, aber ich bin mit Wirtschaftstheorie einigermaßen vertraut. Das Modell des homo oeconomicus stammt aus der Steinzeit der Wirtschaftstheorie und man kann damit gar nichts vorhersagen. Menschen verhalten sich in der Realität einfach nicht nutzenmaximierend.

Übrigens habe ich auch niemals behauptet, dass ich brilliant bin (und ich bin es auch nicht). Der Kollege ist mit den Aufgaben, die ich ihm gebe, schon überfordert (wie gesagt, unsere Arbeitsbereiche überschneiden sich und er muss mir in einigen Bereichen zuarbeiten). Das bedeutet nicht, dass sein gesamter Bereich einfach ist und ich seine Arbeit einfach übernehmen könnte. Dies ist schon deshalb schlecht möglich, weil es in seinem Bereich keinerlei Dokumentation oder Sortierung gibt.
Diese Stelle ist meine Traumstelle und ich gehe dort jeden Tag sehr, sehr gerne hin. Warum soll ich diese Stelle also aufgeben?
Mein Vorgänger hat diese Konsequenz übrigens nach 8 Monaten für sich gezogen. Er hat resigniert und ist abgehauen.



@ mad scientist: dann mal Butter bei die Fische! Du bist Chef! Was würdest du mit einem Mitarbeiter machen, der den Anforderungen in keinster Weise genügt, den du aber nicht entlassen oder versetzen kannst?

Es ist ein IMMER WIEDER aufkommendes VORURTEIL, man könne Menschen mit Handicap nicht los werden.
(War für Einstellungen etc. über Jahre zuständig und ich springe Euch bald sonstwohin *grins* und nur in meiner Fantasie eben an den Hals, wenn Persos trotz aller Informationspolitik noch immer unwissend tun!):mad:
LK
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin schon einer kleinen Weile in diesem Forum unterwegs, ziehe es aber trotzdem bei diesem Thema vor, "anonym" zu bleiben.

Naja, um was es geht, steht im Titel. Der Hintergrund ist der, dass ich vor einigen Monaten zeitgleich mit meinem jetzigen Chef in einer Abteilung eines Unternehmens (Zweigstelle) angefangen habe. Die Abteilung läuft maximal chaotisch und ich verbringe ewige Zeiten damit, Infos und Dokumenten hinterherzujagen. Je mehr ich Einblick in meine Arbeit bekam, desto mehr überschneidet sich mein Arbeitsbereich mit dem eines Kollegen. Er arbeitet maximal chaotisch und der Output ist eine einzige Katastrophe. Er hält sich für brilliant. Das sieht mein Chef nicht so und unsere gemeinsame Meinung ist "Der muss weg!". Ich mache ihn also öfters mal zur Sau, gebe ihm Aufgaben (nichts schweres, alles lösbar, aber er ist halt nicht besonders strukturiert), wenn was schief geht, kriegt er eine böse mail mit cc. an den Chef. Ich gehe ungefragt an seine Schränke, wenn ich Unterlagen benötige, wenn er nicht da ist.
Mir ist erst vor einigen Tagen klar geworden, dass das eigentlich Mobbing ist. Seitdem geht es mir gar nicht so gut. Nur weiß ich nicht genau, was eigentlich die Lösung ist. Man kann ihn nicht versetzen oder kündigen (Behinderung), aber er ist seiner Arbeit einfach überhaupt nicht gewachsen. Neben meiner Arbeit muss ich anfangen, seine Baustellen abzuarbeiten und ich verbringe so einige Abende im Büro (er macht pünktlich Feierabend oder ist krank). Ich wäre eigentlich froh, wenn er weg wäre , aber so etwas egoistisch fühle ich mich auch.

Tja....ich frag einfach mal so in die Runde....wer ist mal in eine ähnliche Position gerutscht und wie seid ihr da raus gekommen? Ich weiß im Moment keine Lösung.

Und was machst du, wenn sein Nachfolger noch weniger Output erzeugt? Oder sein Nachfolger so gut ist, dass er an deinem Stuhl sägt und dich absetzt, weil du ihm zu wenig Output erzeugst?

Wie wäre es denn mit einen anderen Denkansatz: Der Output ist dir zu gering und es wird schwer ihn loszuwerden. Durch das Mobbing riskierst du aber deinen eigenen Job - der Gleichstellungsbeautragte kann dir und deinen Chef das Leben zur Hölle machen und ihr fliegt beide raus.
So kann es doch auch nicht sein und menschlich ist das auch nicht ok. Was stört dich genau? Der Output - dann muss der Output einfach höher werden und dein dein Kollege muss nicht weg, sondern einfach effektiver werden. Das ist auch eure Aufgabe, ihn auf den richtigen Weg zu schicken.

Du sagst er ist oft krank oder macht pünktlich Feierabend. Versetze dich mal in seine Lage: Ich weiß nicht, wie sich seine Behinderung äußert, aber damit ist er gesellschaftlich schonmal gehandicapt. Wenn er sich irgendwo bewegt, bei ganz alltäglichen Handlungen wie dem Einkaufen, Spaziergänge etc. wird er schon schief von der Seite angesehen, Kinder machen sich eventuell lustig etc. Dann hat er vielleicht wenig Freunde und Rückhalt aus der Familie und dann nur noch einen Arbeitsplatz, an dem er regelmäßig runtergemacht wird. Was hat er denn noch? Das kann in eine Depression führen, vielleicht macht er deshalb so pünktlich Feierabend und ist oft krank. Das kann ein Symptom einer Depression sein und muss keine böse Absicht sein. Könntest du es verantworten, wenn er sich morgen das Leben nimmt?
Bist du dir ganz sicher, dass seine Arbeit der Grund für deine Überstunden sind, oder kann es sein, dass er dir nur als Sündenbock dient?
Vielleicht machst du auch nur z.B. eine halbe Stunde mehr für ihn und 2-3 Überstunden basieren auf deiner eigentlichen Arbeit, mit der er gar nichts zu tun hat?

Ich fasse es mal zusammen: Er ist deiner Ansicht nach kaum zu kündigen, du riskierst eine Anzeige bei Gleichstellungsbeauftragen, wenn es so weiter geht. Und dein Verhalten kannst du ja auch offensichtlich nicht ganz mit deinen Gewissen vereinbaren. Ich würde eine Alternative empfehlen: Versuche seine Output zu erhöhen. Nutze auch mal sowas, wie Mitarbeitermotivation, wenn er etwas gut gemacht hat. Er muss verstehen, dass er ausnahmsweise (anders als in der Gesellschaft) bei der Arbeit nach fachlichen Gesichtspunkten beurteilt und verurteilt wird und nicht als Mensch wegen seiner Behinderung.
Versuche ihn doch mal zu testen und seine Stärken herauszufiltern. Vielleicht sind die Aufgaben ungünstig verteilt. Gibt ihm das, was er wirklich gut kann, damit er erstmal Sicherheit gewinnt. Nehmt euch Zeit, ihn alles zu zeigen, erklärt ihn (ohne ihn runterzumachen), wie er seine Arbeit optimieren kann. Organisiert Fortbildungen usw. und fördert ihn, damit sein Output stimmt. Mit einen kollegialen Umfeld könnte seine Motivation verbessert werden, wenn er dann noch gezielt gefördert und geschult wird, kann das schon alles besser werden.
Definiere dein Ziel neu: Sehe dein Kollegen als externen Faktor, den du verbessern möchtest. Nicht durch Substitution sondern durch Förderung seiner Qualifikation.
 
So, es haben sich ein paar neue Sachen entwickelt.

Ich habe auch heute ein paar Stunden gewerkelt und dabei auch den Briefkasten geleert. Ein Brief von meinem Lieblingskollegen war dabei. Da er nur an meinen Chef gerichtet war, allerdings nicht persönlich draufstand, habe ich beschlossen, dass auch ich ihn öffnen darf. Was soll ich sagen, er kündigt. Ich glaube, ich musste den Brief dreimal lesen, bis ich es gerafft habe. Dann habe ich meinen Chef angerufen, ihn aber noch nicht erreicht. Unglaublich. Arbeiten konnte ich dann nicht mehr, hab mir daheim aber erstmal einen Sekt aufgemacht. Ich bin unglaublich erleichtert. Keine Ahnung, was nun kommt. Erst einmal muss ich große Teile der Arbeit übernehmen bzw. Vorgänge erst einmal rekonstruieren. Mittelfristig wird dann jemand anderes die Stelle übernehmen, aber das gibt uns dann gleichzeitig die Möglichkeit, Arbeitsabläufe zu optimieren.

Und wenn ich mich mit dem Nachfolger nicht verstehe? Also, arbeitstechnisch geht es nicht schlimmer. Und wenn der viel besser ist als ich und mich wegkegelt? Dann ist es halt so. Ich hab übrigens auch schon mal einen Job gewechselt, weil alles für mich unerträglich war. Und ja, es ist mir auch schwer gefallen. Aber gleichzeitig sehe ich das nun als Chance für den Kollegen, etwas zur Ruhe zu kommen und sich etwas zu suchen, was besser zu ihm passt.

Trotz allem würde mich die Meinung von mad scientist interessieren, was er denn tut, wenn er Mitarbeiter hat, die ihre Arbeit nicht schaffen....
 
Super Leistung - dann hast du ja dein Ziel erreicht...

Ich finde es sooo erschreckend!!!! Ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelassen, aber das was ich gelesen habe, hat mir schon gereicht.

Man kann in so eine Situation reinrutschen, aber wenn man es bemerkt, dann sollte man sofort mit dieser S**** aufhören... Wurdest du schon einmal gemobbt? Vielleicht sollte es dir einmal passieren ---- es ist die Höhle!!!

Dein alter Kollege sitzt vielleicht verzweifelt zuhause und du trinkst Sekt!??? Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis... Wenn er schlecht gearbeitet hat, dann ist es die Aufgabe deines Chefes im das in einem NORMALEN Gespräch deutlich zu machen --- für sowas sind Führungskräfte schließlich auch da... Aber sich mit seinem Chef zusammen zu tun und falsche Spielchen treiben, ne das geht mal gar nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Mich würde mal interessieren, wie lange dieser Kollege schon dabei WAR!? Hat er eine vernünftige Einarbeitung genossen?

Wenn ein Mitarbeiter seinen Anforderungen nicht gerecht wird, sollte man dies zunächst einmal in einem ruhigen und offenen Gespräch klären... Neue Mitarbeiter einzuarbeiten ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, deshalb sollte man einen Mitarbeiter nicht sofort rausschmeißen WOLLEN!!!!

Vielleicht hat dein Kollege auch selbst gemerkt, dass er überfordert war, aber dann muss man doch gemeinsam im Team eine Lösung suchen --- evtl. hätte man eine Aufgabenumverteilung vornehmen können... Habt ihr überhaupt nach Lösungen gesucht???????????? Außer ihn zu mobben?
 
Ich bin schon einer kleinen Weile in diesem Forum unterwegs, ziehe es aber trotzdem bei diesem Thema vor, "anonym" zu bleiben.

Naja, um was es geht, steht im Titel. Der Hintergrund ist der, dass ich vor einigen Monaten zeitgleich mit meinem jetzigen Chef in einer Abteilung eines Unternehmens (Zweigstelle) angefangen habe. Die Abteilung läuft maximal chaotisch und ich verbringe ewige Zeiten damit, Infos und Dokumenten hinterherzujagen. Je mehr ich Einblick in meine Arbeit bekam, desto mehr überschneidet sich mein Arbeitsbereich mit dem eines Kollegen. Er arbeitet maximal chaotisch und der Output ist eine einzige Katastrophe. Er hält sich für brilliant. Das sieht mein Chef nicht so und unsere gemeinsame Meinung ist "Der muss weg!". Ich mache ihn also öfters mal zur Sau, gebe ihm Aufgaben (nichts schweres, alles lösbar, aber er ist halt nicht besonders strukturiert), wenn was schief geht, kriegt er eine böse mail mit cc. an den Chef. Ich gehe ungefragt an seine Schränke, wenn ich Unterlagen benötige, wenn er nicht da ist.
Mir ist erst vor einigen Tagen klar geworden, dass das eigentlich Mobbing ist. Seitdem geht es mir gar nicht so gut. Nur weiß ich nicht genau, was eigentlich die Lösung ist. Man kann ihn nicht versetzen oder kündigen (Behinderung), aber er ist seiner Arbeit einfach überhaupt nicht gewachsen. Neben meiner Arbeit muss ich anfangen, seine Baustellen abzuarbeiten und ich verbringe so einige Abende im Büro (er macht pünktlich Feierabend oder ist krank). Ich wäre eigentlich froh, wenn er weg wäre , aber so etwas egoistisch fühle ich mich auch.

Tja....ich frag einfach mal so in die Runde....wer ist mal in eine ähnliche Position gerutscht und wie seid ihr da raus gekommen? Ich weiß im Moment keine Lösung.

weisst Du, wie sich das anfühlt, gemobbt zu werden?
Wüsstest Du-
wie sich das anfühlt-
würdest Du damit aufhören.
Denn-
Mobbing ist nichts anderes-
als jemanden systematisch für eigene Zwecke fertig zu machen.
"TOLL"-vielleicht schaffst Du es ja-
ihn "fertig" zu machen...
doch was in einem Menschen-"zurückbleibt"
-welchen Schaden man durch Mobbing anrichten kann-
ist Dir sicherlich nicht bewusst.
Selbst wenn dein Kollege "chaotisch" ist und unstruckturiert arbeitet..
es ist seine Sache-
WIE er seine Aufgaben löst. Und es liegt nicht in Deinem Ermessen-
das zu bewerten.

Gut finde ich, dass Du erkannt hast,
dass Du mobbst.
Wenn er sich über Dich beschwert beim Chef-
dann muss er handeln...
denn ein Chef-der
mitbekommt-
dass jemand mobbt-MUSS Abhilfe schaffen-
sonst droht eine ordentliche Strafe...-wird dann für den Chef-
sicher nicht billig.
Auch wenn Du glaubst-
DU hättest die Oberhand...
WENN er sich beschwert-
dann siehst Du alt aus...
ALSO-höre auf damit!

Übrigens-
denkst Du bei all der "Tragig"-die Du in einem Menschen verursachst-
NUR AN DICH.
Ich wünsche Dir einfach mal -
dass Du auch mal die Erfahrung des "Mobbingopfers" machst-
damit Du weisst-wovon ich spreche.
Und glaube mir-
der "Grad" dahin ist schmal...
...irgendwann wird es auch Dich treffen-
das wünsche ich Dir-
von ganzem Herzen. Oder zumindest die Erkenntnis-
wie mies Du Dich verhältst.
Und sollte Dich diese Erkenntnis einholen-
dann wünsche ich Dir,
dass Du Dich ganz ganz schlecht dabei fühlst.
Und wenn Du Dich schlecht dabei fühlst-
ist das ein Zeichen dafür,
dass Du auf dem Weg bist-
vielleicht hin-
zu einem besseren Menschen zu werden.
Dann kannst Du auch die Erfahrung machen-
wie schön es doch eigentlich ist-
"Hand in Hand"-fair und kollegial zu arbeiten.
Jeder Anfang ist schwer-
doch für nichts im Leben ist es zu spät...
auch nicht-
um sein Verhalten zu prüfen und neu zu überdenken und durch die Erkenntnisse, die man draus zieht-
alles besser zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, es haben sich ein paar neue Sachen entwickelt.

Ich habe auch heute ein paar Stunden gewerkelt und dabei auch den Briefkasten geleert. Ein Brief von meinem Lieblingskollegen war dabei. Da er nur an meinen Chef gerichtet war, allerdings nicht persönlich draufstand, habe ich beschlossen, dass auch ich ihn öffnen darf. Was soll ich sagen, er kündigt. Ich glaube, ich musste den Brief dreimal lesen, bis ich es gerafft habe. Dann habe ich meinen Chef angerufen, ihn aber noch nicht erreicht. Unglaublich. Arbeiten konnte ich dann nicht mehr, hab mir daheim aber erstmal einen Sekt aufgemacht. Ich bin unglaublich erleichtert. Keine Ahnung, was nun kommt. Erst einmal muss ich große Teile der Arbeit übernehmen bzw. Vorgänge erst einmal rekonstruieren. Mittelfristig wird dann jemand anderes die Stelle übernehmen, aber das gibt uns dann gleichzeitig die Möglichkeit, Arbeitsabläufe zu optimieren.

Und wenn ich mich mit dem Nachfolger nicht verstehe? Also, arbeitstechnisch geht es nicht schlimmer. Und wenn der viel besser ist als ich und mich wegkegelt? Dann ist es halt so. Ich hab übrigens auch schon mal einen Job gewechselt, weil alles für mich unerträglich war. Und ja, es ist mir auch schwer gefallen. Aber gleichzeitig sehe ich das nun als Chance für den Kollegen, etwas zur Ruhe zu kommen und sich etwas zu suchen, was besser zu ihm passt.

Trotz allem würde mich die Meinung von mad scientist interessieren, was er denn tut, wenn er Mitarbeiter hat, die ihre Arbeit nicht schaffen....
So ein Verhalten finde ich unmöglich! ich bin fest davon überzeugt, das Du nicht alleine Deine Fäden gezogen hast diesen Menschen rauszuekeln! Du tust mir einfach nur leid, sich an der untersten Schublade zu bedienen, einfach verachtend sowas...
 

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