Landkaffee
Sehr aktives Mitglied
Ich mobbe ja nicht, kann aber die Wut des TE verstehen.
Sorry.
Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Ich mobbe ja nicht, kann aber die Wut des TE verstehen.
Eine Frage aus Interesse: Bist du zufällig BWLer? Das würde meine Meinung über den homo oeconomicus bestätigen. ;-)
Aber mal abgesehen davon: Dein Verhalten ist so nicht in Ordnung. Nicht dein Kollege sollte die Firma verlassen, du solltest sie verlassen. Wenn du so brilliant bist, wie du behauptest, findest du doch schnell einen neue Stelle und musst dich nicht mehr mit dem Kollegen rumärgern.
Du sagst, dein Kollege ist überfordert und die Aufgaben sind so leicht, die er dort zu tun hat. Wenn sie so leicht sind, warum schaffst du das nicht nebenbei zu deiner Arbeit? Bist du auch nicht so gut strukturiert?
Vielleicht bist du auch das Problem, weil das Mobbing deinen Kollegen lähmt.
Ne, ich bin kein BWLer, aber ich bin mit Wirtschaftstheorie einigermaßen vertraut. Das Modell des homo oeconomicus stammt aus der Steinzeit der Wirtschaftstheorie und man kann damit gar nichts vorhersagen. Menschen verhalten sich in der Realität einfach nicht nutzenmaximierend.
Übrigens habe ich auch niemals behauptet, dass ich brilliant bin (und ich bin es auch nicht). Der Kollege ist mit den Aufgaben, die ich ihm gebe, schon überfordert (wie gesagt, unsere Arbeitsbereiche überschneiden sich und er muss mir in einigen Bereichen zuarbeiten). Das bedeutet nicht, dass sein gesamter Bereich einfach ist und ich seine Arbeit einfach übernehmen könnte. Dies ist schon deshalb schlecht möglich, weil es in seinem Bereich keinerlei Dokumentation oder Sortierung gibt.
Diese Stelle ist meine Traumstelle und ich gehe dort jeden Tag sehr, sehr gerne hin. Warum soll ich diese Stelle also aufgeben?
Mein Vorgänger hat diese Konsequenz übrigens nach 8 Monaten für sich gezogen. Er hat resigniert und ist abgehauen.
@ mad scientist: dann mal Butter bei die Fische! Du bist Chef! Was würdest du mit einem Mitarbeiter machen, der den Anforderungen in keinster Weise genügt, den du aber nicht entlassen oder versetzen kannst?
Ich bin schon einer kleinen Weile in diesem Forum unterwegs, ziehe es aber trotzdem bei diesem Thema vor, "anonym" zu bleiben.
Naja, um was es geht, steht im Titel. Der Hintergrund ist der, dass ich vor einigen Monaten zeitgleich mit meinem jetzigen Chef in einer Abteilung eines Unternehmens (Zweigstelle) angefangen habe. Die Abteilung läuft maximal chaotisch und ich verbringe ewige Zeiten damit, Infos und Dokumenten hinterherzujagen. Je mehr ich Einblick in meine Arbeit bekam, desto mehr überschneidet sich mein Arbeitsbereich mit dem eines Kollegen. Er arbeitet maximal chaotisch und der Output ist eine einzige Katastrophe. Er hält sich für brilliant. Das sieht mein Chef nicht so und unsere gemeinsame Meinung ist "Der muss weg!". Ich mache ihn also öfters mal zur Sau, gebe ihm Aufgaben (nichts schweres, alles lösbar, aber er ist halt nicht besonders strukturiert), wenn was schief geht, kriegt er eine böse mail mit cc. an den Chef. Ich gehe ungefragt an seine Schränke, wenn ich Unterlagen benötige, wenn er nicht da ist.
Mir ist erst vor einigen Tagen klar geworden, dass das eigentlich Mobbing ist. Seitdem geht es mir gar nicht so gut. Nur weiß ich nicht genau, was eigentlich die Lösung ist. Man kann ihn nicht versetzen oder kündigen (Behinderung), aber er ist seiner Arbeit einfach überhaupt nicht gewachsen. Neben meiner Arbeit muss ich anfangen, seine Baustellen abzuarbeiten und ich verbringe so einige Abende im Büro (er macht pünktlich Feierabend oder ist krank). Ich wäre eigentlich froh, wenn er weg wäre , aber so etwas egoistisch fühle ich mich auch.
Tja....ich frag einfach mal so in die Runde....wer ist mal in eine ähnliche Position gerutscht und wie seid ihr da raus gekommen? Ich weiß im Moment keine Lösung.
Ich bin schon einer kleinen Weile in diesem Forum unterwegs, ziehe es aber trotzdem bei diesem Thema vor, "anonym" zu bleiben.
Naja, um was es geht, steht im Titel. Der Hintergrund ist der, dass ich vor einigen Monaten zeitgleich mit meinem jetzigen Chef in einer Abteilung eines Unternehmens (Zweigstelle) angefangen habe. Die Abteilung läuft maximal chaotisch und ich verbringe ewige Zeiten damit, Infos und Dokumenten hinterherzujagen. Je mehr ich Einblick in meine Arbeit bekam, desto mehr überschneidet sich mein Arbeitsbereich mit dem eines Kollegen. Er arbeitet maximal chaotisch und der Output ist eine einzige Katastrophe. Er hält sich für brilliant. Das sieht mein Chef nicht so und unsere gemeinsame Meinung ist "Der muss weg!". Ich mache ihn also öfters mal zur Sau, gebe ihm Aufgaben (nichts schweres, alles lösbar, aber er ist halt nicht besonders strukturiert), wenn was schief geht, kriegt er eine böse mail mit cc. an den Chef. Ich gehe ungefragt an seine Schränke, wenn ich Unterlagen benötige, wenn er nicht da ist.
Mir ist erst vor einigen Tagen klar geworden, dass das eigentlich Mobbing ist. Seitdem geht es mir gar nicht so gut. Nur weiß ich nicht genau, was eigentlich die Lösung ist. Man kann ihn nicht versetzen oder kündigen (Behinderung), aber er ist seiner Arbeit einfach überhaupt nicht gewachsen. Neben meiner Arbeit muss ich anfangen, seine Baustellen abzuarbeiten und ich verbringe so einige Abende im Büro (er macht pünktlich Feierabend oder ist krank). Ich wäre eigentlich froh, wenn er weg wäre , aber so etwas egoistisch fühle ich mich auch.
Tja....ich frag einfach mal so in die Runde....wer ist mal in eine ähnliche Position gerutscht und wie seid ihr da raus gekommen? Ich weiß im Moment keine Lösung.
So ein Verhalten finde ich unmöglich! ich bin fest davon überzeugt, das Du nicht alleine Deine Fäden gezogen hast diesen Menschen rauszuekeln! Du tust mir einfach nur leid, sich an der untersten Schublade zu bedienen, einfach verachtend sowas...So, es haben sich ein paar neue Sachen entwickelt.
Ich habe auch heute ein paar Stunden gewerkelt und dabei auch den Briefkasten geleert. Ein Brief von meinem Lieblingskollegen war dabei. Da er nur an meinen Chef gerichtet war, allerdings nicht persönlich draufstand, habe ich beschlossen, dass auch ich ihn öffnen darf. Was soll ich sagen, er kündigt. Ich glaube, ich musste den Brief dreimal lesen, bis ich es gerafft habe. Dann habe ich meinen Chef angerufen, ihn aber noch nicht erreicht. Unglaublich. Arbeiten konnte ich dann nicht mehr, hab mir daheim aber erstmal einen Sekt aufgemacht. Ich bin unglaublich erleichtert. Keine Ahnung, was nun kommt. Erst einmal muss ich große Teile der Arbeit übernehmen bzw. Vorgänge erst einmal rekonstruieren. Mittelfristig wird dann jemand anderes die Stelle übernehmen, aber das gibt uns dann gleichzeitig die Möglichkeit, Arbeitsabläufe zu optimieren.
Und wenn ich mich mit dem Nachfolger nicht verstehe? Also, arbeitstechnisch geht es nicht schlimmer. Und wenn der viel besser ist als ich und mich wegkegelt? Dann ist es halt so. Ich hab übrigens auch schon mal einen Job gewechselt, weil alles für mich unerträglich war. Und ja, es ist mir auch schwer gefallen. Aber gleichzeitig sehe ich das nun als Chance für den Kollegen, etwas zur Ruhe zu kommen und sich etwas zu suchen, was besser zu ihm passt.
Trotz allem würde mich die Meinung von mad scientist interessieren, was er denn tut, wenn er Mitarbeiter hat, die ihre Arbeit nicht schaffen....
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)