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Ich komme nicht vorwärts

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Ich kann deiner Argumentationsweise in diesem Thread nicht folgen oder sie besser gesagt nicht nachvollziehen.
In anderen Threads haben mir deine Argumentationen mehr gefallen.

Ich finde es sehr schwierig und auch etwas gefährlich, wie du Suizid legitimierst.

Frei nach: Ja, wenn man jemanden verloren hat, dann darf man sich umbringen und wenn alles okay scheint im Leben nicht. Falls ich das falsch verstehe, dann sorry, aber auf mich wirkt es so.
Es gibt Menschen, die nach außen hin ein perfektes Leben haben, aber an der Öde und Langeweile oder dem Erwartungsdruck zerbrechen.
Deine Argmentationsweise hinkt.

Depression hat nichts mit Reichtum zu tun.
Jeder kann sie haben. In allen Bevölkerungsschichten.

diese Leute haben aber keinen handfesten Grund sich umzubringen, es ist wirklich nur etwas im Kopf.

Ich tue mich schwer damit.

Man muss diese drei Depressions-Gründe natürlich unterscheiden

Finde ich nicht. Es gibt auch Menschen, die jemanden verlieren und nicht depressiv werden oder Obdachlose, die trotzdem keine Depressionen haben.
 
Ich finde es sehr schwierig und auch etwas gefährlich, wie du Suizid legitimierst.
Hooo ... nu mal langsam. Ich verstehe die Menschen mit den Qualen, also wenn sie überall hin rennen, alles versuchen und kein Arzt ihnen helfen kann und sie auch keine Aussicht auf Besserung bekommen.
Legitimieren tu ich das nicht, im Gegenteil. Wie kommst du darauf, ist aus meinem Text nicht ersichtlich.

Depression hat nichts mit Reichtum zu tun.
Jeder kann sie haben. In allen Bevölkerungsschichten.
Naja, das war nur ein Beispiel. Die Person hat alles was sie braucht und aufgrund einer Schädigung im Gehirn oder eines Gendefekts oder einer Erkrankung im Gehirn gerät da etwas aus den Fugen.

Sage mir mal: Würdest du in genau der selben Situation stecken und depressiv sein wenn du diese finanziellen Probleme und den psychischen Druck aus deiner Familie nicht hättest?

Finde ich nicht. Es gibt auch Menschen, die jemanden verlieren und nicht depressiv werden oder Obdachlose, die trotzdem keine Depressionen haben.
Also weil man einen anderen Menschen verliert ist man traurig, eigentlich nicht depressiv. Depressiv ist man nur wenn diese Gefühle/Denkweise nicht aufhören und es über einen langen Zeitraum so läuft.

Jetzt meinst du dass es bei dir ja auch über einen langen Zeitraum so läuft. Der Meinung war ich bei meinem Zustand auch, also ist man ja depressiv. Wenn du das dann den Leuten sagst, dann meinen die dass bei dir im Kopf etwas nicht in Ordnung ist.
Es ist aber nur etwas in deinem Umfeld nicht in Ordnung. Das kann behoben werden (du weißt ja auch wie), nur hast du momentan keine Möglichkeit dazu. Du steckst da etwas fest.

Wie ich schon ganz oft sagte, gehe in die Bibo, da ist es in der Regel ruhig und da wird man nicht abgelenkt.
Vielleicht triffst du da auch ein paar interessante Leute, jemanden der weiß wo du temporär hin ziehen könntest. Oder einfach nur jemanden der dich etwas von den Gedanken an deine Familie ablenkt.
Ich würde dort an deiner Stelle von ganz früh bis zum Abend sein, damit deine Eltern auch sehen (oder die Vorstellung haben) dass du die ganze Zeit weg bist und auch richtig arbeitest.
 
Ich stimme Penelope in ihrer Ausführung zu.
Wenn das chemische Ungleichgewicht im Gehirn ist oder z.B. ne Schilddrüsenfehlfunktion, dann sind Medikamte dazu da, es zu heilen.
Jedoch find ich es weiterhin etwas zu einfach zu sagen, dass
Depression sich damit zu heilen lassen, dass man nur den Arbeitsplatz dann wechselt, weil es dort Kollegen oder den Chef gibt, der einem nicht gut tut, die Beziehung oder die Ehr zu beenden, den Ort zu wechseln, sich von der Herkunftsfamilie zu trennen.
Das kann vielleicht gut gehen, wenn man rechtzeitig, bevor eine Depressionen auftritt die Biege macht und dann nur noch auf Menschen treffen würde, die einem Wohlwollen entgegen bringen.
Dann stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine Depression war, wenn dann alles so einfach wieder gut ist. Ich denke mal, dass dem möglicherweise nicht ist.
Der eine Mensch geht nunmal unbeschadet aus einer Situation raus, der andere mit einem Trauma.
Das hat was mit der Resilienz zu tun.

Leider laufen auf dieser Welt genug Menschen herum, die meinen ihre schlechte Laune an anderen auszulassen und schon war der ganze Arbeitsplatzwechsel oder Wohnortwechsel umsonst.
Depression hängt nicht vom sozialem Status, beruflichen Erfolg oder Vermögen ab. Robert Enke dürfte wohl bekannt sein.
Gruß Jim
 
Ich werde mich jetzt mal wieder dem Hauptthema zuwenden.
@Penelope
Durch wen wurdest du Stigmatisiert und wie hat sich das geäußert?
Gruß Jim
 
Penelope, deine Familie scheint da sehr speziell zu sein.
Hört sich so an als hätten sie sich eine Pipilangstrumpf Moral zum Leben genommen.
Hört sich jedenfalls sehr schwierig an.
 
Hi
Diese Stigmatisierung finde ich einfach Kacke, dass jemand heutzutage das noch so sieht.
Leider gibt es heutzutage noch immer Menschen, die jemanden als Irre usw. betrachten, wenn dieser Mensch eine Therapie in Anspruch nimmt.
Die dürfen ihre Meinung haben, auch wenn sie damit anderer Meinung sind und deren Meinung ganz einfach auf Unwissenheit beruht.
Wie du dann noch mit solchen Menschen umgehst, das ist dann die Frage.
Ob du dich dann weiterhin mit solchen intoleranten Kleingeistern abgibst ebenfalls.
Was jemand über dich dann denkt oder sagt, darauf hat man wenig bis keinen Einfluß.
Gruß Jim
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi
Diese Stigmatisierung finde ich einfach Kacke, dass jemand heutzutage das noch so sieht.
Leider gibt es heutzutage noch immer Menschen, die jemanden als Irre usw. betrachten, wenn dieser Mensch eine Therapie in Anspruch nimmt.
Die dürfen ihre Meinung haben, auch wenn sie damit anderer Meinung sind und deren Meinung ganz einfach auf Unwissenheit beruht.
Wie du dann noch mit solchen Menschen umgehst, das ist dann die Frage.
Ob du dich dann weiterhin mit solchen intoleranten Kleingeistern abgibst ebenfalls.
Was jemand über dich dann denkt oder sagt, darauf hat man wenig bis keinen Einfluß.
Gruß Jim

Das hat nichts mit "intolerant" zu tun.

Manche Leute wissen einfach nichts darüber und haben nie eine ähnliche Erfahrung gemacht. Das finde ich sogar positiv, denn ich wünsche niemanden dass er schlechte Erfahrungen macht die seine Psyche so derart belasten oder sogar kaputt machen.

Diese Leute haben einfach kein Verständnis dafür, weil sie es nicht kennen.
Das ist so als ob du von einem Bäcker verlangst irgend einen elektronischen Schaltplan zu erstellen.

Manchmal ist es auch einfach so dass die Leute zu dumm sind oder eben keine genügende Empathie besitzen.
Die Leute schauen dich an und fragen sich dann nur: "Wat hatter denn? Also ich versteh nich was mit dem los is."
Den Leuten wird es das dann schnell zu viel, weil sie da einfach nicht durchsehen.
 
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