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Ich komme nicht vorwärts

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Update:
Heute habe ich eine Krise.
Ich hab zwar eine Seite geschafft, aber es liest sich alles so grottenschlecht.

Und ich merke, dass ich immer mehr Angst vorm Prof bekomme. Am 13. hab ich Termin bei ihm.

Ich hab das Gefühl auf der Stelle zu treten. Mein Ausdruck ist miserabel und jeder Satz ist eine Qual.
Selbst jetzt wo ich mich in der hintersten Ecke des Hauses eingeschlossen habe.

Wenn das so weiter läuft, bin ich erst im April fertig. Wenn überhaupt.
Vom Ergebnis reden wir nicht.

Jedes Tippen auf der Tastatur ist eine Qual grad.
 
Update:
Heute habe ich eine Krise.
Ich hab zwar eine Seite geschafft, aber es liest sich alles so grottenschlecht.

Und ich merke, dass ich immer mehr Angst vorm Prof bekomme. Am 13. hab ich Termin bei ihm.

Ich hab das Gefühl auf der Stelle zu treten. Mein Ausdruck ist miserabel und jeder Satz ist eine Qual.
Selbst jetzt wo ich mich in der hintersten Ecke des Hauses eingeschlossen habe.

Wenn das so weiter läuft, bin ich erst im April fertig. Wenn überhaupt.
Vom Ergebnis reden wir nicht.

Jedes Tippen auf der Tastatur ist eine Qual grad.

Du musst gedanklich und emotional frei sein und es darf nicht ein Haufen Ballast an dir hängen.

Ich hatte damals ein Problem dass ich mich selbst abgelenkt habe, einfach um vermeiden zu müssen dass ich etwas schreiben muss.
Ich wollte einfach nicht an die Sache ran und sie auch nicht lösen.
Du musst ein paar Tage lang an deiner Arbeit ungestört sitzen und dann in so einen Modus kommen in dem es dann alles fließt und man sich nicht mehr so puschen muss damit etwas passiert. Man schreibt dann etwas, sieht dass da etwas fehlt oder anders gemacht werden muss, recherchiert, schreibt das neue Zeug rein und so weiter.

Wichtig ist dass du ein positives Gefühl hast und dein Geist frei ist.
Hast du es noch mal mit der Bibliothek probiert? Weiß nicht ob das mit dem Keller so gut funktioniert, du bist noch zu nahe an deiner Familie dran und an den Problemen und der Arbeit.
 
Hallo
Kommst du bei all diesen "Verpflichtungen" überhaupt noch zum Durchatmen?
Wenn nicht, wird dich das über früher oder später zum Burnout führen.
Yoga ist da ne gute Möglichkeit wieder Kraft zu tanken.

Erstelle dir eine Liste mit deinen Prioritäten und dann einen Terminplan mit Was, Wer und Wann und plane da für jeden Tag genug Leerzeit ein, dass du ohne Stress auf Unvorhergesehenes und Notfälle reagieren kannst.
Diese Zeiten in deinem Tages-/Wochenplan, wann du irgendjemand zur Verfügung stehst kannst, teilst du diesen Personen klar und unverständlich mit.
Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, dann frage dich, ob du dieser Person wichtig bist oder nur deren Sklave, über dessen Zeit man meint, frei verfügen zu können.
Gruß Jim
 
Uni hab ich versucht. Da waren letzte Woche irgendwelche Idioten, die meinten, die Unibibliothek wäre der neue Rummeplatz.

Na, ja zum durchatmen eigentlich nicht, weil ständig irgendwer irgendwas will.
Jetzt am Wochenende sind meine Eltern und anderen Geschwister plus meine Großeltern noch zu Hause.
Da geht erstmal gar nichts.


Ich bin glaube ich jetzt schon in einem Loch, aus dem es schwer ist wieder raus zu kommen.
Morgens würde ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und ich schlafe gerade 10 Stunden und mehr. Sonst haben mir immer 7 gereicht.
Weiß auch nicht was los ist.
 
@JimGmail
Diese Leute (Oma, Bruder) haben ein plötzliches Problem und sie greifen sich dann eben den nächsten der zur Verfügung steht.

Denn die Oma ihre Tabletten braucht, dann wäre es auch besser wenn sie sich mal etwas bewegen würde, das verbessert ihre Fähigkeit zu laufen, erhöht ihre Durchblutung und sie hat auch mal etwas zu tun als nur pausenlos vor der Glotze zu sitzen.

Die Leute nehmen aber gerne das einfachste und bequemste Mittel welches ihnen zur Verfügung steht.
Anstatt die 300m zur Apotheke zu laufen oder mit dem Laufwagen hin zu gehen (mit Pausen zwischendurch) lässt sie es sich lieber bringen.

Ich habe schon oft mitbekommen dass andere Leute ihren Kram lieber selber machen sollten, das würde nicht nur meine Situation verbessern, sondern auch ihre eigene.

Klar gibt es dann Kritik von den Eltern dass man ja ein böser Mensch ist, die arme Oma so etwas machen zu lassen.
Klar ist das "viel" Arbeit für die Oma, aber sie hat für die paar Meter auch den ganzen Tag Zeit und quatscht auf dem Hinweg noch mit einen Haufen Leute und auch auf dem Rückweg wird noch ganz viel mit anderen Leuten gequatscht.

Sie läuft Mittags los und ist erst zum Kaffee wieder zu Hause. Das ist auch vollkommen okay, denn sie hat eh nichts anderes zu tun, sieht Leute, muss sich erinnern wer das ist und tut ihrer Gesundheit etwas gutes.
 
Das Problem ist eben, dass ich aktuell noch bei meinen Eltern die Füße unterm Tisch habe und die dann auch so argumentieren wie du schreibst.
Die arme Oma, ist ja schon so alt blabla.
Wenn ich aufmucke wird mir mit Rausschmiss gedroht und ich hab als Studentin leider auch nicht das Geld auszuziehen.
 
Das Problem ist eben, dass ich aktuell noch bei meinen Eltern die Füße unterm Tisch habe und die dann auch so argumentieren wie du schreibst.
Die arme Oma, ist ja schon so alt blabla.
Wenn ich aufmucke wird mir mit Rausschmiss gedroht und ich hab als Studentin leider auch nicht das Geld auszuziehen.

Kommt dann auch, solange du deine Beine unter unserem Tisch hast, gehst du Sonntags in die Kirche?
Kontraproduktiv sag ist so was, wenn da etwas nur aus Zwang dann gemacht wird.
War's jedenfalls bei mir.
Rede bitte nochmal mit deinen Eltern, wenn sie so argumentieren und frag die, ob du wollen, dass du die Arbeit wirklich versemmelt.
Momentan bist du es, die Unterstützung braucht!
Mach klar, dass du am Ende deiner Kräfte bist und wenn es so weiter geht, du dann einen stationären Aufenthalt in einer Klinik brauchst.

Falls dann noch immer kein Einsehen sein sollte, frag an deiner Uni mal, ob es da nicht eine Stelle gibt, die Ansprechpartner kennt oder dir weiterhelfen kann, falls es dazu kommt, dass deine Eltern dich raus werfen.
Klär deine Möglichkeiten und informiere dich zu Auszug, Wohnen in WG, Anspruch gegen Eltern dann durchzusetzen. Deine Eltern sind dir gegenüber unterhaltspflichtig, solange du noch nicht selbst dein Existenzminimum sichern kannst.
Gruß Jim
 
Danke erstmal.
Ich denke aber nicht, dass sie noch unterhaltspflichtig sind, weil ich sehr lange studiert habe und damit auch die Regelstudienzeit überschritten habe.
Hatte mit Depressionen zu kämpfen.
Ich hatte mich schon mal zu den Möglichkeiten informiert, die ich habe.
War auch bei der Uni.
Die meinten nur, ich müsste dann meine eigenen Eltern verklagen und selbst wenn ich das machen würde. Bis das durch wäre, gehen Jahre ins Land.
Nachweisen, dass ich Depressionen habe wird schwierig. Für das erste Jahr hab ich noch ein Attest.
Danach nicht mehr.
Hab dann einfach langsamer studiert.
 
Danke erstmal.
Ich denke aber nicht, dass sie noch unterhaltspflichtig sind, weil ich sehr lange studiert habe und damit auch die Regelstudienzeit überschritten habe.
Hatte mit Depressionen zu kämpfen.
Ich hatte mich schon mal zu den Möglichkeiten informiert, die ich habe.
War auch bei der Uni.
Die meinten nur, ich müsste dann meine eigenen Eltern verklagen und selbst wenn ich das machen würde. Bis das durch wäre, gehen Jahre ins Land.
Nachweisen, dass ich Depressionen habe wird schwierig. Für das erste Jahr hab ich noch ein Attest.
Danach nicht mehr.
Hab dann einfach langsamer studiert.

Ich würde nicht sagen dass es wirklich Depressionen sind, du hast ja keine schlimmen Gedanken, nur ein Haufen Probleme und wirst dann durch diese Probleme in deinem Handeln eingeschränkt.
Deine Lebensumstände sind einfach nicht gut und du siehst da keine richtige Zukunft vor dir, auf welche du zuarbeiten kannst.

Bei Depressionen gehen die meisten Leute davon aus dass du *grundlos* am Boden bist und nicht mehr kannst und dich dann auch wegen irgend einer chemischen Störung im Gehirn umbringen willst. Ist bei dir aber nicht der Fall.

Bei dir ist es aber so dass vieles in deinem Leben einfach gegen dich gearbeitet hat. Du hast deshalb Probleme Freunde (oder einen Freund) zu bekommen, bist dir etwas unsicher und weißt nicht wie du dir eine richtige Zukunft aufbauen sollst.
Diese ganzen Faktoren sorgen dafür dass man irgend wie in seinem Handeln blockiert ist, man hat vielleicht eine weitere Aufgabe, aber man findet dann keine Motivation mehr diese Aufgabe zu erledigen. Man braucht irgend etwas was einem sagt dass es sinnvoll ist sich eine Zukunft zu gestalten, man will einfach wissen wohin man geht und man will auch ein Ziel sehen.

Wenn du jetzt einen Freund hättest und ihr eure Zukunft planen würdet, er dir sagt dass er mit dir zusammen sein will und sich auf Kinder freut, dann hättest du ein wirklich wichtiges Ziel welches dich motivieren würde.

Mich selbst hatte damals auch nicht motiviert dass ich etwas mache um mehr Geld zu verdienen oder erfolgreicher zu sein, das ist einfach sinnlos da man dadurch nicht glücklich wird. Habe dann ein Mädel getroffen mit dem ich nicht wirklich zusammen war, aber das Leben mit ihr war schon Motivation genug und es war schön.

In deiner Familie ist scheinbar schon seit einiger Zeit nichts mehr schön, es ist nur immer wieder belastend und du hast bestimmt auch kein wirklich positives Gefühl wenn du nach Hause kommst oder dort bist.

Du bist auch in den Alter wo Frauen eigentlich schon ein paar Kinder haben, das ist eine interne biologische Uhr welche dich in deinem Verhalten steuert. Wenn das vorherbestimmte noch nicht eingetreten ist, dann merkt dein Körper dass irgend etwas "falsch läuft" und er funktioniert eben nicht mehr so wie er es eigentlich sollte. Das ist wie ein Fehler im Programmablauf, du kannst zwar die Debugging-Meldungen vom Bildschirm wegklicken, aber der Fehler ist deshalb immer noch vorhanden.

Ich meine jetzt nicht dass du unbedingt Kinder kriegen sollst, das ändert erst mal nichts an deinem aktuellen Problem, aber dein Körper meldet sich ja auch und das wird mit ein Teil des Problems sein.
 
Na, ja ich würde nicht sagen, dass ich keine Depressionen habe.
Ich hab da ja auch attestiert bekommen.
Eigentlich stimmt gar nichts. Weder Freund und Familie noch Arbeit.
Und ich hab eben auch eine Sozialphobie.
 
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