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Ich komme nicht vorwärts

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Na, ja ich würde nicht sagen, dass ich keine Depressionen habe.
Ich hab da ja auch attestiert bekommen.
Eigentlich stimmt gar nichts. Weder Freund und Familie noch Arbeit.
Und ich hab eben auch eine Sozialphobie.

Klar gibt dir der Arzt einen Attest auf Depressionen, denn die Ärzte können das selbst nicht wirklich gut einordnen weil es nur ein Überbegriff für ganz verschiedene Gesundheitszustände oder Verhaltensweisen eines Menschen sind.
Das ist so als ob man Allergie und Grippe in einen Topf werfen würde und das dann als eine Krankheit klassifiziert.

Viele Ärzte haben einfach nicht so die Ahnung.

Ich sage dir dass du nicht das hast was viele als Depressionen verstehen, du bist ja nicht selbstmordgefährdet oder hast ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn. Du willst nur dass dein Leben sich endlich zum positiven verändert und du bist leider in deiner Situation gefangen.
Das kennen viele Studenten. Durch diese Situation wird das Verhalten der Leute negativ beeinflusst. Man verkriecht sich eher und ist lustlos, kann sich nicht konzentrieren an einem Problem zu arbeiten. Man schiebt es vor sich hin, findet aber nicht die Kraft sich davor zu setzen und es zu lösen.
 
Klar gibt dir der Arzt einen Attest auf Depressionen, denn die Ärzte können das selbst nicht wirklich gut einordnen weil es nur ein Überbegriff für ganz verschiedene Gesundheitszustände oder Verhaltensweisen eines Menschen sind.
Das ist so als ob man Allergie und Grippe in einen Topf werfen würde und das dann als eine Krankheit klassifiziert.

Viele Ärzte haben einfach nicht so die Ahnung.

Ich sage dir dass du nicht das hast was viele als Depressionen verstehen, du bist ja nicht selbstmordgefährdet oder hast ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn. Du willst nur dass dein Leben sich endlich zum positiven verändert und du bist leider in deiner Situation gefangen.
Das kennen viele Studenten. Durch diese Situation wird das Verhalten der Leute negativ beeinflusst. Man verkriecht sich eher und ist lustlos, kann sich nicht konzentrieren an einem Problem zu arbeiten. Man schiebt es vor sich hin, findet aber nicht die Kraft sich davor zu setzen und es zu lösen.

Aufgrund einiger Sätze kann NIEMAND eine Diagnose stellen. Das wäre für jeden Arzt grob fahrlässig und für Laien verbietet sich das. So etwas muss einem der gesunde Menschenverstand sagen.

Vorschläge, Ideen, Tipps, warum nicht, aber bitte keine Diagnosen wie: "Ich sage Dir, dass Du nicht das hast".
 
Du bist doch aber kein Arzt oder?
Und ich schrieb dir, ich war früher lebensmüde.

War ich ja auch, wegen meiner Eltern und deren Art der Erziehung und deren Verhalten. In der Schule hatte ich auch Probleme, wurde gemobbt und die Eltern haben sich nicht darum gekümmert und mein Leben nur verschlechtert.
Das ändert aber nichts daran dass du keine Störung im Gehirn hast. Du hast Probleme, wie ich damals auch und siehst gerade nicht wie du damit am besten umgehen sollt.

Nein, ich bin kein Arzt, aber ich kenne das Problem wirklich in und auswendig.
Das betrifft sogar recht viele Menschen, gerade bei Studenten ist das recht weit verbreitet.

Problematisch ist dass viele Psychologen das nicht erkennen und es irgend wie in ihre gedanklichen Schubladen einordnen wollen.

Es gibt sogar Psychologen welche bei solchen Beschwerden anfangen Tabletten zu verteilen da sie das Problem nicht erkennen können, sie probieren dann einfach aus was "chemisch" vielleicht hilft. Den Grund für das Problem beseitigen sie damit aber nicht.



P.S.: Es ist ein Unterschied ob man sich umbringen will weil man im Gehirn ein chemischen Ungleichgewicht hat oder ob man wirkliche Probleme hat die einem das Leben schwer machen. Also wenn es einen richtigen Grund hat und man die Ursache des Problems in der Umwelt nur bekämpfen/ändern müsste damit sich der Zustand ändert.

In der Biologie (der Natur) gibt es einen Kill-Schalter der in eigentlich jedem Lebewesen existiert.
Wenn die Umwelt Stress erzeugt, zum Beispiel aufgrund zu großer Nähe der Individuen, dann werden die Tiere "krank" und sterben. Das ist also eine Populationskontrolle welche in uns verbaut ist, da braucht es also keine Jäger oder so.
Man kann diesen Kill-Schalter vom auslösen hindern indem man zum Beispiel einen Sichtschutz verbaut, damit sich die Tiere nicht so sehr sehen. Man kann dann trotz der großen Nähe viele Individuen auf einem geringen Raum halten.

Dein permamenter, teilweise auch eher unterschwelliger Stress wird durch deine Umgebung ausgelöst, wahrscheinlich durch deine Eltern und dem Fakt dass du in deren Wohnraum gefangen bist und auch keine andere Fluchtmöglichkeit hast.

Davon musst du dich irgend wie trennen.
Ich bin damals in das alte Haus meiner Oma gezogen um dem zu entgehen, es dauert aber vielleicht eine Weile bis man wieder "okay" ist und der Perma-Stress von einem abfällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ich bin kein Arzt, aber ich kenne das Problem wirklich in und auswendig.
Das betrifft sogar recht viele Menschen, gerade bei Studenten ist das recht weit verbreitet.

Wie kannst Du von Dir und Deinen Problemen auf die Probleme von jemand anderem schließen und behaupten, es besser als jeder Arzt zu wissen, obwohl Du Dein Gegenüber und ihre Gesamtproblematik nicht kennst und über keine Fachausbildung verfügst? Das ist schon unglaublich, gerade im psychischen Bereich. So eine grobe und fahrlässige Vereinfachung kann sehr gefährlich werden.

"Don´t do this at home!"
 
@silent_warior, vielleicht hättest du deine Gedanken dazu, lieber etwas mehr vermutend schreiben sollen, dann wäre es nicht wie eine Feststellung verstanden worden.
Wenn ich lese was du schreibst, da sind schon einige Wahrheiten dabei.

Besonders das mit den Psychologen, viele raten gerne zu Tabletten, weil es sich für sich so einfacher behandelt. Dabei sind Tabletten wirklich der letzte Ausweg, den wie ich finde, ein Mensch nehmen sollte.
Nun es gibt halt Menschen die mit ihren psychischen Beschwerden genau an diesem Punkt sind, klar kann man drüber reden/schreiben, aber wenn der Mensch(kein spezieller) sich nicht in der Lage fühlt und keinen anderen Ausweg sieht, dann sind Tabletten in dem Fall für einen Kurzen Zeitraum für einen Menschen eben ein Weg.

Und auch das mit der Familie und den Umständen, da stimme ich dir auch zu, neutral betrachtet.
Sogar auf Penelope betrachtet fände ich es auch sinnvoll sich räumlich von ihrer Familie zu entfernen.
Aber naja, da sind die verschlungenen Wege der Gefühle und vielleicht ist sie noch nicht soweit.


@Penelope
Bist du momentan Suizidgefährdet, wenn ich dich das fragen darf?
 
Es gibt einige Formen der Depressionen.
Doch seit wann wird ne Depression denn daran festgemacht, ob jemand Suizidgedanken hat?
So wie es sehe, können
Suizidgedanken im Verlauf einer Depression auftreten oder auch nicht. Diese Gedanken sind dann Folgen der Depression.
Dann zu schreiben, dass jemand keine Depression hat, da keine Suizidgedanken vorhanden sind, finde ich etwas seltsam.

Meiner Meinung nach sollten Medikamente in Fall einer Depression auch nur zur Stabilisierung da sein, um überhaupt eine Therapie ermöglichen und diese nur in Kombination mit einer Therapie verabreicht werden. Die Dauergabe ohne begleitende Therapie durch einen Hausarzt erachte ich persönlich irgendwie als fahrlässig.


Gruß Jim
 
@pecky-sue: Nein, aktuell nicht, aber ich merke schon wieder die ersten Anzeichen, dass es mit den Depressionen wieder los geht. Ewiges schlafen können, am liebsten liegen bleiben usw.

@silent_warrior: Ich finde das was du schreibst echt nett, aber ich hatte damals wirklich Depressionen und hätte sie im nachhinein noch länger behandeln lassen sollen. Mein Arzt ging dann aber in Rente und ich hab mir erstmal keinen neuen gesucht, weil es mir dann auch besser ging. Ich hatte aber auch stark mit Stigmatisierungen zu kämpfen und hab es daraufhin erstmal gelassen mir therapeutische Hilfe zu suchen.

@jim: Bei mir hat es sich dadurch geäußert, dass ich dauerhaft müde war, abgeschlagen, kraftlos, erschöpft, Freunde vernachlässigt (bis heute nicht erholt davon), kaum noch raus gegangen und echt oft ans sterben gedacht habe.Ich hatte nie konkrete Pläne, aber war im nachhinein schon sehr des Lebens müde.
 
Kann ich sehr gut nachvollziehen, was du da beschreibst.
Meist kommt dann noch die Vernachlässigung der körperlichen Hygiene dazu. T-Shirt einmal pro Woche wechseln usw.
Meiner Meinung nach sollte man körperliche Ursachen für die Erschöpfung im Vorfeld ebenfalls mit einbeziehen und einen körperlichen Checkup mit Blutwerten, usw. ebenfalls prüfen.
Schilddrüsenüber- oder unterfunktion kann Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden haben.
Das gehört halt überprüft, dass es nicht körperliche Ursachen sind, die einen so kaputt machen und die Lebensfreude rauben.
Eine reine Medikamentgabe finde ich nicht so gut. Hab da eine Bekannte, die nahm auf Jahre nur ihre Tabletten, ohne die Ursachen anzugehen und irgendwann kann sowas dann schon Auswirkungen auf die inneren Organe haben. Jetzt merkt sie halt, dass es so nicht weitergeht und steht in der nächsten Krise wieder ganz unten.
Es ist auch keine Schande, wenn man mittels einer Therapie dann klärt und dann ein lebenswertes Leben leben kann.
Man hat ja schließlich nur das eine und warum dann nicht das Beste daraus machen.

Gruß Jim
 
@ pecky-sue


Es gibt einige Formen der Depressionen.
Doch seit wann wird ne Depression denn daran festgemacht, ob jemand Suizidgedanken hat?

Nicht ob, sondern was der Auslöser dafür ist.
Manche Menschen haben Haus, Ehepartner, Kind, schwimmen im Geld, haben einen tollen Job, einen Haufen ganz guter Freund und bringen sich dann aufgrund einer Depression um, also weil sie mit sich selbst nicht mehr klar kommen.

-Wenn der Selbstmord eine schwere Krankheit war verstehe ich das sie keinen Ausweg mehr sehen und die Schmerzen nicht mehr haben wollen.

-Wenn die Leute in ihrem Kopf ein chemisches Ungleichgewicht haben (warum auch immer), dann sollte man dieses mit Tabletten oder geeigneten Maßnahmen korrigieren, diese Leute haben aber keinen handfesten Grund sich umzubringen, es ist wirklich nur etwas im Kopf.

-Wenn Menschen wirkliche, greifbare Probleme haben und deshalb in so einen Zustand der Antriebslosigkeit und Blockiertheit geraten, dann muss man natürlich die Ursachen bekämpfen, also das dafür verantwortliche Problem beseitigen. In diesen Fällen reicht quasi ein Umzug oder ein Wechsel des Ehepartners (also eine Änderung des Umfeldes) oder eine Veränderung der Lebenssituation (Geld, Verlagerung von Aufgaben die man eher meistern kann).


Man muss diese drei Depressions-Gründe natürlich unterscheiden.

Selbst wenn sie jetzt noch die Idee hätte sich umzubringen, dann könnte sie es ändern indem sie von ihrem Elternhaus weg geht und/oder indem sie jemanden findet der sie in der Situation unterstützt und die Last abnimmt. Also was die Wohnung, Finanzen, andere Pflichten betrifft.

Sie kann auch in ihrem Elternhaus bleiben und dort ihre Arbeit schreiben, aber sie müsste sich gedanklich von diesem Zeug dort frei machen. Weiß nicht ob sie das so einfach hinbekommt, bei mir hat es nicht funktioniert, aber ich hatte dann auch eine Möglichkeit gefunden um umzuziehen. Ich hatte zwar Zeit gebraucht um dort alle her zurichten, aber da zu Hause gar nichts lief war es besser kurz etwas Zeit da rein zu stecken als ewig so weiter zu machen.
 
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