Hallo Nachtblume!
Ja, Günter schreibt wirklich gut und es hört sich alles so richtig an.
Nur leider - oder gott sei dank - ist es bei mir nicht so.
Man kann nicht unbedingt alles in der Kindheit suchen. Ich habe ein glückliche Kindheit genossen. Bin mit 3 Geschwistern aufgewachsen und meine Eltern haben uns allen vieren die Liebe und Aufmerksamkeit gegeben, die wir brauchten. Auch sonst ist mir nichts widerfahren, was irgendwie negative Auswirkungen auf mein Leben gehabt haben könnte. Ich habe lange für mich geforscht, habe viel an mir gearbeitet und in meiner Vergangenheit gesucht. Auch ich habe immer gedacht, irgendwas muß in meiner Kindheit fehl gelaufen sein, dass ich so bin wie ich bin ... Ist es aber nicht. Oder ich habe es noch nicht gefunden ...
Und um nochmal darauf einzugehen. Ja, ich bin ein Mensch, dem es sehr schwer fällt, wenn ihm Aufmerksamkeit entzogen wird. Aber in diesem Fall - mit diesem Mann - ist es was anderes. Vielleicht wäre es alles nicht ganz so extrem abgelaufen, wenn ich anders wäre ... aber das Kämpfen, das Hoffen, das Lieben ... es sind meine Gefühle.
Ihr habt alle Recht. Es ist nicht eher vorbei, als das ich den Schlußstrich ziehe! Und wenn ich soweit bin, dann tue ich es. Ich habe es schon so oft versucht. Weil ich ja auch weiß, dass es mir nicht gut tut. Das es mich kaputt macht ... bisher habe ich es nicht geschafft - aber irgendwann bin auch ich soweit!
Ich weiß es nicht! Ich nehme es mir immer vor und will es eigentlich auch, aber dann tue ich doch nicht den letzten Schritt ...
Aber irgendwie habe ich ein bisschen "bammel" davor. Weißt du, ich habe eine Therapeutin gehabt, die zu mir sagte "wenn sie nicht reden, warum sind sie dann hier?" und einen Therpeuten, der gegähnt hat und "heimlich" auf die Uhr geschaut hat, während ich ihm meine Geschichte erzählte.
Ich brauche jemanden, der mich zum reden bringt. Ich habe ein Problem damit über das ganze zu reden, denn ich denke immer, es ist so ein Mini-Problem, so unwichtig ... Ich weiß, dass das nicht stimmt, denn für mich ist es eine großes Problem ... aber das ist so eine blöde Kopfsache!
Liebe Grüße, Jule
Ja, Günter schreibt wirklich gut und es hört sich alles so richtig an.
Nur leider - oder gott sei dank - ist es bei mir nicht so.
1.Ich finde auch Günther´s Aussagen zu "theoretisch" und zu "pädagogisch"- dennoch steckt in seinen Äußerungen viel, viel Wahrheit - so sehe ich es zumindestens auch! Dieses nach "Aufmerksamkeit heischen" hat eben auch bei mir exakt die von ihm erwähnten Wurzeln!!! Mein Vater verstand es mich irgendwie ganz subtil niederzumachen, ODER- eben auch recht direkt......
Man kann nicht unbedingt alles in der Kindheit suchen. Ich habe ein glückliche Kindheit genossen. Bin mit 3 Geschwistern aufgewachsen und meine Eltern haben uns allen vieren die Liebe und Aufmerksamkeit gegeben, die wir brauchten. Auch sonst ist mir nichts widerfahren, was irgendwie negative Auswirkungen auf mein Leben gehabt haben könnte. Ich habe lange für mich geforscht, habe viel an mir gearbeitet und in meiner Vergangenheit gesucht. Auch ich habe immer gedacht, irgendwas muß in meiner Kindheit fehl gelaufen sein, dass ich so bin wie ich bin ... Ist es aber nicht. Oder ich habe es noch nicht gefunden ...
Und um nochmal darauf einzugehen. Ja, ich bin ein Mensch, dem es sehr schwer fällt, wenn ihm Aufmerksamkeit entzogen wird. Aber in diesem Fall - mit diesem Mann - ist es was anderes. Vielleicht wäre es alles nicht ganz so extrem abgelaufen, wenn ich anders wäre ... aber das Kämpfen, das Hoffen, das Lieben ... es sind meine Gefühle.
2.Bijoucat hat zwar Recht, dass es nicht eher "vorbei" ist, bevor man sich emotional entfernt hat - und da ist Jule noch nicht!- aber gesund ist dieser Kampf sicher nicht. "Man" muß da durch - "kann nicht aufhören- zu hoffen, zu kämpfen- bevor man SELBER SOWEIT ist, so "schrecklich" es alles ist.Ende ungewiss....... Ich finde Jule´s Leiden mittlerweile auch viel zu krass...........
Ihr habt alle Recht. Es ist nicht eher vorbei, als das ich den Schlußstrich ziehe! Und wenn ich soweit bin, dann tue ich es. Ich habe es schon so oft versucht. Weil ich ja auch weiß, dass es mir nicht gut tut. Das es mich kaputt macht ... bisher habe ich es nicht geschafft - aber irgendwann bin auch ich soweit!
und ich frage mich allerdings auch : Jule, warum kümmerst du dich nicht umfassender um vernünftige psyologisch/psychotherapeutische Unterstützung??? Und ich rate dir nochmals an, bei deiner Persönlichkeitsstruktur, bzw. das was hier erkennbar wird: Such dir eine WEIBLICHE Therapeutin.
Ich weiß es nicht! Ich nehme es mir immer vor und will es eigentlich auch, aber dann tue ich doch nicht den letzten Schritt ...
Aber irgendwie habe ich ein bisschen "bammel" davor. Weißt du, ich habe eine Therapeutin gehabt, die zu mir sagte "wenn sie nicht reden, warum sind sie dann hier?" und einen Therpeuten, der gegähnt hat und "heimlich" auf die Uhr geschaut hat, während ich ihm meine Geschichte erzählte.
Ich brauche jemanden, der mich zum reden bringt. Ich habe ein Problem damit über das ganze zu reden, denn ich denke immer, es ist so ein Mini-Problem, so unwichtig ... Ich weiß, dass das nicht stimmt, denn für mich ist es eine großes Problem ... aber das ist so eine blöde Kopfsache!
Liebe Grüße, Jule
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