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Ich kann nicht aufhören, an ihr festzuhalten.

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Immerwennwirunssehen

Gast
Warum kommt das jetzt plötzlich? Wenn mich mein Partner schlägt, ist Ende!
Das war nicht plötzlich. Sie hat meine Fehltritte nicht verkraftet und ist unter Alkohol häufiger handgreiflich geworden. Es fing alles mit Schubsen und anschreien an und ist mit schlägen ins Gesicht geendet. Alles habe ich Still ertragen, ich habe gerade gestanden und sie sich austoben lassen... Ich fühlte mich in dem Moment einfach sowas von scheiße, weil ich ihr sowas angetan hatte, irgendwie fühlte es sich auch so an, als hätte ich das verdient.

Ich glaube auch das es eine Fantasie mit ihr ist, dennoch lässt mich der Gedanke nicht los. Ich weiß, dass wenn wir heute zusammentreffen würden und beide wahrscheinlich nicht wiedererkennen würden. Wir haben uns weiterentwickelt, sind nicht mehr die gleichen wie damals.

Trotzdem fällt es mir schwer daran zu glauben, dass ich irgendwann mal ähnlich starke Gefühle für jemand neuen entwickeln kann... die Beziehung zu Maria ist vor 5,5 Jahren geendet, erst dachte ich Zeit würde mir helfen, mittlerweile glaube ich da überhaupt nicht mehr dran...
 

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Immerwennwirunssehen

Gast
@Berdine:

Schwierig, wenn ich nicht alles aufgeben will was ich erreicht habe...

@Weltkind

Wow... Danke. Du findest klare Worte... Das öffnet mir gerade ein wenig die Augen...

Ich möchte nur klarstellen, dass ich mich lediglich flüchte. Wenn ich von Flucht in Alkohol spreche rede ich von exzessivem Konsum am Samstag z.B., also ich gehe feiern und kenne hier meine Grenze nicht, bzw akzeptiere diese nicht. Ähnlich verhält es sich mit den Drogen, in den Kreisen in denen ich verkehrt habe, haben viele Leute "es im Sommer schneien lassen" - mein Konsum beschränkte sich hier aber auch auf den Abend, an dem ich dann feiern war. Ich glaube nicht, dass ich eine Sucht entwickelt habe, ich glaube das ich kurz davor stehe.

Du hast Recht... Ich bin total unsicher, lehne mich selten auf und habe auch wahnsinnig Angst davor... Genau diese Alphatiere in meinem Leben, (mein leiblicher Vater, danach mein Stiefvater) die mich permanent unterdrückt und auch physisch angegangen haben, haben meiner Meinung nach dafür gesorgt das ich eher zurückziehe als in die Offensive zu gehen...
 

Berdine

Aktives Mitglied
Zufrieden bist du definitiv nicht. Du bist sehr beeinflussbar, aber niemand hat dich gezwungen, Alkohol und Drogen zu konsumieren.

Status ist dir sehr wichtig, da haust du auch im Monat jede Menge Geld raus. O.k. wenn du das hast.

Was dir fehlt, ist das zwischenmenschliche: echte Freunde, Liebe. Das wünschst du dir, kannst du aber nicht erzwingen.

Ich glaube nicht, dass du auf Dauer dem Job gewachsen bist, du bist alkoholabhängig, das musst du dir eingestehen. Du brauchst Hilfe!
 
I

Immerwennwirunssehen

Gast
Ich glaube nicht, dass ich hier wie gesagt eine Sucht entwickelt habe. Für mich sind süchtige Leute, die ohne nicht können. Ich kann ohne, ich habe ruhige und exzessive Abende. Wenn ich im Monat an 2-3 Wochenenden auf Tour war, habe ich halt einfach übertrieben, was ich als "flucht" beschrieben habe und ihr als Sucht gedeutet habt.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Bitteschön; ich wünsche Dir sehr, dass Du die Kurve kriegst.


rede ich von exzessivem Konsum am Samstag z.B., also ich gehe feiern und kenne hier meine Grenze nicht, bzw akzeptiere diese nicht. Ähnlich verhält es sich mit den Drogen,
Ich glaube nicht, dass ich eine Sucht entwickelt habe, ich glaube das ich kurz davor stehe
Wenn sich das "nur" auf das Wochenende beschränkt, bist Du gefährdet.
Deine Einschätzung teile ich da.


Was gedenkst Du nun zu tun?
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Ich glaube nicht, dass ich hier wie gesagt eine Sucht entwickelt habe. Für mich sind süchtige Leute, die ohne nicht können. Ich kann ohne, ich habe ruhige und exzessive Abende. Wenn ich im Monat an 2-3 Wochenenden auf Tour war, habe ich halt einfach übertrieben, was ich als "flucht" beschrieben habe und ihr als Sucht gedeutet habt.
Ganz so einfach ist es nicht, es gibt viele Alkoholiker, die über längere Zeit nichts trinken.

 
I

Immerwennwirunssehen

Gast
Mir hat es wahnsinnig gut getan einfach alles "runterzuschreiben".

Ich weiß es tatsächlich nicht genau. Wichtig war mich von den Blendern loszustoßen. Ich sondiere aktuell die Leute aus, die mich ausgenutzt haben. Zwischen den ganzen Idioten waren 2-3 Jungs, die mich länger begleiten, zu denen werde ich jetzt Kontakt aufnehmen und die Situation offen schildern, ich gehe stark davon aus das die Jungs mich da freundschaftlich mit offenen Ohren unterstützen.

Zeitgleich höre ich mich um, ich möchte mich beruflich verändern. Ich bin gespannt, was einen erwartet, wenn man sich dem Arbeitsmarkt gänzlich öffnet - mal schauen :).

Was Maria betrifft... die Aussage es bräuchte einfach Zeit empfinde ich als Quatsch in diesem Fall. Ich glaube ich muss mir selber verzeihen, darf sie nicht weiter so vergöttern wie ich es aktuell tue und muss akzeptieren, was damals war wird niemals wieder sein.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
"
Cheffe war auch der Grund, warum ich angefangen habe Drogen zu nehmen... Er hat mich mehr oder weniger dazu genötigt."


Ein...merkwürdiger Satz. Er steht symptomatisch für einen Mechanismus, der sich wie folgt beschreiben lässt: Alles, was in deinem Leben nicht in Ordnung ist, sind ANDERE Schuld. Alles, was erfolgreich läuft, ist DEIN Verdienst.
So kommst du nicht weiter.
Wenn du eine Frau liebst, gehst du nicht permanent fremd. Punkt.
Du verehrst diese Frau auf absurde Weise.
Im gegensatz zu deinen Freunden denke ich nicht, dass TOP1 auf deiner To-do-Liste eine neue Freundin sein sollte. Dafür bist du noch zu unklar und auch unaufrichtig mit dir.
Lerne, Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen. Lerne, dich deinem Umgang mit Drogen und Alkohol ehrlich zu stellen. Es bringt dir nichts, dir die neuralgischen Punkte schönzureden.
 

Berdine

Aktives Mitglied
Ganz ehrlich bist du nicht, dann würdest du sehen, dass du ein Alkohol Problem hast.

Der Job macht dich auf Dauer fertig.

Beziehung und Maria ist glaube ich nicht dein Hauptproblem. Da würde ich zu Abstand raten.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
So wie ich das verstanden habe, wirst du zum einen von deinem Luxus und Berufsleben erdrückt. Hinzu kommt dass nicht vorhandene Privatleben, was auch noch vom Beruf in Anspruch genommen wirf. Das musst du erstmal runterschrauben. Den Coupe, den du hast, den würde ich im Autohaus gegen einen praktischeres Auto, wo du bequem drin sitzt, tauschen. Ich kann dir den Opel Astra mit Ergonomie sitzen wärmstens ans Herz legen. Der kostet nicht mal die Hälfte, ist aber eine fahrende Couch. Kontakte mit Arbeitskollegen würde ich vielleicht erstmal an deiner Stelle runterschrauben, auch wenn es schwer fällt, da es, so wie es aussieht, du erstmal Zeit für dich ganz alleine brauchst. Ist persöhnlich wenn das nicht gut, mit Arbeitskollegen so verbündet zu sein, da du der Boss bist, flädiert dir natürlich jeder und sucht seine Vorteile. ihr schaukelt euch alle gegenseitig hoch und anschließend kommt es zu den Exzessen mit A und D. Ich persönlich finde diese Situation höchst brisant. Davon solltest du Abstand nehmen.

Diese Kinderliebe/ Sandkastenliebe, Freundschaft zu Maria ist eine schwierige Sache. Das verfolgt dich für den Rest deines Lebens, da man die Vergangenheit, die schönen Erinnerungen, nicht abschütteln kann. Du musst einfach respektieren, dass Maria dich nicht in ihr Leben lassen wird, wenngleich sie hin und wieder den Kontakt zu dir sucht. Es ist einfach eine Freundschaft, Bekanntschaft draus geworden. Du musst wissen, ob es für dich wichtig ist oder ob es dir schadet. Trifft letzteres zu, wäre es vielleicht besser, den Kontakt abzubrechen, um abschließen und vergessen zu können. So habe ich das mit meinem Vater gemacht, der mich nie geliebt hat, aber letztlich verfolgt mich das über seinen Tod hinaus, dass ich manchmal ziemlich down bin.
 
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