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Green Arrow
Gast
Liebe Tränenarm,
Mir geht echt das Danken hier allmählich aus...
Ich weiß nicht, wieso entsteht so ein ungeheurer Hass auf meine körperlichen Grenzen wegen diesem einen Satz?
Das ist das nächste was ich euch noch Schulde.
Eine Einweisung in einer Klinik, nein das hat auch nichts gebracht.
Warum?
Weil sie eh schon dort war!
Sie nahm sich in einer Klinik das Leben.
Sie ist ein Mensch, der sein ganzes Leben sich dannach gesehnt hat.....zu lieben.
Ihr, in Deutschland, ihr habt soooo ein gutes Sozialsystem.
Sie hätte JEDE Hilfe, JEDER Art bekommen können.
ABER, was sie wirklich wollte war es geliebt zu werden.
In ihrem Leid, diese Liebe zu spüren.
Eine echte, wahre Liebe konnte ich ihr nicht geben.
Aber für sie reichte schon die Freundschaftliche Zuneigung, die Menschliche Zuneigung aus.
Ihr könnt mir wiedersprechen, wiedersagen zu dem was ich sagen werde:
Es gibt nichts schlimmers, nichts was die Seele so sehr verletzt wie......Liebesentzug!
In den ganzen Jahren ihres Lebens, ihre Leids, wurde sie NIE geliebt.
In eine Klinik zu gehen, ohne die Menschen dabei zu haben die man liebt, als Unterstützung, als Begleitung funktioniert nicht, zumindest nicht für sie.
Das einzige, was einem dauerhaft in dem Leid hilft - neben der Klink und prof. Hilfe - ist die Liebe, den sie ist persöhnlich und nicht Fremd.
Sie hatte niemanden mehr der sie liebte.
Ein anderer User hier hatte auch eine tiefe Menschliche Verbindung zu ihr.
Ihr könnt einem Ausreden so oft ihr wollt, mit versuchen in die Klinik, mit Therapeuten zu reden.
Aber ein großer Teil des "Sinn des Lebens" ist die Liebe.
Die einzige Liebe die sie kannte, war auf der anderen Seite...ihr Bruder.
KEINER will seinem Leid, seinem Schicksaal, seinen Problem, alleine, ohne die Liebe der Menschen in seinem Herzen ausgeliefert sein.
Es tut mir leid, leid, dass ich nicht mehr in der Lage war, als Mensch, als Freund sie alleine gelassen zu haben und diese eine - auch wenn NUR Freundschaftlich einfache - Zuneigung nicht mehr gegeben zu haben :wein:
Sie hat mir Dinge erzählt, nur mir.
Ich weiß nicht, ob sie mir je vergeben kann.
Auch wenn ich "nur" Freund und Beistand war, für sie war es hilfreichrer von mir und euch als von fremden Ärtzten behandlet zu werden.
Ich weiß nicht, warum sie in MIR einen netten Menschen gesehen hat.
Ich konnte kaum glaueben wie viel Selbstverachtung in meinem letzten Thread im Wunchraum in mir drin steckt, wie ich mich selbst sehe.
Es muss NIEMANDEM leid tun, es war meine Entscheidung es mit ihr zu versuchen.
Weil sie ein Mensch war, dessen innerer Wert ich erkannt habe.
Ich lasse sie nicht im Stich ohne alles zu versuchen.
Meine Schutzinstinkte haben geschrien, aber ich konnte es nicht...
NUR ICH ALLEINE zahle die Konsequenzen für diese Entscheidung.
Aber ich konnte unmöglich vorher wissen wohin das ganze enden würde auch mit Hilfe von uns allen.
Ich weine außerhalb des Hauses.
Ich kann das nicht vor anderen, es fällt mir sehr schwer und immer wieder kommt das Gefühl, dass sich das nicht gehört.
Aber ich erlaube es mir, auch wenn das schwer ist...
Tränenarm, DANKE dafür.
Auch für Deinen langen Beitrag, Deine Zeit, trotz eigener Probleme!
Green Arrow
Mir geht echt das Danken hier allmählich aus...
es tut mir in der Seele weh, wie Du Dich selbst marterst/quälst.
Ich weiß nicht, wieso entsteht so ein ungeheurer Hass auf meine körperlichen Grenzen wegen diesem einen Satz?
Wenn jemand mit den Gedanken an Freitod beschäftigt ist, kann man demjenigen, nur bis zu einem bestimmten Punkt beistehen, ihn/sie davon abhalten. Wenn der Entschluß einmal richtig gefasst ist, dann hilft nur noch die Einweisung in eine Klinik, nichts anderes.
Das ist das nächste was ich euch noch Schulde.
Eine Einweisung in einer Klinik, nein das hat auch nichts gebracht.
Warum?
Weil sie eh schon dort war!
Sie nahm sich in einer Klinik das Leben.
Sie ist ein Mensch, der sein ganzes Leben sich dannach gesehnt hat.....zu lieben.
Ihr, in Deutschland, ihr habt soooo ein gutes Sozialsystem.
Sie hätte JEDE Hilfe, JEDER Art bekommen können.
ABER, was sie wirklich wollte war es geliebt zu werden.
In ihrem Leid, diese Liebe zu spüren.
Eine echte, wahre Liebe konnte ich ihr nicht geben.
Aber für sie reichte schon die Freundschaftliche Zuneigung, die Menschliche Zuneigung aus.
Ihr könnt mir wiedersprechen, wiedersagen zu dem was ich sagen werde:
Es gibt nichts schlimmers, nichts was die Seele so sehr verletzt wie......Liebesentzug!
In den ganzen Jahren ihres Lebens, ihre Leids, wurde sie NIE geliebt.
In eine Klinik zu gehen, ohne die Menschen dabei zu haben die man liebt, als Unterstützung, als Begleitung funktioniert nicht, zumindest nicht für sie.
Das einzige, was einem dauerhaft in dem Leid hilft - neben der Klink und prof. Hilfe - ist die Liebe, den sie ist persöhnlich und nicht Fremd.
Sie hatte niemanden mehr der sie liebte.
Ein anderer User hier hatte auch eine tiefe Menschliche Verbindung zu ihr.
Ihr könnt einem Ausreden so oft ihr wollt, mit versuchen in die Klinik, mit Therapeuten zu reden.
Aber ein großer Teil des "Sinn des Lebens" ist die Liebe.
Die einzige Liebe die sie kannte, war auf der anderen Seite...ihr Bruder.
KEINER will seinem Leid, seinem Schicksaal, seinen Problem, alleine, ohne die Liebe der Menschen in seinem Herzen ausgeliefert sein.
Es tut mir leid, leid, dass ich nicht mehr in der Lage war, als Mensch, als Freund sie alleine gelassen zu haben und diese eine - auch wenn NUR Freundschaftlich einfache - Zuneigung nicht mehr gegeben zu haben :wein:
Sie hat mir Dinge erzählt, nur mir.
Ich weiß nicht, ob sie mir je vergeben kann.
Auch wenn ich "nur" Freund und Beistand war, für sie war es hilfreichrer von mir und euch als von fremden Ärtzten behandlet zu werden.
Ich weiß nicht, warum sie in MIR einen netten Menschen gesehen hat.
Ich konnte kaum glaueben wie viel Selbstverachtung in meinem letzten Thread im Wunchraum in mir drin steckt, wie ich mich selbst sehe.
Es tut mir so Leid für Dich, das Du Dich dadurch so quälst
Es muss NIEMANDEM leid tun, es war meine Entscheidung es mit ihr zu versuchen.
Weil sie ein Mensch war, dessen innerer Wert ich erkannt habe.
Ich lasse sie nicht im Stich ohne alles zu versuchen.
Meine Schutzinstinkte haben geschrien, aber ich konnte es nicht...
NUR ICH ALLEINE zahle die Konsequenzen für diese Entscheidung.
Aber ich konnte unmöglich vorher wissen wohin das ganze enden würde auch mit Hilfe von uns allen.
Und wegen der Trauer und dem nicht weinen können/wollen usw., auch hier solltest Du Dir erlauben zu weinen. Wenn Du es nicht vor anderen machen möchtest, dann doch wenigstens, wenn Du alleine zu Hause bist.
Ich weine außerhalb des Hauses.
Ich kann das nicht vor anderen, es fällt mir sehr schwer und immer wieder kommt das Gefühl, dass sich das nicht gehört.
Aber ich erlaube es mir, auch wenn das schwer ist...
Tränenarm, DANKE dafür.
Auch für Deinen langen Beitrag, Deine Zeit, trotz eigener Probleme!
Green Arrow
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