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Ich kann meine Trauer schwer zulassen

  • Starter*in Starter*in Green Arrow
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Hallo Green Arrow, du hast geschrieben: "Green Arrow......DU bist mein Halt."
Ja sie hat es zu dir gesagt und sie hat es so gemeint. Doch du konntest nicht mehr.
Ich selbst, brauchte wie sie andere um leben zu können. Gerade kurz vor meiner stationären Therapie, wie oft habe ich gesagt “Ich verspreche euch, auf mich aufzupassen“ ich konnte es nur wenigen Menschen versprechen. Meine ambulante Therapeutin, wollte, dass ich einen Vertrag unterschreibe. Ich sagte nur: „Der würde nichts nützen, Verträge kann man brechen.“ Nur dieses Versprechen hat mich gehalten, aus Angst diese Menschen, die mir sehr geholfen hatten, würden sich, wie du es jetzt tust Vorwürfe machen, dass sie was falsches taten, als sie begannen mir zu helfen. Trotz dessen, gab es einen Augenblick, da ich es nicht schaffte, ich hatte Glück, nur das Auto hatte einen Totalschaden, da ich im letzten Augenblick merkte was ich tat und somit das schlimmste hab verhindern können. Damit will ich nur sagen es hätte auch trotz all deiner weiteren Anstrengungen, bis du selbst nicht mehr hättest aufstehen können, dazu kommen können. In eine Therapie war ich nur gegangen, weil diese Menschen mir versuchten zu helfen und es nicht mehr konnten, doch auch sie hätten es nicht verhindern können, obwohl sie mir sehr wichtig sind und ich durch ihnen erst zu der Erkenntnis gekommen bin, auch ich bin ein Mensch. Ich hatte das Glück wenige Tage später meine stationäre Therapie antreten zu dürfen und dort viele nette Menschen um mich hatte, einige wenige von ihnen sind zu Freunden geworden. Freunde über eine weite Entfernung, aber ich weiß, wenigstens im Augenblick, es gibt sie.
Ich möchte nun aber gleich noch etwas anhängen. Ich hatte vor vielen Jahren eine ehemalige Klassenkameradin wieder getroffen, mit der ich mich den ganzen Abend unterhalten hatte, es war eine von den wenigen Mädchen mit der ich mich in der Schulzeit mal ein paar mal getroffen und etwas gemeinsam unternommen hatte, vor allem mal zusammen gelernt, also keine Freundschaft in dem Sinne, aber die hatte ich da auch nicht. Also nun zurück, diese inzwischen junge Frau mit zwei Kindern traf ich wieder, und erst viel später viel mir die Bedeutung eines Satzes, den sie diesen Abend öfters wiederholt hatte auf. Der Satz lautete: „Ich würde meine Kinder niemals verlassen und alleine zurücklassen “ Obwohl sie ihn diesen Abend mehrmals wiederholte und wir darüber etwas sprachen war mir der Hilferuf entgangen. Auch in der Schulzeit gab es eine Aussage, deren Bedeutung ich erst nach ihrem Tod verstand. Ich wollte sie eigentlich mal treffen, sie besuchen, da sie eigentlich nicht weit weg wohnte, es ist nicht mehr dazu gekommen. Sie hat es vorgezogen einen Tod zu wählen, an den ich heute noch mit erschrecken denke. Doch war dieser Tod für mich ein Mosaiksteinchen für meinen weiteren Weg, ich verstand und es arbeitete in mir, doch fand ich einen besseren Weg. Ich hatte es zu spät erkannt, doch wenn die Kinder keinen Halt mehr gaben, wer sollte es dann noch schaffen außer ihr selbst?

Pass gut auf dich auf. Außerdem wünsche ich dir auf jeden Fall viel Mut und viel Kraft, den richtigen Weg zu gehen und Fürsorge für dich zu haben. Du hattest sie auf ihren Weg so gut du konntest begleitet das ist sehr viel und eine große Leistung.
Manchmal kann keiner mehr helfen, selbst wenn der Wunsch da ist es zu tun.
Ich wünsche dir eine Zeit des Friedens. Achte gut auf dich und nimm dir die Zeit zum trauern. Wenn ich es ganz extrem spüre, wenn ich eigentlich arbeiten soll, verspreche ich mir die Zeit später zu nehmen, manchmal klappt es.
Lg
Mittendurch
 
Hallo Frank, du hast geschrieben, "Die Zeit heilt alle Wunden", ich kann da nur widersprechen. Es scheint so, aber sie heilt nicht von allein, deshalb finde ich es auch gut, diese Auseinandersetzung. Die idee mit dem Brief schreiben, das ist gut. Durch das Schreiben ist esauch gut zu sehen wo man steht. Ich hatte gerade zwei Briefe an zwei Personen geschrieben, die seit meiner Kindheit fort sind. Ich konnte dabei sehr gut erkennen, die eine Person ist fort. Auf die Rückkehr der zweiten Person, warte ich noch heute.Seitdem sie weggegangen ist, vielleicht auch inzwischen verstorben, ich weiß es nicht, sind Jahrzehnte vergangen und vom Kopf her weiß ich, sie wird nicht wiederkommen. Ich hatte mich aber noch nie von ihr verabschiedet. Ich empfinde seit ein paar Tagen tiefe Trauer, wenn ich an sie denke. In dem Brief, ist die Hoffnung noch zu sehen. Es ist doch sehr wichtig, diese Trauer eines Verlustes zuzulassen und vielleicht auch bewusst wahrzunehmen. Es verändert die Einstellung.
LG
Mittendurch
 
Es wäre falsch zuzusehen wenn jemand fällt und fällt,wenn es einem selber nicht so gut geht
würde man sich vielleicht doch auch freuen wenn man Hilfe bekommen würde.
Genau, ich empfinde es aber für richtig ihm doch zusagen was schief gelaufen ist. Und das liegt doch auf der Hand, meinst du nicht?
Es betrifft ihn keine Schuld, und das er nicht soweit hätte gehen müssen weiß er, aber er tat es trotzdem, und deswegen meine Vorschläge.


Die Zeit heilt keine Wunden,man gewöhnt sich nur dran.
Wenn du dich irgendwo verletzt und blutest, dann tut das auch weh. Wenn aber dein Körper diese Verletzung regeneriert, dann ist deine Wunde geheilt, vielleicht bleiben noch Narben über, die mit der zeit noch entschwinden, aber sie ist im großen und ganzen geheilt und das braucht eben Zeit. Genau das selbe gilt hier🙂

Menschen als eine Nebenbeschäftigung sehen ?

Ich glaube nicht das Du ihn verstehst.

Er sieht Menschen als Wertvoll an und sieht in ihnen keine Nebenbeschäftigung!
Daher war er auch immer für sie da.
So war das nicht gemeint. Ich finde es aber sehr Falsch andere Menschen im Mittelpunkt seines Lebens zu stellen, wo man doch selbst erst aufbauen muss und ein Leben auf die Reihe kriegen muss. Er studiert ja aber noch, und deshalb ja, soll er das lieber nebenbei machen und seine Aufmerksamkeit auf sein Leben richten und Wochenends wenn sich Zeit ergibt noch für seine "virtuellen" Freunde da sein.
Das ist doch ganz ok oder findest du nicht?

Ich würde mich auch nicht zuerst um die Frau meines Freundes kümmern wenn ihr was passieren würde, sondern erst um meine. Und genau das lässt sich auch hier zeigen.

Lieber GA, ich versuche nur dir zu vermitteln, dass es ganz ok war was du gmacht hast. Die Entscheidung lag aber aufgrund alles was passiert ist bei ihr.
Mir ist es wichtig, dass du dich nicht davon auffressen lasst, denn wie schon gesagt, sie hat falsch gehandelt und nicht du, also versuche das auch so zu verarbeiten.

Alles gute!

Es ist doch sehr wichtig, diese Trauer eines Verlustes zuzulassen und vielleicht auch bewusst wahrzunehmen. Es verändert die Einstellung.

Das ist sehr wohl richtig. Und wir wissen doch alle, dass jeder den Schmerz anders verarbeitet als der andere. Man muss einfach nur herausfinden was für den jenigen halt am besten funktioniert.
Es tut mir auch leid für deine Trauer, aber was GA einfach nicht vetsteht ist, dass er die Gefühle sprechen lasst.
Das wird ihn daher auch immer verfolgen. Ich denke die Idee mit dem Brief trifft auf deinen Fall super zu, aber nicht auf GA. Was soll das bringen ihr einen Brief zu verschicken? Auf welche Adresse soll er den hinsenden?
Die Idee einen Ballon steigen zu lassen finde ich besser. Sich nocheinmal zu verabschieden. Und nachdem der Ballon aufgestiegen ist ein Schlusswort und von vorne Anfangen. Das hilft mit Sicherheit den Schmerz zu überwinden. Natürlich wird man nie ganz darüber hinweg sein, und ja die Zeit heilt alle Wunden lieber Mittendurch, sie hinterlässt jedoch narben, und das sind die Erinnerungen. Die Narben kann man auch genau so gut wieder öffnen, dann schemerzt es wieder...
 
Ich denke die Idee mit dem Brief trifft auf deinen Fall super zu, aber nicht auf GA. Was soll das bringen ihr einen Brief zu verschicken? Auf welche Adresse soll er den hinsenden?
Die Idee einen Ballon steigen zu lassen finde ich besser. Sich nocheinmal zu verabschieden. Und nachdem der Ballon aufgestiegen ist ein Schlusswort und von vorne Anfangen. Das hilft mit Sicherheit den Schmerz zu überwinden. Natürlich wird man nie ganz darüber hinweg sein, und ja die Zeit heilt alle Wunden lieber Mittendurch, sie hinterlässt jedoch narben, und das sind die Erinnerungen. Die Narben kann man auch genau so gut wieder öffnen, dann schemerzt es wieder...

Er soll den Brief doch in erster Linie schreiben und nicht abschicken. Es geht doch nicht ums Schicken, sondern darum, Gedanken zu bündeln und loszulassen, um ein ewiges Gedankenkarussell anzuhalten. Ballon kann man dann immer noch, wenn Grundlegendes für sich selbst geklärt ist.

Zeit heilt nicht alle Wunden. Bei MRSA in der Wunde hilft Zeit auch nur nichts. Und bei seelischen Wunden trifft das nach meiner Erfahrung auch nur nicht zu. Und was bei GA die Sache MOMENTAN aussichtslos macht, er WILL noch gar nicht, dass diese Wunde sich schließt. Er bohrt noch selbst drin rum und das hat seinen Grund in ihm selbst und ich denke, an diesem muss zuerst gearbeitet werden. Es passt schon, dass er sich auf der einen Seite nicht vorstellen kann, warum sie ihn so nett fand und andererseits sich selbst die ganze Verantwortung auflädt.

Green Arrow, ja, meiner Meinung nach hast Du durchaus Recht, wenn Du sagst, keine Klinik der Welt kann ihr das geben, was sie am meisten gebraucht hätte, nämlich Menschen, die zu ihr gehören, die sie lieben. Ich erlebe zur Zeit dasselbe. Leute stehen da und sagen, geh doch in die Klinik, die helfen dir - dabei war ich gerade erst und da hat nichts geholfen - und keiner will begreifen, dass eine Klinik nichts an meinem Leben ändert. Sie liefert mir keine Menschen, keine Freunde, keine Liebe. Sie will mich mit Medis zustopfen mit denen es mir noch schlechter geht, der Stress in der Klinik ist so heftig, dass mein Körper verrückt spielt ohne Ende, was also soll das bringen. Kann eine Klinik Lebenswillen produzieren, Einsamkeit verhindern? Maximal für die Zeit, wo man dort ist, wenn es nicht gerade ohnehin überfordert.

Sie hat ihren Weg gewählt und das mit Sicherheit unabhängig von Dir. Du hättest das nicht auf ewig auffangen, aufhalten können. Ein Mensch, der keine angstfreie Zukunft mehr sieht, der keine Hoffnung mehr hat, der findet seinen Weg dahin, wo er hin will. Sie hat sich an Dir festgeklammert, sie hat Dich aus Hilflosigkeit fast erpresst. Sie hat nicht mehr an Dich gedacht, was es mir Dir machen wird. Sie hat ihren Weg gewählt, ohne Dich zu fragen. Du hattest auch Dein Recht auf Deinen Weg, nämlich einzugestehen, dass Du mit Deiner Kraft am Ende bist. Letzten Endes hättet Ihr Euch beide zu hilflosen Helfern gemacht. Warst Du noch Helfer? Was hättest Du tun können für sie in ihrer Angst vor ihrem Leben? Du hättest sie nicht gesund machen können. Lass mehr Deinen Kopf zu! Lass zu, dass andere Menschen Dich mögen, denn Du bist das wert, so wie ich Dich hier im Forum kennenlernen durfte. Es gibt nicht so viele in Deinem Alter, die so sind, so einfühlsam, sich kümmernd und sich selbst doch eher hinten anstellend.

Nimm es an, Du wirst gemocht! Und zieh Dir nicht die Verantwortung für etwas an, was Du nicht zu verantworten hast. Zerstör nun nicht noch Dein eigenes Leben, nur weil Du aus falschen Gründen Dich irgendwie selbst bestrafen willst.

Liebe Grüße, kia
 
Es tut mir auch leid für deine Trauer, aber was GA einfach nicht vetsteht ist, dass er die Gefühle sprechen lasst.
Das wird ihn daher auch immer verfolgen. Ich denke die Idee mit dem Brief trifft auf deinen Fall super zu, aber nicht auf GA. Was soll das bringen ihr einen Brief zu verschicken? Auf welche Adresse soll er den hinsenden?
Die Idee einen Ballon steigen zu lassen finde ich besser. Sich nocheinmal zu verabschieden. Und nachdem der Ballon aufgestiegen ist ein Schlusswort und von vorne Anfangen. Das hilft mit Sicherheit den Schmerz zu überwinden. Natürlich wird man nie ganz darüber hinweg sein, und ja die Zeit heilt alle Wunden lieber Mittendurch, sie hinterlässt jedoch narben, und das sind die Erinnerungen. Die Narben kann man auch genau so gut wieder öffnen, dann schemerzt es wieder...
Hallo Frank,
Die Briefe die ich schrieb, drückten nur meine Gefühle aus, ich kann diese auch niemanden schicken. Mir ging es wie in mehren Beiträgen angeregt , um eine Möglichkeit sich auszudrücken, um zu sehen wo man selber steht und dann nach und nach loszulassen, wie du es mit dem Ballon vorschlägst. Ja jeder muss für sich seinen Weg finden. Trotzdem halfen mir Briefe, die die Empfänger niemals mehr erhalten konnten, auch über deren Tod hinaus. So wird es für einen Abschied für immer sicher noch viele andere Möglichkeiten geben und auch um damit fertig zu werden, ich hätte anders handeln müssen. Es war nur eine Möglichkeit von vielen Möglichkeiten.
Über das Heilen von Wunden, können wir ein anderes mal unsere Meinung austauschen, da dies glaube ich nicht das Thema an dieser Stelle ist, und so hoffe ich nur deine gut versorgen, damit sie gut ausheilen und nur kleine Narben hinterlassen.
LG
Mittendurch
 
Versuche Dir vorzustellen wie es ihr jetzt gehen würde bei ihrem Bruder.

Und rufe es Dir immer wieder in Erinnerung.

Das kann Dir helfen und gebe ihr dann gute Wünsche mit.

Dann hilft es umso mehr.

Gruss
Serafina
 
Hallo Green Arrow

Ja du hattest ein recht es zu erfahren,stimmt.
Dies war auch der Grund der mich dazu bewogen hat es dir mitzuteilen.
Ich dachte wenn du es irgendwann einmal durch Zufall erfährst würde es dich um einiges härter treffen.
Aber wie sagt man es jemandem?

Meine Freundin starb ohne das ich bei ihr war und ich hatte es ihr versprochen.
Daran und an den Vorwürfen die ich mir machte hatte ich lange zu tragen,ja bis heute.
Aber ich weiß auch das ihr Leiden ein ende hatte und auch deiner Freundin leiden hatten mit ihremTod ein Ende.
Für sie beide war es wohl eine Erlösung,eine Befreiung.

Unser sterben beginnt in der Sekunde unserer Geburt,wir altern,der Tod selber ist nur das fanal dieses Prozesses.
Wir alle die wir hier schreiben,wir teilen unseren Mitlesern unser Leben mit lassen sie Anteil haben,an unseren Sorgen und Nöten.
An Ende aber werden wir alle sterben,der eine früher und andere werden sehr alt.

Sie hätte nicht gewollt das du so leidest,das du an ihrem Tod zerbrichst,auch Carina,Dalibor und die anderen hätten es nicht gewollt das ich zerbreche.
Gebe ihr einen Platz in deinen Herzen und erinnere dich an die gespräche mit ihr,halte sie so in Erinnerung wie sie war.
Wenn wir aufhöhren zu trauern heißt das nicht das wir sie Vergessen,vielmehr geben wir ihnen einen Platz in unserem Herzen neben all denen die vor ihr starben und all denen die nach ihr sterben.
Aber wir vergessen sie nicht,nie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe kiablue,

Ich möchte Dir auch für Deine Fragen hier antworten die Du gestellt hast:

Green Arrow, ja, meiner Meinung nach hast Du durchaus Recht, wenn Du sagst, keine Klinik der Welt kann ihr das geben, was sie am meisten gebraucht hätte, nämlich Menschen, die zu ihr gehören, die sie lieben. Ich erlebe zur Zeit dasselbe. Leute stehen da und sagen, geh doch in die Klinik, die helfen dir - dabei war ich gerade erst und da hat nichts geholfen - und keiner will begreifen, dass eine Klinik nichts an meinem Leben ändert. Sie liefert mir keine Menschen, keine Freunde, keine Liebe. Sie will mich mit Medis zustopfen mit denen es mir noch schlechter geht, der Stress in der Klinik ist so heftig, dass mein Körper verrückt spielt ohne Ende, was also soll das bringen. Kann eine Klinik Lebenswillen produzieren, Einsamkeit verhindern? Maximal für die Zeit, wo man dort ist, wenn es nicht gerade ohnehin überfordert.

Es tut mir leid, dass die Leute in Deiner Umgebung Dir nur so etwas dazu sagen konnten.
Du scheinst auch eine sehr große innere Sehnsucht zu haben und ich muss Dir ehrlich sagen, dass mich Dein Beitrag sehr berührt hat.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du eines Tages mal an Menschen geraten wirst, die nicht nur Deine äußeren Leiden sehen, sondern auch Deine inneren.
Deine innere Sehnsucht die anscheinend sehr stark in Dir drin ist.

Verliere bitte nicht die Hoffnung an die Menschen und an die Liebe.
JEDER Mensch ist auf seine eigene individuelle Weise sehr wertvoll und mir fällt es immer wieder auf, wie viele Leute Dir für Deine Tiefe danken und für Deine Beiträge.

Ich wünsche Dir in Deinem Leben weiterhin viel Kraft, Stärke,....und eine Gelegenheit.
Eine Gelegenheit, Liebe zu erfahren die Deine innere Sehnsucht stillt und die Dir eine Chance gibt Dein Leben auch in Glück zu leben!

Alles Gute Dir liebe kiablue,
Green Arrow
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Mittendurch,

Mein allerherzlichstes Beileid für Deinen Verlust...
Es tut mir leid, dass Du auch so etwas durchmachen musstest.

Danke für Deine Worte an mich und das Du Deine liebe Klassenkameradin hier auch teil haben lässt.
Möge sie von "da oben" auf Dich aufpassen!

Auch viel Kraft für Dich,
Green Arrow
 
Liebe kiablue,

Sorry, dass ich erste jetzt auf das antworten kann was Du mir geschrieben hast.


Deine Verantwortung für Dich, Deine Aufgabe jetzt für Dich besteht darin, Dich nicht an diesem Satz festzuhalten, sondern Dich darum zu kümmern, dass Du davon weg kommst.
...
Sie wollte Dir das nicht geben. Ist das nicht eher ein Grund wütend zu sein, als sich zu zerfleischen?

Es fällt mir schwer, einzusehen und zu sagen "Sie hätte das nicht sagen dürfen" als "Ich habe versagt".
Ich denke mir, dass sie eingesehen hat, dass ich es ernst meine.

Ich glaube auch nicht daran, dass dieser alte Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" auf die Seele zutrifft. Mir schadet er mehr als er mir hilft.

Green Arrow, ja, meiner Meinung nach hast Du durchaus Recht, wenn Du sagst, keine Klinik der Welt kann ihr das geben, was sie am meisten gebraucht hätte, nämlich Menschen, die zu ihr gehören, die sie lieben. Ich erlebe zur Zeit dasselbe. Leute stehen da und sagen, geh doch in die Klinik, die helfen dir - dabei war ich gerade erst und da hat nichts geholfen - und keiner will begreifen, dass eine Klinik nichts an meinem Leben ändert. Sie liefert mir keine Menschen, keine Freunde, keine Liebe. Sie will mich mit Medis zustopfen mit denen es mir noch schlechter geht, der Stress in der Klinik ist so heftig, dass mein Körper verrückt spielt ohne Ende, was also soll das bringen. Kann eine Klinik Lebenswillen produzieren, Einsamkeit verhindern? Maximal für die Zeit, wo man dort ist, wenn es nicht gerade ohnehin überfordert.

Ja, kiablue, Du sowie Tränenarm verstehen was ich meine.
Sie hat es DORT getan 😱
Ja, die Menschen dort können zwar Deinen Körper mit Medis vollstopfen, aber Deine Seele sehnt sich nach anderen Dingen.
Wenn diese Leere im Herzen gestillt ist, durch Menschen die man gern hat, egal welche, DANN zeigt die Therapie Wirkung weil auch die Seele auf ihre Kosten kommt.
So sehe ICH das.

Der Mensch an sich wird sich IMMER an diese Liebe sehnen, sei sie als Freund, als Partner, als Familie, als Bekannte.
Einfach nur eine Zuneigung als Mensch gemocht zu werden.
Insbesondere will, wie ich sagte KEINER seinen Problemen alleine gegenüberstehen.

Leider war ich gezwungen ihr das anzutun 🙁
Sie wusste, dass ich wieder kommen werde, ich hätte sie NIE vollständig aufgegeben.
Es hängt so viel mit dem was passiert ist zusammen.
So viel war im Hintergrund...

Das sie nicht mehr davon abzubringen war, habe ich selber auch gedacht.
Aber als ich gesagt habe, dass ich nun mich selber für ein paar Wochen zurückziehen muss und sie SO reagiert hat hätte ich NIE gedacht.

Das schlimmste war für mich, dass ich NIE aktiv handeln konnte.
Sie selber brauchte diesen Schutz für sich, also einen Abstand.
Sie hat nie zugelassen, dass ich erfahre wo sie wohnt oder der gleichen.
Ich wäre auch zu ihr gefahren, ja auch zu euch nach Deutschland, aber sie hat mich abgestoßen.

Ich meine, da liegt ein Mensch am sterben, sei es noch so weit, da denke ich nicht mehr und sage "Ich habe auch eine Zukunft...sorry!...pech gehabt".


Es ist ja nicht nur die Trauer an sich.
Ich wollte einfach aufstehen und durch diesen Bildschirm reingehen und am anderen Ende wieder raus zu kommen und sie notfalls in eine Klinik hinzuzerren.

Es war, als hätte ich sooo viel Energie für das aktive Handeln in mir gehabt.
Als sie ALLES abgeblockt hat, war es so, als ob diese ganze Energie in mir drin explodiert ist anstatt das sie zur Tat, also zur Handlung herauskommt.
Keine Ahnung ob jemand das verstehen kann...

Warst Du noch Helfer? Was hättest Du tun können für sie in ihrer Angst vor ihrem Leben? Du hättest sie nicht gesund machen können.

Nein, JETZT brauche ICH Hilfe und nicht mehr sie.
Das ist mir bewusst.


Liebe kiablue, DANKE, danke für Deine lieben Worte an mich.
Boah, ich weiß echt nicht womit ICH das verdient habe.
DANKE! :blume:

Green Arrow
 
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