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Ich kann kein Englisch

  • Starter*in Starter*in Niklas
  • Datum Start Datum Start
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Re: Ich kann kein Englisch
aber dann ist ja alles klar...wenn Du sowieso niemals lernst...ich lerne auch keine Mathe mehr. Viell. ist ein Aufgeben ja auch ganz gut


Good idea, Countrycoffee, we could continous our small talk in English to improve it.

winnie
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, ich hab mir die ganzen Kommentare jetzt nicht durchgelesen, wollte nur mal meinen eigenen Senf abgeben.

Erstmal muss ich sagen: immer wenn ich mit Mitschülern, Mitstudenten etc. über Sprachunterricht an der Uni gesprochen habe, gab es eins wo wir alle übereinstimmten: "Französisch hatte ich XJahre, jetzt kann ich noch bonjour sagen und bis zehn zählen." Deshalb von erstmal Respekt, Französisch ist auch keine leichte Sprache. Auch hast du, wie du sagst, sehr gute Noten an der Uni - dumm scheinst du also auch nicht zu sein. Mir scheint, Englisch interessiert dich einfach nicht, wie mich damals Französisch nicht interessiert hat und vielleicht hast du tatsächlich auch keine Begabung dafür. Ist an und für sich kein Beinbruch, jeder hat seine Schwächen. Die Frage ist, wie gehst du damit um.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, du setzt dich zu sehr unter Druck bzw. gehst die Sache falsch an. Zunächst einmal: Auch wenn es nicht so scheint, es wird an der Uni noch weitere Leute geben die Probleme mit Englisch haben. Du bist zu 100% nicht allein. Lass dich nicht davon beeindrucken, dass andere scheinbar gut Englisch können, die haben dafür andere Probleme. Die Frage ist wie gut musst du Englisch für die Uni wirklich können? Und wie gut möchtest du es können? Muss es wirklich eine perfekte Übersetzung der englischen Aufsätze sein oder reicht es nicht erst einmal, verstehen zu können, worum es in den englischen Aufsätzen geht, wie die Argumentation ungefähr verläuft? Und welche Schritte kannst du gehen um letzteres zu erreichen?

Was mir dazu sein einfällt ist folgendes:
1. Meine Uni (und deine hoffentlich auch) bieten Englischkurse an. Alternativ gibt es in den meisten Orten ja auch eine VHS. Vielleicht probierst du es mit neuem Elan nochmal im klassischen Englischunterricht?
2. Setz dich trotzdem an die englischen Aufsätze für die Uni, auch wenns schwer fällt. Lass dir Sachen, die du nicht verstehst, von einem Mitstudenten erklären. Vielleicht lacht er dich erstmal aus, vielleicht nicht. Ich persönlich würde nicht lachen, besonders, wenn du offensichtlich an dir arbeitest.
2. Such dir englische Literatur, die dir gefällt. Ich hab damals mit Peter Pan angefangen, äußerst ungeeignet wie ich heute weiß, da schon etwas veraltete Sprache, aber geholfen hats mir trotzdem. Bücher im Original zu lesen ist meist spannender als in deutscher Übersetzung. Und wenn du (wie ich damals) die ganze Seite nachschlagen musst außer "I" und "and", was solls, mit der Zeit wiederholen sich die Wörter und immer mehr wird hängen bleiben.
3. Sprich Englisch. Such dir beispielsweise einen englischen Tandempartner.
4. Computerspiele find ich persönlich nicht so optimal. Würd ich eher von abraten, wenn es dir bisher nichts gebracht hat. Gerad auch im Hinblick darauf, dass du Englisch wie mir scheint nicht fürs Leben, sondern für die Uni lernen willst. (Obwohl es fürs Leben auch recht praktisch ist.)

Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Gerade die Sachen, die einem schwer fallen, lernt man nur dadurch, wenn man sich traut, auch Fehler zu machen. Und sich zugesteht, nicht der Beste sein zu müssen sondern nur (unteres?) Mittelmaß, dann ist der Druck niedriger, überhaupt anzufangen.
 
Ich hatte in der Schule auch total wenig Englisch (Nur Latein bis zur 7ten und dann in der Kollegstufe auch wieder nur Latein).
Und jetzt: Mach ich einen Englisch-Kurs an der Uni.
Und das läuft wirklich gut.
Also: Nicht rumjammern sondern anfangen zu lernen - je früher desto besser!!
 
Hallo es ist schon etwas her als ich das Thema gestartet habe, aber ich habe jetzt neue Kraft gesammelt um irgendwie Englisch zu lernen
Das sieht momentan etwa so aus.


Hello I'm Niklas.
I've tried to learn English. Unfortunately I'm still far away from speaking English fluently. I've found out, that my main problem to speak English is the vocabulary. There are so many words I don't know and I've problems with the differentiation of the 17 different tenses. In comparison German only has 6 tenses and French only has 8 tenses. Why the hell the world is thinking, that English is much easier than German or French? What can I do to grow up my vocabularies quickly? At the moment I'm using monolingual dictionaries like Webster.
Now I'm going to sleep. It makes me happy, if you correct my English. Thank you.

Ich muss mich da ganz schön anstrengen und Spaß macht es mir immer noch nicht. Ich bin einfach kein Sprachenmensch.

Nowadays English is to important to ignore it. For my disadvantage. 🙁
 
du sagst, dein problem seien die vokabeln.

da gibts ein einfaches mittel gegen: lies!

statt fernzusehen oder deutschsprachige krimis zu lesen, lies in deiner freizeit einfach englische krimis! oder science fiction oder fantasy oder was auch immer du gern liest, muss kein krimi sein... was immer dir gefaellt... liebesschnulze, western, irgendwas muss es doch geben, was du wohl auf deutsch auch lesen koenntest. und dann lies es auf englisch. du kannst offenbar genug, um zumindest mit hilfe eines (zweisprachigen) woerterbuches durch ein englisches buch durchzukommen. fang erstmal mit was duennerem an, nicht gleich mit einem 1000-seiten werk. literatur fuer jugendliche ist manchmal einfacher zu lesen.

und selbst wenn du dann auf den ersten 20 seiten jedes dritte wort nachschlagen musst: irgendwann wirds besser, irgendwann faengst du auch an, dich an die worte zu erinnern. wenn ich ein wort das fuenfte mal nachgeschlagen habe, dann praegt sich das irgendwann ein, aber ich gebe zu, einzelne worte hab ich auch wohl schon 20 mal nachschlagen muessen. irgendwann guckst du nur noch ne vokabel pro seite nach, und irgendwann laesst du auch das bleiben, weil du die bedeutung aus dem zusammenhang erschliessen kannst. (grade wenn es spannend wird, hoere ich auf, alles mir unbekannte nachzuschlagen, dann lese ich lieber schnell weiter 🙂 )

vokabeln, die irgendwo aufgelistet sind, zu pauken, finde ich absolut aetzend, das mache ich nie. ich lerne die vokabeln einer mir neuen sprache inzwischen immer, indem ich einfach buecher lese. durch das erste buch in einer neuen sprache muss ich mich dabei immer durchkämpfen, aber mit jedem buch wird es besser.
 
du sagst, dein problem seien die vokabeln.

da gibts ein einfaches mittel gegen: lies!

statt fernzusehen oder deutschsprachige krimis zu lesen, lies in deiner freizeit einfach englische krimis! oder science fiction oder fantasy oder was auch immer du gern liest, muss kein krimi sein... was immer dir gefaellt... liebesschnulze, western, irgendwas muss es doch geben, was du wohl auf deutsch auch lesen koenntest. und dann lies es auf englisch. du kannst offenbar genug, um zumindest mit hilfe eines (zweisprachigen) woerterbuches durch ein englisches buch durchzukommen. fang erstmal mit was duennerem an, nicht gleich mit einem 1000-seiten werk. literatur fuer jugendliche ist manchmal einfacher zu lesen.

und selbst wenn du dann auf den ersten 20 seiten jedes dritte wort nachschlagen musst: irgendwann wirds besser, irgendwann faengst du auch an, dich an die worte zu erinnern. wenn ich ein wort das fuenfte mal nachgeschlagen habe, dann praegt sich das irgendwann ein, aber ich gebe zu, einzelne worte hab ich auch wohl schon 20 mal nachschlagen muessen. irgendwann guckst du nur noch ne vokabel pro seite nach, und irgendwann laesst du auch das bleiben, weil du die bedeutung aus dem zusammenhang erschliessen kannst. (grade wenn es spannend wird, hoere ich auf, alles mir unbekannte nachzuschlagen, dann lese ich lieber schnell weiter 🙂 )

vokabeln, die irgendwo aufgelistet sind, zu pauken, finde ich absolut aetzend, das mache ich nie. ich lerne die vokabeln einer mir neuen sprache inzwischen immer, indem ich einfach buecher lese. durch das erste buch in einer neuen sprache muss ich mich dabei immer durchkämpfen, aber mit jedem buch wird es besser.

das habe ich jahrelang gemacht. Ich will jetzt nicht sagen, daß das überhaupt nix gebracht hat, aber man lernt nicht die Aussprache dabei oder auch nicht sich flüssig auszudrücken, im Gespräch schnell die Wörter finden. Ich denke Niklas ergeht es wie mir. Im Studium kam ich recht gut mit dem Englischen klar: zuerst mußte ich viele Vokabeln rausschreiben, später gar nicht mehr. Trotzdem ist es was ganz anderes. Es fehlt einfach die Praxis, der Bezug, da kannst Du Bände lesen, das bringt nix!

Was helfen soll, sich vorm Spiegel zu stellen und sprechen. Bei mir hilft es ein wenig. Dann kommt das nächste Problem. Mein passives Englisch ist sicherlich hoch eben aufgrund dieser Methode. Sowie ich aber nativ Speaker höre oder Filme gucke, verstehe ich nix. D.h. im Gespräch kann ich nicht antworten...

und wie gesagt kommt noch hinzu, daß ich persönlich Probleme habe, wie spricht man was aus?

Warum Breast : Bräst

Warum aber dann:

yeast : yiest

Ich hoffe Ihr versteht mich! Da gibt es noch unendlich viele Beispiele.

Englisch ist echt ein Thema für sich!

Das hat auch nix mit Intelligenz zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit der Praxis. Mit der Aussprache habe ich mir schon Bücher mit CD ausgeliehen. Ich komme mir da auch schon ganz bescheuert vor und frage mich, wieso kriegen die anderen das alles auf einmal hin und ich nicht (wobei ich nur bis zur 8 Klasse Englisch hatte, aber ein anderes Thema)

Dann die super Idee mit der VHS. Mir nützt es nix, wenn da eine Deutsche vor mir sitzt. Dann war ich mal in eine Sprachschule mit native Speaker. Alles schön und gut: DIE verstehe ich, wenn ich aber im Kongreß sitzte und da spricht ein Native Speaker, den verstehe ich nur sehr schlecht! Irgendwie sind die englischen Englischlehrer geschult "gutes" und "verständliches" Englisch zu sprechen. Das, was sitzt, ist nicht das Englisch, sondern die Rechnung am Ende des Monats.

Ach, ja, alles ein wenig durcheinander. Ihr wißt was ich meine, oder? Ich bin ganz mit Niklas und jeder, der nach dieser Methode: Bücher lesen, Filme gucken fließend Englisch in den USA oder England sprechen kann, beneide ich total...
 
@winnie: es ist richtig, dass man mit der von mir beschriebenen methode vor allem das leseverstaendnis trainiert und nicht die aussprache.

was der threadersteller aber braucht, ist insbesondere leseverstaendnis. ob er fluessig frei reden kann, duerfte fuer sein masterstudium eher egal sein.
 
@winnie: es ist richtig, dass man mit der von mir beschriebenen methode vor allem das leseverstaendnis trainiert und nicht die aussprache.

was der threadersteller aber braucht, ist insbesondere leseverstaendnis. ob er fluessig frei reden kann, duerfte fuer sein masterstudium eher egal sein.

Auf das Leseverständnis habe ich mich während des Studiums auch konzentriert und beschränkt. Nach meinem Studium im Berufsleben fing der Spaß allerdings so richtig an, wenn man auf Kongresse beordert wird, dort Fragen stellen muß, schließl. will man ja was mitnehmen, Protokoll schreiben muß. Ganz frei von Peinlichkeit: wenn man sich nach dem Kongreß noch zu einer netten Runde begibt und small talk....äh, ja...lassen wir das Thema, wird sonst zu peinlich...Mir sind da echt schon Knaller passiert! 😀

Heutzutage, ich nehme aber an, daß Du das selbst weiß, läuft alles via Internet. Funktioniert die Datenbank nicht, steht ein Support telefonisch bereit. Wenn man Glück hat telefoniert man im Alten Germanien rum, wenn man noch mehr Glück hat, und das Glück kommt auf einen mit Sicherheit ja immer ungewollt zu, liegt der Support über großen Teich hinweg. 😱

Ich arbeite NICHT im großen, internationalen Unternehmen! Trotzdem läuft die Komunikation eben auf English ab. Wie der Niklas schon erwähnte, ohne Englisch kommt man nciht so weit, wobei ICH denke, daß Nicklas gut kann, sich aber eben nicht traut, weil er die Perfekten vor Augen hat. Das ist falsch!

Aber:

Es wird nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird. Man muß Mut zur Lücke und eigenen Humor zu den eigenen Fehlern haben. Am besten so gar nicht an Grammatik denken und einfach losschnacken...Meistens stoßt man mehr auf Sympatie als einem vorher klar war!

Es ist typisch, daß gerade bei uns Deutschen die Angst vorm Sprechen sehr groß ist. Mein Freund sagte mir das so und der muß das wissen. Ich traute mich zuerst so gar nicht Englisch mit ihm sprechen. Das hat Monate gedauert! Im Ausland, z.b. Norwegen werden die Filme auch nicht synchronisiert, sondern da sind die Untertitel in der jeweiligen Sprachen. Ich beneide die wirklich sehr! Also, ich glaube wirklich, daß die Deutschen eher Problem mit dem Sprechen haben, jedenfalls meint mein Freund das und der müßte es eigentlich am besten wissen.

Eine Sprache fängt mit dem Sprechen an und nicht mit dem Lesen.

w.
 

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