N
Niklas
Gast
Hallo
Ich habe ein schwerwiegendes Problem. Als ich noch Schüler war glaubte ich noch, dass man in der Schule Fremdsprachen gar nicht richtig lernt und dass man Fremdsprachen eigentlich nur lernt, wenn man sie in der Praxis ausübt, zum Beispiel indem man eine Weile in England lebt. Jedenfalls hatte ich in der Oberstufe Englisch noch als Grundkurs und es war mein schlechtestes Fach, aber ich war bei weitem nicht der einzige, der trotz jahrelangem Englischunterricht kein richtiges Englisch konnte. Ich dachte ohnehin, dass man Englisch nur braucht, um seine Möglichkeiten zu erweitern z.B. wenn man im Ausland arbeiten möchte. Trotzdem kam ich im Abitur auf eine Durchschnittsnote von 7 Punkte im Fach Englisch, was u.a. auch daran lag, dass man in der Oberstufe Wörterbücher in Klausuren verwenden darf.
Nun studiere ich bereits seit 8 Semestern an einer Universität, d.h. ich bin im zweiten Semester Master. Das Bachelorstudium ist komplett deutschsprachig organisiert. Die ersten fünf Semester habe ich mühelos alles im einser Bereich überstanden, da ich mein Fach liebe. Alles änderte sich aber im sechsten Semester als es um meine Bachelorarbeit ging. Ab da ging alles bergab, ich bekam zukunftsängste, hatte Angst, dass ich den Bachelor nicht schaffe usw. Es sind nämlich alle publizierten Fachartikel nur auf Englisch vorhanden. Ich konnte diese Artikel überhaupt nicht verstehen. Nicht nur, dass es mir schon schwer genug fällt small talk auf englisch zu führen. Diese Artikel sind in einem hochgestochenen akademischen Englisch verfasst. Ich war so verzweifelt. An der Uni darf man gar nicht sagen, dass man kein Englisch kann, da es dort scheinbar als Selbstverständlichkeit gilt. Jedenfalls habe ich dann in meiner Verzweiflung irgendwie mir den Inhalt zusammengereimt und einige Passagen für über 500€ professionell übersetzen lassen, um meinen Abschluss zu bekommen. Nun gut. Nach dem Bachelor kam die nächste Hürde. Fast sämtliche Unis fordern für den Master einen Nachweis über Englischkenntnisse. Dafür reicht zum Beispiel eine Durchschnittsnote im Fach Englisch in der Oberstufe von 8 Punkten aus. Na toll mir fehlte 1 Punkt wegen Englisch. Da ich den Studiendekan an meiner Uni kenne und er weiß, was ich drauf habe, hat er mir gesagt, dass ich mich dort einfach bewerben soll und dass es kein Problem sei. nun bin ich im Master. ich habe aber jetzt schon Angst, wenn es in Richtung Masterarbeit geht. Ich habe mir auch überlegt, ob ich vielleicht zu Lehramt wechsel, weil ich dann kein Englisch brauche.
Es ist ja nicht so, dass ich nie versucht hätte Englisch zu lernen. Ich habe sogar neben meinem Studium einen Englischkurs belegt. Da habe ich aber nichts verstanden. Englisch geht nicht in meinen Kopf. In der Schule hatte ich 9 Jahre Englisch und trotzdem kann ich es nicht und ich glaube nicht, dass ich es noch lernen werde. Französisch hatte ich nur 5 Jahre und kann es trotzdem viel besser. Französisch hat mir sogar Spaß gemacht.
Ich versteh auch die Welt nicht mehr. An meiner Schule liefen genug rum, die nicht fließend (eigentlich fast alle) Englisch sprechen, und an der Uni ist es plötzlich selbstverständlich, dass man akademisches Englisch kann. Aber anscheinend hat niemand der anderen Studenten Probleme die englischen Paper zu verstehen. Vor allem verwendet man für gewöhnlich 2,5 Jahre im bachelorstudium überhaupt kein Englisch und dann nach den 2,5 Jahren soll man es fließend können.
Ich weiß nicht was ich machen soll, so verzweifelt wie ich bin. Ich lass das Studium im Moment auch schluren, weil ich denke, dass jetzt mein Leben eh vorbei ist und es egal ist wie gut ich bin, weil mit meinem Bachelor kann ich in meinem Fach nichts anfangen und den Master werde ich wegen englisch sicherlich nie bekommen. damit habe ich vier jahre meines Lebens verschwendet. Zum Thema meiner Bachelorarbeit gab es wenigstens noch etwas deutschsprachige literatur und jetzt ist bereits die Literatur zu den Vorlesungen teilweise nur auf englisch vorhanden. Lehramt trau ich mir ja auch nciht so richtig zu. ich weiß nicht wie ich mit pubertierenden Kindern klar komme. Oberstufe könnte ich mir schon vorstellen aber so 8. oder 9. Klasse stell ich mir schwierig vor.
Ich habe ein schwerwiegendes Problem. Als ich noch Schüler war glaubte ich noch, dass man in der Schule Fremdsprachen gar nicht richtig lernt und dass man Fremdsprachen eigentlich nur lernt, wenn man sie in der Praxis ausübt, zum Beispiel indem man eine Weile in England lebt. Jedenfalls hatte ich in der Oberstufe Englisch noch als Grundkurs und es war mein schlechtestes Fach, aber ich war bei weitem nicht der einzige, der trotz jahrelangem Englischunterricht kein richtiges Englisch konnte. Ich dachte ohnehin, dass man Englisch nur braucht, um seine Möglichkeiten zu erweitern z.B. wenn man im Ausland arbeiten möchte. Trotzdem kam ich im Abitur auf eine Durchschnittsnote von 7 Punkte im Fach Englisch, was u.a. auch daran lag, dass man in der Oberstufe Wörterbücher in Klausuren verwenden darf.
Nun studiere ich bereits seit 8 Semestern an einer Universität, d.h. ich bin im zweiten Semester Master. Das Bachelorstudium ist komplett deutschsprachig organisiert. Die ersten fünf Semester habe ich mühelos alles im einser Bereich überstanden, da ich mein Fach liebe. Alles änderte sich aber im sechsten Semester als es um meine Bachelorarbeit ging. Ab da ging alles bergab, ich bekam zukunftsängste, hatte Angst, dass ich den Bachelor nicht schaffe usw. Es sind nämlich alle publizierten Fachartikel nur auf Englisch vorhanden. Ich konnte diese Artikel überhaupt nicht verstehen. Nicht nur, dass es mir schon schwer genug fällt small talk auf englisch zu führen. Diese Artikel sind in einem hochgestochenen akademischen Englisch verfasst. Ich war so verzweifelt. An der Uni darf man gar nicht sagen, dass man kein Englisch kann, da es dort scheinbar als Selbstverständlichkeit gilt. Jedenfalls habe ich dann in meiner Verzweiflung irgendwie mir den Inhalt zusammengereimt und einige Passagen für über 500€ professionell übersetzen lassen, um meinen Abschluss zu bekommen. Nun gut. Nach dem Bachelor kam die nächste Hürde. Fast sämtliche Unis fordern für den Master einen Nachweis über Englischkenntnisse. Dafür reicht zum Beispiel eine Durchschnittsnote im Fach Englisch in der Oberstufe von 8 Punkten aus. Na toll mir fehlte 1 Punkt wegen Englisch. Da ich den Studiendekan an meiner Uni kenne und er weiß, was ich drauf habe, hat er mir gesagt, dass ich mich dort einfach bewerben soll und dass es kein Problem sei. nun bin ich im Master. ich habe aber jetzt schon Angst, wenn es in Richtung Masterarbeit geht. Ich habe mir auch überlegt, ob ich vielleicht zu Lehramt wechsel, weil ich dann kein Englisch brauche.
Es ist ja nicht so, dass ich nie versucht hätte Englisch zu lernen. Ich habe sogar neben meinem Studium einen Englischkurs belegt. Da habe ich aber nichts verstanden. Englisch geht nicht in meinen Kopf. In der Schule hatte ich 9 Jahre Englisch und trotzdem kann ich es nicht und ich glaube nicht, dass ich es noch lernen werde. Französisch hatte ich nur 5 Jahre und kann es trotzdem viel besser. Französisch hat mir sogar Spaß gemacht.
Ich versteh auch die Welt nicht mehr. An meiner Schule liefen genug rum, die nicht fließend (eigentlich fast alle) Englisch sprechen, und an der Uni ist es plötzlich selbstverständlich, dass man akademisches Englisch kann. Aber anscheinend hat niemand der anderen Studenten Probleme die englischen Paper zu verstehen. Vor allem verwendet man für gewöhnlich 2,5 Jahre im bachelorstudium überhaupt kein Englisch und dann nach den 2,5 Jahren soll man es fließend können.
Ich weiß nicht was ich machen soll, so verzweifelt wie ich bin. Ich lass das Studium im Moment auch schluren, weil ich denke, dass jetzt mein Leben eh vorbei ist und es egal ist wie gut ich bin, weil mit meinem Bachelor kann ich in meinem Fach nichts anfangen und den Master werde ich wegen englisch sicherlich nie bekommen. damit habe ich vier jahre meines Lebens verschwendet. Zum Thema meiner Bachelorarbeit gab es wenigstens noch etwas deutschsprachige literatur und jetzt ist bereits die Literatur zu den Vorlesungen teilweise nur auf englisch vorhanden. Lehramt trau ich mir ja auch nciht so richtig zu. ich weiß nicht wie ich mit pubertierenden Kindern klar komme. Oberstufe könnte ich mir schon vorstellen aber so 8. oder 9. Klasse stell ich mir schwierig vor.