du sagst, dein problem seien die vokabeln.
da gibts ein einfaches mittel gegen: lies!
statt fernzusehen oder deutschsprachige krimis zu lesen, lies in deiner freizeit einfach englische krimis! oder science fiction oder fantasy oder was auch immer du gern liest, muss kein krimi sein... was immer dir gefaellt... liebesschnulze, western, irgendwas muss es doch geben, was du wohl auf deutsch auch lesen koenntest. und dann lies es auf englisch. du kannst offenbar genug, um zumindest mit hilfe eines (zweisprachigen) woerterbuches durch ein englisches buch durchzukommen. fang erstmal mit was duennerem an, nicht gleich mit einem 1000-seiten werk. literatur fuer jugendliche ist manchmal einfacher zu lesen.
und selbst wenn du dann auf den ersten 20 seiten jedes dritte wort nachschlagen musst: irgendwann wirds besser, irgendwann faengst du auch an, dich an die worte zu erinnern. wenn ich ein wort das fuenfte mal nachgeschlagen habe, dann praegt sich das irgendwann ein, aber ich gebe zu, einzelne worte hab ich auch wohl schon 20 mal nachschlagen muessen. irgendwann guckst du nur noch ne vokabel pro seite nach, und irgendwann laesst du auch das bleiben, weil du die bedeutung aus dem zusammenhang erschliessen kannst. (grade wenn es spannend wird, hoere ich auf, alles mir unbekannte nachzuschlagen, dann lese ich lieber schnell weiter 🙂 )
vokabeln, die irgendwo aufgelistet sind, zu pauken, finde ich absolut aetzend, das mache ich nie. ich lerne die vokabeln einer mir neuen sprache inzwischen immer, indem ich einfach buecher lese. durch das erste buch in einer neuen sprache muss ich mich dabei immer durchkämpfen, aber mit jedem buch wird es besser.
das habe ich jahrelang gemacht. Ich will jetzt nicht sagen, daß das überhaupt nix gebracht hat, aber man lernt nicht die Aussprache dabei oder auch nicht sich flüssig auszudrücken, im Gespräch schnell die Wörter finden. Ich denke Niklas ergeht es wie mir. Im Studium kam ich recht gut mit dem Englischen klar: zuerst mußte ich viele Vokabeln rausschreiben, später gar nicht mehr. Trotzdem ist es was ganz anderes. Es fehlt einfach die Praxis, der Bezug, da kannst Du Bände lesen, das bringt nix!
Was helfen soll, sich vorm Spiegel zu stellen und sprechen. Bei mir hilft es ein wenig. Dann kommt das nächste Problem. Mein passives Englisch ist sicherlich hoch eben aufgrund dieser Methode. Sowie ich aber nativ Speaker höre oder Filme gucke, verstehe ich nix. D.h. im Gespräch kann ich nicht antworten...
und wie gesagt kommt noch hinzu, daß ich persönlich Probleme habe, wie spricht man was aus?
Warum Breast : Bräst
Warum aber dann:
yeast : yiest
Ich hoffe Ihr versteht mich! Da gibt es noch unendlich viele Beispiele.
Englisch ist echt ein Thema für sich!
Das hat auch nix mit Intelligenz zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit der Praxis. Mit der Aussprache habe ich mir schon Bücher mit CD ausgeliehen. Ich komme mir da auch schon ganz bescheuert vor und frage mich, wieso kriegen die anderen das alles auf einmal hin und ich nicht (wobei ich nur bis zur 8 Klasse Englisch hatte, aber ein anderes Thema)
Dann die super Idee mit der VHS. Mir nützt es nix, wenn da eine Deutsche vor mir sitzt. Dann war ich mal in eine Sprachschule mit native Speaker. Alles schön und gut: DIE verstehe ich, wenn ich aber im Kongreß sitzte und da spricht ein Native Speaker, den verstehe ich nur sehr schlecht! Irgendwie sind die englischen Englischlehrer geschult "gutes" und "verständliches" Englisch zu sprechen. Das, was sitzt, ist nicht das Englisch, sondern die Rechnung am Ende des Monats.
Ach, ja, alles ein wenig durcheinander. Ihr wißt was ich meine, oder? Ich bin ganz mit Niklas und jeder, der nach dieser Methode: Bücher lesen, Filme gucken fließend Englisch in den USA oder England sprechen kann, beneide ich total...