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Ich hasse meinen Vater. Bin ich nun ein schlechter Mensch?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122987
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In solchen Fällen gibt es nur zwei Wege, entweder Du konfrontierst Deinen Vater mal mit allem was Dich an ihm stört, oder Du gehst konsequent auf Abstand. Laß Dir nicht einreden Hass wäre etwas ungesundes, das ist angesichts der Umstände nämlich eine sehr natürliche und gesunde Reaktion, weil es beweist daß Du Dir Dein Selbstwertgefühl nicht hast kaputt machen lassen. Nur wer vor lauter Hass- und Rachegedanken kein eigenes unbelastetes Leben mehr führen kann, macht was falsch. Aber an Deinen Vater mußt Du keinen einzigen Gedanken verschwenden wenn Du ihn nicht vor der Nase hast. Gönn Dir einfach alles selber, was er Dir nicht gönnen wollte, und sag Dir, denkste!
 
Kläre das mit dir innerlich, was nun mit deinem Vater noch geht oder ist das Tischtuch symbolisch ganz zerrissen. Du solltest mit deiner Mutter auch darüber sprechen, was du so mitbekommen hast, an einem neutralen Ort. Deinen Vater solltest du, wenn du dazu in der Lage bist, auch zur Rede stellen, aber bitte nicht ausflippen oder gewalttätig werden. Hass ist ein schlechter Begleiter. Vielleicht solltest du auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
 
Hi🙂
Ich bin 18 Jahre alt, weiblich und habe ein Problem: Mein Vater war schon immer ein ziemlich schwieriger Mensch. Er hat laut meiner Mutter nie die Ansichten anderer akzeptiert und hat sie ganz viel hinter ihrem Rücken schlechtgeredet. Meine Eltern führen also keine harmonische Ehe und ich kann mich nicht erinnern, dass wir viel als Familie gemacht haben. Das finde ich extrem schade, weil ich dadurch quasi einen Teil meiner Kindheit verloren habe. Früher war ich ganz oft neidisch auf Freunde die mit ihren Eltern Spieleabende, viele Ausflüge usw. gemacht haben. Mit meiner Mutter verstehe ich mich aber eigentlich trotzdem gut.
Jetzt zu der Situation mit meinem Vater: Ich denke schon, dass mein Vater mich irgendwie liebt, aber ich kann es oft nicht wirklich glauben. Seit ich klein bin wurde mir immer von ihm eingeredet, dass ich xy nicht kann, dass Person X besser ist als ich, dass meine Hobbys nicht interessant sind etc. Außerdem hat mir mein Vater früher immer eingeredet, dass ich zu dick bin und deshalb war ich dann mit 16 1,5 Jahre lange essgestört. Mein Vater hat auch hinter meinem Rücken oft bei anderen Menschen schlecht über mich geredet. Außerdem habe ich vor 2 Jahren mitbekommen wie er bei einem Freund von ihm schlecht über meine Interessen geredet hat ( meine Interessen sind unter anderem Mathe, Wirtschaft, Recht etc.). Er beneidete diesen Freund, weil seine Tochter ja bessere Interessen als ich hat (Tanzen, Kunst, Musik etc.). Da war ich dann schon ziemlich gekränkt.

Ich könnte hier jetzt ein ganzes Buch über meinen Vater schreiben, aber das würde höchstwahrscheinlich kein Mensch lesen😉. Mein Problem ist, dass ich inzwischen einen richtigen Hass auf meinen Vater verspüre. Wenn ich meinen Vater sehe bekomme ich richtige Aggressionen. Oft denke ich daran, dass mein Leben ohne meinen Vater viel besser wäre. Andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich so über meinen Vater rede:/
Ist mein Verhalten/meine Gedanken normal? Was kann ich dagegen tun?

LG
Um mal nur deine Eingangsfrage zu beantworten: Nein, ich finde es nicht schlimm. Mein Vater ist für mich z.B. auch gestorben, weil er mich so gut wie nur tyrannisiert hat. Irgendwann habe ich dann aus Selbstschutz den Kontakt abgebrochen, weil ich keinen Bock mehr auf den Punk hatte. Ich kann dir nur als Tipp geben, dich um deinetwillen von dem Hass zu distanzieren. Das beste Gefühl, dass man so einem Menschen entgegenbringen kann, ist Gleichgültigkeit (musste ich mir aber auch antrainieren). Und so ein Kontaktabbruch mag natürlich wohlüberlegt sein.

P.S. Alles Gute nachträglich zum Geburtstag 🥳🍀!!!
 
Sollte der Vater einmal vom Schicksal schwer gebeutelt werden, wird er sich wahrscheinlich ändern, sowas habe ich oft erlebt!
Nützt ihm dann bloß nichts mehr, wenn er dann zu Kreuze kriecht, denn sobald er wieder obenauf ist wird er davon nichts mehr wissen wollen und im alten Ton weitermachen. Worte sind in jeder Lebenslage billig, aber ein eingefahrener Charakter ändert sich in Wahrheit nicht mehr. Deswegen braucht man auch auf billige Lügen nicht reinfallen wenn es ihm mal schlecht geht, das wäre nur reiner Selbstbetrug zu glauben, der hätte sich wirklich verändert.
 
Bei mir war es die Mutter. Ich war noch nicht mal bei deren Beerdigung.

Ist das dann Hass? Bin ich dann ein schlechter Mensch? Manche denken das bestimmt.

Ich hab aber auch nicht den Anspruch, ein guter Mensch zu sein. Was ist das für eine Kategorie? Mir geht es gut, der Rest zählt nicht.
 
Nimm das Verhalten vom Vater nicht so ernst und persönlich.
Das hört man öfter, aber das kann ich nicht so unterschreiben.
Der Vater, die Mutter, sind unsere Erzeuger, die allernächsten Verwandten.
Das soll man nicht persönlich nehmen? 😒 😒 😒
Ich habe zwar nicht solche "verkorksten" Eltern, aber mein einziges Geschwister ist ein Bruder, der es mit mir von Kindheit auch so macht. Ständige Sticheleien, niedermachen.
Ich verstehe es einfach nicht, wie man soooooo sein kann und was derjenige davon hat.
 

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