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Ich hasse meinen Job

  • Starter*in Starter*in kathyhhb
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    job
Ich finde es immer interessant, dass so viele beruflich nicht das machen, was sie am liebsten machen würden.

Ich mache was mit IT und finde es furchtbar. Ich versuche seit Jahren händeringend, aus der IT wegzukommen... Denn ich bin einfach überhaupt kein Büromensch, und das ganztätige Starren in den PC finde ich monoton und langweilig.

Viel lieber würde ich mit Menschen arbeiten. Physiotherapeut wäre ein guter Beruf für mich - lasst uns tauschen 🙂


jo, irgendwie schon komisch das so viele doch was anderes wollen^^.

wenn das mit dem tauschen einfach so gehen würde.......
ich wär sofort dabei
 
@Mäusl-Susi

ja du hast recht sich nebenbei bewerben ist auf jeden fall besser als nachher arbeitslos zu sein. das habe ich auch vor. naja ich bin gott sei dank nicht ganz so aufgeschmissen weil ich noch 2 nebenberufe mache.
aber ich werde so oder so auf jeden fall in 3 monaten kündigen. ob ich dann nen neuen job habe oder nicht.ich bin mir auch sicher dass ich auf jeden fall wieder einen job finde ich mach mir ehrlich gesagt darüber gar keine sorgen. das problem ist nur dass ich einfach gar nicht weiß was ich wirklich machen will... und ich zerbrech mir da täglich den kopf drüber🙂 ich kann viele sachen ziemlich gut und könnte eine menge machen aber ich versuche herauszufinden was mir wirklich spaß macht was ich jeden tag gerne mache. und ich glaub das weiß man erst wenn man es ausprobiert hat.

ich glaube ich weiß warum so viele unzufrieden mit ihrem job sind. ich meine hier schreiben leute aus den verschiedensten branchen und berufsbildern und alle sind unglücklich... vielleicht nicht unbedingt weil man den falschen beruf für sich gewählt hat sondern weil mit der zeit jeder job etwas langweilig und monoton wird. auch ein physiotherapeut z.B. macht jeden tag das gleiche.... ich glaube nach ein paar jahren regt jeder job auf man braucht vielleicht ein bisschen abwechslung
 
ich glaube ich weiß warum so viele unzufrieden mit ihrem job sind. ich meine hier schreiben leute aus den verschiedensten branchen und berufsbildern und alle sind unglücklich... vielleicht nicht unbedingt weil man den falschen beruf für sich gewählt hat sondern weil mit der zeit jeder job etwas langweilig und monoton wird. auch ein physiotherapeut z.B. macht jeden tag das gleiche.... ich glaube nach ein paar jahren regt jeder job auf man braucht vielleicht ein bisschen abwechslung

Da mag schon was dran sein. Doch leider sieht unsere Gesellschaft Berufswechsel nicht wirklich vor. Entweder es gelingt einem durch Zufall, einen Wechsel hinzkriegen oder man bleibt sein Leben lang an einer Sache hängen.

Um mitten im Erwachsenenleben nochmal wechseln zu können müsste sich einiges ändern. Unter anderem müssten Ausbildungsbetriebe ihre Höchstaltersgrenzen abschaffen (die ich sowieso unsinnig finde), und Arbeitgeber müssten endlich mal erkennen, dass jemand, der stark an einer Thematik interessiert ist auch ohne entsprechende (Ausbildungs-)Zeugnisse gut sein kann. Doch leider starrt fast jeder Arbeitgeber nur auf Zeugnisse und Referenzen. Fehlen diese, hat man keine Chance. Und umgekehrt führt das oft dazu, dass eben Leute mit den passenden Zeugnissen, aber fehlender Motivation eingestellt werden.
 
Ich denke zum Teil stimmt das auch, aber ich denke dass viele nach der Schule einfach das falsche gelernt haben.

Ich mein wie soll man mit 16, nach einem oder zwei Schülerpraktika, wissen was man machen möchte für die vielen Jahre bis zur Rente (falls wir überhaupt noch welche bekommen...)
 
Ich denke zum Teil stimmt das auch, aber ich denke dass viele nach der Schule einfach das falsche gelernt haben.

Volle Zustimmung! Ich jedenfalls kannte mich selbst einfach zum Ende der Schulzeit noch nicht gut genug, als dass ich hätte abschätzen können welcher Beruf für mich gut oder nicht gut gewesen wäre. Dazu kam noch meine damals recht stark ausgeprägte Zurückhaltung und Schüchternheit hinzu. Ich hätte es gar nicht gewagt, meinen Eltern oder anderen "kompetenten" Erwachsenen zu widersprechen und meine eigenen Interessen durchzusetzen.

Damals gabs eigentlich nur eine Sorte von Entscheidungskriterien: der Beruf sollte "vernünftig" und solide sein, einen sicheren Arbeitsplatz bieten und möglichst viel Einkommen gewährleisten. Die Kriterien an sich sind ja nicht schlecht, aber darüber hinaus hätte man halt vielleicht doch noch die Kriterien "persönliche Interessen" und "Talente" berücksichtigen sollen.

Da dies nicht geschehen ist bin ich also in einen Beruf hineingeraten, der weder meine Talente noch meine Interessen berührt, und der zudem noch weitere meiner Charaktereigenschaften negiert. Und so sitze ich nun Tag für Tag in einem düsteren Büro, beschäftige mich mit Themen, die mich langweilen, umgeben von Kollegen, zu denen ich einfach keinen Draht habe, während ich gleichzeitig meine eigentlichen Interessen vernachlässigen muss, weil ich nicht genügend Zeit dafür übrig habe.
 
da stimme ich euch voll und ganz zu.
ich habe meine mittlere reife gemacht. war mit 15 fertig.
hab mich mit 15 beworben und angefangen.
ich hatte 3 praktikas vorher gemacht.
trotzdem kann man in dem alter nicht einschätzen welchen beruf man wirklich erlernen möchte.
man bewirbt sich einfach mal drauf los und schaut wo man überhaupt genommen wird.
tja und dann hat man das falsche berufsbild und die falsche branche gewählt und dann steht man da.
bricht man die ausbildung gleich ab ist es denke ich ziemlich schwer etwas anderes zu finden weil das auf nachfolgende arbeitgeber doch eher abschreckend wirken würde.
also beendet man die ausbildung. nach der ausbildung ohne berufserfahrung findet man auch keinen job. folglich bleibt man mindestens noch 2 jahre.
und danach kann man dann erstmals weiterschauen mit diversen umschulungen oder weiterbildungen.
wählt man nicht von anfang an das richtige ist es ziemlich schwer.

aber für jugendliche von 15 oder 16 jahren die neu in die berufswelt einsteigen ist das doch ziemlich schwer um herauszufinden was das richtige überhaupt ist.
 
Damals gabs eigentlich nur eine Sorte von Entscheidungskriterien: der Beruf sollte "vernünftig" und solide sein, einen sicheren Arbeitsplatz bieten und möglichst viel Einkommen gewährleisten. Die Kriterien an sich sind ja nicht schlecht, aber darüber hinaus hätte man halt vielleicht doch noch die Kriterien "persönliche Interessen" und "Talente" berücksichtigen sollen.

Da dies nicht geschehen ist bin ich also in einen Beruf hineingeraten, der weder meine Talente noch meine Interessen berührt, und der zudem noch weitere meiner Charaktereigenschaften negiert. Und so sitze ich nun Tag für Tag in einem düsteren Büro, beschäftige mich mit Themen, die mich langweilen, umgeben von Kollegen, zu denen ich einfach keinen Draht habe, während ich gleichzeitig meine eigentlichen Interessen vernachlässigen muss, weil ich nicht genügend Zeit dafür übrig habe.

Du spricht mir aus der Seele...mir hat zwar niemand vorgeschrieben was ich machen soll...aber es war von mir aus so: das was ich gern machen wollte brachte entweder kein Geld oder man hat schlechte Chancen in dem Beruf arbeiten zu können. Also sucht man und schaut: wo hab ich eine sichere arbeit? Wo verdien ich viel? Wo werden Leute gesucht? wo hat man gute arbeitszeiten und muss nicht bis abends sonstwann arbeiten?

Tja und nun sitz ich auch in meinem Büro und denke mir es könnte sooo schön sein und ich könnte mit freude auf arbeit gehen...statt dessen sitz ich hier und bin schon nur genervt wenn ich meinen Chef sehe

Ich hoffe jetzt eine neue Stelle zu bekommen. Zwar auch wieder Büro, aber in einer Schule gleih bei mir zuhause um die ecke...so würde das ewige fahren weg fallen (wodurch ich wieder mehr zeit für meine Interessen hätte) und ich hätte mit leuten zu tun die nicht hoch hinaus wollen, so wie in meiner jetzigen firma...
 
ich bin auch schon die ganze zeit am suchen für einen neue stelle...
ich überlege mir auch mich weiterzubilden und viell. ein studium neben dem beruf zu machen um so bessere chancen in anderen betrieben oder auf bessere stellen zu bekommen.

ich finde nämlich dass mein gehalt ziemlich gering ausfällt.. ich weiß allerdings nicht ob das normal ist.
 
Also Leute ich weiss nicht wie ihr das seht, für mich ist es aber so, dass ich meinen job hasse, aber meinen beruf eigentlich mag.
ich habe bis vor 8 monaten in der gleichen firma in einer anderen abteilung gearbeitet... hat mir wirklich sehr gut gefallen ... aber dann ... umstrukturierung. Abteilung wurde aufgelöst bzw. auf andere verteilt (einfach nur zufall, dass es unsere getroffen hat). Jetzt sitze ich ein gebäude weiter in einer ähnlichen position ... für mich ist es sogar eine beförderunge, mehr geld und so. Aber es ist einfach ein scheissjob. Ich habe fast nichts zu tun ... sitze nur rum ... surfe im netz. Wenn ich ca. 2 Stunden am tag was mache, denke ich mir immer, dass man das einem affen auch andressieren könnte... und für sowas hat man studiert.
Warum stellen die Leute ein, wenn sie nichts für sie zu tun haben ???

Und dabei höre ich immer ich soll doch froh sein ... gut bezahlter ruhiger job und so ... eigentlich auch nette kollegen (die anscheinend alle glücklich sind mit ihrer idiotenarbeit).

es wird wohl nichts helfen, ich muss mir was neues suchen ... wird sicherlich weniger geld bedeuten ... aber was solls. auf die dauer werde ich total verblöden wenn ich diesen job weiter mache ...
Vor allem weiss ich, dass es anders geht ... wenn einem der chef was zutraut und selbst mal machen lässt ... man will ja eigentlich arbeiten, denkt sich dann eben selbst projekte aus. Aber hier habe ich das gefühl, dass ich meinem chef bloß keine arbeit machen soll (denn sollte ich projekte oder so anstoßen, bedeutet das auch für ihn arbeit).
Meinem Oberchef gegenüber habe ich auch schon mal angedeutet, dass ich mich unterfordert fühle ... aber dem ist auch seine ruhe scheinbar wichtiger.

ich muss weg ...


gruß an alle Leidensgenossen und -genossinen
 
Eine Unterforderung kann genau so ätzend sein,
wie eine Überforderung im Beruf. Offensichtlich
bist du ein Mensch, welcher gerne kreativ
sein möchte und eine Unterforderung als Spaßbremse
ansieht.

Ich geb dir einen guten Rat:

Geh da weg aber schnell !

Alles Gute

Germ
 

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