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Ich hasse meinen Job

  • Starter*in Starter*in kathyhhb
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    job
Genau so ist es auch bei mir. Eigentlich interessiere ich mich für kreative Berufe oder für Berufe, die mit Menschen zu tun haben. Auch fachübergreifende Aufgaben gefallen mir - ich blicke gern über den Tellerrand. Stattdessen sitze ich in einem rein technisch-ingenieurmäßigen Beruf fest, der eigentlich gar nicht zu mir passt.

Etliche Umorientierungsversuche habe ich schon hinter mir, aber bisher ist es mir nicht gelungen, einen beruflichen Neuanfang zu schaffen, denn dazu braucht man nicht zuletzt eine solide finanzielle Grundausstattung um einkommenslose Zeiten zu überbrücken.

und ich sitze im kaufmännischen Beruf fest...
Ich würde ja sogar eine neue Ausbildung machen, studieren oder was auch immer. Aber ich bin auf mein jetztes Gehalt angewiesen. Hab ja eine Wohnung usw.
Blöd! 🙁
 
und ich sitze im kaufmännischen Beruf fest...
Ich würde ja sogar eine neue Ausbildung machen, studieren oder was auch immer. Aber ich bin auf mein jetztes Gehalt angewiesen. Hab ja eine Wohnung usw.
Blöd! 🙁


Ja, das ist eines der Hauptprobleme. Man ist auf das Gehalt angewiesen und kann nicht einfach darauf verzichten. Und so macht man halt immer weiter...

Ein weiteres Problem bei mir: sobald ich nur andeuten will, dass ich am liebsten meinen Beruf wechseln würde bekommen die meisten Leute große Augen und sagen mit bedenklicher Miene: "Was? Du? In Deinem Alter? Das würd ich nicht mehr machen..."

Eigentlich fühle ich mich gar nicht so greisenhaft, aber irgendwie versucht man mir dauernd einzureden, dass das Leben diesbezüglich nichts mehr für mich zu bieten hätte.
 
Ja, das ist eines der Hauptprobleme. Man ist auf das Gehalt angewiesen und kann nicht einfach darauf verzichten. Und so macht man halt immer weiter...

Ein weiteres Problem bei mir: sobald ich nur andeuten will, dass ich am liebsten meinen Beruf wechseln würde bekommen die meisten Leute große Augen und sagen mit bedenklicher Miene: "Was? Du? In Deinem Alter? Das würd ich nicht mehr machen..."

Eigentlich fühle ich mich gar nicht so greisenhaft, aber irgendwie versucht man mir dauernd einzureden, dass das Leben diesbezüglich nichts mehr für mich zu bieten hätte.

ach ich finde dafür ist man nie zu alt. Naja es sei denn, man steht kurz vor der Rente. 😉
Vielleicht klappt es ja!
 
ja mir gehts im prinzip genauso wie euch allen.
bin gleich direkt überrascht dass so viele leute auch total unzufrieden sind mit ihrem job.
ich würde auch lieber etwas kreativeres machen.
bin aber momentan auch auf mein gehalt angewiesen.
und deshalb weiß ich nicht so recht ob kündigen dann so eine gute lösung ist und deshalb mach ich immer weiter und weiter.
und wenn ich abends nach der arbeit viell. 1 std. stellenangebote im i-net anschaue ist irgendwie auch nicht das richtige dabei.
und ich hab dann auch keine große lust mehr zu suchen und will lieber was mit freunden machen.
ich weiß nicht den ganzen tag vorm pc sitzen und dieses langweilige zeugs machen wie kann einem das nur gefallen???

ich hab mir einfach das total falsche ausgesucht als ich damals meine ausbildung gemacht hab. aber als jugendlicher weiß ma das sowieso noch nicht und bewirbt sich einfach mal um vorallem eine ausbildungsstelle zu bekommen.

ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich das 40 jahre machen sollte, ich glaube da würde ich eingehen.
 
ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich das 40 jahre machen sollte, ich glaube da würde ich eingehen.

Ja, es wird jedenfalls im Lauf der Jahre nicht besser. Ich mache meinen Job jetzt etwa 15 Jahre lang, aber die Tage, an denen ich meinen Beruf interessant fand könnte ich vermutlich noch alle einzeln aufzählen, so wenige waren es.

Ausserdem bin ich immer mal wieder krank, und paradoxerweise geht es mir oft während der Krankheitsphase besser als wenn ich gesund in der Arbeit wäre.

Manchmal denke ich, es ist ein spezifisches Problem von mir und hat gar nix mit dem Beruf zu tun. Denn meine Arbeitskollegen scheint nichts zu stören, die bleiben sogar freiwillig abends länger im Büro, machen gut gelaunt Wochenenddienste (und vermissen es gar nicht, dass sie nicht nach draussen können), und auch nach 10 Stunden im dunklen Büro scheinen sie keine Defizite zu verspüren... Währenddessen schreit meine Psyche nach Licht, Farben, frischer Luft, lachenden Menschen, Wind auf der Haut, interessanten, abwechslungsreichen Beschäftigungen, usw.
 
Liebe Knuddel 40! Du sprichst mir aus dem Herzen. Diese Unlust war bei mir zuletzt genauso. Ich war so ausgebrandt, dass ich schon heulte, wenn ich das Haus (Altenheim) von ferne sah. Ich veränderte die Arbeitssituation durch einen Stellenwechsel, aber die Arbeitseinstellung hatte sich nicht wesentlich verändert. Hast Du an eine Kur gedacht. Die hatte mir sehr geholfen. Kannst Du nach Deinem Dienst einen Ausgleich finden? Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Liebe und Gute!
 
@ wkiih:

Ja, ich versuche, in meiner freien Zeit so viel wie möglich zu unternehmen, um die Auswirkungen der Arbeit zu kompensieren.

Alles in allem führt es aber zu einer Art von Zweiteilung meines Lebens in einen Bereich, in dem ich mich lebendig und gut fühle, und in einen anderen Bereich, in dem ich mich eher leblos-taub fühle.

In einer Kur war ich auch schon mal, das ist aber schon vier Jahre her und der positive Effekt ist inzwischen weitgehend verpufft.
 
ja mir gehts genauso
ich brauche licht und frische luft und vielleicht auch einmal ein bisschen spaß am arbeitsplatz das wäre auch nicht schlecht.
stattdessen hocken alle immer nur da und reden nicht.

ich weiß auch nicht. manchmal merke ich wie es meine kollegen auch stört. die gesamtsituation. aber die scheint es nicht so sehr zu stören wie mich.

letztens wollte ich mal die schalusien öffnen. dann haben alle gleich gerufen nein lass die zu und sich die augen zu gehalten.

wie in einer gruft. und draußen war noch nicht mal viel sonne. also nicht dass es geblendet hätte oder so es war einfach nur normales sonnenlicht.

es würde ja schon helfen wenn man mal ein bisschen sonne um sich rum hätte während man arbeitet.

vielleicht liegt es aber auch daran dass sich die andern schon daran gewohnt haben. An so ein langweiliges leben... ich kann mir aber nicht vorstellen wie man sich daran gewöhnen könnte.
 
oh mann ich hätte nicht gedacht so viele Leute zu finden denen es auch so geht wie mir...

Ich sitze auch den ganzen Tag im Büro. Hab eine Chefin und einen Chef (also zwei Abteilungen zu betreuen) und bin für die Sekretärin und Sachbearbeiterin..also 4 Stellen in einer...mit meiner Chefin versteh ich mich ja gut, aber ich bin einfach nur genervt wenn sie wieder mit irgendwas ankommt und ich irgendwas machen soll wo ich gar keinen Bock drauf habe...

Mein Chef und ich ...naja wir kommen notgedrungener Maßen miteinander aus...

eigentlich kann ich mich nicht beschweren, ich hab ein recht schönes Büro, neuste Technik und so weiter, aber es macht einfach keinen spaß mehr...jeden Tag der gleiche Mist, ständig der Prellbock und Sündenbock für meinen Chef der nichts richtig auf die Reihe bringt und einfach nur ein Chaos nach dem anderen stiftet...

nicht zum auhalten...

Mittlerweile wird mir auch immer mehr klar, dass diesen Beruf zu erlernen ein Fehler war...vor allem wenn man bedenkt das ich eigentlcih was ganz anderes lernen wollte...
 
bei mir ist das genau so ,ich bin im sicherheitsdienst von zwei seiten ist man der brelbock das ist ätzent:mad:🙁
 

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