Gano
Mitglied
hey,
mit 24 bist du definitiv nicht zu alt! ich bin selbst 24 und mein bürojob ödet mich super an! klar ich verdien geld und es ist unbefristet aber glücklich werd ich hier nicht! ich bin jetzt erst seit 1 1/2 jahre hier seitdem ich die ausbildung hier beendet habe aber ich kann von mir aus sagen das ich in dieser zeit in der ich hier arbeite vom mensch her anders geworden bin, eben nicht mehr so motiviert im leben und nicht mehr so frühlich! schon fast spießig! deshalb überleg ich ja studieren zu gehen um erstmal aus dem job auszusteigen und evtl später auch was anderes machen zu können! zweifel momentan noch etwas aber wenn du einen halbwegs vernünftigen nebenjob im studium hast geht das shcon! zumal du ja während deines jobs die studigebühren ansparen kannst!
also nur mut!
lg
Ich bin auch 24 Jahre alt und es vergeht kein Tag an dem ich nicht daran denke meinen Job einfach hinzuschmeißen. Ich habe eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik gemacht und arbeite nun schon fast ein Jahr bei einem anderen Unternehmen in diesem Beruf.
Mein Charakter hat sich sehr verändert durch meine Situation. Alle meine Freunde habe ich verloren, mit meinen Eltern habe ich nur noch Streit, bei der Arbeit rede ich mit niemandem und es wird auch nicht mit mir geredet. Jeder dort weiß, dass ich nicht dahin gehöre und trotzdem muss ich gehen. Übrigens bin ich auch überhaupt nicht gut darin. Ich bin wohl der inkompetenteste Lagerarbeiter, denn man sich vorstellen mag. Von guter Arbeitsleistung meinerseits will ich deswegen gar nicht erst sprechen. Es hat halt gelangt um den Job zu kriegen und ihn so auszuführen, dass man nicht sofort gefeuert wird. Mein Selbstvertrauen ist vollkommen vernichtet.
Ich werde hier ausziehen und mit einem Studium beginnen sobald ich nur kann und das wird nicht leicht. Mich plagen starke Zweifel ob ich das schaffe aber mittlerweile ist es mir schlicht egal. Ich bin nicht für ein Studium geschaffen und bestenfalls werde ich es mittelmäßig bestehen aber dieser verdammte Job zwingt mich einfach dazu. Was jetzt geschieht spielt schon keine Rolle mehr. Hauptsache es geht endlich aus dem Lager raus. Schulden, Studienabbruch, unbezahlte Praktika? Was soll mir noch mehr Sorgen machen als mich weiter jeden Morgen zur Arbeit zu quälen und buchstäblich jede einzelne Minute bis zum Ende des Arbeitstages zu zählen?
Ich bin bereit alles zu riskieren für eine Veränderung - Verbesserung? - meiner Lage.