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Ich hasse meine Arbeit

G

Gast

Gast
Hallo zusammen,

ich habe schon gelesen das ich mit diesem Problem nicht alleine bin. Ich hasse mittlerweile meine Arbeit abrundtief. Ich arbeite im Büro was mir anfangs auch sehr viel spaß gemacht hat. Doch inzwschen bin ich echt am Ende. Ich habe eine schreckliche vorgesetzte die mich regelrecht in den Wahnsinn treibt. Ich komme in dieser Situation einfach nicht mehr klar. Zudem weiß ich auch gar nicht mehr ob das überhaupt die art von Arbeit ist die ich den Rest meines Lebens machen möchte. Allerdings bin ich schon 25 und habe leider Gottes keine Ahnung ob ich noch gute chancen habe das Ruder noch mal herum zu reissen um etwas komplett anderes zu machen oder bin ich dafür schon zu alt?
Irgendwie tut es schon mal gut einem das alles von der Seele zu schreiben.
Gibt es denn noch andere denen es so geht wie mir?

Cloe
 

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Lilyan

Gast
Du bist noch nicht zu alt starte noch mal durch . Wenn die Arbeit einem derart am Leben hindert und man fast dem Wahnsinn nah ist gibts nur eins schnellstens sich umorientieren . Ich spreche aus Erfahrung ich habe so einen Hass und solche Panik vor meiner Arbeit das ich schon mit Lebensmüden Tendenzen umherziehe . Bin seit April derart erkrankt das ich wegen meiner Arbeit mir schon eine Schwerbehinderung an Seele und Körper zugefügt habe . Aber ich wage es jetzt trotzdem mit 51 Jahren und krank irgendwie eine andere Arbeit zu bekommen . Schon der Gedanke das Du bis 67 Jahren da arbeiten sollst sollte in Dir einen Fluchtreflex auslösen .
 

SethCohen

Mitglied
Mir geht es momentan nicht anders. Bin 24 und arbeite seit zwei Jahren im Büro! Ich überlege auch Studieren zu gehen um dem Arbeitsleben vorerst zu entfliehen weil ich mir nicht vorstellen kann diesen Job bis 67 zu machen! klar kann man hier auch aufsteigen aber wenn der job irgendwann keinen spaß mehr macht ist es ja auch doof mit mitte 30 zu studiern..!
 

JaneDoe

Aktives Mitglied
Du bist noch nicht zu alt starte noch mal durch . Wenn die Arbeit einem derart am Leben hindert und man fast dem Wahnsinn nah ist gibts nur eins schnellstens sich umorientieren . Ich spreche aus Erfahrung ich habe so einen Hass und solche Panik vor meiner Arbeit das ich schon mit Lebensmüden Tendenzen umherziehe . Bin seit April derart erkrankt das ich wegen meiner Arbeit mir schon eine Schwerbehinderung an Seele und Körper zugefügt habe . Aber ich wage es jetzt trotzdem mit 51 Jahren und krank irgendwie eine andere Arbeit zu bekommen . Schon der Gedanke das Du bis 67 Jahren da arbeiten sollst sollte in Dir einen Fluchtreflex auslösen .
Ich bewundere Dich für Deinen Mut und wünsche Dir viel Glück! :)
 
M

Mäusl-Susi

Gast
wow du schreibst mir von der seele...
nur bei mir ist es mein chef...meine chefin ist ok aber der...grrrrr

ich würd auch gern was anderes machen nur ich trau mich nicht meinen gutbezahlten sicheren job aufzugeben weil ich brauch das geld...
 
G

Gast

Gast
Du bist nicht allein damit. Es geht mir genauso.
Meine Eltern insbesondere mein Vater (ich mach ihm keinen Vorwurf er hat es nur gut gemeint) haben mich dazugedrängt eine Ausbildung als T. Z. zu machen. Ein braves Mädchen wie ich bin hab ich das natürlich gemacht. Die Ausbildung war hart ich mußte mich echt durchbeißen habs aber geschafft. Nach der Ausbildung hat mich die Firma rausgeschmießen und ich war auf Jobsuche. Wieder bei ner Firma als T. Z. nach 1 Jahr bin ich dann gegangen und hab bei einer neuen Fa. angefangen. Die suchten so nen Mischmasch aus T. Z und Bürokauffrau. Das hat mir sehr gut gefallen. Sehr Abwechslungsreich. Aber der Arbeitsanteil für am T.Z wurde immer mehr und jetzt mach ich nur noch wieder T. Z. Und es kotzt mich echt an. Erstens bin ich nicht besonders gut darin, zweitens hab ich echt kein Händchen dafür.
ICH WILL HIER RAUS!
Klar verdien ich nicht schlecht aber ich würde viel lieber etwas anderes machen und dafür weniger verdienen.
Bloß mit 24 Jahren komm ich mir auch schon zu alt dafür vor. Ich könnt mich vor Wut selbst in den A.... beißen warum ich so lange getrödelt habe. Hätte gleich nach der Ausbildung was neues anfangen sollen.
Ich hab was ins Auge gefasst was mir wirklich was bedeutet. Aber ob es umzusetzen ist weiß ich nicht.
Wenn ich unterstützung von meinen Eltern erhalte werde ich Nebenberuflich ne Ausbildung zur THP machen.
Ich halte euch auf dem laufenden was passiert........ob ich es schaffe.

Liebe Grüße
 
S

snuckie

Gast
ich hab' das auch hinter mir,
habe ueber 7 jahre in einem Buero gearbeitet, wurde dort vom chef gemobbt etc,:mad:
ich habe dann einfach einen aufhebungsvertrag bekommen und habe auch einen neuen job gefunden in dem ich nun happy bin:)

zwar etwas weniger geld aber weniger stress!!!:D

ich war 40 und hab's geschafft!!
Du schaffst das auch!

ist doch nur ein job nicht dein ganzes leben!!!
Hab den Mut !!;)
 

SethCohen

Mitglied
hey,

mit 24 bist du definitiv nicht zu alt! ich bin selbst 24 und mein bürojob ödet mich super an! klar ich verdien geld und es ist unbefristet aber glücklich werd ich hier nicht! ich bin jetzt erst seit 1 1/2 jahre hier seitdem ich die ausbildung hier beendet habe aber ich kann von mir aus sagen das ich in dieser zeit in der ich hier arbeite vom mensch her anders geworden bin, eben nicht mehr so motiviert im leben und nicht mehr so frühlich! schon fast spießig! deshalb überleg ich ja studieren zu gehen um erstmal aus dem job auszusteigen und evtl später auch was anderes machen zu können! zweifel momentan noch etwas aber wenn du einen halbwegs vernünftigen nebenjob im studium hast geht das shcon! zumal du ja während deines jobs die studigebühren ansparen kannst!

also nur mut!

lg
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich hasse meine Arbeit derzeit echt von tag zu tag mehr. Ich arbeite nur 25 stunden (zwecks meinen sohn :). und trotzdem es gibt keinen tag wo ich mal meine ruhe habe, und wo mal nicht dass telefon läutet, echt ich halte es schon nicht mehr aus und für alles bin ich zuständig wirklich für alles was eigentlich aber nicht meine aufgabe ist. ich möchte endlich mal meine ruhe haben und aus der arbeit raus gehen ohne dass zwei stunden später wieder dass telefon läutet. Kennt dass auch irgendwer?

Liebe Grüße und freu mich auf eure Nachrichten
 

vanDark

Aktives Mitglied
Ich habe mit 26 auch ein neues Studium angefangen, nachdem ich in meiner alten Firma einen unbefristeten Vertrag mit gutem Verdienst abgelehnt habe - auch aus den genannten Gründen. Der Gedanke, die nächsten 30 - 40 Jahre so einen Job zu machen, hat mich wahnsinnig gemacht.

Mein Studiengang ist im künstlerischen Bereich (etwas, das ich schon immer tun wollte, aber mich nie getraut habe aufgrund der "Anderen") und die Chancen, danach einen Job zu finden, sind extrem gering. Was glaubt ihr, wie Eltern, Partner und Umfeld auf meine Entscheidung reagiert haben....die haben mich für verrückt erklärt und von meinem Partner musste ich mich als letzte Konsequenz sogar leider trennen, da meine Entscheidung sich nicht mit seinem von Sicherheits- und Vernunftentscheidungen geprägtem Leben vereinbaren ließ.

Aber die müssen ja auch nicht die nächsten Jahrzehnte MEIN Leben leben! Das muss nur ich, obs mir passt oder nicht. Deshalb darf bei so wichtigen Entscheidungen auch nur einer das letzte Wort haben: ICH :D

Und das würde ich auch immer so raten. Einfach machen. Nur auf sich selbst hören, gerade wenns um den Beruf geht. Wer hockt schließlich täglich 8 - 12 Stunden in seinem Sch...job? Die Anderen sinds nicht.

Ich denke, solange man das Ganze - egal wie blödsinnig es auch für sein Umfeld scheinen mag - irgendwie finanziert bekommt und niemandem deshalb finanziell zur Last fällt (also Eltern, Partner oder Freunden)...ist man auch niemandem Rechenschaft schuldig und sollte tun, was man für sich selbst für richtig hält.

Im Moment mache ich ein Praktikum mit Chance auf Übernahme und das macht echt viel Spaß. Die Zeit vergeht wie im Flug und die müssen mich Abends schon fast immer rausschmeissen :D Ich bereue jedenfalls nichts, trotz der vielen Opfer und ich würde es immer wieder genau so machen. Wenn ich da an meinen alten Job zurückdenke...oh jee. Und inzwischen stehen auch meine Eltern voll und ganz hinter mir, weil sie sehen, dass es läuft. Trotz aller schlechter Prognosen von allen Seiten.

Deshalb. Nehmt euren Mut zusammen....ihr habt ja schon was in der Hinterhand (Ausbildung usw.). D.h. wenns scheitern sollte, könnt ihr immer noch wieder in euren alten Berufsbereich zurück. Aber ihr habt es wenigstens versucht....im schlimmsten Fall bleibt also alles so wie es ist, ihr könnt nur gewinnen....

LG,
vanDark
 

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