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Ich hasse arbeiten, bin ich noch normal?! :(

  • Starter*in Starter*in Gast_Katja
  • Datum Start Datum Start
also ich denke ebenfalls dass du eine etwas blauäugige einstellung zum leben hast!

arbeit ist arbeit! punkt!

die macht vielen leuten nicht soviel spaß! wer wäre nicht lieber auf einer karibischen insel um dort cocktails zu schlürfen!?

wenn du deine freizeit genießen willst, ist es nunmal notwendig geld zuhaben und das bekommt man durchs arbeiten!

du kannst ja kündigen, studieren, das studium abrechen, nochmal neu anfangen, wieder kündigen, etc...

irgendwann bist du 40 und hast garnichts mehr!
und schon garkeinen lebensstandard! es sei denn du gewinnst im lotto oder heiratest reich!
aber darauf würde ich mich nicht verlassen...

werde lieber erwachsen und mach dir klar dass arbeit einfach notwendig ist!

lg, kena
 
Ich weiß, dass es sich schlichtweg nach null Bock, einer Art Trotzphase anhört, aber dem ist nicht so. Ich schaue wirklich neidvoll auf diverse Leute aus meinem Bekanntenkreis, die in ihrer Arbeit regelrecht aufgehen und sich damit selbst verwirklichen können. In solch einem Fall wäre es mir vermutlich auch egal, gestresst nachhause zu kommen, da ich wüsste, etwas bewirkt zu haben.

In meinen bisherigen Jobs habe ich dieses Gefühl nur leider nie finden können, auch wenn ich versucht habe, mir einzureden, dass dieser Beruf genau mein Ding ist. Ich komme mir eigentlich überall fehl am Platz vor und langweile mich die größte Zeit. Klar erledige ich meine Aufgaben und das zur Zufriedenheit meiner Vorgesetzten, aber ich bin schlichtweg unglücklich.
Hinzu kommt eben diese anstrengende Pendelei und dass ich mit meinem Privatleben, trotz Hobbies, die mir auch Spaß machen, nicht sehr zufrieden bin. Ich habe keinen festen Freund (mehr), niemanden, der auf einen wartet, wenn man heimkommt.. all diese Umstände spielen in meine Situation und meine Hilflosigkeit diesbezüglich mit rein..

Ich habe einfach das Gefühl, dass mir all das zuviel wird. Wenn ich dann noch dran denke, einen eigenen Haushalt zu haben, der gemacht werden muss, wird mir ganz schlecht. Das kann doch nicht das Leben sein!?
 
Daran sieht man mal wieder, wie hart der Bruch von Schule ins Arbeitsleben ist 😉

Als Schüler glaubt man immer viiiiieeel zu wenig Zeit zu haben. Wenn man aber erst einmal auf eigenen Beinen steht, 40std. die Woche arbeitet + eigenen Haushalt + ggf. Kinder , dann sieht die Welt ganz schnell ganz anders aus. Wenn ich überlege, was ich neben der Schule alles gemacht habe und machen konnte...*schwärm*

Man muss sich eben umstellen, das gehört zum Leben dazu und man gewöhnt sich auch an's Arbeiten. Zuerst ist es mir auch schwer gefallen 8 Stunden am Stück zu arbeiten (wie gesagt, an so nem Studiumstag konnte man ja locker mal 1 bis 2 stündige Pausen einschieben 😉 ) und nicht morgens nach dem Aufstehen sagen zu können "Boha nee, heute mach ich mal blau und bleib im Bett - den Stoff hol ich heute Nachmittag nach!" . Jetzt ist es nur noch halb so schlimm bzw. geht es ja jedem so - also Kopf hoch, Hintern zusammenkneifen - du musst schließlich noch bis zu deinem 67'sten Lebensjahr arbeiten 😀😛😀
 
Wie pendelst Du denn, mit dem Auto oder mit dem Zug?

Versuche, Dir diese 4 Stunden Fahrerei so angenehm wie möglich zu machen. Ich hatte während der Ausbildung auch morgens und abends je 1 Stunde Fahrtzeit mit der S-Bahn und hatte immer ein dickes Buch dabei.
Oder aber schau, dass Du mit den Mitfahrenden ins Gespräch kommst, meist sind es ja immer dieselben. Mein Vater hat zu seiner Arbeits- und Pendelzeit richtig gute Freundschaften gefunden und sich immer angeregt unterhalten.

Wenn Du mit dem Auto fährst, leg Dir ein Hörbuch in den CD-Player oder eine CD mit Deiner Lieblingsmusik.
 
Hallo,

Wenn du erst in der Ausbildung bist, kämpfst Du vielleicht einfach noch mit der Umstellung von Schul- und Arbeitsleben. Es ist schon ein gravierender Unterschied, ob man 13,14 Uhr zu Hause ist oder eben 18, 19 Uhr. Als ich nach dem Studium meine ersten Arbeitstage hatte, war ich innerlich regelrecht geschockt/empört darüber, erst nach 18 Uhr nach Hause zu kommen. Da hatte man ja gar kein Leben mehr😉 Der Tag war rum, keine Zeit für irgendwas mehr...schrecklich😎

Naja, aber das ist halt schnell normal geworden. Wobei ich nicht sicher bin, ob es tatsächlich so sinnvoll für einen selber ist, von früh bis spät zu arbeiten. Ich mach es zwar auch so, aber Lebensqualität ist wahrscheinlich wirklich ein bisschen was anderes. Aber es wurde ja schon angesprochen: Geld mag man ja auch verdienen und zu wenig soll es auch nicht sein - damit scheiden Halbtagsjobs halt für viele Leute aus.

Letztlich musst Du wirklich selber schauen, was deine Prioritäten sind. Weniger arbeiten heißt in aller Regel wenig verdienen. Kommst Du damit zurecht, dann wäre eine Halbtagsstelle nach deiner Ausbildung vielleicht ein Weg. Auf der anderen Seite ist man jung halt am leistungsfähigsten, was dafür spricht, beruflich doch ein bisschen zu powern...

Nebenbei: Du schreibst, es liegt wohl nicht an der Arbeit selber. Aber vielleicht tut es das ja doch ein bisschen? Wenn einem der Job wenigstens etwas Spaß macht, empfindet man den Tag nicht als bloße Quälerei.
 
Ich finde 4 Stunden Fahrzeit schon sehr heftig. Das ist ja fast ein Halbtagsjob, den du für's Fahren verplemperst.
Allerdings hast du vorher gewusst, daß deine Ausbldungssstelle nicht mal eben um die Ecke liegt. Auf alle Fälle würde ich die Ausbildung beenden. Später hast du immer noch die Möglichkeit einen Job in der Nähe zu finden oder in die Nähe deines Arbeitsplatzes zu ziehen.

LG Punto
 
Schlag auf Schlag ändert sich hier die Meinung zum Thema.

Ganz ehrlich, ich find es verdammt hart täglich 4 Std. zu pendeln. Da bleibt in der Woche an Privatleben nichts mehr an Zeit.

Wie lange geht denn deine Ausbilung noch?
Und wenns noch 2 Jahre sind, die schaffst du auch, da musst du leider durch. Die Ausbilung deshlab abbrechen ist unfug.

Schau, wie Acro auch schreibt, dass du dir die Zeit so ruhig und stressfrei wie möglich gestaltest. Ja, ein gutes Buch, Musik etc. Und oft fährt man ja auch mit immer den selben Menschen.
Ich gehe ja mal davon aus, dass du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst.
 
ich fands auch komisch wie sich die meinungen plötzlich änderten.
ich finds total krass, weil ein neuanfänger im beruf sich sowieso umstellen muss, von schule auf arbeitszeiten...dann noch diese hammer fahrt. mein sohn hatte auch ne ausbildung, wo er solange fahren musste. das hier vor 5 uhr morgen aus dem haus und um 18 uhr wieder daheim. das wünsche ich keinen, der war nur noch fertig. gerade für berufsbeginner ist das total hart, die denken ja wirklcih ,das das leben nur scheisse is.also ich kanns versthehen.

nur einfach so abbrechen ist auch nicht das wahre. evenzuell kannst du das noch ne zeit durchziehen und dir am wochenende eine andere sache suchen, die in der nähe ist.oder aber eben ne wohnung in der nähe...wg oder wohnheim. wohnheime werden auch durchs bafög-amt mitfinanziert.

mein sohn hat damasl auch abgebrochen,also ein volles jahr durchgezogen und dann aufgrund meines umzuges , sich eine neue ausbildung gesucht. dabei gehts ihm besser.

klar sollte man die arbeit-ausbildung sehen, das es kein zuckerschlecken ist, aber man sollte auch noch etwas vom leben haben. 😉
 
2 Aus/Weiterbildungen habe ich hinter mit in meinem Betrieb und die erste Zeit bin ich mit dem Zug gefahren. von hier mit dem Zug zum Hbf und von dort mit der Bahn weiter. 1,5 Stunden war ich unterwegs. Dann hab ich mir die Strecke mal mit dem Auto angeschaut, 30 Minuten wenns hoch kommt. Das macht auch schon einen gewaltigen Unterschied.

Ich kann es aber verstehen, jeder hat Phasen wo er denkt "Wofür leb ich überhaupt noch" es ist eben stressig den Job, Haushalt und Freunde unter einen Hut zu bekommen. Irgendwann ist es aber Routine.

Bei dir kommt ja noch hinzu, dass du ja ach noch für Klausuren und Prüfungen lernen musst.

Kopf hoch, du packst das. Wenn du jetzt abbrichst, wer weiss ob du es nicht noch bereust.
 

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