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Ich habs versaut, mein Mann hat mich verlassen

G

Gelöscht 98679

Gast
Irgendwie komme ich mir gerade wie in einer antiquierten Gerichtsverhandlung zum Scheidungstermin vor, in dem die Schuldfrage geklärt werden soll.

Ich weiß nicht, ob hier so viele Berufsrichter anwesend sind, dass sie nicht anders können als von Schuld und Verurteilung sowie Konsequenzen zu sprechen. Jeder macht Fehler, der eine braucht länger um sie einzusehen, der andere sieht sie nie ein.

Alles das ist einfach nur menschlich. Auch ich bin Mensch und auch ich habe und mache meine Fehler. Deshalb verurteilt werden, möchte ich nicht. Deshalb versuche ich auch nicht zu richten.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Irgendwie komme ich mir gerade wie in einer antiquierten Gerichtsverhandlung zum Scheidungstermin vor, in dem die Schuldfrage geklärt werden soll.

Ich weiß nicht, ob hier so viele Berufsrichter anwesend sind, dass sie nicht anders können als von Schuld und Verurteilung sowie Konsequenzen zu sprechen. Jeder macht Fehler, der eine braucht länger um sie einzusehen, der andere sieht sie nie ein.

Alles das ist einfach nur menschlich. Auch ich bin Mensch und auch ich habe und mache meine Fehler. Deshalb verurteilt werden, möchte ich nicht. Deshalb versuche ich auch nicht zu richten.
Vertauscht du hier nicht was Grundlegendes?
Hier habe ich keine unverschämten Kommentare entdeckt - aber ehrlich, offene und nachdenkliche Worte.
Es bringt unsere TE nicht weiter, wenn wir sie bemitleiden und bedauern. Praktische Lebenserfahrung weitergeben - so sehe ich das Forum.
Manchmal tut die Wahrheit weh, bringt einem aber auch ein Stück weiter, wenn man denn die Meinungen anderer reflektiert und darüber nachdenkt.
 

unbeleidigte Leberwurst

Aktives Mitglied
Alles das ist einfach nur menschlich. Auch ich bin Mensch und auch ich habe und mache meine Fehler. Deshalb verurteilt werden, möchte ich nicht. Deshalb versuche ich auch nicht zu richten.
Verurteilen oder richten wir hier?

Es wird nur aufgezeigt, dass der Mann durch ihr Verhalten ebenfalls menschlich handelt.
Er entzieht sich einer ungesunden Beziehung, um sich selber zu schützen.
 

Dunkler_Engel

Aktives Mitglied
Dann schätzt ihr es plötzlich, dann seht ihr alles ein, dann wollt ihr alles anders machen - ihr vergesst aber eines:

Wir lieben euch nicht mehr.

So weh es tut, da musst du durch. Du hattest deine Chance - und hast sie vergeigt.

Was willst du jetzt erreichen - mit emotionalen Erpressungen ihn zurückholen?
Genau das ist der entscheidende Punkt. Durch die Hölle, in der auch ich mich befunden habe über Jahre, ist meine Liebe zu ihm komplett erlischt. Ich empfinde ihm gegenüber gar nichts mehr, nur noch Traurigkeit, dass er so am Boden ist.

Er macht mir Vorwürfe, dass ich vorher nichts gesagt hätte, damit er sich hätte ändern können. Doch es gab so viele Momente und Gespräche, die er nie ernst genommen hat. Er wirft mir vor, dass ich ihn in dieser dunklen Stunde alleine lassen würde.
Seine ganzen Bemühungen und sein ganzes Flehen wirkt auf mich wie emotionale Erpressung. Er würde alles dafür tun, dass ich bei ihm bleibe.

Deshalb liebe TE, gibt ihm Zeit, damit er sich darüber klar werden kann, ob er noch Gefühle für dich hat. Das bedeutet für dich abzuwarten und ihn gehen zu lassen, wenn von seiner Seite aus nichts mehr da ist.

Liebe Grüße
Dunkler_Engel
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Liebe TE:

genauso wie es Dunkler Engel schreibt ist es - eine Liebe macht etwas lange mit, langsam bröckelt sie, dann wird die Flamme immer kleiner und irgendwann ist sie ausgelöscht.

Man kann dann aus Anstand, aus Pflichtgefühl oder sonst was beim Partner bleiben - aber eine verlorene Liebe kommt nicht mehr zurück.

Du sagst , du liebst deinen Mann. Gerade wenn man einen Menschen wirklich liebt und dieser Mensch will gehen, dann lass ich ihn los. Alles andere ist nicht Liebe sondern Egoismus.

Wenn man deinen Post genau liest, kommt man ins Grübeln.
Du jammerst, wie du das mit den Kids schaffen sollst - merkst du was? Schon wieder wälzt du alles von dir ab, magst keine Verantwortung übernehmen.
Beweis doch mal, dass du dein Leben selbst meistern kannst und nicht eine Klette am Bein des Partners bist. Vielleicht hast du dann noch eine Chance, wenn dein Mann langfristig sieht, dass du es wirklich ernst meinst.

Ich drücke dir von ganzen Herzen alle Daumen.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Schade, dass sie nicht antwortet, dabei war sie angeblich, um drei Uhr Nachts hier online.

Entweder braucht sie noch Zeit oder ihr gefielen die Antworten nicht.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Schade, dass sie nicht antwortet, dabei war sie angeblich, um drei Uhr Nachts hier online.

Entweder braucht sie noch Zeit oder ihr gefielen die Antworten nicht.

Manchmal ist die Wahrheit nicht einfach zu ertragen - man hat gehofft, Verständnis und Beistand zu erfahren und dann kommt die kalte Dusche.

Als Betroffener liest man dann die Meinungen der Anderen, die man eigentlich gar nicht hören will, da wirkt das schon als eiskalte Dusche.

Nicht jeder reflektiert gleich, dass es nicht Böse gemeint ist, sondern eigentlich weiterhelfen soll.
Liebe TE:
Ich hoffe, nachdem du alles mal sacken hast lassen, mal in Ruhe über unsere Posts nachgedacht hast, wirst du dich wieder melden.

Keiner hier will dich niedermachen!!! Wir würden uns sicher freuen, wenn du dich in die Diskussion einbringen möchtest......
 

Alopecia

Aktives Mitglied
Eine Paartherapie beispielsweise muss nicht unbedingt als Zielsetzung haben, zusammen zu bleiben oder sich zu trennen. Es kann durchaus auch sein, dass beide Partner darüber unterschiedliche Wünsche haben. Vielleicht wäre das eine Option, ihm den Besuch beim Paartherapeuten vorzuschlagen? Vielleicht kann man dort Erkenntnisse und ein gegenseitiges Verständnis füreinander erarbeiten, die den Entschluss der Trennung in der derzeitigen Endgültigkeit doch wieder in Frage stellen. Möglicherweise kommt ihr auch beide zu dem Schluss, dass die Trennung der einzig gangbare Weg ist.
Samuel

dein beitrag ist super, aber ich halte die idee, eine paartherapie vorzuschlagen für katastrophal.

tatsache ist, dass die TE diejenige war, die die beziehung sabotiert hat. sicher nicht absichtlich, aber darum gehts nicht. sie schreibt selbst, dass sie immer von ihrem kerl lösungen gefordert hat, und nie fehler bei sich sah, keine verantwortung übernehmen wollte für diese dinge etc pp.

nun ne paartherapie vorzuschlagen wäre aber eigentlich genau das selbe, nämlich eine (teil-) verantwortung beim partner suchen, erneut. ER braucht keine therapie (höchstens um diese beziehung zu verarbeiten)

du, liebe TE, brauchst aber eine und zwar dringend. falls du in einer warst oder bist, war es wohl die falsche. aber da du selbst davon schreibst, dass du nie verantwortung übernommen hast für deine probleme, gehe ich mal davon aus, dass du keine therapie gemacht hast.

also, anstatt jetzt hier zu sitzen und rumzujammern (hart gesagt, aber muss manchmal sein), solltest du den A**** hochkriegen und dir ne therapie suchen. nur wenn du dich selbst änderst besteht überhaupt eine chance, dass es mit euch nochmal klappen kann. denn ich würde jede wette eingehen, wenn er nun zurückkäme, würde es genauso weitergehen wie bisher. AKTUELL, weil alles am boden liegt, hast du deine fehler erkannt, aber du wirst ganz schnell wieder in die alten muster zurückfallen, wenn er seine konsequenz (trennung) zurückzieht. ich bin mir auch sicher, dass diese nicht von heute auf morgen kam, sondern er dir oft gesagt hat, dass es so nicht weitergeht, und er sich irgendwann trennen wird/muss.

Mir kommt die Hutschnur hoch, wenn du, TE, dir die Schuld für das Scheitern der Ehe gibst :mad:

DU HAST EINE KRANKHEIT! Depressionen SIND eine Krankheit, aber es ist wie eh und je:
Niemand akzeptiert sie als solche...

natürlich hat sie die schuld, ganz egal, ob sie nun eine krankheit hat (für die sie nichts kann) oder die gründe andere sind. das entscheidende bei solchen problemen ist, dass der partner sieht, dass der andere bereit ist, an seinen fehlern zu arbeiten. mit therapie und anderem. selbsterkenntnis, probleme angehen und so weiter. was du schreibst ist illusorisch und auch falsch, der partner ist niemals dafür da, den anderen zu therapieren, daran geht fast jeder (bis auf wenige ausnahmen) kaputt.

die T E hatte die wahl, an ihren probleme zu arbeiten - NIEMAND (!) fordert eine komplett lösung oder dass sie plötzlich der fröhlichste mensch auf der welt ist. dies tat sie aber offensichtlich nichtmal im ansatz, wenn du den erstbeitrag durchliest.

wo du erkennst, dass die leute hier depression nicht als krankheit anerkennen ist mir ein rätsel. gerade hier im forum ist solch ein forum doch ein schlechter witz?!


die einzige lösung für solche probleme ist das genaue gegenteil, von dem, was du hier schreibst bzw vorschlägst

1) erkennen der probleme
2) akzeptanz der probleme
3) "lösen" der probleme. wobei damit nicht perfektionismus gemeint ist, sondern einfach das ANGEHEN und das bestmögliche tun.
 

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