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Ich habe es erkannt

Hallo Armadillo,

ich verstehe deinen Beitrag nicht. Auf einmal redest du ganz anders als noch im Vorgänger-Thread oder in den ersten Beiträgen. Oder als wenn du meine Antworten nicht gelesen hättest. Zumindest die, in denen ich sagte, es könnte sehr gut möglich sein, dass sie nur behauptet, ihre Gefühle für dich seien so schnell verschwunden, um sich selbst vor zu großem Schmerz zu schützen. Jetzt glaubst du lieber die Version, dass alles von Anfang an eine Lüge war? Warum? Aber mal angesehen davon - was hat das mit deinen eigenen Gefühlen zu tun? Wie gesagt, Gefühle an sich können keine Fehler sein, denn sie sind nun mal da und wir suchen uns nicht aus, wen wir lieben und wen nicht. Alles andere ist Selbstbelügen. Und: Keine Liebe, kein Gefühl, keine Beziehung und kein Leben hat eine Garantie für die Ewigkeit oder ein Recht auf ewiges Glück. Es endet nun mal, das eine früher, das andere später, mal mehr, mal weniger schmerzhaft für die Beteiligten. Schließlich hattest du auch deine Gründe, dass du dich in sie verliebt hattest. Ist Liebe nur dann "richtig", wenn sie erwidert wird - zumindest solange man selbst liebt?

Recht hast du, wenn du sagst, dass du mehr als du getan hast, nicht tun konntest und sie für den Umgang mit ihren "bösen" Gedanken selbst verantwortlich ist. Du verurteilst ein Verhalten, ohne, wie du selbst sagst, die wahren Hintergründe zu kennen. Wenn sie vor der Beziehung mit dir verletzt worden ist, ist es verständlich, dass sie sich bei euch unsicher fühlte und mehr oder weniger unbewusst auch zu kontrollieren versuchte, um sich sicher zu fühlen in etwas, das sie brauchte und wollte. Und schließlich ist sie nicht allein schuld an ihren Gefühlen/Gedanken.



Damit hast du ihr offensichtlich ein gewisses Sicherheitsgefühl entzogen. Ohne es zu wollen, aber hätte mein Freund das zu mir gesagt, wäre ich sehr verletzt und mir meiner Sache nicht mehr sicher gewesen ... "sie gehen lassen" kann zumindest für mich auch bedeuten, selbst Schluss zu machen.

Lg, Schnecke 🙂


Ja ich würde sagen sie hatte durchaus gewisse Angst dass ich sie verletzten würde, als ich so paar mal bestimmte Sachen gesagt und getan habe. Dies gab den bösen Gedanken scheinbar genug Nahrung so dass sie sie letzten Endes nicht mehr kontrollieren konnte, und bevor man verletzt wird, verletzt man lieber andere, aus Selbstschutz, vorallem bei ihrer Vorgeschichte. Ich habe dies allerdings auch früh erkannt und habe ihr ja nach der Trennung ja auch die 2 Briefe geschrieben wo ich dies alles sehr bedauerte, es waren aufrichtige Worte die das alles erklärten und entschuldigten, genutzt hat das ja aber leider garnichts.

Wieso ich wieder in meinem letzten Beitrag so redete, kommt vielleicht davon weil ich es einfach nicht mehr konnte, irgendwie Verständniss für sie irgendwoher zu schöpfen, ihr Handeln zu begründen und zu erklären. Letzten Endes bleibt einem nur das, was schwarz auf weiß steht, und diese Sachen, sind garnicht schön. Die schönen erinnerungen verblassen.

Ich frage mich, ob auch jetzt immernoch Feigheit sie beherscht, sie war feige beim schluss machen und hat wahrscheinlich auch jetzt immernoch Angst mit mir in Kontakt zu tretten, falls sie denn überhaupt mich vermisst. Vielleicht denkt sie sich einfach, dass ich jetzt sie hassen würde, sie eh nicht mehr will oder gar sehen möchte, dass ich jetzt bereits eh eine neue hab. Aber irgendwie glaube ich doch an Vergebung. Man müsste die anderen menschen ja so behandelt, wie man selbsr behalt werden möchte. Soll ich sie jetzt nun hassen, nachdem sie mir so weh getan hat, oder ihr eher vergeben? Denn sie hatte sicher ihre Gründe. Aber wie kann man jemandem etwas vergeben, wenn der andere es garnicht bereut?

Ich sehne ich mich auch nach Vergebung, wenn wir uns gegenseitig nichts vergeben können, wie sollte man dann als mensch weitermachen? Ich habe sehr vieles schon sehr schnell bereut, es trieb mich beinahr in den Wachsinn, doch Vergebung durfte ich keine erfahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, auch wenn du explizit MICH nicht hören magst. Aber was ist "Wachsinn"? Ein tolles Wort. Klingt vielversprechend.
 
Hallo Armadillo,

was war und vielleicht war und vielleicht ist und vielleicht sein wird, darauf hast du, was euch und was sie betrifft, nun keinen Einfluss mehr. Viele Antworten wirst du nicht bekommen, aber mit der Zeit werden sich die meisten dazugehörigen Fragen auch nicht mehr stellen, weil sich deine Gefühle und Sichtweisen geändert haben werden. Kein klärendes Gespräch zu haben, ist schwer, ich kenne das, aber letztendlich bleibt dir nichts anderes, als damit umzugehen. So, dass du deinen Frieden mit dir machen und weitergehen kannst. Mag sein, dass du recht hast, dass sie dich aus Selbstschutz verletzte, mehr oder weniger unbewusst. Verletzungen bleiben aber unter gewissen Umständen nicht aus, vor allem, wenn es auch um Trennung geht. Sie gehören „einfach“ dazu. Ob deine Briefe etwas „genützt“ haben, kann auch nur sie wissen, sicherlich wird es irgendetwas in ihr bewegt haben, nur hast du keine Reaktion bekommen. Was hast du denn für Erwartungen hineingelegt? Was wäre für dich ein „Nutzen“ gewesen?
Wenn du es nicht mehr kannst, ihr Verhalten zu erklären, begründen etc., dann lass’ es doch. Vieles wird, wie gesagt, ohnehin unbeantwortet bleiben und vieles ist „nur“ ein Versuch deinerseits, den Trennungsschmerz erträglicher zu machen und mit der Sache irgendwie abzuschließen. Und eure Beziehung hatte beide Seiten: gute und schlechte. Nicht nur das eine oder das andere.
Was bringt dir die Antwort auf die Frage, ob sie immer noch „von Feigheit beherrscht“ wird? Und was für eine Vergebung meinst du? Oder fragst du nicht eher nach der Art und Weise der Vergebung? Nach der Konsequenz möglicher Vergebung? Erhoffst du dir vielleicht etwas? Wie du mit dem, was sie dir angetan hat, umgehen willst, bleibt dir überlassen, nur so viel: Hass vergiftet und macht blind und den anderen hässlicher, als er vielleicht ist. Hass bringt dich nicht weiter, du leidest nur, und wofür? Sie wüsste ja nicht, dass du sie hasst. Soll sie davon Schuldgefühle bekommen? Sich bei dir melden und sich entschuldigen? Du kannst anderen Menschen nicht vorschreiben, wie sie sich zu fühlen oder zu verhalten haben. Das kannst du nur bei dir selbst. Du kannst bei dir anfangen. Du sagst, man müsste die anderen Menschen behandeln, wie man selber behandelt werden möchte. Willst du denn von deiner Freundin für deine Fehler gehasst werden?
Du kannst jedem Menschen vergeben, auch wenn dieser nicht bereut. Warum sollte er das konkret in jedem Fall? Ist Vergebung an die Bedingung geknüpft, Fehler einzusehen, zu bereuen? Willst du in diesem Fall der erste oder der letzte sein, der handelt? Beziehst du die Vergebung auf den anderen (der erst bereuen sollte) oder auf dich, damit du mit der Sache abschließen kannst und ihr emotional gesehen nicht ewig hinterherläufst? Denn, wie gesagt, es ist eher wahrscheinlich, dass sie das, was du ihr vorwirfst, sofern sie davon weiß, nie bereuen wird, oder du es zumindest nicht erfährst, und du kannst einem anderen Menschen nicht vorschreiben, wie er sich zu verhalten oder zu fühlen hat, du kannst von anderen keine Bedingungen einfordern für ein bestimmtes Verhalten oder Gefühl von dir selbst. Ihr könnt euch gegenseitig vergeben, die Frage ist nur, wie gesagt, in welcher Art und Weise das geschehen soll. Es muss nicht immer ein Gespräch als Plattform dienen. Es muss nicht immer das gesprochene Wort sein. Es kann sich auch in der Haltung, der Ansicht dem anderen gegenüber äußern, indem du aufgibst, ihr böse zu sein für Fehler, die sich nicht wieder gut machen/nicht bereuen wird, dann haben diese Fehler auch eine Chance, dich irgendwann nicht mehr zu verletzen. Vielleicht ist es auch hier wieder „nur“ die Perspektive, die du zu ändern brauchst.

Lg, Schnecke 🙂
 
Aber wie kann man jemandem etwas vergeben, wenn der andere es garnicht bereut?.

Vergebung ist keine beiderseitige Sache.

Es muss nicht erst einer zu Kreuze kriechen und bereuen, damit ihm der andere vergeben kann.

Vergeben heisst seinen Frieden mit der Sache machen und sie gut sein lassen.

Und genau das würde ich Dir empfehlen.
 
Hallo Armadillo,

was war und vielleicht war und vielleicht ist und vielleicht sein wird, darauf hast du, was euch und was sie betrifft, nun keinen Einfluss mehr. Viele Antworten wirst du nicht bekommen, aber mit der Zeit werden sich die meisten dazugehörigen Fragen auch nicht mehr stellen, weil sich deine Gefühle und Sichtweisen geändert haben werden. Kein klärendes Gespräch zu haben, ist schwer, ich kenne das, aber letztendlich bleibt dir nichts anderes, als damit umzugehen. So, dass du deinen Frieden mit dir machen und weitergehen kannst. Mag sein, dass du recht hast, dass sie dich aus Selbstschutz verletzte, mehr oder weniger unbewusst. Verletzungen bleiben aber unter gewissen Umständen nicht aus, vor allem, wenn es auch um Trennung geht. Sie gehören „einfach“ dazu. Ob deine Briefe etwas „genützt“ haben, kann auch nur sie wissen, sicherlich wird es irgendetwas in ihr bewegt haben, nur hast du keine Reaktion bekommen. Was hast du denn für Erwartungen hineingelegt? Was wäre für dich ein „Nutzen“ gewesen?
Wenn du es nicht mehr kannst, ihr Verhalten zu erklären, begründen etc., dann lass’ es doch. Vieles wird, wie gesagt, ohnehin unbeantwortet bleiben und vieles ist „nur“ ein Versuch deinerseits, den Trennungsschmerz erträglicher zu machen und mit der Sache irgendwie abzuschließen. Und eure Beziehung hatte beide Seiten: gute und schlechte. Nicht nur das eine oder das andere.
Was bringt dir die Antwort auf die Frage, ob sie immer noch „von Feigheit beherrscht“ wird? Und was für eine Vergebung meinst du? Oder fragst du nicht eher nach der Art und Weise der Vergebung? Nach der Konsequenz möglicher Vergebung? Erhoffst du dir vielleicht etwas? Wie du mit dem, was sie dir angetan hat, umgehen willst, bleibt dir überlassen, nur so viel: Hass vergiftet und macht blind und den anderen hässlicher, als er vielleicht ist. Hass bringt dich nicht weiter, du leidest nur, und wofür? Sie wüsste ja nicht, dass du sie hasst. Soll sie davon Schuldgefühle bekommen? Sich bei dir melden und sich entschuldigen? Du kannst anderen Menschen nicht vorschreiben, wie sie sich zu fühlen oder zu verhalten haben. Das kannst du nur bei dir selbst. Du kannst bei dir anfangen. Du sagst, man müsste die anderen Menschen behandeln, wie man selber behandelt werden möchte. Willst du denn von deiner Freundin für deine Fehler gehasst werden?
Du kannst jedem Menschen vergeben, auch wenn dieser nicht bereut. Warum sollte er das konkret in jedem Fall? Ist Vergebung an die Bedingung geknüpft, Fehler einzusehen, zu bereuen? Willst du in diesem Fall der erste oder der letzte sein, der handelt? Beziehst du die Vergebung auf den anderen (der erst bereuen sollte) oder auf dich, damit du mit der Sache abschließen kannst und ihr emotional gesehen nicht ewig hinterherläufst? Denn, wie gesagt, es ist eher wahrscheinlich, dass sie das, was du ihr vorwirfst, sofern sie davon weiß, nie bereuen wird, oder du es zumindest nicht erfährst, und du kannst einem anderen Menschen nicht vorschreiben, wie er sich zu verhalten oder zu fühlen hat, du kannst von anderen keine Bedingungen einfordern für ein bestimmtes Verhalten oder Gefühl von dir selbst. Ihr könnt euch gegenseitig vergeben, die Frage ist nur, wie gesagt, in welcher Art und Weise das geschehen soll. Es muss nicht immer ein Gespräch als Plattform dienen. Es muss nicht immer das gesprochene Wort sein. Es kann sich auch in der Haltung, der Ansicht dem anderen gegenüber äußern, indem du aufgibst, ihr böse zu sein für Fehler, die sich nicht wieder gut machen/nicht bereuen wird, dann haben diese Fehler auch eine Chance, dich irgendwann nicht mehr zu verletzen. Vielleicht ist es auch hier wieder „nur“ die Perspektive, die du zu ändern brauchst.

Lg, Schnecke 🙂

Mal eine kurze Aktualisierung. 😀

Nunja, die Reaktion auf die Briefe war folgende (weiß nicht mehr genau ob ich das hier schon geschrieben habe): "aich hab sie gelesen und ich hab sie weggeworfen, kein grund si eaufzuheben" "es ist gut das du eingesehen hast was du falsch gemacht hast" "ich ahb auch viel eingesehen aber das macht uns nicht wieder ganz"


Das war jedenfalls das was aus dem letzten Kontakt, einem Chat am 17.08 hervor ging.

Naja, nur um das mal abzuhacken. 😉



Aber ansonsten hmm, gibt es nichts besonderes was ich noch sagen könnte über sie. Vielleicht hat/hatte sie deswegen Angst mir gegenüber zu tretten, weil sie ganz genau weiß wie sehr sie mir da weh tat und wie sehr sie sich eigenen Worten und Versprechungen widersetzt hat. Das Versprechen, immer sofort zu sagen, falls etwas in der Beziehung nicht stimmt, und dies doch nicht gehalten zu haben. Das Versprechen für einander zu kämpfen falls es schwierig wird, aber dies dann doch nicht getan zu haben. Das Versprechen, mich nie wieder loszulassen, und dies doch getan zu haben. Ich würde mich auch schämen, wenn ich jemandem solche Sachen erzähle und dann aber eher doch wie ein Oberarschloch handle und alles über Bord werfe, ja das ist ein guter Grund einer Person aus dem Weg zu gehen. Womit es ja nun auch bestätigt wäre, dass sie wirklich von Feigheit beherrscht wird.
 
Nun, offensichtlich ist es für sie wirklich vorbei und Du solltest es aktzeptieren.

Im Moment schiebst Du alles auf sie.

Lass es und nimm es so hin wie es ist, dass durch beiderseitige Fehler die Situation eingetreten ist, dass die Beziehung nicht mehr funktioniert hat.
 

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