Southstar89
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Teil 1/5
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin hier nicht ganz neu, ich lese seit 15 Jahren mit und war auch schon einmal angemeldet. Ich möchte mit euch ein Problem besprechen, welches wohl einer der größten Einschnitte in meinem bisherigen Leben war. Es könnte etwas länger werden, deswegen schon einmal danke für eure Zeit.
Ich habe mich im August 2025 von meiner Frau getrennt, wir nennen sie hier Lara. Wir sind beide Mitte/Ende 30 und waren 11 Jahre ein Paar.
Um das Ganze zu verstehen, muss ich euch einen Einblick in unsere Beziehung geben. 11 Jahre sind nicht wenig, deshalb werde ich ein wenig chronologisch vorgehen und Randinformationen ergänzen.
Aufgrund der Länge muss ich fünf Teile erstellen, gerne könnt ihr eure Antworten so verfassen, dass ihr auch auf Teil 1/2.... bezieht.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt meine erste „richtige Beziehung“ hinter mir, in der ich knapp zwei Jahre mit einer Frau zusammengelebt hatte. Diese Beziehung war zu diesem Zeitpunkt seit knapp einem Jahr beendet.
Lara lud mich ein, sie abends zu besuchen. Das war der Abend, an dem ich quasi nie wieder gegangen bin. Ich war fast jeden Tag bei ihr. Meine eigene Wohnung behielt ich aus Angst, dass es nicht funktioniert, aber noch ein Jahr parallel.
Am Anfang war alles harmonisch. Wir lachten viel, fühlten uns gut, und natürlich war da die rosarote Brille. Im Nachhinein gab es aber Anzeichen, die ich ignoriert habe.
Nach ein paar Monaten kam es zu einer ersten Meinungsverschiedenheit. Nichts Wildes. Ich wollte mit ihr darüber reden. Sie legte sich einfach ins Bett, drehte sich von mir weg, sprach kein Wort und ignorierte mich. Wenn ich mit ihr reden wollte oder sie anschaute, drehte sie sich erneut weg. Ich wusste damals nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich fragte oft nach, dachte, ich hätte falsch reagiert oder wäre unfair gewesen.
Ihr müsst wissen: Ich komme aus einem „Schreihaushalt“. Mein Vater hat meine Mutter und uns Kinder oft angeschrien. Deshalb bin ich bei Konflikten ruhig und sachlich, ich kann Geschrei nicht haben.
Dieses Verhalten zog sich in ähnlichem Stil durch unsere gesamte Beziehung. Es gab keinen zielführenden Dialog in Konfliktsituationen. Ich sprach, sie starrte an die Wand oder aus dem Fenster, ignorierte mich und ich führte ein Gespräch mit mir selbst. Danach wurde ich oft Stunden oder Tage ignoriert. Mir wurde Nähe und Liebe entzogen und das führte dazu, dass ich mich schlecht fühlte. Ich sah mich als Täter und sie als Opfer. Schlussendlich entschuldigte ich mich, egal ob ich in meinen Augen schuld war oder nicht, und tat alles, um „den Frieden“ wiederherzustellen.
Das gelang aber immer nur kurz und immer nur dann, wenn ich ihr etwas schenkte oder wir Urlaube und Kurztrips machten. Dann war sie für kurze Zeit glücklich und gab mir wieder etwas Liebe und Nähe.
Schlussendlich führte das dazu, dass ich in diesen 11 Jahren massive Konsumschulden (ca. 90.000 €) aufbaute, die ich jetzt noch die nächsten 5–7 Jahre abbezahlen werde.
Zur Klarstellung: Sie hat mich nie aktiv um Geld gebeten. Sie hat nie gesagt, dass ich ihr etwas kaufen soll. Als sie mich kennenlernte, hatte ich gerade meine Ausbildung abgeschlossen und verdiente 1.200 € netto. Sie hat sich also nicht aktiv nach einem „Goldesel“ umgesehen. Im Verlauf der Jahre bildete ich mich weiter und verdiente entsprechend mehr. Sie hat sich allerdings nie für unsere Finanzen interessiert. Sie äußerte eher Wünsche oder sagte, dass sie etwas schön findet. Und wenn es ihr schlecht ging oder ich den „Frieden“ wiederherstellen wollte, bin ich los und habe Wünsche erfüllt, um sie einmal kurz lächeln zu sehen.
Es ist also meine eigene Schuld, dass ich finanziell so dastehe wie heute.
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin hier nicht ganz neu, ich lese seit 15 Jahren mit und war auch schon einmal angemeldet. Ich möchte mit euch ein Problem besprechen, welches wohl einer der größten Einschnitte in meinem bisherigen Leben war. Es könnte etwas länger werden, deswegen schon einmal danke für eure Zeit.
Ich habe mich im August 2025 von meiner Frau getrennt, wir nennen sie hier Lara. Wir sind beide Mitte/Ende 30 und waren 11 Jahre ein Paar.
Um das Ganze zu verstehen, muss ich euch einen Einblick in unsere Beziehung geben. 11 Jahre sind nicht wenig, deshalb werde ich ein wenig chronologisch vorgehen und Randinformationen ergänzen.
Aufgrund der Länge muss ich fünf Teile erstellen, gerne könnt ihr eure Antworten so verfassen, dass ihr auch auf Teil 1/2.... bezieht.
2014
Wir lernten uns 2014 kennen. Ich war sofort von ihr verzaubert und unser Anfang war klassisch romantisch und schön. Sie ist zwei Jahre älter als ich und eröffnete mir, dass ich ihr erster Freund bin. Zu diesem Zeitpunkt war ich 24 und sie 27 Jahre alt. Das wunderte mich etwas, da sie eine bildschöne und lustige Frau war, aber ich dachte nicht weiter darüber nach.Ich hatte zu diesem Zeitpunkt meine erste „richtige Beziehung“ hinter mir, in der ich knapp zwei Jahre mit einer Frau zusammengelebt hatte. Diese Beziehung war zu diesem Zeitpunkt seit knapp einem Jahr beendet.
Lara lud mich ein, sie abends zu besuchen. Das war der Abend, an dem ich quasi nie wieder gegangen bin. Ich war fast jeden Tag bei ihr. Meine eigene Wohnung behielt ich aus Angst, dass es nicht funktioniert, aber noch ein Jahr parallel.
Am Anfang war alles harmonisch. Wir lachten viel, fühlten uns gut, und natürlich war da die rosarote Brille. Im Nachhinein gab es aber Anzeichen, die ich ignoriert habe.
Nach ein paar Monaten kam es zu einer ersten Meinungsverschiedenheit. Nichts Wildes. Ich wollte mit ihr darüber reden. Sie legte sich einfach ins Bett, drehte sich von mir weg, sprach kein Wort und ignorierte mich. Wenn ich mit ihr reden wollte oder sie anschaute, drehte sie sich erneut weg. Ich wusste damals nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich fragte oft nach, dachte, ich hätte falsch reagiert oder wäre unfair gewesen.
Ihr müsst wissen: Ich komme aus einem „Schreihaushalt“. Mein Vater hat meine Mutter und uns Kinder oft angeschrien. Deshalb bin ich bei Konflikten ruhig und sachlich, ich kann Geschrei nicht haben.
Dieses Verhalten zog sich in ähnlichem Stil durch unsere gesamte Beziehung. Es gab keinen zielführenden Dialog in Konfliktsituationen. Ich sprach, sie starrte an die Wand oder aus dem Fenster, ignorierte mich und ich führte ein Gespräch mit mir selbst. Danach wurde ich oft Stunden oder Tage ignoriert. Mir wurde Nähe und Liebe entzogen und das führte dazu, dass ich mich schlecht fühlte. Ich sah mich als Täter und sie als Opfer. Schlussendlich entschuldigte ich mich, egal ob ich in meinen Augen schuld war oder nicht, und tat alles, um „den Frieden“ wiederherzustellen.
Das gelang aber immer nur kurz und immer nur dann, wenn ich ihr etwas schenkte oder wir Urlaube und Kurztrips machten. Dann war sie für kurze Zeit glücklich und gab mir wieder etwas Liebe und Nähe.
Schlussendlich führte das dazu, dass ich in diesen 11 Jahren massive Konsumschulden (ca. 90.000 €) aufbaute, die ich jetzt noch die nächsten 5–7 Jahre abbezahlen werde.
Zur Klarstellung: Sie hat mich nie aktiv um Geld gebeten. Sie hat nie gesagt, dass ich ihr etwas kaufen soll. Als sie mich kennenlernte, hatte ich gerade meine Ausbildung abgeschlossen und verdiente 1.200 € netto. Sie hat sich also nicht aktiv nach einem „Goldesel“ umgesehen. Im Verlauf der Jahre bildete ich mich weiter und verdiente entsprechend mehr. Sie hat sich allerdings nie für unsere Finanzen interessiert. Sie äußerte eher Wünsche oder sagte, dass sie etwas schön findet. Und wenn es ihr schlecht ging oder ich den „Frieden“ wiederherstellen wollte, bin ich los und habe Wünsche erfüllt, um sie einmal kurz lächeln zu sehen.
Es ist also meine eigene Schuld, dass ich finanziell so dastehe wie heute.