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Ich habe ein Jahr verschwendet

Klar begegnen mir überall Männer.
Aber nicht in der Umgebung, die mich triggert.
Und selbst wenn ich mich ab und zu unwohl fühle, kann das ja kein Grund sein nie wieder zu arbeiten.

Ich weiß gerade nicht, warum ich mich für mein Trauma rechtfertigen muss.
 
Magst Du verraten, was genau Du "im Baustellenumfeld" gemacht hast (Ausbildung/Studium, Praxis)? Ich denke auch, dass es am erfolgversprechendsten ist, an diese Kenntnisse und Erfahrungen anzuknüpfen und sie in ein anderes, weniger triggerndes Umfeld zu übertragen. Vielleicht ist auch eine Umschulung eher möglich, wenn deutlich wird, dass Du realistische Chancen auf einen neuen Job hast damit. Vielleicht brauchst Du die Umschulung aber auch gar nicht und eine kürzere Qualifizierung ist ausreichend.
 
Ich habe eine Ausbildung im Handwerk gemacht und dort auch beinahe 15 Jahre lang gearbeitet.
Von der Entwurfserstellung bis zur fertigen Montage habe ich alles gemacht. Mit meiner Vorbildung wäre es möglich als Mediengestalterin wieder einzusteigen, was ich für wenig realistisch hielt, da KI momentan viele dieser Jobs obsolet macht. Während der Reha durfte ich einen Mediengestalter kennenlernen, der seinen Job deshalb verloren hat.
Da ich bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung habe, könnte ich ohnehin eine Umschulung auf 2 Jahre verkürzen.

Hier wird gesagt, dass man Buchhändler und Bibliothekare nicht mehr benötigt.
Was benötigt man denn dann heutzutage noch?
 
Ich habe eine Ausbildung im Handwerk gemacht und dort auch beinahe 15 Jahre lang gearbeitet.
Von der Entwurfserstellung bis zur fertigen Montage habe ich alles gemacht.
Das ist doch was!

Was wäre beispielsweise mit einem Unternehmen, in dem noch andere Frauen in der gleichen Tätigkeit beschäftigt sind, du also nicht nur mit Männern arbeiten müsstest?
 
Hallo GreyWarden,

ich habe leider keine Lösung für dich, möchte aber einen Gruß der Solidarität und Verständnis da lassen! Und vor allem Kraft für die anstehenden Behördengänge und Bewebungsschritte!

LG!
 
Wiespo rechtfertigen - verstehe ich nicht - es geht doch darum dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, nicht nur für 3 sondern für 8 Stunden also wie jeder andere auch, der Vollzeit arbeiten geht oder sehe ich da etwas falsch ?

Wenn es aber ein Problem darstellt mit Männern in einem Raum zu sein , müsste man ja dafür sorgen, dass Du ein extra Büro bekommst oder dafür sorgen, das Du Kolleginnen hast.

Na und wenn das für Dich eben nicht möglich ist , kann es ja sein, das das eben Deine Arbeitsfähigkeitseinschränkung durch Gutachten beeinflusst.

Wenn Du also da schon ein Problem hast - wäre es da nicht sinnvoller das erst einmal auszutherapieren soweit es machbar ist , damit Du eben durch spätere Jobausübung nicht überfordert bist ?

Wenn das Gutachten das nicht bestätigt, dass Du uneingeschränkt arbeiten kannst - dann hat das doch einen Grund .

Das Thema Umschulung steht da denke ich auf einem anderen Blatt, die kann man ja bei bei vorhersehbarem Therapieerfolg trotzdem bewilligt bekommen oder ist das miteinander gekoppelt ?
 

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