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"Ich garantiere dir, es wird eines Tages besser!!!" - Was soll das?

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Sag mir mal was mir nach 15 ADs, Ketamin-Infusionen, EKT/MKT noch offen steht.

Der Faktor Zeit; man sagt ja "die Zeit heilt alle Wunden". Eventuell solltest du wieder für eine Zeit lang in eine Klinik, wo du unter Beobachtung stehst.
Ich gebe keine Garantie, das sei gesagt, bevor du dich wieder missverstanden fühlst.
 
Hallo Gast

Dann hast du einiges hinter dir. Keine Frage. Der Spruch kommt dann besonders mies. Noch ein Grund mehr es dem Sprücheklopfer gleich unter die Nase zu halten.
 
Der Faktor Zeit; man sagt ja "die Zeit heilt alle Wunden". Eventuell solltest du wieder für eine Zeit lang in eine Klinik, wo du unter Beobachtung stehst.
Ich gebe keine Garantie, das sei gesagt, bevor du dich wieder missverstanden fühlst.
Die Zeit macht überhaupt nichts. Was soll ich noch in einer weiteren Klinik? Medikamente bringen nichts und das sonstige Angebot war immer ein schlechter Witz. Von Therapie konnte nicht die Rede sein und davon abgesehen habe ich mich komplett aufgegeben. Ich schaffe die simpelsten Dinge nicht.
 
Die Zeit macht überhaupt nichts. Was soll ich noch in einer weiteren Klinik? Medikamente bringen nichts und das sonstige Angebot war immer ein schlechter Witz. Von Therapie konnte nicht die Rede sein und davon abgesehen habe ich mich komplett aufgegeben. Ich schaffe die simpelsten Dinge nicht.

Und das geile ist, dass da irgendwo in Dir ein Fünkchen Hoffnung lebt. Ohne die Hoffnung, doch noch irgendwas zu finden, was Dich im Leben halten könnte, hättest Du dieses Thema nicht eröffnet, wenn es in Dir so aussieht, wie oben beschrieben.
Fakt ist aber: niemand kann Dein Leben leben, das kannst Du nur selbst. Genauso wie niemand für Dich essen oder kacken kann.
Ernsthafte Frage: WARUM bist Du noch da?
 
Mit Vorwürfen oder gar Beleidigungen ist dir wirklich nicht zu helfen. Ich/wir können hier lesen, mitfühlen und Verständnis zeigen. Was und wie du es ausdrückst wirkt nicht, als wärst du gaga oder würdest dir alles nur einreden.
Abgesehn davon, denke ich, was dir fehlt, ist einfach mal eine positive Erfahrung, die du realisieren und für dich auch so annehmen kannst.

Was könnte das denn sein?

Zum Thema Therapie habe ich auch eine eher kritische Haltung. Ich habe aber zuletzt einen sehr positive Erfahrung bei einem stationären Aufenthalt gemacht. Was mir hilft ist, dass ich eine eher aufgeschlossener, offener Mensch bin.

Könnte für dich eine ähnliche Erfahrung eine Hilfestellung für einen neue Chance, eine neuen Anfang sein?

Ich wünsch dir, dass du dir noch einmal selbst die Chance gibst, dir helfen zu lassen. Trotz aller deiner Erfahrungen: Es gibt wirklich auch sehr gute Einrichtungen.
 
Die Zeit macht überhaupt nichts. Was soll ich noch in einer weiteren Klinik? Medikamente bringen nichts und das sonstige Angebot war immer ein schlechter Witz. Von Therapie konnte nicht die Rede sein und davon abgesehen habe ich mich komplett aufgegeben. Ich schaffe die simpelsten Dinge nicht.

Wenn du jeden Tag an Selbstmord denkst, wächst der Drang nur weiter, weil es nunmal in der Natur der Sache liegt, dass aus Gedanken Taten folgen wollen.
War positive Suggestion mal ein Thema in der Therapie? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
Gab es etwas, das dir (kurzzeitig) geholfen hatte?
 
Und das geile ist, dass da irgendwo in Dir ein Fünkchen Hoffnung lebt. Ohne die Hoffnung, doch noch irgendwas zu finden, was Dich im Leben halten könnte, hättest Du dieses Thema nicht eröffnet, wenn es in Dir so aussieht, wie oben beschrieben.
Das mag man leicht denken, aber ich bin mittlerweile selbst zur Überzeugung gekommen, dass auch das nicht stimmt.
Fakt ist aber: niemand kann Dein Leben leben, das kannst Du nur selbst. Genauso wie niemand für Dich essen oder kacken kann. Ernsthafte Frage: WARUM bist Du noch da?
Dahinvegetieren ist immer noch einfacher als seinen Selbsterhaltungstrieb komplett zu überwinden. Es klingt ja immer so simpel "Spring doch einfach", aber Leute haben schon einen nicht-geöffneten Fallschirm aus 3000 Metern Höhe überlebt. Aber irgendwelche Androhungen oder Methodendiskussionen sollen das hier überhaupt gar nicht werden. Ich bin viel zu schwach und feige um irgendwas zu unternehmen, sowohl positiv als auch negativ.
Gast, ich weiß auch nicht, was ich dir raten soll, ich denke nur, dass durch irgendwelche getippten Worte sich dein Zustand und deine Situation wohl nicht bessern wird. Zumindest nicht in diesem Rahmen. Ich hoffe aber einfach, dass du dennoch einen Weg findest, dein Leben zum besseren zu wenden oder irgendein Ziel in diesem Leben, das es für dich selbst zu gehen lohnt.
Dankeschön, jedoch ist mir das natürlich absolut bewusst, dass mir niemand von Außen helfen kann. Ich sage selbst immer: "Nur du kannst dir selbst helfen".
Mit Vorwürfen oder gar Beleidigungen ist dir wirklich nicht zu helfen. Ich/wir können hier lesen, mitfühlen und Verständnis zeigen. Was und wie du es ausdrückst wirkt nicht, als wärst du gaga oder würdest dir alles nur einreden. Abgesehn davon, denke ich, was dir fehlt, ist einfach mal eine positive Erfahrung, die du realisieren und für dich auch so annehmen kannst. Was könnte das denn sein? Zum Thema Therapie habe ich auch eine eher kritische Haltung. Ich habe aber zuletzt einen sehr positive Erfahrung bei einem stationären Aufenthalt gemacht. Was mir hilft ist, dass ich eine eher aufgeschlossener, offener Mensch bin. Könnte für dich eine ähnliche Erfahrung eine Hilfestellung für einen neue Chance, eine neuen Anfang sein? Ich wünsch dir, dass du dir noch einmal selbst die Chance gibst, dir helfen zu lassen. Trotz aller deiner Erfahrungen: Es gibt wirklich auch sehr gute Einrichtungen.
1) Ich habe vor kurzer Zeit trotz schwerer Depressionen eine Berufsausbildung abgeschlossen, sogar mit guten Noten. Ich war danach zwei Wochen in einem richtig tollen Urlaub (anderer Kontinent) in einem Land, vor ich vor knapp 15 Jahren das letzte Mal war und mich immer auf den Tag gefreut habe, wo ich zurückkehren werde. Wo hat es mir also an dieser Stelle an positiven Erfahrungen gemangelt?

2) Ich bin leider auch ein aufgeschlossener, offener und hilfsbereiter Mensch. Das hat mir aber das hier alles erst eingebrockt. Denn immer wenn ich irgendwo mit irgendwelchen neuen Ärzten oder Therapeuten gesprochen habe, verhielt ich mich fast schizophren. Ich bin dann immer höchst professionell und einsichtsvoll. Ich hätte meine Probleme sehr gut und richtig analysiert und hätte ein großes Verständnis/Verstehen. Selbst bei diesen ganzen d2/FAKT-II/...-Konzentrationstests habe ich immer sehr gute und überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt.

Nur spiegelt das überhaupt nicht die alltägliche Wahrheit wieder. Ich kann mir überhaupt nichts merken, meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr gering und ich habe heftige Probleme mich überhaupt auf etwas zu konzentrieren. Das war auch schon vor der eigentlich Depression problematisch. Schließlich durfte ich früher eine Ehrenrunde drehen und habe mein Abi ziemlich verhauen. War ein richtiger Spaß mich danach irgendwo zu bewerben.
Wenn du jeden Tag an Selbstmord denkst, wächst der Drang nur weiter, weil es nunmal in der Natur der Sache liegt, dass aus Gedanken Taten folgen wollen. War positive Suggestion mal ein Thema in der Therapie? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
Gab es etwas, das dir (kurzzeitig) geholfen hatte?
Psychoedukation, Autosuggestion, IPT, PMR ... alles hinter mir. Weder konnte ich mich entspannen, noch irgendwelche positiven Emotionen und Gedanken verspüren.

Mentale Visualisierungen oder Gedanken nach dem Motto: "Die Personen meinen es doch nicht böse" haben sich nie bewahrheitet oder irgendeine Linderung gebracht, im Gegenteil. Wenn man mitten in der Ausbildung von einem Tag auf den anderen in eine Klinik ging (nur Ausbilder/Personal wussten Bescheid) und dann von anderen Auszubildenden (Wir waren fast drei Dutzend) nie auch nur eine einzige Nachfrage kam, dann wusste ich ganz genau wo ich stehe.

Aber wenn dann mal jemand in der Berufsschule fehlte, habe ich natürlich selbst gleich nachgefragt ob alles in Ordnung sei und Unterlagen aufbewahrt etcpp. Ein kompletter Fehler. Mir hätten Menschen eigentlich immer sonstwo vorbeigehen sollen, dann wäre es auch nie zu der Depression gekommen.
 
(...)

Trotzdem lache ich , weil ich es entscheide.
Trotzdem esse ich , weil ich es entscheide.
Trotzdem rede ich , weil ich es entscheide.
Trotzdem empfinde ich , weil ich es entscheide .
Trotzdem lebe ich , weil ich es entscheide .

Woher ich die Kraft nehme ?

Weil ich es entscheide.

Du auch ?

@ gast

weil man entscheidet, kommt man aus der Depression wieder raus - nur so .
Bei sowas kann ich einfach nur noch den Kopf schütteln. Ich sehe darin eine völlige Ignoranz dem Leiden anderer gegenüber.

Wie kommt man aus der Depression raus? Ich würde sagen, indem man im Leben gehalten wird. Von anderen. Das einem gezeigt wird, dass man nicht alleine ist, dass man zugehörig ist, angenommen wird. OHNE, dass man sein Selbst verleugnen muss, weil man ansonsten ja nicht liebenswert ist. Das man leben darf und nicht im Leistungsdruck aufgehen muss. Das man nicht erst beweisen muss, ein respektierenswerter Mensch zu sein, indem man mindestens 40 Stunden arbeitet, mindestens was-weiß-ich-wieviel Geld verdient, ewig viele Verpfichtungen unter einen Hut bringen muss, IMMER gute Mine aufsetzen muss (außer es geht ums Lästern, so eine Art Ventil, wo man dann seine wahren Emotionen zeigen darf, weil einen alles in Wahrheit so ankotzt, aber eben nur gegen bestimmte, verachtenswert gemachte Leute, die ja nichts anderes als sämtlichen emotionalen Auswurf verdient haben), dass man nicht an Überforderung leidet... Depression kann ja verschiedene Ursachen haben. Die muss man eben analysieren und dann entsprechend dagegen angehen. Glücklicherweise sind die Therapieansätze fortschrttlicher als "entscheide dich keine Depression zu haben". Ich will gar nicht wissen, wie viele Suizide mehr es denn geben würde.
 

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