Kimmi31
Mitglied
Ich kann das gut nachvollziehen was du schreibst. Auch ich scheine nach aussen hin den Eindruck zu hinterlassen gut mit der Situation des Selbstmordes meines Vater klarzukommen. Aber innen sieht alles ganz anders aus...
Die Schuldgefühle, die ganzen Selbstvorwürfe, die unendliche Traurigkeit.
Wie soll man funktionieren in diesem Zustand? Die Trauer bewältigen? Geht es dir auch so dass du einfach nur trauern möchtest?
Als meine Mutter vor fünf Jahren verstorben ist habe ich wirklich ein volles Jahr gebraucht das alles zu akzeptiern. Erst danach wurde es wieder leichter, wobei ich meine Mutter nach wie vor vermisse und mir manchmal ist als wäre sie sogar noch da. Als könnte ich sie besuchen und alles ist wie es war. Mein Vater hatte ja auch alles so belassen wie es immer war und für mich war es schon schwer ihn zu besuchen, weil alles noch so an sie erinnert. Jetzt, nachdem mein Vater auch noch weg ist bin ich zum erstenmal wieder in ihr gemeinsames Schlafzimmer gegangen. Alles war dort noch so wie früher, nur etwas verstaubt. Mein Vater hat nie mehr dort geschlafen. Er hat sie nicht wirklich gehen lassen können....
Ich verstehe dich so gut, wie es für dich ist. Diese Leere, diese Sinnlosigkeit. Das ganze Leben wird in Frage gestellt, nichts hat mehr Bedeutung.
Ich wünsche dir so sehr dass du für dich und dein Kind wieder einen Sinn im Leben findest! Ich wünsche mir das auch für mich. Wir dürfen fröhlich sein, auch nach so einem Verlust, aber wir dürfen auch traurig sein.
Wie gesagt, ich weiß wie es ist. Ich habe das alles schon mal durchgemacht, nur dass ich damals noch einen Vater hatte. Es ist jetzt einfach auch für uns an der Zeit erwachsen zu werden und dieser Welt einen Stempel aufzudrücken.
Ich frage mich wie meine Eltern den Verlust ihrer Eltern damals überwunden haben. Ich habe nie erlebt dass sie so sehr getrauert haben wie ich es jetzt tue.
Das Leben geht einfach weiter und der Tod ist sein ständiger Begleiter. Das ist einfach die Wahrheit die uns immer bewußt sein sollte und womit man plötzlich ganz anders lebt.
Vielleicht ist es eine Aufforderung intensiver zu leben, bewußter zu leben. Füreinander da sein, damit man nie das Gefühl hat etwas verpasst zu haben wenn jemand geht....
Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft, liebe dauni!!!!!!!
Die Schuldgefühle, die ganzen Selbstvorwürfe, die unendliche Traurigkeit.
Wie soll man funktionieren in diesem Zustand? Die Trauer bewältigen? Geht es dir auch so dass du einfach nur trauern möchtest?
Als meine Mutter vor fünf Jahren verstorben ist habe ich wirklich ein volles Jahr gebraucht das alles zu akzeptiern. Erst danach wurde es wieder leichter, wobei ich meine Mutter nach wie vor vermisse und mir manchmal ist als wäre sie sogar noch da. Als könnte ich sie besuchen und alles ist wie es war. Mein Vater hatte ja auch alles so belassen wie es immer war und für mich war es schon schwer ihn zu besuchen, weil alles noch so an sie erinnert. Jetzt, nachdem mein Vater auch noch weg ist bin ich zum erstenmal wieder in ihr gemeinsames Schlafzimmer gegangen. Alles war dort noch so wie früher, nur etwas verstaubt. Mein Vater hat nie mehr dort geschlafen. Er hat sie nicht wirklich gehen lassen können....
Ich verstehe dich so gut, wie es für dich ist. Diese Leere, diese Sinnlosigkeit. Das ganze Leben wird in Frage gestellt, nichts hat mehr Bedeutung.
Ich wünsche dir so sehr dass du für dich und dein Kind wieder einen Sinn im Leben findest! Ich wünsche mir das auch für mich. Wir dürfen fröhlich sein, auch nach so einem Verlust, aber wir dürfen auch traurig sein.
Wie gesagt, ich weiß wie es ist. Ich habe das alles schon mal durchgemacht, nur dass ich damals noch einen Vater hatte. Es ist jetzt einfach auch für uns an der Zeit erwachsen zu werden und dieser Welt einen Stempel aufzudrücken.
Ich frage mich wie meine Eltern den Verlust ihrer Eltern damals überwunden haben. Ich habe nie erlebt dass sie so sehr getrauert haben wie ich es jetzt tue.
Das Leben geht einfach weiter und der Tod ist sein ständiger Begleiter. Das ist einfach die Wahrheit die uns immer bewußt sein sollte und womit man plötzlich ganz anders lebt.
Vielleicht ist es eine Aufforderung intensiver zu leben, bewußter zu leben. Füreinander da sein, damit man nie das Gefühl hat etwas verpasst zu haben wenn jemand geht....
Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft, liebe dauni!!!!!!!