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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

Ist irgendwie klar - die einen toben sich bei den Enkeln aus, und genießen das, was bei den eigenen Kindern nicht möglich war, da in dieser Zeit auch andere Pflichten und Themen relevant waren, z.B. der Broterwerb.
Hier ist es das eigene "späte" Kind und der Erzeuger im Opa-Alter, da sehe ich es tragisch, wie das Kind gepampert wird, und es passt ins Bild, dass da auch das Wort "Hochbegabung" fällt. Und ist die Young Miss nicht einverstanden, wenn sie sich mal anpassen soll, wird es wahrscheinlich auch auf diese geschoben, das Kind ist dann wohl einfach frech aus purer Unterforderung ...

Liebe TE, Ich wünsche dir sehr starke Nerven.
Vielleicht wäre ein Ferienaufenthalt für deine Tochter zusammen mit anderen Kindern gut (so was wie ein Ferienlager - (heute hat das vermutlich einen hipperen Namen?)), so dass sie mal aus dem Fokus kommt, selber mal länger woanders ist, wo sie nicht permanent ihren Dad an der Seite hat, und ihr euch mal sammeln und positionieren könnt?
 
Vielleicht wäre ein Ferienaufenthalt für deine Tochter zusammen mit anderen Kindern gut (so was wie ein Ferienlager - (heute hat das vermutlich einen hipperen Namen?)), so dass sie mal aus dem Fokus kommt, selber mal länger woanders ist, wo sie nicht permanent ihren Dad an der Seite hat, und ihr euch mal sammeln und positionieren könnt?
Heißt heutzutage Camp. Allerdings ist fraglich, ob a) so etwas dem Vater gut genug wäre, er überhaupt mit einer solchen Trennung klar käme und b) ob die Principessa auch da die erste Geige spielen darf. Ansonsten ist ein Jammeranruf beim Paps zu erwarten und das arme Kind wird garantiert vorzeitig abgeholt.
 
Ich werde bald 65 und könnte mir ehrlich gesagt auch kein Kind mehr von ca 10 Jahren vorstellen,
Horror , der Lärm die Fragerei und Streiterei mit dem Partner .
Enkel bemuttern gerne, aber bitte wieder heil abgeben 🤩

Kati63
ich glaube Du musst Dich echt durchsetzen,
aber was wohl sehr schwer möglich sein könnte ,
denn da ist der Zug schon zu sehr an die Bande gekommen.
Denn es gibt immer Kompromisse , da muss Dein Mann auch mitmachen und das wird
hier wohl am schwersten.
Das Mädel muss sich auch umstellen, aber sie weiß schon welche Knöpfe sie beim
Papa drücken muss .

Schwer hier Ratschläge zu geben , es ist so sehr verfahren und Du bist mit den
Nerven echt blank .
Oder aber Du bist konsequent und setzt Dich durch ,
eben auch mit Kompromisse .
Ihr müsst an einem Strang ziehen , daher geht es bestimmt nur mit
Kompromisse .

Nun ist das Kind da , sie wird nach Strich und Faden verwöhnt ,
welches Kind in dem Alter weiß das nicht zu schätzen. ,
selbst mein jüngster Enkel mit 4 weiß es schon.

Außerdem darf man auch nicht vergessen das Eure Tochter sozusagen
eine übersprungene Generation ist , Sie könnte locker Deine Enkelin sein,
ich glaube die Entwicklung Deiner Jüngsten ist eine ganz andere als wie bei Deinen jetzt schon erwachsenen Kinder .
Das ist auch so eine Art Generationsanpassung ,
glaub mir,
ich muss auch oft genug über unsere Enkel den Kopf schütteln ,
aber es ist nun mal so .
 
ich glaube die Entwicklung Deiner Jüngsten ist eine ganz andere als wie bei Deinen jetzt schon erwachsenen Kinder .
Das ist auch so eine Art Generationsanpassung ,
Ich glaube gar nicht, dass es heutzutage so viel anders ist als vor 30 Jahren. Schon damals gab es das, dass Eltern es schick fanden, eher als Freundin angesehen zu werden als als Mutter/Vater. Und auch früher schon gab es verzogene Kinder, die sich nur schlecht in die bestehende Gesellschaft einpassen konnten - ich erinnere gerne an maximal selbstbestimmende Erziehungsstile wie laissez-faire.

Der Unterschied bei @Kati63 und Mann wird aber sein, dass sie sich auch wirtschaftlich mittlerweile anders bewegen können. Das Haus ist gebaut, die anderen kostengenerierenden Kinder aus dem Haus, Dank Selbständigkeit gibt es eine größere zeitliche Flexibilität. Wahrscheinlich hat Katis Mann die erste Vaterschaft weitgehend verpasst, da er viel arbeiten musste und Kati sich kümmerte. Und jetzt bekommt er nochmal eine Chance mit der Prinzessin. Grundsätzlich ja auch super; er nutzt sie allerdings nur vordergründig im Sinn des Kindes. Er ist ein männlicher Helikopter und sieht das Kind als Erfüller seiner Bedürfnisse.. und Kati63 als meckernden Störfaktor.
 
Dein Mann ist ein Witzbold. Wie ich schon sagte, das Problem liegt bei ihm und nicht deiner Tochter. Du kannst allenfalls noch versuchen mit dem Kind zu sprechen. Sie ist schon alt genug zu verstehen, wie sehr dich das belastet und dass es wichtig wäre, dass sie zu bestimmten Zeiten spielt, weil dein Mann dich in dem Anliegen nicht unterstützen will und du auf ihre Rücksicht hoffst.
 

Seit einigen Monaten schon.

Also Schlagzeug, Piano, E- Gitarre und Akkustikgitarre.
Das spielt sie alles?
Auch nicht schlecht, dass ihre Eltern ihr das alles zur Verfügung stellen?
Hat sie sich das alles alleine beigebracht oder hatte sie Unterricht bezüglich der unterschiedlichen Musikinstrumente?
Also Förderung ist ja gut und schön, aber muss das alles Zuhause stattfinden?
Und alles im offenen Bereich?
Nee, ich denke nicht
Vielleicht könnt ihr ja gemeinsam einen Ort finden, wo sie das alles zeitweise machen kann.
Und den oberen Bereich mal absperren mit Wänden und Tür.
Selbst, wenn sie so dermaßen hochbegabt zu sein scheint, kann es nicht sein, dass ihre Besonderheit dazu führt, dass eure bzw. deine Bedürfnisse deswegen total zurückstecken müssen.
Naja, Klasse wechseln will sie nicht. Aber ihr Leben auf Kosten der Familienmitglieder uneingeschränkt führen.
Es gibt ja auch Schulen für Hochbegabte oder Schulen für Musikbegabte.
Es gibt auch Internate, wobei ich ein Internat für 9jährige etwas früh finde.
Vielleicht ist sie ja auch gar nicht hochbegabt.
Spielt sie alle Instrumente gut?
Ist sie in der Schule außergewöhnlich gut?
Oder ist es einfach so, dass Papa ihr alles Mögliche zur Verfügung stellt, damit die Prinzessin zufrieden ist?
Doch, sie ist ein stark verwöhntes Einzelkind, das alles bekommt was es haben will. Und das ist auch schon des Rätsels Lösung.
Sie hat 2 Erwachsene mit enormen Ressourcen, die satelitenartig um sie kreisen und Wünsche erfüllen. Und da sie auch noch intelligent ist, kann sie besonders viele Wünsche äußern die stets in Erfüllung gehen.
Wohnsituation etc. ist überhaupt kein Thema. Normal wäre, daß es vereinbarte Übungszeiten gibt. Außerhalb derer ist Ruhe, Punkt. Und ich selbst wäre da großzügig, sie kann gern jeden Tag 2 Stunden üben. Aber dann ist eben Schluss, definitiv!
Von der rund-um-die-Uhr-Bespassung mal abgesehen. Das geht irgendwie gar nicht, auch wenn dein Mann das gerne macht. Du machst das überhaupt nicht gern, und es steigert dir Ansprüche deines Kindes ins unermessliche.
Auch da: natürlich gibt es Angebote, Ferien, Ausflüge etc. Aber nicht immer und alles, das klingt alles so furchtbar anstrengend für mich! Denk darüber nach...
Ja, genau so.
Warum sollst du denn alleine dieses E-Schlagzeug kaufen, wenn es doch allen in der Familie dient am Ende? Da würde ich mir aber Gedanken machen, was das soll.
Ich habe als Kind auch ein Instrument gespielt, und auch oft. Aber niemals hätte ich das zu jeder Zeit tun können, niemand lebt allein auf der Welt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Mann um die älteren Töchter auch so einen Hype veranstaltet hat, allein schon, weil die zu zweit waren. Wie war das denn damals, bei euren jetzt erwachsenen Kindern? Hattest du da auch so wenig Mitspracherecht, was die dürfen und was nicht?
Ich finde zumindest gut, dass du in der Diskussion mit deinem Mann hartnäckig bleibst. Inakzeptabel finde ich hingegen, dass du die Kosten zur Anschaffung des neuen Instruments alleine tragen sollst. Da würde ich ganz sicherlich auch nochmal nachfassen. (Habt ihr getrennte Kassen? Ist eure/deine finanzielle Situation entspannt?) Grundsätzlich würde ich die Umstellung auf E-Schlagzeug aber angehen, da du dann zumindest schon mal ein gravierendes Problem weniger hättest. Außerdem käme ja auch Geld rein durch den Verkauf des aktuellen Schlagzeugs, das die Gesamtkosten reduziert. Die Forderung nach einem exklusiven Modell könnten sie ja gerne haben, Ich würde da lediglich ein angemessenes für Fortgeschrittene anschaffen. Dein Mann hat dir ja die Verantwortung übertragen und bekanntlich bestimmt der Klavierspieler die Musik - um im Genre zu bleiben. Las dich doch einfach mal (alleine) beraten und schildere dort offen das Problem. Vielleicht nehmen die euer Schlagzeug sogar in Zahlung.
Auf jeden Fall angehen würde ich die Testung auf Hochbegabung. Es ist völlig sinnentleert zu meinen, dass das Problem einfach so verschwände wie hier offensichtlich eine Userin denkt. Durch Weggucken löst man keine Probleme.
Noch dürfte euer Kind ja auf der Grundschule sein. Die Zusage, die Klasse nicht wechseln zu müssen, würde ich ihr für die aktuelle Schule auch ohne Wenn und Aber geben.
Entscheidend würde dann aber die Wahl der weiterführenden Schule - und die würde ich an dieser Stelle noch überhaupt nicht erwähnen, sondern dann später vom Ergebnis der Untersuchung abhängig machen. Umso wichtiger finde ich zeitnah das Elterngespräch mit dem Kinderarzt oder -therapeuten zum Thema.
Wie sind eigentlich die Noten deiner Tochter? Und was spiegelt euch die Klassenlehrerin? Bei Hochbegabung müsste von der eigentlich schon tendenziell ein entsprechendes Signal kommen.
Und ja, das Verhältnis zu deinem Mann finde ich auch mehr als seltsam. Er scheint mehr Interessenvertreter eurer Prinzessin zu sein als dein fürsorglicher Partner. Empfindest du selber eure Beziehung als wertschätzend? Fühlst du dich verstanden und geliebt?
Da hast du absolut Recht. Allerdings müsste @Kati63 sich dafür gegen ihren Mann durchsetzen und da sehe ich aktuell kaum Bereitschaft auf der einen und wenig Einsicht auf der anderen Seite. Daher dann doch lieber den Spatz in der Hand und eine weniger gute Lösung wählen.
Für die Tochter ist das definitiv nicht gut; die muss es dann halt später auf andere Weise lernen oder wird so manche Enttäuschung erleben. Solange Papi lebt wird der dann retten müssen, was er sicherlich auch tun wird, sofern es der Sachverhalt hergibt.
Ich glaube, @Kati63, ihr habt versäumt, im Vorfeld über eure Vorstellungen bzgl. Kindererziehung zu sprechen - kann das sein? Es ist ganz sicher nicht normal, wie dein Mann eure Tochter entgegen deiner Bedürfnisse pampert. Und ja, ich fänd auch interessant zu hören, wie es früher mit den beiden ersten Kindern war.
Ist irgendwie klar - die einen toben sich bei den Enkeln aus, und genießen das, was bei den eigenen Kindern nicht möglich war, da in dieser Zeit auch andere Pflichten und Themen relevant waren, z.B. der Broterwerb.
Hier ist es das eigene "späte" Kind und der Erzeuger im Opa-Alter, da sehe ich es tragisch, wie das Kind gepampert wird, und es passt ins Bild, dass da auch das Wort "Hochbegabung" fällt. Und ist die Young Miss nicht einverstanden, wenn sie sich mal anpassen soll, wird es wahrscheinlich auch auf diese geschoben, das Kind ist dann wohl einfach frech aus purer Unterforderung ...
Liebe TE, Ich wünsche dir sehr starke Nerven.
Vielleicht wäre ein Ferienaufenthalt für deine Tochter zusammen mit anderen Kindern gut (so was wie ein Ferienlager - (heute hat das vermutlich einen hipperen Namen?)), so dass sie mal aus dem Fokus kommt, selber mal länger woanders ist, wo sie nicht permanent ihren Dad an der Seite hat, und ihr euch mal sammeln und positionieren könnt?

Sie spielt die Instrumente schon ziemlich lange und da sie so viel übt auch ziemlich gut. Es steckt aber sicherlich auch einiges an Talent mit dahinter. Mein Mann ist ihr Lehrer bzw. mittlerweile spielt sie überwiegend alleine.

Es ist daher auch nicht möglich das aktuelle Schlagzeug zu verkaufen. Das gehört meinem Mann. Wenn dann wird es zur Seite geräumt und ein elektronisches hingestellt. Wir haben zwar keine getrennten Konten, aber dennoch soll ich das kaufen. Er will damit nichts zu tun haben. Ich soll das dann mit unserer Tochter klären.

Das Thema Hochbegabung steht schon länger im Raum. Das kommt auch nicht von uns alleine, sondern wurde auch schon von Lehrern angesprochen. Hochbegabung bedeutet ja nicht nur, dass man sehr gut in der Schule ist. Es gibt noch andere Anhaltspunkte und die treffen bei ihr zu. Es müsste daher der Test gemacht werden.

Mein Mann hat sich bezüglich der Erziehung total verändern im Vergleich zu damals. Er war schon immer ein guter Vater und hat sich auch gekümmert. Ich war nur mehr zuhause, weil ich weniger gearbeitet habe. Wir hatten schon teilweise die klassische Rollenverteilung.

Außerdem hat er sich auch inhaltlich bei der Erziehung sehr verändert. Seine Meinung: Kinder sind unsere Zukunft. Kinder müssen gefördert werden. Kinder haben auch eine Meinung und Rechte. Kinder dürfen nicht von Erwachsenen unterdrückt werden, nur weil sie Kinder sind. Kinder müssen diesbezüglich geschützt werden, weil sie nicht so die Möglichkeiten haben ihre Rechte durchzusetzen. Und schon gar nicht darf Unterdrückung im Elternhaus stattfinden.
Das führte schon quasi von Geburt an immer wieder zu Streitigkeiten zwischen uns.

Ich weiß auch schon was passieren würde, wenn sie nicht so oft Instrumente spielen dürfte. Sie würde dann immer bei uns sitzen. Im Wohnzimmer oder im Esszimmer. Fragen stellen, Langeweile bekunden, nach Medienzeit fragen usw. Sie kann sich, wie gesagt, außer den Instrumenten schlecht selber beschäftigen.

Ein Feriencamp kommt sowieso nicht in Frage. Sie würde sich so dermaßen quer stellen und Theater machen. Sie müsste dann ja wahrscheinlich mit anderen Kindern draußen spielen. Das geht für sie natürlich gar nicht.
 
Naja, sorry, da ist wirklich auch die Frage, warum.will man/Frau mit Mitte 50 nochmal.ein Kind bekommen? Obwohl man schon zwei hatte, die jetzt erwachsen sind.

Wie kommt es, dass man als Paar den einzigen Lebensinhalt darin sieht, ein weiteres Kind zu bekommen?

Kann ich eben auch nicht nachvollziehen. Könnte es sogar noch eher, wenn man es noch nie erlebt hatte, schwanger zu sein und Kinder zu bekommen und aufzuziehen.

Ich weiß, darum geht es hier jetzt nicht, aber ich hatte das Bedürfnis, diese Frage nochmal loszuwerden.
 
Seit einigen Monaten schon.










Sie spielt die Instrumente schon ziemlich lange und da sie so viel übt auch ziemlich gut. Es steckt aber sicherlich auch einiges an Talent mit dahinter. Mein Mann ist ihr Lehrer bzw. mittlerweile spielt sie überwiegend alleine.

Es ist daher auch nicht möglich das aktuelle Schlagzeug zu verkaufen. Das gehört meinem Mann. Wenn dann wird es zur Seite geräumt und ein elektronisches hingestellt. Wir haben zwar keine getrennten Konten, aber dennoch soll ich das kaufen. Er will damit nichts zu tun haben. Ich soll das dann mit unserer Tochter klären.

Das Thema Hochbegabung steht schon länger im Raum. Das kommt auch nicht von uns alleine, sondern wurde auch schon von Lehrern angesprochen. Hochbegabung bedeutet ja nicht nur, dass man sehr gut in der Schule ist. Es gibt noch andere Anhaltspunkte und die treffen bei ihr zu. Es müsste daher der Test gemacht werden.

Mein Mann hat sich bezüglich der Erziehung total verändern im Vergleich zu damals. Er war schon immer ein guter Vater und hat sich auch gekümmert. Ich war nur mehr zuhause, weil ich weniger gearbeitet habe. Wir hatten schon teilweise die klassische Rollenverteilung.

Außerdem hat er sich auch inhaltlich bei der Erziehung sehr verändert. Seine Meinung: Kinder sind unsere Zukunft. Kinder müssen gefördert werden. Kinder haben auch eine Meinung und Rechte. Kinder dürfen nicht von Erwachsenen unterdrückt werden, nur weil sie Kinder sind. Kinder müssen diesbezüglich geschützt werden, weil sie nicht so die Möglichkeiten haben ihre Rechte durchzusetzen. Und schon gar nicht darf Unterdrückung im Elternhaus stattfinden.
Das führte schon quasi von Geburt an immer wieder zu Streitigkeiten zwischen uns.

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