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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Woran machst Du das denn fest? Keiner hier kennt das Kind. Ich finde die Kommentare hier langsam sehr übergriffig der TE gegenüber.


Liebe Kati, die Zeit wird zeigen, ob Ihr an der Situation irgendwann mal was ändern könnt. Erstmal ist es gut, dass die Ärzte was rausgefunden haben. Bindet Eure Tochter mit ein, für sie ist das bestimmt gerade nicht einfach.
Klar ..sie redet mit ihrer Mutter über all ihre Probleme...😒🙄
 
@Kati63
Ist eure Tochter neurodivergent, handelt es sich um eine Interozeptionsstörung?

Vor knapp 3 1/2 Wochen hast du geschrieben, dass sie an schlechten Tagen Eis zum Frühstück oder auch 3x Pommes am Tag isst. Ist es in den letzten Wochen so viel schwieriger und dramatischer geworden oder ist es generell seit Jahren ein schleichender Verlauf zum Schlechteren?
Sie weigert sich zu essen. Es funktioniert nur unter Zwang. Das wird von Tag zu Tag schlimmer

Und noch eine Frage: Wie ist das Essverhalten deines Mannes?
Du hattest, meine ich, hier geschildert, dass sie ihm absolut nacheifert - wie ist das denn beim Thema Essen?
 
@Kati haltet euch an eure Ärzte, mit den Essproblemen weiß hier keiner Bescheid, obwohl sich viele als hochqualifiziere Fachärzte darstellen, die alles ganz genau wissen, was das ihnen unbekannte Kind nun hat und wie es zu therapieren ist . Dazu noch die psychologischen Spitzenkräfte die auf verschiedenen Wegen immer zum gleichen Ergebnis kommen, du bist Schuld.
 
Auch wenn es offiziell keine Magersucht sein soll ...so finde ich diese Aspekte trotzdem interessant.
Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine komplexe psychische Erkrankung, keine reine Diät. Die Ursachen sind vielfältig und oft tief in der Psyche verwurzelt. Im Zentrum steht der Versuch, durch den Verzicht auf Essen innere Konflikte, belastende Gefühle, Kontrollverlust oder gesellschaftlichen Druck zu bewältigen. [1, 2, 3, 4, 5]
Die wichtigsten psychischen Ursachen und Auslöser im Überblick:
  • Drang nach Kontrolle: Oft dient die strikte Kontrolle über das Essen und das eigene Gewicht als Ersatz, um in anderen, als überwältigend empfundenen Lebensbereichen (z. B. familiäre Konflikte, Schulstress) ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zu erlangen. [1, 2, 3]
  • Geringes Selbstwertgefühl: Betroffene definieren sich über ihre Figur und ihr Gewicht. Der selbst auferlegte Verzicht vermittelt ein Gefühl von vermeintlichem Erfolg und steigert kurzfristig den Selbstwert. [1, 2]
    • Umgang mit Emotionen und Traumata: Essen wird unbewusst genutzt, um innere Leere, Überforderung oder tiefe emotionale Schmerzen (etwa nach Verlusterlebnissen oder Gewalterfahrungen, sex. Missbrauch) zu betäuben und nicht spüren zu müssen.

    • Perfektionismus und Leistungsdruck: Ein extrem hoher Leistungsanspruch an sich selbst – oft gepaart mit dem Gefühl, den Erwartungen des Umfelds nicht gerecht zu werden – führt zur Selbstabwertung. Die Kontrolle über den Körper wird zur „Lösung“ dieses inneren Drucks. [1, 2, 3]
    • Entwicklungs- und Identitätskonflikte: Vor allem in der Pubertät kann Magersucht eine unbewusste Flucht sein, um das Erwachsenwerden, körperliche Veränderungen oder die Loslösung von den Eltern aufzuhalten. Körperliche Rundungen sollen vermieden werden.

Häufig ist Magersucht von Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen geprägt. [1]
 
Benennen wir es nochmal explizit: die Tochter hat einen Gendefekt, der ein Chromosom oder eine Chromosomengruppe derart stört, dass weder Hunger, noch Schlucken ohne Würgen möglich ist. Dafür sind drei oder vier Erkrankungen bekannt, vielleicht jetzt eine neue Mischform.

Hoffentlich wird die Tochter, auch später, mit der Sonde gut umgehen, Pubertät, 1. Freund, alles wird schwierig werden, was jetzt in ihrem Denken noch nicht existiert. Wenigstens hat sie Geschwister, die eigentlich ihre Eltern sein könnten und deren Kinder als Geschwister, damit sie am Ende nicht viel zu früh alleine dasteht.

Hoffentlich ist dieser Thread eine Warnung für alle Frauen, die eine späte Mutterschaft andenken und die unkalkulierbaren Risiken, die eben viel, viel höher liegen als im Alter bis 40, wirklich abschätzen. Männer sind da meist nicht verantwortlich, zeugen Kinder auch mit 60, aber eben mit jungen Frauen, die noch wenige Risiken in sich haben. Die mitrochondiale DNA jedes Menschen (m/w) ist rein von der leiblichen Mutter! Die restliche DNA ist von Mutter und Vater. Viele Gendefekte sind mitrochondial verankert.

Der Tochter ist alles Erdenklich Gute zu wünschen!
Dieser Kommentar ist hier aber völlig am Thema vorbei:
1. Die Mutter ist genetisch NICHT mit der Tochter verwandt! Das bedeutet die Eizelle war die Eizelle einer jungen Frau (es ist wohl kaum davon auszugehen, dass die TE bei der Eizellenspende die eine Eizelle einer 40 + jährigen bekommen hat)
2. Nicht alle Gendefekte sind vom Alter der Frau abhängig sondern eine "Laune der Natur". Altersabhängig sind meines Wissens vor allem solche wo es um die falsche Anzahl von Chromosomen geht.
 
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