Benennen wir es nochmal explizit: die Tochter hat einen Gendefekt, der ein Chromosom oder eine Chromosomengruppe derart stört, dass weder Hunger, noch Schlucken ohne Würgen möglich ist. Dafür sind drei oder vier Erkrankungen bekannt, vielleicht jetzt eine neue Mischform.
Hoffentlich wird die Tochter, auch später, mit der Sonde gut umgehen, Pubertät, 1. Freund, alles wird schwierig werden, was jetzt in ihrem Denken noch nicht existiert. Wenigstens hat sie Geschwister, die eigentlich ihre Eltern sein könnten und deren Kinder als Geschwister, damit sie am Ende nicht viel zu früh alleine dasteht.
Hoffentlich ist dieser Thread eine Warnung für alle Frauen, die eine späte Mutterschaft andenken und die unkalkulierbaren Risiken, die eben viel, viel höher liegen als im Alter bis 40, wirklich abschätzen. Männer sind da meist nicht verantwortlich, zeugen Kinder auch mit 60, aber eben mit jungen Frauen, die noch wenige Risiken in sich haben. Die mitrochondiale DNA jedes Menschen (m/w) ist rein von der leiblichen Mutter! Die restliche DNA ist von Mutter und Vater. Viele Gendefekte sind mitrochondial verankert.
Der Tochter ist alles Erdenklich Gute zu wünschen!