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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Die ganze psychologische bzw. psychosomatische Geschichte - die manche hier im Hintergrund vermuten > die können Untersuchungen bzw. Tests nicht so beeinflussen.
Dass die "hirnorganische" Ursachen, die klar festgestellt worden sind - nur auf psychologischen Problemen beruhen.

Ein Erwachsener kann evtl. versuchen - etwas zu "manipulieren" - aber doch kein Kind.
Zumal ja viele Untersuchungen gemacht werden - und es da auffallen würde, wenn sie Ergebnisse widersprechen würden.
 
Es ist schon befremdlich, dass manche gar nicht erst lesen was die TE überhaupt schreibt. Das das Kind kein Hungergefühl kennt und die Ärzte das bestätigen dann kommt doch wieder da muss sie aber doll Hunger haben. Mir fällt so soviel Ignoranz nichts mehr ein .Mancher erträumt sich halt eine Märchenwelt wo jedes Kind einen gesunden Appetit hat und es keine Krankheiten gibt.
 
Dazu weiß ich nur, dass es Magersüchtige gibt, die seit Jahren mit einer Sonde leben,
und damit zufrieden sind und scheinbar null Probleme haben. Sie sind froh,
dass sie nicht essen müssen.
Weißt du das, weil du selbst betroffen bist und seit Jahren mit einer Sonde lebst oder eine oder mehrere betroffene Menschen nahe kennst, so dass du direkt und persönlich miterlebst, wie zufrieden sie sind und null Probleme haben?

Oder ist das etwas, was du gehört, gelesen, mal in einem Film gesehen hast (- und hier wie schon so oft in der Vergangenheit als Grundlage für eine Diskussion hernimmst)?

Bei allem Respekt, "scheinbar null Probleme" hört sich für mich persönlich nicht superfundiert an, aber vielleicht täusche ich mich. Finde es nur spannend, wenn eine Betroffene (aka ich) zu einer Mutter, deren Kind ein lebensveränderter Eingriff bevorsteht, sagt: "Vorsicht, das ist nicht ohne, bedenkt a), b), c), d),..." und du dann mit "Aber! Aber! Es gibt Magersüchtige, die scheinbar null Probleme haben." ankommst.

Als persönlich Betroffene: nein, null Probleme gibt es nicht, schon gar nicht über Jahre. Sicher kommen manche besser klar als andere und vermutlich gehöre ich zu jenen Menschen, für die es tendenziell schwerer und komplizierter ist, aber ich kenne tatsächlich mehrere Menschen mit PEG in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Von dauerhaft bettlägeriger Mensch mit 24/7-Pflegebedarf, über kleines Baby auf Grund von angeborener Themen, aber auch Durchschnittspersonen mit gewöhnlichem Alltagsleben und halt individuellen Problemen. Bei keinem davon geht das ohne Schwierigkeiten einher und ist so easy wie's womöglich in irgendeiner amerikanischen Soap gezeigt oder auf Socialmedia propagiert wird.

Ich sehe es sehr kritisch und finde absolut bedenklich, wie das Setzen einer PEG hier zum Teil verharmlost wird.
 
Immer noch nicht verstanden?!?

Das Kind hat offensichtlich kein Hungergefühl. Und das nicht erst seit ein paar Wochen oder Monaten, sondern schon seit Jahren.
Bislang hat das mit dem Essen mehr schlecht als recht geklappt - oft nur mit "Druck".
Das Kind hat gegessen- aber nur mit Widerwillen und Ekel verbunden.
Es hat quasi bei jedem Essen gelitten. Damit was ins Kind reinkommt - gab es eben auch ungesundes und kalorienreiches.

Das man sein Kind nicht länger leiden sehen will - ist ganz normal. Das Kind zum Essen zwingen - kann nicht das Wahre sein.
Zumal ja wohl mit speziellen Untersuchungen festgestellt wurde - dass es wirklich eine spezifische hirnorganische Problematik/Ursache ist. Das das Gehirn beim Thema Essen nicht so arbeitet/funktioniert wie bei dem Großteil der Menschen. Und da sollte man dem Wissen der entsprechenden Fachärzte schon vertrauen - die können beurteilen > ob die hirnorganischen Prozesse normal verlaufen oder nicht. Was wohl eben bei der Tochter nicht der Fall ist.
Ein Kind kann solche Untersuchungen nicht (so) manipulieren - dass es etwas überspielt. Technische Untersuchungsmethoden kann man - und ein Kind schon gar nicht - so beeinflussen um Ergebnisse zu verfälschen.

Und eine Magensonde kann in so einer Situation erstmal den Druck nehmen.
Man kann dem Kind ganz einfach die Nährstoffe zuführen, de es fürs Wachstum braucht. Und das Thema Essen ist so als Konfliktthema erstmal außen vor. Wenn das Kind doch etwas probieren wollte, kann es das ja jederzeit tun.

Und interessant immer wieder - wie manche hier meinen, mehr zu wissen als Fachärzte und Experten.
Zumal medizinische Ratschläge ja nicht (mehr) erwünscht sind.

Die Empfehlung für eine PEG treffen Ärzte nicht leichtfertig. Gerade auch nicht bei einem Kind.
Erzählt die Mutter, nicht das Kind.
Ich meine hier zu wissen, 1-2-3- rein logisch gesehen, das die Ärtze so laut ihren Schilderungen mit Sicherheit keine Sonde erlauben werden und das ist gut so.
Das doch kein Wunschkonzert.
Denn es gibt überhaupt keine Folgeerscheinungen ,die ihr Kind aber schon lange haben müsste,
wenn es denn so Qualvoll ist, wie sie erzählt um an eine Sonde überhaupt zu denken.
Sie ist doch ansonsten ein sehr lebhaftes Kind.
Das passt alles nicht.
Die genaue Diagnose würde ich gerne mal ganz genau, von der TE lesen und meine nicht irgendwelche Artzgespäche oder Untersuchungsbefunde oder Rezeptausschreibungen.
 
Ich sehe es sehr kritisch und finde absolut bedenklich, wie das Setzen einer PEG hier zum Teil verharmlost wird.

Ich auch. Ich habe ja gestern schon erzählt, dass meine Mutter auch eine Sonde hatte. Da gab es oft Komplikationen (wie du und Dalmatiner schon beschrieben haben). Schwimmen, duschen, alles mit Aufwand verbunden, bei Bewegungen ist das Ding manchmal verrutscht. Gegen Ende kam eine Pilzinfektion dazu, die stationär behandelt werden musste.

Also einfach ist das definitiv nicht. Ich glaube aber, dass die Tochter das selbst sehr schnell merkt.
 
Es ist schon befremdlich, dass manche gar nicht erst lesen was die TE überhaupt schreibt. Das das Kind kein Hungergefühl kennt und die Ärzte das bestätigen dann kommt doch wieder da muss sie aber doll Hunger haben. Mir fällt so soviel Ignoranz nichts mehr ein .Mancher erträumt sich halt eine Märchenwelt wo jedes Kind einen gesunden Appetit hat und es keine Krankheiten gibt.
Lese doch nochmal den Eingangsthread.
 
Weißt du das, weil du selbst betroffen bist und seit Jahren mit einer Sonde lebst oder eine oder mehrere betroffene Menschen nahe kennst, so dass du direkt und persönlich miterlebst, wie zufrieden sie sind und null Probleme haben?
Ich kenne eine Frau, sie ist heute 60, Musikerin & Texterin, lebt seit sie 15 ist, mit schwerer Magersucht.
Seit 10 Jahren lebt sie mit einer PEG Sonde und sie sagte mir: Sie habe null
Probleme damit und sie ist froh, diese zu haben, sonst wäre sie schon längst tot.
Ich kenne sie persönlich und ich zweifle so etwas nicht an, wenn mir das ein Mensch, den ich
ewig kenne, erzählt.

Eine andere Frau, heute 25, kenne ich aus einer Klinik, sie lebt seit 6 Jahren mit einer Sonde und
auch sie sagte mir, dass eine Sonde "nichts" wäre, gegen den Druck, der ihr auferlegt wurde, essen zu müssen.
Anzweifeln tue ich das nicht. Beide kenne ich persönlich.
Ich sehe es sehr kritisch und finde absolut bedenklich, wie das Setzen einer PEG hier zum Teil verharmlost wird.
Ich verharmlose hier nichts. Ich hab nur geschrieben, was ich weiß, bzw. gesehen und gehört habe, auch in Einrichtungen mit schwer Untergewichtigen.
 
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